Ich fand das Buch von Anfang bis Ende super. Ich liebe historische Romane sehr.
Die Säulen der Erde von Ken Follet ist nicht umsonst mein Lieblingsbuch
Obwohl das hier mehr an die Outlander Bücher erinnert, welche ich schon gelesen habe bevor es dir Serie gab. Auch sehr zu empfehlen.
Am Ende war ich noch begeisterter weil ich dann wusste, das es auf ein wahren Geschichte beruht, nicht alles. Aber vieles. Das Martha Ballard wirkliche ein Hebamme war und Tagebuch geführt hat. Welches es wohl auch zu kaufen gibt, es laut der Autorin aber um die 350€ kostet.
Ich finde toll, das die Autorin sich die Mühe gemacht hat alles zu recherchieren und dieses tolle Buch zu schreiben.
Zuerst dachte ich, es sei ein nur ein historischer, romantischer Roman. Aber ich lag falsch. Das Buch war bis zur letzten Seite super spannend. Starke Frauen, egal ob im Beruf oder privat sollten in der Gesellschaft eine wichtige Rolle spielen und nicht ausgenutzt werden. Das Ende vom Buch beschäftigt mich immer noch - ohne diese Genugtuung wäre es nicht das Ende!
Ich weiß, dass viele dieses Buch lieben, aber mich konnte es leider nicht wirklich überzeugen. 😮💨
Im Mittelpunkt steht Martha Ballard, eine Hebamme, die in einen mysteriösen Mordfall verwickelt wird. Sie ist eine starke Frau, die sich in einer Männerwelt behaupten muss und für Gerechtigkeit kämpft – das hat mir an der Geschichte auch am besten gefallen.
Trotzdem bin ich nie so richtig in das Buch hineingekommen. Die Handlung hat sich für mich gezogen und durch die vielen Charaktere habe ich oft den Überblick verloren.
Leider konnte ich dadurch keine richtige Verbindung zur Geschichte aufbauen. Das Buch konnte mich dadurch nicht überzeugen.
Ich musste mich echt zwingen weiterzulesen.
Wirklich eine Schande, dass ich das Buch so lange ungelesen auf meinem SuB hatte,
…denn diese Geschichte ist großartig. Ich fand’s so spannend, wie sich alles entwickelt und schlussendlich aufgelöst hat. Das Ende ist dabei mehr als befriedigend 😏 das größte Highlight für mich war natürlich die Protagonistin Martha Ballard, eine sehr geradlinige und unerschrockene Frau und die Beziehung zu ihrem Mann. Ich wünsche mir sehr, dass sie wirklich so liebevoll war 🥺
Ein Namensverzeichnis hätte mir das Lesen allerdings etwas erleichtert, denn bei der Vielzahl an Figuren war ich manchmal ein bisschen lost.
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Ein bewegender Roman über Mut, Gerechtigkeit und Stärke
Auf „Der gefrorene Fluss“ von Ariel Lawhon habe ich mich unglaublich gefreut, auch wenn ich zunächst überhaupt nicht wusste, wohin mich diese Geschichte führen würde. Je mehr ich die Lebensgeschichte von Martha Ballard kennenlernen durfte, desto mehr habe ich sie in mein Herz geschlossen. Was für eine unglaublich starke Frau! Sie hat sich mit aller Kraft für Frauen eingesetzt und unermüdlich für Gerechtigkeit gekämpft.
Vor diesem Buch hatte ich noch nie von Martha Ballard gehört, weshalb ich es umso bemerkenswerter finde, wie Ariel Lawhon ihr Tagebuch als Grundlage genommen und daraus einen so fesselnden Roman geschaffen hat. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Zu Beginn war ich allerdings etwas überfordert von den vielen Namen und den verschiedenen Beziehungen der Figuren untereinander. Nach einiger Zeit legt sich das jedoch, sodass man immer besser in die Geschichte hineinfindet.
Besonders beeindruckt hat mich auch Ephraim. Für die damalige Zeit war er wirklich eine absolute Green Flag und hat mein Herz im Sturm erobert. Seine Art, Martha zu unterstützen, sie ernst zu nehmen und ihr auf Augenhöhe zu begegnen, war einfach wunderschön zu lesen.
Auch Marthas Familie habe ich sehr ins Herz geschlossen. Die Geschichten ihrer Kinder und die familiären Beziehungen haben der Handlung noch mehr Tiefe verliehen und mich an vielen Stellen sehr berührt.
Ein weiteres Highlight war für mich das Setting. Es war so unglaublich atmosphärisch und detailreich ausgearbeitet, dass ich mir das Leben im 18. Jahrhundert jederzeit lebhaft vorstellen konnte. Die kleinen Details haben die damalige Zeit förmlich zum Leben erweckt. Besonders gelungen fand ich außerdem die eingearbeiteten Tagebucheinträge. Sie haben die Geschichte noch authentischer wirken lassen und waren perfekt in den Roman integriert.
Besonders eindrucksvoll fand ich zudem, wie das Buch das damalige Rechtssystem beleuchtet und zeigt, wie mit Frauen umgegangen wurde. Das hat mich beim Lesen oft wütend gemacht. Wenn man bedenkt, dass die Handlung im 18. Jahrhundert spielt, ist es erschreckend, wie aktuell manche Themen noch immer sind. Auch heute kommt es leider vor, dass Männer bevorzugt behandelt werden oder Frauen weniger Glauben geschenkt wird. Das macht die Geschichte nicht nur bewegend, sondern auch bedrückend aktuell.
