⭐⭐⭐⭐
Mit diesem Buch war ich wirklich im Zwiespalt zwischen 3,5 und 4 Sternen – am Ende habe ich mich für 4 Sterne entschieden.
Nachdem mich der erste Teil komplett begeistern konnte, waren meine Erwartungen entsprechend hoch. Leider konnte die Fortsetzung für mich nicht ganz mithalten. Die Geschichte hatte zwar wieder emotionale Momente, aber insgesamt hat sie sich für meinen Geschmack oft etwas zu sehr gezogen.
Trotzdem mochte ich den Schreibstil, weshalb ich das Buch gern gelesen habe. Auch wenn für mich der erste Band deutlich mehr berühren und fesseln konnte, war es dennoch eine schöne Fortsetzung.
Für mich ein gutes Buch mit kleinen Längen – daher 4 Sterne. ✨🤍
Wow, also was soll ich dazu sagen?!
Puuuhh, das war mal wieder ein Buch mit soviel Tiefe.😮💨
Es handelt von Schmerz, Hoffnung, Leid, Wegschauen, Schuld, Verzeihen, Verstehen, Weiterleben...💔❤️🩹
Es ist absolut anspruchsvoll geschrieben, ich habe echt lange dafür gebraucht, musste oft Sätze zweimal lesen um die Bedeutung wirklich im Herzen zu verstehen und fühlen zu können.💘💡
Einfach ein Top zweiter Teil!!!!👍🏻👍🏻👍🏻
Bin auf Teil drei gespannt.
Der zweite Teil den ich von Marie Döling gelesen habe und ich muss sagen es hat mich nicht so abgeholt wie der 1.
Es war herzzerreissend keine Frage aber mir hat irgendwie das gewisse Etwas gefehlt
Poetisch, schmerzhaft und wichtig. Rebeccas Geschichte berührt tief und regt zum Nachdenken an. 5/5 ⭐
⭐⭐⭐⭐⭐ 5/5
Ein Loch im Universum hat mir genauso gut gefallen wie der erste Band. Ich habe das Buch innerhalb von etwa anderthalb Tagen gelesen, weil ich schnell in die Geschichte hineingefunden habe und der Schreibstil wieder sehr angenehm zu lesen war.
Marie Döling schreibt unglaublich poetisch, bildhaft und gefühlvoll. Ihre Worte gehen unter die Haut und schaffen es, Schmerz, Schuld und innere Konflikte greifbar zu machen. In diesem Band lernen wir Rebecca kennen, die viele bereits aus Band 1 kennen. Dabei wird viel über ihre Gedanken und inneren Monologe erzählt, was manchen Leser:innen vielleicht weniger zusagt. Für mich hat genau das jedoch sehr gut zur Geschichte gepasst.
Ich finde, dass man Band 1 und Band 2 nur schwer miteinander vergleichen kann, da beide völlig unterschiedliche Schwerpunkte setzen. Während Band 1 andere Themen behandelt, stehen hier Selbstzweifel, Schuldgefühle, Selbstverletzung, Mobbing, Verlust, familiäre Belastungen und die Folgen eines Suizids im Mittelpunkt. Rebecca kämpft nicht nur mit ihrer Vergangenheit, sondern auch mit den verletzenden Botschaften ihrer Mutter und einem enormen inneren Druck.
Besonders wertvoll finde ich, dass das Buch Themen anspricht, über die noch immer viel zu selten offen gesprochen wird. Deshalb könnte ich mir auch diesen Roman sehr gut als Schullektüre vorstellen. Er regt zum Nachdenken an, schafft Verständnis für psychische Belastungen und zeigt, wie wichtig es ist, Hilfe anzunehmen, wenn man sie braucht.
Für mich zwar kein Jahreshighlight, aber dennoch ein sehr berührendes und wichtiges Buch, das ich gerne weiterempfehle. 💜📚
Buchrezension | persönliche Meinung
| unbezahlte Werbung, Markenerkennung |
📖 Ein Loch im Universum - Marie Döling
⭐ Bewertung: 5/5
Kurz & spoilerfrei:
Ein Loch im Universum ist die Fortsetzung von Kein Ort dieser Welt und dreht sich um Bekka – ein Mädchen, das nach einem tragischen Todesfall mit Schuld, Verlust und den Konsequenzen ihres eigenen Verhaltens kämpfen muss. Die Geschichte ist emotional, düster und beschäftigt sich viel mit Freundschaften, Schmerz, Selbsthass und der Frage, wie man mit Fehlern lebt, die man nicht rückgängig machen kann.
Meine Meinung:
Diesmal dreht sich die Story um Bekka. Die Geschichte erzählt nicht was getan wurde, sondern wieso Handlungen geschehen sind und wie es soweit kommen konnte. Die Autorin schafft es wieder mal mit ganz schwerwiegenden Themen ein wahrhaftiges, ernstes Meisterwerk zu kreieren. Und auch wenn Fiona und Bekka fiktive Rollen sind, habe ich mich so gesehen gefühlt, wie schon lange nicht mehr. Der Schreibstil der Autorin war für mich anfangs etwas zu „Metaphorisch“, aber nach ein zwei Kapiteln war ich drin. Was dann passiert ist, ist nur schwer in Worte zu fassen. Ich habe Unverständnis, Wut, Ekel, Schmerz, Trauer, aber auch Verständnis, Liebe, Vergebung und vor allem Hoffnung gespürt. Es wurde über jedes Kapitel hinweg die Spannung aufrechterhalten und als ich dachte, okay jetzt aber, kam der nächste Plot, der mich wieder aus der Bahn schmiss. Ich werde allerdings nie nachvollziehen können, wieso Menschen anfangen, anderen Menschen absichtlich weh zutun - zu mobben. Aber ich kann verstehen, wieso man so werden kann, wenn man aus einer Traumatischen Umgebung kommt. Die Geschichte hat mich mal wieder so extrem aufgewühlt und zum nachdenken angeregt, dass sie mich noch Wochen begleiten wird. Haltet auf jedenfall Taschentücher bereit und lest unbedingt vorher die Triggerwarnung! Und ein großes Dankeschön an die Autorin, die mit ihren Büchern bewirkt, dass Betroffene sich gesehen fühlen! ❤️🩹 Ihr seid niemals allein.
Ich bin erst nicht warm geworden mit dem Buch und es war schwer Bekka Mitgefühl zuschenke aber so tiefe ich in die Geschichte gekommen bin um so mehr würde mir klar. Das sie verloren gegangen ist auf der such nach der lieber ihrer Mutter und diese ist an dem Selbstmorde ihres Mannes zerbrochen. Bekka hat gekämpft jeden Tag sei dem Verlust ihres Vaters der zufolge hat das sie sich ihr Mutter verloren hat. Mein junger Mensch der so verloren und sich selber verachtete hat und keiner hat es gesehen. Ich versteh Bekka und es tut mir so leid für sich aber Fiona gehört mein Herz.
