
Ein Abschied, der Tränen kostet
Mit "A Sky Beyond the Storm" findet die "An Ember in the Ashes-Reihe" einen würdigen und emotionalen Abschluss. Nachdem mich der dritte Band stellenweise etwas verloren hatte, war ich gespannt, ob die Geschichte mich doch noch einmal in ihren Bann ziehen würde - und genau das ist passiert. Von Beginn an spürt man die Dringlichkeit der Ereignisse. Die Welt steht am Abgrund, alte Konflikte spitzen sich zu und die Figuren werden vor Entscheidungen gestellt, die alles verändern können. Zwar gab es auch hier einige Passagen, die sich für meinen Geschmack etwas gezogen haben, insgesamt konnte mich die Geschichte aber deutlich stärker fesseln als ihr Vorgänger. Besonders beeindruckt haben mich erneut die Charaktere. Laia bleibt eine bewundernswerte Protagonistin, die selbst in aussichtslosen Situationen nicht aufgibt. Auch die Entwicklung von Helena, die mich bereits in den vorherigen Bänden zunehmend für sich gewinnen konnte, hat mich tief berührt. Ihre Stärke, ihre Opferbereitschaft und ihr gesamter Weg durch die Reihe gehörten für mich zu den bewegendsten Aspekten der Geschichte. Ebenso gelungen fand ich die Entwicklung einiger Figurenbeziehungen, die hier noch einmal an Tiefe gewinnen und den Ereignissen zusätzliches emotionales Gewicht verleihen. Gerade dadurch konnten mich viele Momente besonders berühren. Das wahre Highlight dieses Bandes ist jedoch das Finale. Die letzten Kapitel waren für mich unglaublich emotional und haben mich mehr als einmal zu Tränen gerührt, denn jeder Krieg erfordert auch Opfer. Die Autorin nimmt sich Zeit für die Konsequenzen der Ereignisse und schenkt ihren Figuren einen Abschluss, der sich - in den meisten Fällen - verdient anfühlt. "A Sky Beyond the Storm" ist ein episches, bewegendes und insgesamt sehr gelungenes Finale, das die Stärken dieser Reihe noch einmal eindrucksvoll unter Beweis stellt und einen Abschluss liefert, der mir noch lange in Erinnerung bleiben wird.

























































