
„Es war eine andere Art von Gesellschaft, die viel tröstlicher war. Die Gesellschaft des Ozeans. Der auf den Strand strömte und sich wieder zurückzog. Er kam und ging wie der Atem.“ Rio wird nach Kalifornien zu seiner Oma geschickt, da seine Mutter ins Krankenhaus muss, um wieder gesund zu werden. Für Rio beginnt eine große Umstellung. Seine Oma ist ihm nahezu unbekannt und er fühlt sich einsam in seiner neuen Umgebung. Dies ändert sich, als er seine Verbundenheit zu den Grauwalen entdeckt und das Abenteuer nimmt seinen Lauf. Der Schreibstil der Autorin ist bildgewaltig und hat bei mir während des Lesens für Kopfkino gesorgt. In einigen Kapiteln sind Illustrationen zu finden, die sich passend in die Handlung einfügen. Zudem bindet die Autorin wichtige Themen wie Walfang, Klimawandel oder Depression in die Handlung mit ein und regt dadurch zum Nachdenken an. Der verschwundene Wal ist ein Lesehighlight für mich gewesen und die Geschichte zwischen Rio und dem Grauwal Weißschnauze sehr berührend.