Für mich war „Der gefrorene Fluss“ eine absolut packende, emotionale und zugleich wichtige Geschichte über Mut, Gerechtigkeit, Familie und den Kampf einer außergewöhnlichen Frau. Eine klare Leseempfehlung! 📖❄️❤️
Ich muss sagen, ich war am Ende etwas verwirrt. Laut Klappentext habe ich einen historischen Krimi erwartet, aber der Fokus wurde hier auf andere Themen gelegt, v.a. auf die Lebensgeschichte der Hebamme und das Thema Vergewaltigung und Zusammenhalt unter Frauen. Natürlich ist das ein super wichtiges Thema, aber eben nicht das was ich erwartet hatte. Ich wollte einen Krimi, Spannung, unvorhersehbare Wendungen..diese kamen hier aber leider zu kurz, ich ahnte relativ schnell, wer die Mörder waren.
Ich bin nicht wirklich Fan von historischen Romanen, bin aber auch nicht abgeneigt, wenn der Plot spannend klingt.
Obwohl mich das Cover einigermaßen abgeschreckt hatte, habe ich (nach ein paar begeisterten Empfehlungen) den Klappentext gelesen und beschlossen, dass ich mir das Hörbuch vornehme.
Ich habe keine Minute bereut!!
Ich wurde direkt in die Geschichte eingesaugt: Der Alltag der (berühmten) Hebamme Martha Ballard in den 1770er Jahren war so fesselnd, dass ich in jeder freien Minute das Hörbuch angemacht habe.
Gepaart mit den Kriminalfällen, die sich in Marthas Umfeld ereignen, war der Sog perfekt.
Abgerundet wurde mein Erlebnis durch die Sprecherin des Hörbuch, die einen wirklich fantastischen Job macht 👌🏻
Ich habe alles an dem Buch geliebt. Historischer Roman meets Kriminalgeschichte. Das Buch hatte alles, was ich liebe. Spannung, tollen Schreibstil, authentische und sympathische Charaktere, Humor an den richtigen Stellen und was fürs Herz.
Highlight auf der ganzen Linie!
Große Empfehlung
Triggerwarnung: sexualisierte Gewalt
Ich weiß gar nicht mehr, wie ich auf diesen historischen Roman gestoßen bin. Ich hielt ihn zufällig in der Buchhandlung in der Hand und dachte: Das klingt interessant. Und ich kann es direkt vorwegnehmen – dieses Buch war grandios.
Das Setting führt nach Maine, ins Jahr 1789. Martha Ballard wird gerufen, um einen Leichnam zu untersuchen. Schnell steht fest, wer der Tote ist: ausgerechnet der Mann, der beschuldigt wurde, eine Frau vergewaltigt zu haben.
Als Hebamme und Heilerin ist Martha in vieles eingeweiht, was in der Kleinstadt Hallowell hinter verschlossenen Türen geschieht. Sie kann lesen und schreiben – zu dieser Zeit alles andere als selbstverständlich – und hält ihre Beobachtungen in Tagebucheinträgen fest. Auch die Details einer angeblichen Vergewaltigung durch zwei der angesehensten Männer der Stadt hat sie dokumentiert. Nun ist einer der beiden tot.
Die Leserschaft taucht in einen Roman ein, der Historie, Spannung und ein hochrelevantes Thema miteinander verbindet. Es geht um Frauen, um Machtstrukturen, um das Frauenbild der damaligen Zeit – und um eine Rechtsprechung, die alles andere als gerecht war.
Die knapp 476 Seiten habe ich sehr gern gelesen. Nach und nach lernt man die Bewohner der Stadt und ihre Dynamiken kennen. Die Geschichte ist anspruchsvoll, gut konstruiert und bietet Wendungen, die Sinn ergeben. Erzählt wird aus der Perspektive der Hauptfigur. Die deutsche Übersetzung stammt von Rena Ziehnert.
Das Setting hat mich stark an die Serie Anne with an E erinnert – eine Zeit, in der starke Frauenfiguren selten waren oder schlicht nicht sein durften.
Besonders interessant fand ich auch das Nachwort der Autorin. Sie erklärt darin eindrucksvoll den historischen Hintergrund und die reale Geschichte der echten Martha Ballard.
Wer einen herausfordernden und anspruchsvollen Roman sucht, wird hier ein Lesehighlight entdecken. Ich habe meines definitiv gefunden.
Mochte das Buch unheimlich! Besonders die Protagonistin Martha: intelligent, warmherzig, mutig und dabei so angenehm bodenständig. Auch die Liebe zwischen ihr und ihrem Mann fand ich wunderschön – voller Respekt, Vertrauen und Zuneigung.
Gleichzeitig zeigt das Buch eindrucksvoll die Gewalt und Ungerechtigkeit, denen Frauen damals ausgesetzt waren. Manche Stellen sind traurig oder schockierend, doch trotzdem strahlt die Geschichte eine besondere Wärme aus. Für mich ein bewegender und rundum gelungener Roman.
Eine gute Geschichte, aber nicht das Highlight, das ich erwartet habe.
Dazu hatte es zu viele Längen und ich bin oftmals auch mit den Namen durcheinander gekommen. Dennoch ist Martha Ballard eine faszinierende Frau gewesen, die ich ins Herz geschlossen habe.
Ich mag eigentlich keine historischen Romane. Aber...
Die ersten 50 Seiten musste ich auch erst reinkommen, aber danach fand ich es sehr gut. Ich mochte Martha und die Art der Erzählung der Geschichte, die leider zeigt wie es Frauen zu dieser Zeit erging.
Tatsächlich fand ich auch das Nachwort sehr gut in dem es um die Veränderungen zwischen dem wahren Leben von Martha Ballard und dem Buch ging. Es ist keine Autobiografie, da einige Daten und Zeiträume verändert wurden und Dinge ergänzt, aber man hat das Gefühl man versteht was für eine Person sie war und was sie geleistet hat.
Ariel Lawhon- Der gefrorene Fluss ❄️
(Unbezahlte Werbung/ Rezensionsexemplar)
Wir befinden uns in den Jahren um 1700.