🕳️🪐»𝒁𝒘𝒊𝒔𝒄𝒉𝒆𝒏 𝒂𝒍𝒍 𝒅𝒊𝒆𝒔𝒆𝒏 𝑲𝒂𝒑𝒊𝒕𝒆𝒍𝒏 𝒉𝒂𝒃𝒆 𝒊𝒄𝒉 𝒗𝒆𝒓𝒈𝒆𝒔𝒔𝒆𝒏, 𝒐𝒃 𝒘𝒊𝒓 𝑷𝒓𝒐𝒍𝒐𝒈 𝒐𝒅𝒆𝒓 𝑬𝒑𝒊𝒍𝒐𝒈 𝒘𝒂𝒓𝒆𝒏«🪐🕳️
𝑬𝒊𝒏 𝑳𝒐𝒄𝒉 𝒊𝒎 𝑼𝒏𝒊𝒗𝒆𝒓𝒔𝒖𝒎 𝒗𝒐𝒏 𝑴𝒂𝒓𝒊𝒆 𝑫ö𝒍𝒊𝒏𝒈
Das ist der zweite Band der Reihe und erzählt Bekkas Geschichte nach den Ereignissen aus „Kein Ort dieser Welt“. Hier erfährt man, wie es ihr nach den Geschehnissen aus dem ersten Teil ergangen ist, wie sie mit den Folgen umgeht und was sie dadurch alles erlebt. Dabei spielt auch die Tatsache eine Rolle, dass sie ihren Anteil daran hat, wie die Ereignisse in Band 1 verlaufen sind.
Für mich war „Kein Ort dieser Welt“ ein absolutes Highlight und ein echtes Herzensbuch. Deshalb waren meine Erwartungen an die Fortsetzung entsprechend hoch. Leider konnte mich Band 2 nicht ganz so überzeugen.
Es ist unheimlich schrecklich, was Bekka durchmachen muss, und ihr Weg ist von viel Schmerz geprägt. Trotzdem konnte ich nicht vergessen, was sie in Band 1 getan hat. So leid mir ihre Situation auch tut, ihr Verhalten aus dem ersten Teil ist für mich persönlich nicht verzeihlich.
Auch insgesamt konnte mich die Geschichte nicht so fesseln wie Band 1 und emotional hat sie mich ebenfalls nicht so stark erreicht. Dennoch behandelt das Buch wichtige und schwierige Themen, die sensibel aufgegriffen werden.
Insgesamt war es für mich eine gute Fortsetzung, die jedoch nicht an die emotionale Tiefe und die besondere Wirkung des ersten Bandes herankommt.
Dieses Buch ist auch wieder sehr harte Kost und nichts für schwache Nerven. Die Perspektive aus Sicht einer Täterin hat mir wirklich gut gefallen und mit welchen eigenen Dämonen sie zu kämpfen hat. Das Ende hat nochmal einiges rausgerissen aber an den ersten Band kommt das Buch trotzdem nicht ran.
In diesem Teil bekommen wir es mit Bekka zu tun, welche mit der Schuld an Fionas Tod lebt.
Die Autorin zeigt dabei auf, dass Mobber ebenfalls einen Hintergrund haben. Was das, was Fiona angetan wurde, nicht entschuldigt, aber Bekkas Seite mehr beleuchet. Man vielleicht Mitgefühl entwickelt.
Auch wenn die Story an sich gut war, fiel es mir dieses Mal schwerer drna zu bleiben. Da hat mir was gefehlt. 4,5 Sterne gibt es dennoch
"Dort wo die Risse im Spiegelglas sind,scheinen sie auch in mir zu sein. ... Nur bin ich kein Sammlerstück. ... "
Okay wow
Ich kann nicht in Worte fassen , was ich während dem Lesen empfunden habe .
Wie kann ich so viel Verständnis für so viele verschiedene Charaktere/Seiten haben?
Wie kann die Grenze zwischen Gut und Böse so verschwommen sein?
Das Buch rechtfertigt keine von Bekkas Taten , doch es hilft so verstehen. Und vielleicht eines Tages anfangen zu verzeihen. Ich trauere um Fiona , die so viele Chancen hätte bekommen können , um Dean , dem das Glück keine Minute länger könnt , um Ana , die sich für immer schuldig fühlen wird , egal ob ihr bereits verziehen wurde , um Philipp, der für immer bereuen wird , nichg richtig hingekuckt zu haben, um Bekka , die sich nicht selbst kennt und in ihren eigenen Taten ertränkt und um alle ( fast!!!) anderen Charaktere aus den Buch . Und Gott , ich empfinde tiefsten Hass für Cole , wirklich, aber trotzdem frage ich mich , weil ich manchmal zu empathisch bin , was mit ihm passiert ist ( er werde ihn für immer mit ganzen herz hassen und nichts wirklich nichts könnte das ändern ! ).
Diese Duologie war unfassbar schmerzhaft und so viele Emotionen fühlte ich während dem Lesen.
Auch dieser Band ist ergreifend und mitreißend mit einer wichtigen Bedeutung. Die Geschichte ist schwer zu verdauen, aber diese zu lesen und zu verstehen umso wichtiger.
Gänsehaut ist von der ersten bis zur letzten Seite ein stetiger Begleiter gewesen.
Nur leider hat sich die Geschichte für mich an manchen Stellen etwas gezogen und ich denke das man ohne diese eine noch tiefere Message erreichen könnte.
Fazit: nur lesen wenn ihr euch dafür bereit fühlt! 🫶🏼
Manchmal braucht es eine Hand, um mit Hoffnung nach vorne zu sehen.
Die Geschichte von Bekka ist emotional und berührend, auch, wenn sie mich nicht gleich berührt hat, wie die von Fiona. Es zeigte mir, wie nah manchmal Schmerz, Einsamkeit, Hoffnung oder auch Opfer- und Täterverhalten beieinander liegen und wie viel Einfluss sie nehmen können.
Es war schön zu sehen, dass Kio ihr die helfende Hand reicht, die Entwicklung ging mir aber teils zu schnell.
Die Frage, die mir am Ende blieb, hat Cole den Sturz ebenfalls überlebt?
Auch dieses Buch von Marie Döling hat mich sprachlos zurückgelassen. Der Schreibstil ist so poetisch und echt. Er drückt so viele Gefühle aus und bringt mich immer wieder zum Nachdenken.
Ich wusste, das mich das Buch wieder zerstören würde, aber mit der Wut auf Bekka habe ich nicht gerechnet. In „Ein Loch im Universum“ liest man aus der Sicht von Bekka (der Täterin) aus „Kein Ort dieser Welt“. Je weiter ich in dem Buch vorangekommen bin, desto schwerer wurde mir das Herz - nicht, weil Ich das Verhalten von Bekka entschuldigen wollte, sondern, weil man immer weiter hinter ihre Fassade schauen konnte, bin diese irgendwann komplett zerbrach. Bellas Verhalten wird auch nie klein geredet oder übergangen.
