Wie immer ein toller „Meyerhoff“ aber für mich nicht ganz so stark wie seine Vorgänger.
Ich gebe es zu, ich bin ein Fangirl. Daher ist meine Meinung sicherlich etwas positiv eingefärbt. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, aber tatsächlich länger gebraucht als sonst. Vielleicht liegt es auch daran, dass es keinen „roten Faden“ gibt oder eine Handlung die sich entwickelt. Viel mehr ist es eine Reihe an Lebensereignissen oder besser Anekdoten (Meyerhoff selbst erwähnt den Begriff) die in diesem Buch versammelt werden. Es dreht sich wie immer um das Leben des Autors und ganz besonders um seine Mutter. Das Buch hat den bekannten (und für mich persönlich: wundervollen) Sprachklang. Für mich können nicht viele so Geschichten erzählen. Ich habe es sehr gerne gelesen, finde es aber weniger stark als seine Vorgänger.