Martha Ballard ist Hebamme in ihrerer Stadt und genießt ein hohes Ansehen. Sie ist selbstlos und hat bereits unzähligen jungen Frauen während ihrer Geburt beigestanden.
In ihrerer Heimat überschlagen sich mehrere Ereignisse, es geht um eine ihrer Frauen, die schwere Anklagen gegen zwei Männer der Stadt, einer davon der örtliche Richter, äußert.
Das Buch beschreibt die schwierige Situation von Frauen zu dieser Zeitwende und wie Martha sich dem mit ihrem Wissen, ihrerer Erfahrung und ihrem Mut widersetzt.
Ich liebe Geschichten, die in völlig anderen Zeiten spielen, man kann sich so gut reinversetzen und fühlt die ganze Atmosphäre, die hier wirklich sehr gelungen beschrieben wird. Schön fand ich auch Marthas Beziehung zu ihrem Mann und zu ihren Kindern.
Ihre Stärke und ihre Charaktereigenschaften haben mich sehr beeindruckt.
Insgesamt war mir die Geschichte allerdings etwas langatmig und einiges hat sich nach meinem Gefühl auch wiederholt. 🫣
Dennoch eine wichtige Lektüre, die die Situation aus dieser Epoche gut beleuchtet hat. ✨
Danke an den @adrian_verlag für dieses Rezensionsexemplar 💞
#bookstagram #bookstagrammer #books #love
Historisches True-Crime-Highlight mit faszinierender Protagonistin
Ich bin ursprünglich mit der Erwartung an einen klassischen, fiktiven Krimi in Der gefrorene Fluss gestartet, musste meine Perspektive aber schnell anpassen: Es ist eine meisterhafte historische Erzählung.
Das Buch basiert auf den echten Tagebüchern der Hebamme Martha Ballard und verbindet historische Fakten mit klug eingewobener Fiktion zu einem spannenden True-Crime-Fall.
Martha ist eine unheimlich zähe und intelligente Protagonistin, die ihre Position mutig gegen das korrupte System einer beklemmend frauenfeindlichen Zeit nutzt.
Die Abgründe, die sich dabei auftun, jagen einem beim Lesen echte Schauer über den Rücken.
Ein besonderes Highlight ist ihr Mann Ephraim, eine derart unterstützende Ehe auf Augenhöhe ist bemerkenswert und sucht oft auch heute noch ihresgleichen.
Die Autorin balanciert die harten Themen mit einem angenehm leichten Schreibstil aus, auch wenn die schiere Masse an historischen Figuren etwas Konzentration erfordert.. Notizen wären Ratsam gewesen um besser den Überblick zu behalten.
Ein grandioses, dichtes Leseerlebnis über eine unfassbar starke Frau und eine klare Leseempfehlung!
Martha Ballard war eine unglaublich beeindruckende Frau. Sie hatte den Mut, für sich und für andere Frauen einzustehen, in einer Zeit, in der Frauen kaum Rechte hatten. Besonders berührt hat mich ihre liebevolle und respektvolle Beziehung zu ihrem Mann. Dieses Buch hat mich von Anfang bis Ende gefesselt und war für mich ein absolutes Fünf-Sterne-Buch.
In diesem Buch geht es unter anderem um das Leben der Hebamme Martha Ballard und deren Aufgaben und Pflichten, die dieser Beruf im 18. Jahrhundert mit sich bringt. Hauptthema des Buches ist allerdings der Tod eines Mannes, der im Gefrorenen Fluss gefunden wurde.
Man erfährt einiges über ihre Familie und die Dorfbewohner, von denen fast jeder ein kleines oder großes Geheimnis mit sich trägt. Bald kommen Zweifel auf… wer ist Täter, wer Opfer!?
Ein spannendes Buch mit einigen Überraschungen. Etwas gestört haben mich die vielen Nebencharaktere: obwohl ich das Buch jeden Tag in der Hand hatte, hatte ich Probleme, die Männern den Frauen zuzuordnen und wie die Beziehung zu Martha beziehungsweise ihren Familienmitgliedern ist 🙈
Unabhängig davon ist es aber ein sehr gelungener Roman 🫶🏻
Ich hab das Buch als Hörbuch gehört, wundervoll gesprochen von Sandrine Mittelstädt. Ich wusste nicht groß, was mich erwartet, hab nur gehört, dass das Buch gut sein soll und mich drauf eingelassen. Bekommen hab ich eine unglaublich vielschichtige Story, einen Mix aus historischem Roman und Krimi. Die Figuren waren ganz toll ausgearbeitet, allen voran die Hauptprotagonistin. Man taucht richtig in ihr Leben ein und ich wollte es am Schluss gar nicht verlassen. Am Anfang dachte ich kurz "Hä, was? Wer? Wie? Wo?", aber das gibt sich zum Glück recht schnell. Dennoch sind es viele Namen und soziale Geflechte. "Nebenbei-Hören" würde ich nicht empfehlen. Den Rest gegeben hat mir die historische Einordnung am Schluss. Dieses Gefühl, wirklich das Leben (wenn auch nicht 1 zu 1) einer so faszinierenden Person gehört zu haben, hat mich so tief berührt, dass ich darüber weinen musste. Klare Empfehlung!
„Der gefrorene Fluss“ hatte für mich eine unglaublich starke Atmosphäre. Dieses kalte, eingeschneite Setting zusammen mit den Geheimnissen der kleinen Gemeinde hat mich total in die Geschichte gezogen. Besonders Martha fand ich als Hauptfigur richtig spannend – sie wirkt klug, mutig und ihrer Zeit voraus, ohne dabei unrealistisch zu sein.
Auch der Schreibstil hat mir gefallen. Das Buch liest sich teilweise eher ruhig, baut aber trotzdem konstant Spannung auf. Gerade die Mischung aus historischem Roman und Kriminalfall fand ich richtig gelungen.