An dem Punkt, als sie an der Klippe stand und sie gefühlt hat, war ich irgendwie stolz auf sie. Stolz, dass sie will.
Aber abgesehen von der ganzen Story, war das auch meine Lieblingsszene aus dem ganzen Buch.
Auch die vorkommenden Nebencharaktere haben das Buch über eine schwere aber wichtige Entwicklung durchgemacht.
Das Ende hat mich sehr berührt. Nicht nur, dass sie diese Entscheidung getroffen hatte, sondern auch wie die anderen damit umgegangen sind.
Irgendwie gibt es keine Worte, die dem gelesenen gerecht werden können. Ich finde das Buch bzw. die Reihe sehr wichtig, und denke, das man die Bücher am besten selbst lesen sollte um zu verstehen.
Bitte achtet auf die Triggerwarnungen.
Nach dem Tod einer Mitschülerin fällt Bekka in ein Loch, vor dem sie lange weggelaufen ist. Sie trägt ein grausames Geheimnis mit sich herum und die Schwärze umfängt sie, nachdem die Schuld an den tragischen Ereignissen sie zu ersticken droht. Denn Bekka hat nicht nur auf grausamste Weise gelernt, ihren Schmerz zu zeigen, sie hat auch gelernt, dass Wut einfacher ist. Wut kennt sie. Wut hält sie am Leben. Wut spricht für sie, wenn der Schmerz zu tief sitzt.
Doch nun überwiegt die Schuld und es scheint keinen Weg zur Vergebung zu geben. Ihre Taten sind ihre größte Last und sobald die Wahrheit ans Licht kommt, droht sie daran zu zerfallen. Kann ein Monster noch mehr zu einem werden, als es sowieso schon ist, oder haben wir alle eine zweite Chance verdient?
Marie hat’s mal wieder geschafft. So roh, so schmerzvoll, so voller Poesie. Wenn ich eins in Büchern liebe, dann Protagonisten, die gemischte Gefühle in einem auslösen und einem selbst vor Augen führen, wie oberflächlich wir andere oft verurteilen, ohne ihre Geschichte zu kennen.
Oft werden in Büchern fast fehlerlose Protagonisten dargestellt, die am Ende trotzdem irgendwie die richtigen Entscheidungen treffen und das Unglück verhindern. Die Realität sieht aber ganz anders aus. Marie sticht immer wieder durch rohe Lebensgeschichten hervor, die den eigenen Horizont erweitern.
Ich habe selten einen so wundervollen poetischen Schreibstil gelesen. Ich hätte niemals gedacht, dass mich dieses Buch noch mehr umhaut als Band 1, aber genau so ist es gekommen und jetzt bin ich noch gespannter auf Band 3.
Eine absolute Leseempfehlung mit einem nie endenden Gefühlsrollercoaster. 🤍
(Bitte Triggerwarnungen vorher durchlesen.)
Es hat mal wieder mein Herz geschmerzt das zu lesen. Ich war sehr gespannt drauf die ganze Geschichte aus Bekkas Sicht zu lesen, auch wenn ich mich ein wenig gefürchtet hab davor, weil ich sie so sehr gehasst hab. Man liest viel über Bekkas Schmerz & kann sich tatsächlich auch ein wenig in sie reinversetzen. Allerdings hat sich an meiner Meinung zu ihr als Person nicht viel geändert. Vieles hat sich auch wiederholt & war ein wenig zu poetisch geschrieben für meinen Geschmack. Trotzdem behandelt das Buch natürlich wieder unglaublich wichtige Themen, über die viel zu selten gesprochen wird. Nicht viele Autoren bringen das so gut rüber wie Marie Döling.
Hat mich nicht so sehr berührt, wie der erste Teil, aber es hat trotzdem Spaß gemacht das zu lesen 🙂
Ich mochte den Schreibstift wieder sehr, zeitweise war es jedoch für Teenager in diesem Alter, die sich nie für Poesie oder Gedichte interessiert zu haben scheinen, „etwas zuu poetisch“
Die Bücher "Kein Ort dieser Welt" sowie "Ein Loch im Universum" müssen gehört werden!!
"𝕁𝕖𝕕𝕖𝕣 𝕆𝕣𝕥 𝕕𝕚𝕖𝕤𝕖𝕣 𝕎𝕖𝕝𝕥 𝕜𝕒𝕟𝕟 𝕡𝕝𝕠𝕖𝕥𝕫𝕝𝕚𝕔𝕙 𝕫𝕦 𝕖𝕚𝕟𝕖𝕞 𝕃𝕠𝕔𝕙 𝕚𝕞 𝕌𝕟𝕚𝕧𝕖𝕣𝕤𝕦𝕞 𝕨𝕖𝕣𝕕𝕖𝕟. ℤ𝕦 ℝ𝕚𝕤𝕤𝕖𝕟 𝕒𝕞 ℍ𝕠𝕣𝕚𝕫𝕠𝕟𝕥."
Lasst uns die Welt nicht zuschlagen, sondern sie lesen. Lasst sie uns sehen. Hinhören, wenn die Stille zu laut wird. Fragen, auch wenn die Antwort wehtut. Den Mut haben, unangenehme Wahrheiten im eigenen Umfeld anzusprechen.
Hier wachen wir auf. Hier fallen wir.
Hier können wir Bekka sein und trotzdem Fiona.
Und wir können alles dafür tun,
die Löcher unseres Universum zu schließen.
"Ein Loch im Universum“ ist der zweite Band von Kein Ort dieser Welt. Es ist definitiv wichtig, den ersten Band vorher zu lesen, da die Geschichte in Band 2 direkt an die vorherigen Geschehnisse anknüpft.
In diesem Teil geht es um Bekka als Hauptprotagonistin. Sie kommt zwar bereits im ersten Band vor, allerdings in keiner besonders schönen „Rolle“. Bekkas Geschichte ist anders als die von Fiona – und doch sind sich die beiden auf gewisse Weise sehr ähnlich.
Ich versuche bewusst, nicht zu viel zu verraten, denn dieses Buch sollte man möglichst unvoreingenommen lesen und das Gefühl haben, die Geschichte wirklich zum ersten Mal zu erleben. Ganz ehrlich? Ich wünschte, ich könnte beide Bücher noch einmal komplett neu lesen.
Der Einstieg in Bekkas Welt ist alles andere als leicht. Sie muss mit mehreren Lasten leben, die für ein junges Mädchen wirklich schwer zu tragen sind. Man sollte versuchen, sich auf Bekka einzulassen. Sobald man sie besser kennenlernt, versteht man auch eher, warum sie im ersten Buch so gehandelt hat, wie sie gehandelt hat. Das entschuldigt ihr Verhalten natürlich nicht – aber es macht es nachvollziehbarer.
