
Uff... Ich hätte dieses Buch so gerne mehr gemocht. Ich mag Jeanette Winterson sehr, ich finde es faszinierend, wie SCHÖN sie Gedanken in Worte fassen kann. Und die Idee hinter diesem Buch fand ich auch sehr interessant: Ein Leben erzählt in vielen kleinen Geschichten, wie die Lichtblitze eines Leuchtturms. Aber am Ende haben mich die vielen Geschichten auf mehreren Zeitebenen sehr verwirrt, ich bin inhaltlich nicht mehr hinterher gekommen. Was war denn nun mit Babel Dark? Und Molly? Und wer war jetzt mit wem verwandt? Wo ist Pew hin verschwunden, was ist mit ihm und HundJim passiert? Und was genau hat Silver denn nun ihr Leben lang gemacht? Eine insgesamt etwas seltsame Geschichte, aber ganz in Jeanette-Winterson-Manier zwischendurch immer wieder gespickt mit gedanklichen und sprachlichen Perlen, die man sich für immer ins Gedächtnis einbrennen möchte.

