Sehr lesenswert, jedoch nicht sämtliches Potential ausgeschöpft 🌊
Auch wenn das Buch mich erneut durch die einzigartige Schreibweise, die Zeit- und Perspektivenwechsel sowie die Verwebung alter Familiengeheimnisse und Mystik fesseln konnte, reichte es nicht an Harts Debüt ,,Die Unbändigen" heran. Die Charaktere waren in ihrer Komplexität schwächer, die Erzählweise weniger intim und teils oberflächlicher, der Einstieg schleppender - insgesamt die Geschichte nicht gleichermaßen mitreißend. Während einige Enthüllungen Spannung aufbauten und überraschend kamen, konnte mich der Epilog nicht überzeugen. Zwar hat mir das Buch unabhängig von diesem Vergleich gefallen, schöpft aber bei weitem nicht ihr volles Potential aus. Für eine berührendere Erfahrung empfehle ich das Debüt - dieses Werk erscheint wie ein schwächerer (aber dank der Genialität des ersten Buches noch immer sehr lesenswerter) Nachhall.






























