In diesem Band der Crestvalley-High-Geschichte dreht sich vieles um Schuld und Schuldgefühle. Auch die düsteren Gedanken der Protagonistin spielen eine große Rolle. Es geht um die Fragen nach Glück, Liebe und Hoffnung. Bekka hat einen Fehler begangen, den sie zutiefst bereut – aber darf sie sich trotzdem nach Liebe, Glück und einem Neuanfang sehnen? Wird sie von den anderen verstanden?
Ich kann euch nur sagen: Findet es selbst heraus und lest diese beiden Geschichten.
Auch diesmal konnte ich wieder vollkommen in die Geschichte eintauchen und mich emotional darauf einlassen. Der Schreibstil ist erneut wunderschön poetisch und unterstreicht die Atmosphäre der Geschichte perfekt.
Für mich eine ganz klare Leseempfehlung 🫶🏻
Warum habe ich mich wieder brechen lassen? 😭😭😭😭😫😫😫
Ich bin irgendwie immer noch so sprachlos und traurig und ich würde mir wirklich wünschen das diese Reihe so viel mehr Aufmerksamkeit bekommt da sie soo viel erklärt und sagt und soo extrem wichtig für so viele Menschen ist.
Band 1 hat mich schon gebrochen und dieser hier wieder. Ich kann einfach nicht aufhören zu weinen 😭.
Es ist einfach so unfair und das sie immer noch keine Gerechtigkeit für Fiona haben ist einfach nur grausam.
😭😭😭😭😭😫😫😫😫😫
„Ein Loch im Universum“ hat mich wirklich überrascht. Die Geschichte verbindet emotionale Themen wie Verlust, Selbstfindung und Beziehungen mit einer spannenden, teilweise fast surrealen Atmosphäre. Besonders mochte ich, wie intensiv die Gefühle der Charaktere beschrieben wurden – man konnte sich gut in sie hineinversetzen.
Der Schreibstil liest sich flüssig und zieht einen schnell in die Handlung hinein. Manche Wendungen waren unerwartet und haben die Geschichte für mich besonders gemacht. An einigen Stellen hätte ich mir allerdings etwas mehr Tiefe oder ein langsameres Tempo gewünscht, weshalb es für mich keine vollen 5 Sterne geworden sind.
Trotzdem ein sehr emotionales und einzigartiges Buch, das zum Nachdenken anregt und definitiv im Kopf bleibt. 💫
um wirklich beschreiben zu können wie ich fühle nachdem ich dieses Buch beendet habe…
Oder sollte ich lieber sagen, nachdem es mich beendet hat?
Ich habe während des Lesens, leider wieder diese innere Leere gefühlt. Ich Kann es nicht mal beschreiben, am liebsten hätte ich es einfach an die Seite gelegt, weil ich vieles dieser Geschichte selber kenne. Selber erlebt habe und selber teils eine bekka (nicht wegen dem mobbing) und teils eine Fiona bin und war.
Ich finde aber diese Geschichte muss gelesen werden, diese Geschichte muss den Menschen die Augen öffnen für alles was jeden Tag in der Welt passiert. Und für die Menschen die nicht alleine aber dennoch einsam sind.
Es war einfach wieder schön zu lesen so schwer es auch war, wie sich Marie in die Menschen hineinversetzen kann und wie sie es zu Papier bringt, damit jeder Mensch es verstehen kann.
Also liebe Leute lest dieses Buch … aber bedenkt bitte die Triggerwarnungen !!!
Die ersten 30 % des Buches fand ich noch ganz okay. Man bekommt einen guten Einblick, warum Bekka zu dem Menschen geworden ist, der sie heute ist bzw war, und das konnte ich gut nachvollziehen.
Die Mitte des Buches war für mich allerdings wirklich anstrengend. Es hat sich sehr gezogen und ich hatte teilweise Mühe, allem zu folgen. Ehrlich gesagt war ich zwischendurch kurz davor, das Buch abzubrechen, weil es mich eher genervt als gefesselt hat.
Ab etwa 70 % wurde es dann deutlich besser. Die letzten 30 % haben für mich tatsächlich noch einiges gerettet. Plötzlich ging alles Schlag auf Schlag – vielleicht sogar etwas zu schnell – aber genau dieser Teil hat mir richtig gut gefallen. Es wurde spannend, vieles wurde aufgeklärt und die Handlung hat endlich Tempo aufgenommen.
Ich glaube allerdings, mein Herz hing noch sehr bei Fiona, und vielleicht konnte ich mich deshalb nicht so auf dieses Buch einlassen, wie ich es gerne getan hätte.
„Ein Loch im Universum“ hat mich emotional definitiv mitgenommen. Besonders der poetische Schreibstil hat dafür gesorgt, dass sich viele Szenen sehr intensiv und fast greifbar angefühlt haben. Die Atmosphäre ist durchgehend bedrückend, melancholisch und gleichzeitig irgendwie wunderschön geschrieben.
Ich fand es spannend, dass die Geschichte aus der Sicht einer moralisch schwierigen Figur erzählt wird. Dadurch wirkt vieles unangenehm ehrlich und hebt sich von typischen YA-Büchern ab. Themen wie Schuld, Mobbing und psychische Belastung werden ernst behandelt und bleiben lange im Kopf.
Manchmal hätte ich mir allerdings etwas mehr Tiefe bei einzelnen Nebenfiguren und an manchen Stellen ein langsameres Tempo gewünscht, damit bestimmte emotionale Momente noch stärker wirken können. Trotzdem konnte mich das Buch insgesamt sehr überzeugen.
Trotz des Traumas das die Portagonistin zu ihren Handlungen gebracht hat, konnte ich mich nicht für sie erwärmen oder gar ihr Verhalten verstehen bzw. nachvollziehen.
Wer düstere, emotionale Geschichten mit poetischem Schreibstil, viel Atmosphäre und schweren Themen mag, sollte dem Buch definitiv eine Chance geben.
"Ein Loch im Universum" ist bereits mein viertes Buch von Marie. Deshalb wusste ich schon im Voraus, dass mich wieder eine intensive Geschichte erwartet.
Im zweiten Band geht es diesmal um Bekka. Sie war die Täterin, die Fiona das Leben im ersten Band zur Hölle gemacht hat.
Meine Gedanken zu diesem Buch 💭
Ich war beim Lesen die ganze Zeit im Zwiespalt. Einerseits weiß man ganz genau, was Bekka getan hat und dass das absolut nicht okay ist. Ich musste das auch erst für mich sortieren und für mich ist auch klar, dass ihr Verhalten nicht zu entschuldigen ist. Trotzdem hatte ich immer wieder Momente, in denen sie mir einfach leid getan hat. Vor allem, wenn man sieht, was sie selbst erlebt hat und in welche Situationen sie reingeraten ist.
