Vintage Cinema Club
Eigentlich eine süße Geschichte, aber ich habe mich wirklich durchkämpfen müssen. Zwischenzeitlich war es wirklich langatmig.
Vintage Cinema Club
Eigentlich eine süße Geschichte, aber ich habe mich wirklich durchkämpfen müssen. Zwischenzeitlich war es wirklich langatmig.
Ein solider Liebesroman, welcher sich um drei Frauen dreht. Die Eine ist verheiratet, aber nicht glücklich. Die anderen beiden simd Singles aus Überzeung. Es wäre natürlich keine Liebesgeschichte, wenn nicht noch zwei bzw drei Männer mal mehr und mal weniger involviert sind. Das Setting des Vintage Cinema Clubs gibt einiges zur Atmosphäre hinzu, ist aber eher nachrangig. Es gibt Höhen und Tiefen bei den Protagonisten/-innen, genau wie in der Geschichte selbst. Manche Kapitel zogen sich und waren eher langatmig geschrieben, während zum Schluss es dann doch noch knistrig wurde. Logisch aufgebaut und ineinandergreifend war die Geschichte auf jeden Fall. Wer auf der Suche nach Romantik ist und ein Buch für zwischendurch braucht, macht mit diesem Buch nichts verkehrt.
Ein gutes Buch für zwischendurch
Ich mochte den Schreibstil, die Höhen und Tiefen der Protagonisten und die ganze Entwicklung der Geschichte. Ein gutes und flott zu lesendes Buch für zwischendurch.
Schwierige Beziehungen Izzy, Dida und Luce, alle drei Frauen leben für ihre Arbeit und damit für das alte Kino in ihrer Stadt. Als Didas Mann das Kino verkaufen will, beginnt der Kampfgeist der drei Frauen. Gleichzeitig lernt Izzy den attraktiven Xander kennen, der mit seinen Aufträgen ein gern gesehener Kunde bei der Rettung des Vintageladens, doch vielleicht nicht nur dabei. Jane Linfoots „Der kleine Laden zum Glück“ reiht sich in ihre die Riege ihrer typischen Kleinstadtromane ein. Doch leider ging es mir bei diesem Roman auch wieder wie bei den letzten Büchern, die Geschichte zog sich und ich brauchte sehr lange, um das Buch zu lesen. Angenehm finde ich jedoch immer den Beginn eines jeden Kapitels. Ort und Zeit werden bekannt gegeben, ebenso die Protagonistin und das grobe Thema des jeweiligen Kapitels. Die drei Protagonistinnen sind sehr sympathisch. Doch bspw. Habe ich Dida nicht verstanden. Sie ist in einer Ehe gefangen, die von vornherein zum Scheitern verurteilt war und quält sich durch diese bis sie nun den Höhepunkt des Negativen erreicht. Luce wiederum ist auf der einen Seite eine sehr extrovertierte Persönlichkeit, andererseits ist sie aber auch absolut introvertiert, je nach Handlung wechselt dies. Das Ende fand ich für sie mehr als verdient. Izzy war mir zu bissig. Ich konnte ihre Haltung zwar ab und an nachvollziehen, aber oftmals war es mir doch zu übertrieben negativ. Auch die zwischenmenschliche Beziehung von Xander und Izzy war mir zu schwierig. Einerseits konnte man die Haltung etwas nachvollziehen, aber meist war es mir doch zu übertrieben und vor allem zu viel hin und her. Das war manchmal wirklich anstrengend. Fazit: Interessante Idee, aber leider zu viel Potential aufgrund schwieriger zwischenmenschlicher Beziehungen verschwendet. Leider kein Roman, der hängenbleibt.