Allerdings hatte das Buch für mich auch Längen. Manche Abschnitte zogen sich etwas und ich hätte mir stellenweise mehr Tempo gewünscht. Außerdem konnte mich nicht jede Nebenfigur wirklich packen.
Trotzdem mochte ich die Geschichte insgesamt sehr gern und vor allem die winterliche Stimmung bleibt definitiv im Kopf.
Eine unglaublich kluge und resolute Frau, die sich in ihrer Zeit, trotz aller Einschränkungen und Schwierigkeiten nie hat unterkriegen lassen.
Sie ist ihren Weg gegangen mit so viel Liebe und Respekt, dass ich vollkommen in dieser Geschichte abtauchen konnte.
Eine starke Frau und ein absolut wertvolles Buch!
Ich habe dieses Buch geliebt. Ich fand die geschichte unglaublich toll und spannend konnte das buch gar nicht aus der hand legen. Ich hab auch so viel aus der zeit damals in der das buch geschrieben wurde lernen können, Vieles das ich gar nicht wusste und mit der heutigen zeit vergleichen konnte. Die geschichte hat mich total berührt absolute Empfehlung habe mir danach sogar weitere bücher von der autorin bestellt :)
Ich liebe starke weibliche Protagonistinnen einfach. 🌙⚖️ Martha ist intelligent, mutig und authentisch. Sie ist ruhig, beobachtend, klug und unglaublich stark auf eine ganz leise Art. 🕯️🪶 Gerade weil sie in einer Zeit lebt, in der Frauen kaum Rechte oder Einfluss hatten, fand ich ihre Rolle umso beeindruckender.
Was das Ganze für mich nochmal auf ein anderes Level gehoben hat ist, dass die Geschichte auf einer wahren Begebenheit basiert. 📜❄️ Durch die Tatsache, dass Martha Ballard wirklich existiert hat und ihre Tagebücher heute noch eine historische Quelle sind, wirkte alles nochmal viel greifbarer.
Deshalb konnte ich dem Buch auch kleinere Längen ganz gut verzeihen. Denn das Tempo ist definitiv eher ruhig. ⏳🌨️ Das Buch nimmt sich viel Zeit für Atmosphäre, Alltag und Details. Es ist kein schneller Thriller mit einer Wendung nach der anderen, sondern eher eine langsam erzählte, intensive Geschichte. Zwischendurch gab es deshalb schon Momente, in denen es sich etwas gezogen hat.
Außerdem hatte ich teilweise leider Probleme mit den vielen Namen. Weil es so viele Figuren aus der Gemeinde gibt, musste ich öfter überlegen, wer nochmal wer war. Das hat mich manchmal ein bisschen aus dem Lesefluss gebracht. Trotzdem war die Atmosphäre einfach unglaublich stark. 🌨️🪵🕯️
Die vielen sehr unterschiedlichen Bewertungen haben mich dazu gebracht das Buch von Ariel Lawhon nun auch zu lesen.
Der gefrorene Fluss erzählt über eine Zeitspanne von sechs Monaten die Geschichte (nach wahren Begebenheiten) von Martha Ballard,die 1789 mit ihrer Familie im ländlichen Maine,USA lebt.
Dort kümmert sie sich als Hebamme empathisch und respektvoll um "ihre"schwangeren Frauen.
Martha ist gebildet,mutig und beherzt und lässt sich den Mund nicht verbieten,was zu jener Zeit von Männern nicht gerne gesehen wird.
Als aus dem zugefrorenen Fluss eine Leiche geborgen wird,erkennt die Hebamme darin schnell einen angesehenen Bürger der Stadt,der Wochen zuvor zusammen mit Richter North die junge Pfarrersfrau misshandelt und vergewaltigt hat.
Nach eingehender Untersuchung der Leiche ist Martha sich sicher, dass es sich um Mord handelt;im Gegensatz zum ansässigen Arzt,der einen Unfall für wahrscheinlich hält.
Als das Urteil im darauffolgenden Prozess anders ausfällt als erhofft, versucht Martha mit allen Mitteln die Wahrheit ans Licht zu bringen.
Der historisch-fiktive Roman wird aus Sicht der Protagonistin in Ich-Form erzählt und wirkt auf mich eher wie ein Bericht und weniger wie ein spannender Roman.Lange Zeit habe ich keinen Zugang zu den Charakteren gefunden.Auch blieben Fragen offen,die erst im Nachwort der Autorin beantwortet wurden.
Ich steh nicht auf historische Romane und das habe ich auch von anderen gehört, die diesen Roman gelesen haben. Sie fanden ihn phantastisch und so wollte ich es auch wissen. Und was soll ich sagen? Es war der Hammer!!! Die ganze Story ist in der Ich-Perspektive, aus der Sicht einer Hebamme geschrieben und was sie da vor fast 300 Jahren als Frau alles erlebt und auch ertragen muss ist der Wahnsinn. Eine intelligente Frau, die ihren Mann stehen muss. Man leidet mit ihr, man bangt und trauert, hofft und genießt die glücklichen Momente mit ihr zusammen - ich war fasziniert und bin durch die Seiten geflogen.
Auf dem Buchrücken steht: Für Fans von Outlander.
Was soll ich sagen? Stimmt, nur eben mit weniger Liebesgeschichte und mehr Intensität auf weniger Seiten. Das Buch hat mich eingesogen und ich könnte ewig weiterlesen. Ein wunderschöner Schreibstil, historische Fakten und einige graue Figuren. Ein Buch, dass ich gern weiterempfehlen werde und Lust auf mehr macht. Schade, dass es ein Einzelband ist.
Wer Glück hat und es mit Farbschnitt ergattern kann: lest euch den Text auf dem Schnitt durch. Im Nachgang ist es ein so schönes Zitat aus dem Buch.