Genau da kam bei mir immer wieder die Frage auf, ob man mit Tätern Mitleid haben darf?
Auch so allgemein gedacht, nicht nur im Buch. Wie geht man damit um, wenn jemand schlimme Dinge getan hat, aber eben auch sein eigenes Päckchen mitbringt? Ich finde, Marie hat es gut geschafft, diesen schmalen Grat zwischen Verständnis und Verurteilung glaubwürdig rüberzubringen.
Mich hat Band 2 leider nicht ganz so emotional abgeholt wie Band 1, aber trotzdem fand ich es richtig stark. Es ist kein leichtes Buch, aber eins, das im Kopf bleibt und einen noch länger beschäftigt. 🙌
Echt tiefgründig, der erste Band war aber doch etwas besser.
Nun die Perspektive aus der früheren Mobber Seite zu lesen ist echt mal etwas anderes. Der erste Band war im Allgemeinen besser, aber das schließt nicht aus wie tiefgründig dieses Buch eigentlich ist. Somit habe ich auch etwas länger zum lesen gebraucht.
Ich tue mich schwer das Buch zu bewerten.
Genau wie Buch 1 fand ich das Buch auch wichtig.
Allerdings hat mir hier etwas gefehlt, dass es für mich so emotional gemacht hat wie Buch 1.
Ansonsten sind die Themen wieder extrem. Also definitiv auch nicht ohne was in diesem Buch passiert. Für mich gab es aber jedoch ein wenig Längen.
Wie gesagt: es ist so so schwer was hierzu zu sagen..
Der zweite Teil hat mir deutlich besser gefallen vorallem weil ich mich selbst leider in dem Buch wiederkennen konnte. Mit dem Ende habe ich nicht gerechnet.
Ebenso wie Band 1 ein unfassbar emotionales Buch 📖
Eigentlich ist dieses Buch eine glatte 5-Sterne-Bewertung. Wirklich. Für viele wird es das wahrscheinlich auch sein. Aber ich musste diesen halben Stern einfach deshalb abziehen, weil „Kein Ort dieser Welt“ mich emotional komplett zerstört hat und für mich persönlich nochmal auf einer anderen Ebene lag. Trotzdem hat mich auch „Ein Loch im Universum“ absolut mitgenommen.
Mein einziger wirklicher Triggerpunkt war tatsächlich, dass die Geschichte aus Rebekkahs Perspektive erzählt wird. Einfach weil sie mit dafür verantwortlich war, dass Band 1 so endet, wie er endet. Ich möchte hier nichts spoilern, aber wer den ersten Band gelesen hat, weiß ganz genau, was ich meine.
Während des Lesens habe ich immer mehr angefangen, Sympathie für Rebekkah zu empfinden, obwohl ich das anfangs eigentlich überhaupt nicht wollte. Marie Döling schafft es einfach unfassbar gut, einem zu zeigen, warum Menschen werden, wie sie werden. Nicht als Entschuldigung für ihre Taten, sondern als Erklärung für den Schmerz, der dahintersteckt.
Besonders bewegend fand ich, wie greifbar die Schuld, die Selbstzerstörung und dieser innere Kampf beschrieben wurden. Man konnte den Schmerz wirklich zwischen den Zeilen spüren. Auch Dean und Philipp haben mir wieder unglaublich gut gefallen, weil man einfach gemerkt hat, wie sehr sie alle noch unter den Ereignissen aus Band 1 leiden.
Und auch die Themen rund um Selbstverletzung und psychische Gesundheit wurden so roh und nachvollziehbar dargestellt, dass ich mir mehr als einmal wirklich eine Träne wegdrücken musste.
Marie Döling hat einfach einen Schreibstil, der weh tut. Auf die gute Art. Poetisch, intensiv und brutal ehrlich.
Von mir also definitiv eine klare Leseempfehlung 🖤
Ich werde mir auf jeden Fall noch weitere Bücher von Marie Döling anschauen, weil ihre Geschichten wirklich unter die Haut gehen und lange nachhallen
Leider hat es mir nicht so gut gefallen wie gehofft...
Darum geht es:
Manchmal glaube ich, dass Schmerz nicht nur ein Echo ist – er ist meines.«
Nach dem Tod ihrer Mitschülerin zu leben, ist das Schwerste, das Bekka je tun musste. Seitdem hüllt sich Dunkelheit um die gefallene Königin der Crestvalley High, deren Schuld echter ist als ihre Fassade. Jedes Gefühl ist schwarz geworden, ihre Stille regungslos. Schwach. Dabei war Letzteres das, was Bekka in den vergangenen Jahren aus ihrem Leben zu radieren versuchte. Doch dieses Verhalten hat etwas gekostet; hat ein Geheimnis hinterlassen, das sie quält. In jeder Spiegelung, in jedem Winkel Crestvalleys, sieht Bekka sie wieder: die Silhouette des toten Mädchens – und den Schatten ihrer eigenen Grausamkeit. Eine Schuld, die sie ihr Leben infrage stellen lässt. Eine Tat, die Löcher ins Universum reißt.
Bekkas Geschichte ist jene, die ihr am allerwenigsten lesen wollt. Weil sie euch keinen Grund, aber den Ursprung liefert. Weil sie nichts entschuldigt, aber von Bedeutung ist. Weil sie beweist, dass kein Ort dieser Welt frei von Schatten ist.
Meinung:
Es ist Düster,viel Schmerz und poetisch...Für mich war es manchmal zu poetisch.
Man wusste auch nicht wirklich was ein erwartet, weil glaube fast jeder Bekka nicht mochte... Und ich muss leider sagen, dass es mir immer noch geht. Ein kleiner Teil kann Ihr einfach nicht verzeihen,was in Teil 1 vorgefallen ist. Dieses Buch hat mich auch echt mitgenommen, was dieses hier leider nicht geschafft hat.
Ja Bekka tat mir natürlich auch leid war sie durchmachen musste aber für mich rechtfertigt es leider trotzdem nicht Ihr Verhalten.
Vielleicht stehe ich mit der Meinung alleine da aber so ist nun leider mal....
Das Buch konnte mich nicht so überzeugen wie ich gehofft hatte....
Ich dachte nach kOdW schafft es Marie mit Sicherheit nicht, mein Herz erneut zu brechen. Jo hat sie aber!!
Berührend. Durchdacht. Tragisch. Und einfach EHRLICH.
Eine Sicht der Antagonistin. Ich bin sprachlos. Es ist wirklich eine perfekte Fortsetzung und auch Abschluss nach kOdW.