Schon seit vielen Jahren verfolge ich die Autorin Jane Linfoot und ihre wundervollen Bücher und habe bisher auch alle, bis auf ein Buch, von ihr gelesen. Die Cover wirken auf mich immer wieder magisch und auch unabhängig davon ob es sich um eine Reihe handelt oder nicht, haben die Buchcover immer einen hohen Widererkennungswert. Bei diesem Buch hatte mich vor allem der Klappentext angesprochen und ich musste direkt an die „Wedding Shop“ Buchreihe denken, welche ich vor einigen Jahren von Jane Linfoot gelesen und absolut geliebt habe. Leider folgte dann aber sehr schnell die Ernüchterung, und das lag überhaupt nicht an der Autorin oder ihrem wie immer fabelhaften, bildhaften Schreibstil, sondern ganz allein an mir selbst. Ich musste für mich einfach feststellen, dass es mir aktuell immer schwerer fällt mich in Geschichten fallen zu lassen, welche direkt von mehreren Protagonist:innen handelt. Und so hab ich immer wieder Namen und Geschehnisse durcheinander gewürfelt und kam nur sehr schwer in die Handlung rein. Die verschiedenen Charaktere waren allerdings alle absolut authentisch und ich liebte das starke Band ihrer Freundschaft welches sie verbindet und gemeinsam so vieles ertragen lässt. Auch das Setting selbst konnte mich abholen und die Orte weckten in mir eine absolute Sehnsucht nach Urlaub. Rückblickend betrachtet, ist es sehr schade, dass ich so schwer in das Buch gefunden habe, denn die Geschichte ist wirklich toll und wie die drei Freundinnen gemeinsam um das alte Kino kämpfen hat mir gezeigt, wie viel man mit guten Freundinnen gemeinsam schaffen kann. Fazit: Ein Buch mit tollen Protagonisten und einem gemeinsamen Traum.

Schöne Idee, aber leider zu wenig Tiefgang und Gefühl
Gemeinsam mit ihren Freundinnen Luce und Dida führt Izzy in einem ehemaligen Kino einen Laden, in dem keine Wünsche offenbleiben. Während Luce traumhafte Vintage-Brautkleider entwirft und Dida die köstlichsten Süßigkeiten Englands backt, lässt Izzy alte Gegenstände, die von ihren früheren Besitzern vergessen wurden, in neuem Glanz erstrahlen. Doch nicht jeder gönnt ihnen dieses Glück. Sie müssen kämpfen, um ihren Traum zu erhalten. Zeit für die Liebe bleibt Izzy dabei kaum, bis sie eines Tages Xander trifft. Die Begegnung und das Kribbeln zwischen ihnen gehen ihr plötzlich nicht mehr aus dem Kopf ... 🍀 Ich muss gestehen, dass ich ein bisschen gebraucht habe um in die Geschichte reinzukommen und den roten Faden zu finden. Als sich dann herauskristallisierte, dass Izzy im Vordergrund steht, konnte ich der Geschichte besser folgen und sie fand ich von den drei Freundinnen sowieso am sympathischsten und interessantesten. Trotzdem hat sich ihre Liebesgeschichte immer wieder im Kreis gedreht, was ich irgendwann als störend empfand. Hier hätte ich mir etwas mehr Tiefgang gewünscht. Genauso wäre es schön gewesen, wenn ihre beiden Freundinnen mehr Raum bekommen hätten. Die beiden Handlungsstränge plätschern so nebenbei, sind allerdings nichtssagend und schnell erzählt. Das Buch hat unglaublich viele Kapitel und am Anfang steht immer wo wir uns befinden und um wen es in dem Kapitel geht. Das hilft sehr bei der Orientierung und um besser in die Geschichte reinzukommen. Generell war die Idee mit dem Laden und der „Rollenverteilung“ sehr schön, aber insgesamt war mir die Handlung zu konstruiert und irgendwie kamen zu wenig Gefühle rüber. So war es nur eine nette Liebesgeschichte. Ich habe Jane Linfoot letztes Jahr für mich entdeckt, leider gehört dieses Buch zu ihren schwächeren. Trotzdem bleibe ich der Autorin treu, denn sie konnte mich bereits mit anderen Büchern überzeugen. 🍀 Schöne Idee, aber leider zu wenig Tiefgang und Gefühl
Nette Geschichte
Aufmerksam auf das Buch wurde ich durch das schöne Cover. Es ist sehr ansprechend. Der Schreibstil ist locker und flüssig. Die Kapitellängen sind optimal. Auch die kleinen Überschriften der einzelnen Kapitel lockern alles noch einmal auf. Die Charaktere sind verschieden und passen doch wundervoll zusammen. Sie stehen sich in schwierigen Zeiten beiseite und versuchen zusammen eine Lösung zu finden. Man bemerkt als Leser das enge Vertrauen untereinander. Ich hatte meine Probleme zwei Charaktere auseinander zu halten und brauchte eine Weile um dann in die Geschichte der einzelnen reinzukommen. Leider war die Geschichte rund um Izzy mit ihrem Aufenthalt in Frankreich ziemlich zäh. Das hat meinen Lesefluss beeinträchtigt. Nichts desto trotz eine schöne Geschichte für zwischendurch.