Der Roman hat mich wirklich begeistert. Schon die Ausgangssituation – eine Leiche, die in einem gefrorenen Fluss gefunden wird, und die Hebamme Martha aus Kennebec, die zur Klärung der Todesursache hinzugezogen wird – schafft sofort eine dichte und spannende Atmosphäre. Doch obwohl sich die Aufklärung des Mordes an Joshua Burgess wie ein roter Faden durch die Handlung zieht, steht sie für mich nicht allein im Mittelpunkt.
Vielmehr lebt die Geschichte von ihren Figuren und den zahlreichen Einblicken in das Leben der Gemeinschaft. Durch Marthas Rolle als Hebamme erhält man Zugang zu den unterschiedlichsten Schicksalen, Beziehungen und Geheimnissen der Menschen. Gerade diese Vielfalt an Charakteren macht den Roman lebendig, auch wenn es stellenweise herausfordernd war, alle Personen und ihre Hintergründe im Blick zu behalten.
Besonders berührend fand ich die Darstellung des familiären Zusammenhalts sowie die zwischenmenschlichen Beziehungen – etwa das Werben der Männer um ihre Frauen oder das Zusammenspiel zwischen Martha und Ephraim. Sobald Ephraim auf Reisen ging, habe ich mich dabei ertappt, mir Sorgen um ihn zu machen, was zeigt, wie nah mir die Figuren gekommen sind.
Ein weiterer zentraler Aspekt sind die gesellschaftlichen Ungerechtigkeiten, insbesondere gegenüber Frauen. Die Art und Weise, wie diese thematisiert werden, hat mich nachdenklich gestimmt und teilweise sehr bewegt. Auch die Schilderungen von Geburten, Verlusten, Totgeburten und traumatischen Erfahrungen wie Vergewaltigungen gingen mir nahe – gerade auch aus der Perspektive einer frischgebackenen Mutter.
Die Autorin versteht es hervorragend, Stimmungen und Szenen so eindringlich zu beschreiben, dass man sich mitten ins Geschehen versetzt fühlt. Ihr Schreibstil ist atmosphärisch dicht und gleichzeitig einfühlsam, wodurch das Buch eine starke Sogwirkung entwickelt – ich konnte es kaum aus der Hand legen.
Insgesamt vereint der Roman viele große Themen in einer vielschichtigen und emotionalen Erzählung. Eine klare Leseempfehlung.
„Der gefrorene Fluss“ ist ein bewegender und gesellschaftskritischer Roman, der wichtige Themen sensibel aufgreift
„Der gefrorene Fluss“ hat mich tief berührt, insbesondere durch die einfühlsame Darstellung der Beziehung zwischen der Hauptprotagonistin und ihrem Ehemann. Ihre Verbindung wirkt authentisch und gibt der Geschichte eine emotionale Tiefe, die lange nachhallt.
Gleichzeitig zeichnet der Roman ein eindringliches Bild der Rolle der Frau im 18. Jahrhundert. Er macht deutlich, wie stark Frauen damals gesellschaftlichen Zwängen unterworfen waren und wie begrenzt ihre Möglichkeiten zur Selbstbestimmung waren.
Besonders eindrucksvoll – und zugleich erschütternd – ist die Auseinandersetzung mit dem Thema Vergewaltigung. Der Roman zeigt, dass die Stigmatisierung von Frauen und der Machtmissbrauch durch Männer keine rein historischen Probleme sind, sondern bis in die Gegenwart fortwirken. Gerade diese Parallelen machen das Buch so relevant und nachdenklich stimmend.
Gefühlt habe ich ewig gebraucht, um das Buch zu lesen und die Mitte hatte einige Längen. Nachdem ich das Buch beendet habe bin ich froh das ich "durchgehalten" habe.
Bitte lest unbedingt das Nachwort (natürlich nachdem ihr das Buch gelesen habt.).
Erst hier wurde mir bewusst, mit wie viel Liebe zum Detail Finesse die Autorin reale Personen und Geschichten mit Fiktion verbindet.
Zeitlich passt der Roman zwar eher in den Herbst/Winter, die Geschichte von Martha hat mich deswegen aber nicht weniger berührt.
Unter dem Eis: Wahrheit, Ungerechtigkeit und eine starke Frau, die sich nicht beugt.
Mein Jahreshighlight 2025
Es gibt Bücher, die man gut findet.
Und es gibt Bücher, die man kurz nach dem Lesen schon wieder vergisst.
Und dann gibt es dieses eine Buch, das bleibt – lange, vielleicht für immer.
„Der gefrorene Fluss“ ist genau so ein Buch für mich.
„Der gefrorene Fluss“ ist ein historischer Roman mit kriminalistischen Elementen, der auf wahren Begebenheiten beruht und von der Hebamme Martha Ballard erzählt, die im 18. Jahrhundert lebte. Die Grundlage des Romans ist ihr Tagebuch, das hier mit fiktionalen Elementen zu einer unglaublich dichten und bewegenden Geschichte verwoben wird.
Martha ist eine Protagonistin, die man nicht vergisst.
Sie ist Hebamme – aber vor allem eine Frau mit einem starken moralischen Kompass und einem reinen Herzen. Sie steht für sich, ihre Familie und andere Frauen ein – selbst wenn die Männer in ihrem Dorf versuchen, sie zum Schweigen zu bringen oder ihre Stimme infrage zu stellen.
Gerade in einer Zeit, in der Frauen kaum gehört werden, ist ihre Stärke umso bemerkenswerter.
Was dieses Buch zudem wirklich herausragend macht, ist die Atmosphäre.
Der Schreibstil ist ruhig, fast schon entschleunigt – und gleichzeitig so dicht, dass man komplett in diese Welt eintaucht. Man spürt die Kälte des Winters, hört das Knacken des Eises und fühlt die Stille des Dorfes. Der gefrorene Fluss ist dabei nicht nur Kulisse, sondern ein zentrales Element, das die Geschichte trägt – still, bedrohlich und voller Bedeutung.