Rezension: „Ein Loch im Universum“ von Marie Döling
Ein Buch, das unter die Haut geht und dort bleibt
„Ein Loch im Universum“ ist weit mehr als nur ein Jugendbuch es ist ein schmerzhaft ehrlicher Blick in die Abgründe der menschlichen Psyche und ein wichtiges Werk über Schuld, Schmerz und die Suche nach Vergebung. Marie Döling greift Themen auf, die oft im Dunkeln bleiben: Mobbing, häusliche Gewalt und Selbstverletzung.
Die Handlung: Wenn die Flucht nach vorne tödlich endet
Die Geschichte folgt einem Mädchen, das nach außen hin zur Täterin wurde. Gemeinsam mit ihrer Clique hat sie eine Mitschülerin gemobbt ein verzweifelter Versuch, von dem Grauen abzulenken, das sie selbst jeden Tag zu Hause erlebt. Doch die Fassade bricht zusammen, als das gemobbte Mädchen plötzlich stirbt.
Gefangen in der Spirale aus Schuldgefühlen, sieht sich die Protagonistin als Mörderin. Der Schmerz über das Geschehene und die Gewalt in den eigenen vier Wänden führen sie in die Selbstverletzung und den Wunsch, nicht mehr leben zu wollen. In einem anonymen Netzwerk sucht sie Zuflucht, während ausgerechnet ein Junge aus ihrem alten Umfeld beginnt, hinter ihre Maske zu blicken. Er erkennt ihre Not und kämpft darum, ihr zu zeigen, dass sie trotz allem ein Recht auf Leben und Selbstakzeptanz hat.
Authentisch bis ins Mark
Dieses Buch ist keine leichte Kost. Die erste Hälfte ist von einer emotionalen Intensität geprägt, die einen förmlich den Atem raubt. Besonders für Leser, die selbst Erfahrungen mit psychischer Not oder einem instabilen Zuhause haben, bietet die Geschichte eine enorme Identifikationsfläche.
Was dieses Buch so besonders macht:
Es zeigt, dass Täter oft selbst .
Trotz der Dunkelheit zeigt die Geschichte, wie wichtig Empathie und das „Hinschauen“ von Mitmenschen sind.
Wichtiger Hinweis: Bitte unbedingt die Triggerwarnung beachten! Das Buch behandelt Suizidgedanken und Selbstverletzung sehr explizit.
Fazit: Ein wahnsinnig wichtiges Jugendbuch, das zum Nachdenken anregt und zeigt, dass man auch aus den tiefsten Löchern des Universums wieder einen Weg ans Licht finden kann, wenn jemand die Hand reicht
Bewegend💔
Der erste Teil hat mich schon so emotional getroffen und der zweite Teil ebenso. Dieses Buch ließ mich wieder so mitfühlen und durch schwere Momente mit Bekka gehen lassen. Es war oft sehr hart und die Themen sind wirklich nicht für leichte Nerven aber umso wichtiger diese anzusprechen und das hat die Autorin mal wieder toll gemacht. #ichbinFioma #Bekka
Schon Teil 1 ließ mich nicht los.
Marie schafft es mit ihrem unvergleichbaren Stil Geschichten zu kreieren, die einen innehalten lassen.
Wie der Klappentext verrät, begleiten wir Bekja, Mobberin und Täterin, die in einem Strudel aus Selbsthass und Verzweiflung treibt.
Schonungslos und gleichzeitig so intensiv herzzerreißend schreibt Marie aus Sicht dieser Figur, ohne diese in Schutz zu nehmen oder einen Mitleisbonus zu erzwingen.
Ich schwankte zwischen Mitgefühl und Wut beim Lesen. Konnte Bekla verstehen und gleichzeitig empfand ich sie als feige und schwach.
Um dann selbst zu merken, wie falsch ich liege.
Diese Achterbahnfahrt der Gefühle ist so krass gewesen. Die Story ist hart, behandelt schwere Themen und es ist voll legitim, das Buch zwischendurch zur Seite zu legen. Mehrmals musste ich schlucken und Luft holen.
Danke für dieses Werk, dass zeigt, dass man aus Fehlern lernen und wachsen kann und dass es in Ordnung ist, Hilfe anzunehmen, wenn die Last zu groß und schwer ist. Außerdem sehen wir hier, was Lügen anrichten können.
Absolute Empfehlung
Im ersten Teil haben wir mit Fiona gelitten
Wir kannten ihre Gedanken, ihren Schmerz, ihre Sicht auf alles
Und jetzt werden wir in eine andere Welt geworfen
Und plötzlich versteht man Dinge, die man vielleicht vorher verurteilt hätte
Dieses Buch ist schwer. Voller Schuldgefühle, Selbstzerstörung und all den Dingen, die Menschen mit sich herumtragen, ohne dass man sie sieht
Weil die Wahrheit ist: Niemand wird einfach böse.
Jeder hat seine eigene Geschichte ❤️🩹
Marie hat einfach dieses Talent, genau das in Worte zu fassen
So poetisch, so intensiv, dass es sich manchmal fast zu echt anfühlt
Mein einziger Kritikpunkt ist, dass mir im Plot zwischendurch etwas gefehlt hat
Dieses Gefühl, unbedingt weiterlesen zu müssen, war nicht immer da
„Kein Ort dieser Welt“ hat mich damals emotional komplett mitgerissen
Ich habe es verschlungen, alles gefühlt und war wirklich tief in der Geschichte drin 🥹
„Ein Loch im Universum“ ist ebenfalls emotional und greift unglaublich wichtige Themen auf, über die gesprochen werden muss!
Trotzdem hat es mich leider nicht auf die gleiche Art erreicht und mitgerissen
Keine einfache Geschichte, aber eine wichtige 🤍 und trotzdem eine Empfehlung!
Marie hat es wieder geschafft! So ein wichtiges Thema. Vor allem so gut fand ich, dass es aus verschiedenen Perspektiven betrachtet wurde, um zu Verstehen!
Darum geht es:
In ein Loch im Universum lesen wir die Sicht von Bekka, der Mobberin von Fiona aus kein Ort dieser Welt.
Wir kriegen Einblicke warum Bekka so geworden ist und warum sie andere mobbt.
Meine Meinung:
Ich fand den Schreibstil wieder sehr gut man hat das Buch fließend lesen können. Auch den Grundgedanken fand ich vollkommen gut. Es ist selten das man die Sicht eines Täters zu lesen bekommt. Aber ich fand leider das mir die Handlung und die Spannung gefehlt hat. Wir haben vorwiegend die Gefühle von Bekka lesen können aber es war kaum eine Handlung da.
Zum Ende hin kam es dann kurzzeitig zu einer kleinen, meines Erachtens gute Spannung aber sie hielt nicht lange und ich habe den Epilog als fehl am Platz empfunden, so als wenn man sich gedacht habe oh ein Epilog muss auch noch her. Ich fand er hat überhaupt nicht gepasst.
