Eindrucksvoller Jugendroman Wichtige, aber auch schwierige Themen
Obwohl das Buch sehr brutal ist, da die Kinder und auch andere Lebewesen misshandelt werden, ist es sehr eindrucksvoll und lässt einen nicht los. Emilia ist unglaublich beeindruckend, wie sie allen Widerständen zum Trotz und obwohl sie vom Alkohol abhängigen Vater im Stich gelassen und als Arbeitskraft missbraucht wird, unbeirrt ihren Weg geht. Sie lässt sich auch im "Schwarzen Haus" von Edward, den sie konsequent Fisch nennt, nicht fortschicken und gewinnt so sein Vertrauen und seine Freundschaft. Gemeinsam finden sie die wahre Identität von Fisch heraus und für beide wendet sich alles zum Guten. Sehr gut geschrieben, es ließ sich in einem Rutsch lesen, ich konnte es kaum aus der Hand legen. Trotzdem harte Kost für ein Jugendbuch durch die Misshandlungen und Ausbeutung, die beide erleben müssen. Aber dennoch: ein wichtiger Appell nach seiner wahren Identität und Bestimmung zu suchen und dafür zu kämpfen, weil es einem nur dann wirklich gut gehen kann.