Auch wenn ein Mord und die Suche nach dem Täter Teil der Handlung sind, steht für mich etwas anderes im Mittelpunkt: Martha selbst. Ihr Leben, ihr Kampf, ihre Überzeugungen.
Ich konnte dieses Buch kaum aus der Hand legen – nicht, weil es laut oder rasant ist, sondern weil es so tief geht. Es fordert Zeit, Aufmerksamkeit und Gefühl – und gibt dafür unglaublich viel zurück.
Ein atmosphärisch dichter, bewegender und wütend machender Roman über eine Frau, die sich nicht beugt.
Dieses Buch hat mich tief berührt – und ist für mich ganz klar mein Jahreshighlight 2025.
Der Roman „Der gefrorene Fluss“ von Ariel Lawhon spielt im ausgehenden 18. Jahrhundert im Nordosten der USA und verbindet eine „Kriminalgeschichte“ mit einem historischen Setting.
Im Mittelpunkt steht Martha Ballard, eine Hebamme, die in einem kleinen Ort nicht nur Leben zur Welt bringt, sondern auch mit den dunklen Seiten ihrer Gesellschaft konfrontiert wird.
Als ein mysteriöser Todesfall Fragen aufwirft, gerät sie immer tiefer in ein Geflecht aus Geheimnissen, Machtstrukturen und Ungerechtigkeiten.
Mich hat das Buch vor allem durch seine Atmosphäre gepackt. Dieses kalte, raue Setting sowie der gefrorene Fluss als zentrales Bild hat gut funktioniert.
Der Schreibstil ist dabei erstaunlich zugänglich. Trotz aller Grausamkeit und Dramatik liest sich das Ganze ruhig und fast leicht, ohne dass es an Tiefe verliert. Auch Marthas regemäßige Tagebucheinträge passen gut in die Geschichte.
Besonders eindrucksvoll fand ich die Figur der Protagonistin Martha. Sie bewegt sich in einer männerdominierten Welt und behauptet sich dort mit einer Mischung aus Wissen, Haltung und stiller Konsequenz.
Gerade die Rolle der Frauen wird hier sehr greifbar gemacht. Es wird deutlich, wie wenig Rechte Frauen hatten und wie schnell sie zur Zielscheibe wurden.
Wird eine Frau beispielsweise unehelich schwanger und nennt den Vater nicht, drohen ihr öffentliche Anklage, Geldstrafen und gesellschaftliche Demütigung. Der Mann hingegen bleibt meist unbehelligt. Diese Doppelmoral zieht sich durch das ganze Buch und wird nie plakativ, aber sehr eindringlich gezeigt.
Was ich auch gelungen fand, ist die Mischung der Genres. Es ist nicht nur ein klassischer Historienroman. Es hat klare Krimi-Elemente, gleichzeitig aber auch etwas von einem Gesellschaftsroman, der sich stark mit der Stellung von Frauen, Moral und Macht auseinandersetzt. Genau diese Kombination hat das Buch mich lesenswert gemacht,
Unterm Strich ein Roman, der mich wirklich fasziniert hat. Atmosphärisch dicht, gut erzählt und mit einer starken Hauptfigur, die im Kopf bleibt. 4 von 5 Sternen.
Ein sehr schöner Roman ,für alle die auch Fans von der Autorin Gabaldon sind .
Der Einband hat mich sofort im Laden angesprochen u dann die Kurzinfo .Ich wurde nicht enttäuscht .Das Buch lies sich sehr gut lesen ,ich konnte es kaum weglegen ,eine tolle Frauengestalt in dieser Zeit .
Klare Leseempfehlung von mir .
Schade das es schon fertig ist
Ein Buch, dass mit jeder Seite reift wie guter Wein 🍷
Martha ist eine unglaublich interessante Hauptfigur und mit ihren 54 Jahren auch außerhalb der „Young adult“ Szene interessant. Für mich mit meinen 27 Jahren eine tolle Leseerfahrung!
Der Einstieg gelingt etwas schwer aber ab 30% war ich zu 100% in der Geschichte!
Und das Ende? Oh, ich habe es geliebt🔥!
Das erste, was mir an diesem Buch aufgefallen ist, ist die Sprache. Selten habe ich ein Buch gelesen, welches so eine tolle Sprache verwendet. Die Geschichte zieht einen langsam in seinen Bann und dann kann man es nicht mehr aus der Hand legen. Da es zu Beginn doch etwas länger benötigt, um fesselnd zu sein, fehlt ein halber Stern.
Martha ist eine inspirierende Person, ihr Beruf und die Möglichkeit, einen Einblick in das Leben zu bekommen, faszinierte mich ungemein.
Es war eine Freude, dieses Buch zu lesen.
Eine bewegende Geschichte über eine beeindruckende Frau. Martha Ballard ist Hebamme und Heilerin im 18. Jahrhundert. Sie lässt sich von niemandem was sagen und ist sich ihrem Können bewusst. Eine starke und bewundernswerte Frau, die, besonders zu der Zeit, ein Vorbild ist.
Ich war total überrascht, dass es Martha Ballard tatsächlich gegeben hat und auch die Handlung des Buches von wahren Begebenheiten inspiriert ist. Ich wünschte, ich hätte das gewusst, bevor ich das Buch gelesen habe und nicht erst beim Nachwort erfahren. Dann hätte ich das Buch mit einer anderen Einstellung gelesen und es hätte mich wahrscheinlich noch mehr beeindruckt während dem Lesen.
Ich habe das Hörbuch Der gefrorene Fluss von Ariel Lawhon gehört und bin wirklich total begeistert. So etwas habe ich bisher noch nie gelesen bzw. gehört, vor allem, weil die Geschichte so weit in der Vergangenheit spielt.