Ich bin leider enttäuscht denn ich habe mir viel mehr erhofft als es dann war. Dennoch solltet ihr bitte während des Lesens auf euch achten denn es sind schwere Themen die beschrieben werden.
‼️Spoiler
Nach diesem Ende vom Band 1 war ich sehr schockiert und hatte eigentlich angekommen, dass es ein Standalone bleiben wird. Aber als ich mitbekommen habe, dass es einen Band 2 geben wird, bin ich sofort auf Thalia und habe es mir natürlich vorbestellt.
Ich liebe es, wenn Bücher nicht immer auf einem Happy End enden, da es auch so im Leben ist, nicht jeder hat das Privileg zum Ende hin positives zu erfahren.
Bekka ach du Arme, als eigentlich war es logisch das sie auch eine harte Story hat, da eigentlich nicht meisten Täter selbst Opfer sind. Aber ihren Schmerz, der hat mich nochmal ganz anders berührt 😭
Diese Mutter hat mich so rasend gemacht, ja sie hat auch ihren Schmerz, aber für einen so ekelhaften Umgang gibt es keine Rechtfertigung und von meiner Seite auch keine Entschuldigung. Das geht gar nicht!
Ich war sofort wieder in der Welt drin und es hat sehr viel Spaß gemacht, die Charaktere wiederzutreffen.
Fucking Cole!!!
Dieser ekelhafte Bast***, wie krank kann man bitte sein. Und er soll überlebt haben, ahhhhh mannn, ich dachte ich bin ihn los. Die End Szenen waren mal wieder brillant und tatsächlich habe ich zur Hälfte des Buches darüber nachgedacht, was mit Tristan- ich glaube so hieß er- also Fionas bester Freund den bitte passiert ist. Und naja, wenn ich den Epilog richtig verstehe, dann hat er auch Dreck am stecken. Auch nicht abwegig, vielleicht stecken die beiden unter einer Decke und als er bei der Vergewaltigung von Fiona reinkam, sollte das die Hilflosigkeit nur noch verstecken. Das wäre so widerwärtig. Wir werden sehen, ich freue mich sehr auf Band 3 und kann es nicht abwarten, den Abschluss- denke ich- zu lesen. Cami kenne ich ja schon, ich bin gespannt.
„Ein Loch im Universum“ von Marie Döling ist ein intensiver, emotional fordernder Roman, der sich tief mit den Abgründen menschlicher Erfahrungen auseinandersetzt. Die Geschichte entfaltet sich ruhig und eindringlich, ohne auf große Effekte angewiesen zu sein – gerade diese leise Erzählweise sorgt dafür, dass die Wirkung umso länger anhält.
Im Zentrum steht eine Figur, deren Vergangenheit von Schmerz und traumatischen Erlebnissen geprägt ist. Döling gelingt es dabei eindrucksvoll zu zeigen, wie sehr solche Erfahrungen einen Menschen formen können. Die Handlung verzichtet bewusst auf einfache Schwarz-Weiß-Zeichnungen und fordert dazu heraus, sich mit komplexen moralischen Fragen auseinanderzusetzen.
Besonders stark – und gleichzeitig herausfordernd – ist die Darstellung des Themas, wenn Opfer selbst zu Tätern werden. Der Roman zeigt diesen Prozess als nachvollziehbare Entwicklung, ohne ihn zu rechtfertigen. Genau hier liegt für mich jedoch auch ein Kritikpunkt: Trotz des Verständnisses für Bekkas Vergangenheit fiel es mir bis zum Schluss schwer, echtes Mitgefühl für sie zu empfinden. Was sie Fiona antut, wiegt schwer – und für mich wird dieses Handeln nicht dadurch relativiert, dass es aus eigenem Leid heraus entsteht. Das Buch macht zwar deutlich, wie eng Schmerz und destruktives Verhalten miteinander verknüpft sein können, aber emotional blieb für mich eine Distanz zur Hauptfigur bestehen.
Sprachlich ist der Roman dicht und eindringlich, stellenweise fast beklemmend. Es ist kein leichtes Lesen, sondern eines, das bewusst fordert und nachwirkt. Gerade weil das Buch keine einfachen Antworten liefert, sondern zum Nachdenken über Schuld, Verantwortung und Empathie anregt, ist es wichtig und wertvoll.
Ich vergebe vier Sterne, weil mir der Zugang zur Hauptfigur gefehlt hat. Dennoch bleibt „Ein Loch im Universum“ ein mutiges und beeindruckendes Werk, das sich bewusst gegen einfache Erklärungen stellt und lange im Gedächtnis bleibt.
Marie ist einfach unglaublich. Ich habe jetzt 2 Tage gebraucht um meine Gedanken zu ordnen. Ich fand das Buch und auch Bekkas Geschichte sehr bewegend und auch traurig und schön.❤️
Leider fiel es mir am Anfang etwas schwer Mitleid für Bekka zu empfinden weil ich in KODW einfach so einen unglaublichen Hass gegen Sie entwickelt habe. Mit der Zeit konnte ich mich aber in sie rein versetzen und sie sogar ein bisschen verstehen. Es rechtfertigt in keinem Fall was sie Fiona angetan hat aber man bekommt einen Blick in den Hintergrund und der ist unheimlich tragisch.😢
Im Laufe des Buches tat sie mir einfach unglaublich leid und ich habe mich auch in Kio und sein Herz verliebt (auch wenn Dean für immer mein Herz in gewisser weise einnehmen wird), seine Art mit Bekka umzugehen ist einfach so schön zu lesen, es hat mich einfach gecatcht!🥹
Alles in Allem einfach wieder ein Marie Döling Meisterwerk und ich freue mich auf Band 3!!😍
Ich muss mich sammeln.. Ich habe vor paar Jahren den ersten Teil gelesen und das Ende hat mich unfassbar mitgenommen. Auch der Rest vom Buch war tragisch und absolut traurig. Aber der zweite Teil.. ich weiß nicht wie Marie es schafft einen sowas fühlen zu lassen, dass dieses Buch einen doch so zum nachdenken bringt.
Ich habe nicht geweint aber es ging mir so unfassbar nahe weil ich diesen Schmerz, den alle empfinden, so krass nachvollziehen kann. Es tut mir selbst seelisch weh dieses Buch zu lesen. Dieses Buch lässt einen Dinge fühlen, die man so nie direkt fühlen würde.. deshalb ist es auch ganz wichtig sich vorher die trigger Warnungen durchzulesen ( nicht nur bei diesem Buch )..
Es ist kein Jahreshighlight aber 5⭐️ definitiv, da es etwas unfassbar wichtiges behandelt, was wir nicht aus den Augen verlieren dürfen. Es ist wichtig dass Betroffene sich Hilfe holen und sowas verhindert wird. Ich finde es enorm wichtig so eine Message zu verbreiten!
