23. Sept.
Rating:2

Okay, schlüsseln wir das mal vorsichtig auf. Die Hauptfigur ist 15. Da die Hauptfigur immer etwa zwei Jahre älter sein sollte, als die Zielgruppe, richtet sich dieses Buch also an Dreizehnjährige. Da eine Star Trek-Referenz zu bringen, vor über zehn Jahren, ist schon etwas an der Zielgruppe vorbei, aber das find ich noch cool. (Trekkie halt.) Aber Möbiusbänder, Kleinsche Flaschen, Unschärferelation und Co als bekannt vorauszusetzen, dürfte man eigentlich nicht mal in einem Erwachsenenbuch wagen. Entsprechend ist das Worldbuilding nicht nur zu kompliziert für Teens, sondern auch für erwachsene Lesende. Hinzu kommt die Frage: In ALLEN Welten, gibt es jeweils nur eine Person, die wandeln kann, und die ist immer der Joey Harker dieser Welt? Das Auserwählten-Trope ist generell langsam etwas ausgelutscht, aber das hier ist jetzt schon echt heftig. Vor allem... Man sperrt 500 Leute, die alle die gleiche Person sind, in eine Militärbasis? Das heißt, sie dürfen sich nie verlieben, nie ein Leben abseits der Aufträge führen? (Falls die mal sexuell aktiv werden, wird das Inzucht ohne Ende.

InterWorld
InterWorldby Neil GaimanHarpercollins