Besonders spannend fand ich, wie anders das Leben damals war, vor allem für Frauen. Die ganzen gesellschaftlichen Regeln, Erwartungen und Einschränkungen haben die Geschichte unglaublich intensiv gemacht. Man merkt richtig, wie stark die Protagonistin sein muss, um sich in dieser Zeit zu behaupten, und genau das hat mich total gefesselt. Für mich ein echtes Highlight! 🤱🏼🍼
Die Geschichte spielt im 18. Jahrhundert in Amerika. Martha Ballard ist eine Hebamme, Ehefrau und Mutter von Kindern. Im Fluss wird eine Leiche gefunden und viele Ereignisse sind miteinander verbunden.
Es beginnt die Suche nach dem Mörder und die Verstrickungen der Geschehnisse sind wirklich richtig richtig gut in die Geschichte eingebunden.
In diesem Buch bekommen wir einen Einblick in das Leben dieser starken Frau. Ein System, was Männer schützt und Frauen bestraft. Auch heute noch aktuell.
Aber es geht auch um Männer, die sich für Frauen einsetzen.
In diesem Buch ist Martha laut, was für damalige Zeiten alles andere als gern gesehen war.
Das Buch war so spannend und gut geschrieben.
Besonders das Nachwort der Autorin mochte ich sehr.
Bis zu diesem Zeitpunkt wusste ich nicht, dass die Geschichte von realen Ereignissen geprägt wurde und die Charaktere wirklich real waren.
Ich bin sehr beeindruckt von dieser großartigen Geschichte! Absolute Leseempfehlung!
📚 Ein unfassbar gutes Buch, das ich von Herzen empfehlen kann und über das ich ehrlich gesagt keine Kritik hören möchte.
📚 Wir begleiten die Hebamme Martha Ballard, auf deren echten Tagebüchern die Geschichte basiert. Gerade dieser Bezug zur Realität macht das Buch besonders eindrucksvoll und verleiht der Handlung eine enorme Authentizität.
📚 Die Autorin hat hier unglaublich gründlich recherchiert und erschafft ein lebendiges Bild des 18. Jahrhunderts. Themen wie Feminismus, gesellschaftliche Vorurteile und der Kampf um Gerechtigkeit werden eindrucksvoll und vielschichtig in die Geschichte eingewoben.
📚 Gleichzeitig entwickelt sich ein spannender Murder-Mystery-Handlungsstrang, der das Ganze zusätzlich fesselnd macht, ohne die Tiefe der Geschichte zu überlagern.
📚 Der Schreibstil ist angenehm flüssig, sodass man nur so durch die Seiten gleitet und dabei nicht nur unterhalten wird, sondern auch viel mitnimmt.
📚 Besonders gelungen ist auch das Nachwort der Autorin, in dem sie transparent darlegt, welche Teile der Geschichte auf den realen Tagebüchern von Martha Ballard basieren und wo sie für den Roman fiktionale Ergänzungen vorgenommen hat.
📚 Fazit: Eine packende, klug erzählte Geschichte mit historischem Tiefgang, die lange nachhallt.
Für mich ein echtes Highlight!
Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen ✨
Besonders begeistert hat mich der Schreibstil aus der Ich-Perspektive von Martha. Ihre Gedanken und Gefühle sind so eindringlich geschildert, dass man sich mühelos in sie hineinversetzen kann. Auch die Beziehung zwischen Martha und ihrem Mann wird unglaublich feinfühlig und liebevoll dargestellt, was der Story eine besondere Tiefe verleiht.
Neben vielen spannenden Momenten gibt es auch ruhigere Kapitel, die vielleicht weniger aufregend sind, aber dennoch durch ihre inhaltliche Stärke überzeugen. Sie tragen viel zum Gesamtbild bei und machen alles noch intensiver.
Durch die Vielzahl an Figuren kann man zwar gelegentlich den Überblick verlieren, doch die Autorin schafft es geschickt, immer wieder kleine Hinweise einzubauen, die einem helfen, die Personen einzuordnen.
Besonders faszinierend finde ich, dass die Figuren auf realen Personen basieren – das verleiht dem Buch eine zusätzliche Ebene und macht es noch packender.
Für mich war es ein absolutes Lesehighlight! Ich habe jede Seite geliebt und wollte am liebsten gar nicht, dass die Geschichte endet.
Irgendetwas hat mich an dem Buch irritiert, was es war, weiß ich auch nicht so genau.
Schreibstil, Satzbau oder die Übersetzung? I don‘t know.
Die Story hat mir gut gefallen und das Einbinden der Tagebucheinträge machte es sehr interessant.
Obwohl die Schreibschrift für mich etwas schwierig zu lesen war.
Die Geschichte zeigte wieder einmal, wie stark Frauen sein können und müssen.
Martha ist eine beeindruckende Protagonistin: gebildet, aufmerksam und innerlich voller Widerstand gegen ein System, das Frauen kleinhalten will. Besonders stark fand ich, wie man ihre Gedanken und ihre wachsende Wut über die Ungerechtigkeiten der Zeit miterlebt. Sie stellt sich gegen gesellschaftliche Erwartungen und kämpft dafür, dass Frauen ernst genommen werden.
Der Roman zeigt auch sehr deutlich, was möglich ist, wenn Frauen lesen und schreiben lernen und überhaupt Zugang zu Bildung bekommen. Bildung wird hier zu einem Werkzeug der Selbstbestimmung und macht sichtbar, wie viel Potenzial Frauen damals oft verwehrt wurde.
Ihre Beziehung zu ihrem Mann Ephraim ist dabei ein schöner Gegenpol. Er respektiert sie, unterstützt ihre Arbeit und ihre Meinung – ihre Ehe wirkt wie eine Partnerschaft auf Augenhöhe, geprägt von echter Zuneigung, Konsens und gegenseitigem Respekt.