#ichbinfiona 💔
Ich bin mit gemischten Gefühlen an das Buch aber überwiegend freudig . Auch Band 2 ist sehr Tiefgründig und Bedrückend. Ich musste tatsächlich pausieren … .
Im Endeffekt kann ich das Buch nur empfehlen! Es ist mitfühlend , herzzerreißend und schaffte es selbst in meinem Universum ein kleines Loch zu hinterlassen 🥹.
In Band 2 handelt es sich um die Story von Bekka , sie tut mir unglaublich leid und ich hoffe das alles gut wird .
Schwere Kost in einem poetischen Gewand (spoilerfreie Review)
Kein Ort dieser Welt hat mich damals sehr berührt und ich habe mich sehr gefreut, dass wir mit "Ein Loch im Universum" einen 2. Teil und mehr Einblicke bekommen.
Und auch dieser Band ist Verzweiflung ohne Licht am Ende des Tunnels. Und wenn man endlich eine kleine Flamme sieht, vergisst man zu leicht, dass der kleinste Windhauch sie zerstören kann.
Zum Lesen empfehle ich eine wirklich stabile Psyche. Was den Menschen in dieser Geschichte widerfährt und wie detailliert wir ihre Gedanken mitbekommen ist unheimlich schwer zu ertragen. Man hinterfragt seine eigenen Gedanken, Gefühle, Erinnerungen.
Der Schreibstil ist sehr poetisch, mit manchmal einen Ticken zuviel. Kein Teenagermädchen in diesem Zustand äußert sich so. Daher viel es mir auch schwer, in die Geschichte reinzukommen, da Anfangs kaum Story oder Dialoge geschehen.
Trotzdem wieder ein wunderbares Werk von Marie Döling mit wunderschöner Gestaltung. Ich empfehle den ersten Teil vorher zu lesen am besten direkt davor. So kann man alles am besten nachvollziehen.
Ich geh jetzt meine Tränchen trocknen. Passt auf euch und eure Umgebung auf.
Die Reihe von Marie Döling startet mit „Kein Ort dieser Welt“, das von vielen als sehr emotional empfunden wird. Für mich persönlich konnte das Buch diesen Hype allerdings nicht ganz erfüllen. Besonders das Ende ging mir zu schnell – wichtige emotionale Momente wurden eher kurz abgehandelt, wodurch die Wirkung etwas verloren ging.
Ganz anders der zweite Teil „Ein Loch im Universum“:
Hier hat mich die Geschichte deutlich mehr gepackt. Die Handlung wirkt durchdachter, die Spannung steigert sich besser und vor allem das Ende ist viel ausführlicher erzählt. Dadurch fühlt sich alles runder und nachvollziehbarer an.
Insgesamt fand ich Teil 2 klar stärker als Teil 1, auch wenn mich die Reihe insgesamt nicht komplett umgehauen hat.
⸻
⭐ Fazit
Eine Reihe mit starker Grundidee, bei der der zweite Band deutlich überzeugt.
Nachdem kein Ort dieser Welt mein absolutes Lieblingsbuch wurde, war ich super glücklich als ich von der Fortsetzung hörte. Leider habe ich mir aber was anderes vorgestellt, als ständig nur von Bekka zu lesen, die im poetischen Selbstmitleid versinkt. Ich konnte das Buch nicht beenden, habe dann aber die letzten zwei Kapitel noch gelesen, da sich hier noch offene Fragen zum ersten Band lösen. Die Reihe thematisiert ein absolut wichtiges Thema, allerdings passiert mir im zweiten Band einfach viel zu wenig, außer das beschreiben der Gefühlslage von Bekka.
💔 Schonungslos ehrlich und tief bewegend - ein Buch, das unter die Haut geht
⭐️ Gesamt: 5 / 5
💞 Liebe: 3 / 5
🌶️ Spice: 1 / 5
Mit „Ein Loch im Universum“ erschafft Marie Döling eine emotionale Achterbahnfahrt, die mich vollkommen unvorbereitet getroffen hat - intensiv, schmerzhaft und gleichzeitig unglaublich wichtig.
Zusammenfassung:
Nach dem Tod einer Mitschülerin wird Bekka von Schuld und dunklen Erinnerungen eingeholt. Ihre sorgfältig aufgebaute Fassade beginnt zu bröckeln, während sie sich den Konsequenzen ihrer eigenen Taten stellen muss. Eine Geschichte über Schuld, Wahrheit und die Schatten, denen niemand entkommt.
Rezension:
Schon zu Beginn war mir klar, dass ich dieses Buch lesen muss, auch wenn ich zunächst vor allem Wut gegenüber Bekka empfunden habe. Doch genau das macht die Geschichte so stark: Mit jeder Seite versteht man mehr, ohne ihr Verhalten zu entschuldigen. Denn so realistisch wie schmerzhaft zeigt das Buch, dass Opfer manchmal selbst zu Tätern werden können - ohne dass dies jemals gerechtfertigt ist.
Bekkas Entwicklung ist intensiv und geht unter die Haut. Ihre Emotionen sind roh, greifbar und so nah, dass man sie kaum aushalten kann und genau darin liegt die Stärke dieses Buches. Aber auch die Entwicklung der Nebencharaktere bringt eine gewisse Form von Heilung mit sich und rundet die Geschichte ab.
Das Ende hat mich emotional komplett getroffen. Dieses Buch zerstört und heilt gleichzeitig. Selten habe ich beim Lesen so viel gefühlt.
Der Schreibstil ist eindringlich, authentisch und kompromisslos ehrlich. Marie Döling schafft es, reale und schwierige Themen ohne Beschönigung darzustellen, was das Buch umso bedeutungsvoller macht. Triggerwarnungen sollte man hier definitiv ernst nehmen.
Ein unglaublich starkes, schmerzhaft ehrliches Buch, das lange nachhallt und mich tief berührt hat.
Maries Bücher lassen mich einfach so unfassbar viel fühlen. Sie versteht es mit Worten Gefühle zu erzeugen wie kaum jemand sonst. Ihre Art zu schreiben ist so poetisch und gefühlvoll, dass ich jedes Wort einfach einsauge und fühle...
"Ein Loch im Universum" behandelt wieder schwierige Themen, die ein gewisses Fingerspitzengefühl brauchen. Und Marie hat es einfach. Sie erzählt Bekkas Geschichte und als Leser*in schwankt man stets zwischen Wut, Verständnis, Mitgefühl. Und trotz allem wird das was Fiona in "Kein Ort dieser Welt" angetan wurde, irgendwie klein geredet. Dieser schmale Grat ist einfach Kunst, die Marie (er)schafft.
Ganz ehrlich? "Kein Ort dieser Welt" , "Als die Tage Lügen weinten" und "Ein Loch im Universum" sollte in jeden Lehrplan aufgenommen werden.