Besonders interessant fand ich auch die vielen Einblicke in den Beruf der Hebamme zu dieser Zeit. Man bekommt ein sehr detailliertes Bild davon, wie wichtig ihre Arbeit für die Gemeinschaft war und mit welchen Herausforderungen sie konfrontiert waren.
Gerade deshalb wirkt das Thema heute noch einmal besonders aktuell. Auch heute besteht eine große Hebammenproblematik: Es gibt einen deutlichen Mangel an Hebammen, viele arbeiten unter hoher Belastung und schwierigen Bedingungen. Die Bezahlung ist vergleichsweise gering, die Arbeitszeiten sind unregelmäßig und die Haftpflichtversicherung sehr teuer. Dadurch verlassen viele Hebammen den Beruf. Das führt dazu, dass nicht mehr alle Schwangeren eine Hebamme für Vor- und Nachsorge finden und in Krankenhäusern oft die Zeit für eine intensive Betreuung während der Geburt fehlt. Insgesamt wird die Versorgung von Schwangeren dadurch zunehmend schwieriger.
Der Mordfall im Zentrum der Geschichte ist spannend und führt zu einem Gerichtsverfahren, das schwere Themen anspricht. Besonders erschütternd ist, wie deutlich wird, dass Vergewaltigung schon damals oft nicht ernst genommen wurde und Täter eher geschützt als verurteilt wurden – eine Parallele, die leider bis heute nachwirkt.
Neben der persönlichen Geschichte greift das Buch auch historisch interessante Themen auf, etwa den Krieg im District of Maine zwischen Franzosen und indigenen Gruppen sowie die unterschiedlichen Meinungen der Bevölkerung über freie Schwarze im Landkreis. Dadurch entsteht ein sehr lebendiges Bild der damaligen Gesellschaft.
Ein atmosphärischer historischer Roman mit einer starken Frauenfigur, spannender Handlung und wichtigen gesellschaftlichen Themen.
Als im zugefrorenen Kennebec River ein toter Mann entdeckt wird, soll die Hebamme Martha Ballard die Todesursache klären. Doch während ein Arzt den Fall schnell als Unfall abtut, ist Martha überzeugt: Das war Mord. Und sie ist bereit, sich gegen ein ganzes System zu stellen, um die Wahrheit ans Licht zu bringen.
Mich konnte diese historische Geschichte von der ersten Seite an packen und ich war komplett gefesselt von der dichten, teilweise richtig beklemmenden Atmosphäre. Besonders beeindruckt hat mich, dass die Handlung auf dem echten Leben und Tagebuch von Martha Ballard basiert, was dem Ganzen nochmal eine ganz besondere Tiefe verleiht.
Martha selbst ist eine unglaublich starke Protagonistin: willensstark, klug und mutig, aber gleichzeitig auch menschlich und nahbar. Ihre Rolle als Hebamme gibt ihr Einblicke in die verborgensten Geheimnisse der Stadt und verschafft ihr Rechte, die anderen Frauen verwehrt bleiben. Dass sie lesen und schreiben kann und ihr Leben so detailliert dokumentiert, macht sie zu einer faszinierenden Figur, deren Stimme auch über Jahrhunderte hinweg noch Gewicht hat.
Das Buch thematisiert auf eindringliche Weise Gerechtigkeit und Gleichberechtigung oder vielmehr das erschreckende Fehlen davon. Es zeigt, wie schnell Frauen verurteilt wurden, während Männer ungeschoren davonkamen. Genau diese Wut war beim Lesen spürbar und haben mich emotional total abgeholt.
Ich habe die lebendigen Beschreibungen, die intensive Spannung und die spürbare Recherchearbeit der Autorin sehr geliebt. Für mich ist es eine vielschichtige, atmosphärische und zugleich wichtige Geschichte, die lange nachhallt.
Ein kleines bisschen mehr Tempo hätte ich mir an manchen Stellen gewünscht, aber das ist wirklich Meckern auf hohem Niveau.
Für mich eine ganz klare Empfehlung für alle, die starke Frauenfiguren, historische Settings und tiefgründige Themen lieben.
Wow! Ein ruhiger, berührender Roman über eine starke Frau zu einer Zeit, als Frauen am besten nicht gesehen und gehört werden sollten.
Historisch, nicht biographisch, aber auf einem Tagebuch genau jener Martha Ballard, Hebamme, beruhend.
All jenen, denen die Outlander Bücher oder die Serie von Diana Gabaldon gefallen hat, sei dieses Buch wärmstens ans Herz gelegt.
Ein ganz wunderbares Buch! Mit einer tollen historischen Sprache und bildgewaltigen Beschreibungen. Ich hatte sofort einen Film im Kopf ablaufen.
Die Zeit, die Story und die Gepflogenheiten haben mich sehr stark an Outlander erinnert. Eine Frau, die viel Wissen hat und sich in einer Männerzeit beweisen muss. Die aufgrund ihres Hebammenberufes viele Geheimnisse kennt und klug und neugierig ist.
Ein Dorf mit heimlichen Verbrechen, Liebe und Rivalitäten. Man lernt viele Bewohner kennen und fühlt sich schnell heimisch.
Und dieses Ende! Selten so ein befriedigendes Ende gelesen in jeglicher feministischer Hinsicht.
Ein sehr schönes Buch kann ich sehr empfehlen für alle die gerne Romane aus einer historischenZeit lesen. Am Anfang braucht man etwas bis man mit den vielen Namen zurecht kommt 😉
Starke Protagonistin, durchdachtes Story-Telling, Liebe zum Detail. Habe es angefangen, weil ich Claire Fraser aus Outlander unheimlich liebe und einige Leser Ähnlichkeiten zwischen Martha und Claire entdeckt haben. Stimmt allemal, man kann Martha nur lieben und bewundern.<3