Die Grundidee hat mir wirklich gefallen und das Buch war über die erste Hälfte durchaus unterhaltsam. Allerdings zieht sich die Geschichte stellenweise, und ehrlich gesagt hätten 50 bis 100 Seiten weniger dem Buch gutgetan. Was mich am Ende jedoch am meisten gestört hat, waren die unzähligen offenen Fragen. Über die Außenwelt, die sozialen Strukturen oder ob wir uns überhaupt noch in einer uns bekannten Welt befinden, erfährt man kaum etwas. Schade, denn das Fundament wäre da gewesen. So bleibt ein solides Buch für zwischendurch, das leider kein Highlight
Spannend, düster und absolut fesselnd – „Das Spiel“ von Aisling Rawle konnte ich kaum aus der Hand legen
Das Spiel“ von Aisling Rawle hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt! Die Mischung aus Reality-Show, Thriller und Gesellschaftskritik ist einfach genial. Die Spannung steigt ständig, die Atmosphäre ist beklemmend und faszinierend zugleich, und die Frage, wie weit Menschen für Erfolg und Anerkennung gehen würden, lässt einen nicht mehr los. Besonders beeindruckt haben mich die überraschenden Wendungen und die psychologische Tiefe der Figuren. Das Buch liest sich unglaublich schnell, weil man unbedingt wissen möchte, was als Nächstes passiert. Für mich ein absolutes Highlight und eines der spannendsten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Klare Leseempfehlung – supertoll und absolut mitreißend! 📚✨

Trash TV zum Lesen? 🥳 Da gibt's von mir ein klares: Jaaaa! 😏 Ich bin eine bekennende Trash Queen und deshalb war ich sofort begeistert, als ich 'Das Spiel' von Aisling Rawle entdeckt habe. Nichts lässt mich besser abschalten als Lesen, Faulenzen und/oder Reality-TV schauen. Einfach gucken, lachen, sich aufregen und gelegentlich ein bisschen fremdschämen. Und das Konzept dieses Buches hat mich direkt abgeholt: Eine Dauershow, die mit zehn Frauen und zehn Männern auf einem luxuriösen Anwesen mitten in der Wüste startet. Nahrung, Wasser und andere Dinge des täglichen Bedarfs müssen in Gruppen-Challenges erspielt - oder manchmal sogar erkämpfen werden. In Einzelaufgaben winken Luxusgegenstände, die die Teilnehmenden für sich behalten dürfen. Die vielen Namen sind zu Beginn nicht leicht zu merken. Aber wie bei echten Reality-Shows sind manche Kandidaten ohnehin schnell wieder verschwunden, während andere durch Sympathie oder Antipathie automatisch zu den Hauptfiguren werden. Es entstehen spannende Dynamiken, die sich je nach Situation und äußeren Umständen ständig verändern. Wie schon im Klappentext erwähnt, musste auch ich sofort an 'Herr der Fliegen' denken. Und erschreckenderweise fand ich keine der Entwicklungen wirklich unrealistisch. Ich hätte mir zwar noch etwas mehr Challenges und vielleicht auch mehr direkte Konkurrenz zwischen den Teilnehmenden gewünscht, aber das lässt sich in einem Roman vermutlich nur schwer so darstellen wie im Fernsehen. Besonders spannend fand ich Lilys schonungslose Selbstreflektion. Männliches Dominanzverhalten spielt ebenfalls eine Rolle und wird nicht unkommentiert stehen gelassen. Vor allem das Ende hat mich berührt und nachdenklich zurückgelassen. Den Inhalt genauer zusammenzufassen, ist tatsächlich gar nicht so einfach. Im Grunde ist es genau das, was es verspricht: eine Reality-Show in Buchform. Wer mit Reality-TV grundsätzlich nichts anfangen kann, wird vermutlich auch mit diesem Buch nicht warm werden. Wer aber Spaß an diesem Genre hat, wird hier mit hoher Wahrscheinlichkeit sehr gut unterhalten.
Schöne Sommerlektüre
Das Spiel von Aisling Rawle wird aus der Sicht von Lily erzählt, die als Teilnehmerin einer Reality Show in der Wüste auf 18 fremde Teilnehmende trifft. Die Idee und das Konzept der Show fand ich sehr spannend und gut umgesetzt, der Schreibstil ist leicht und angenehm zum lesen, wodurch ich zügig durch das Buch fliegen konnte. Das Buch ist leicht konsum- und gesellschaftskritisch, regt durchaus kurz zum nachdenken an, ist aber nicht so deep wie ich erwartet hatte - was es für mich aber zu einer schönen Sommerlektüre macht. Spannend finde ich, welche Stimmungen das Buch bei mir hinterlassen hat: zwischendurch passiert zeitweise eher wenig, wodurch beinahe etwas Langeweile aufkommt - gleichzeitig denke ich, dass gerade das die Show ausmacht und durchaus beabsichtigt ist. Das Leben in dieser Show IST langweilig und die Konsumgüter, welche innerhalb der Show gewonnen werden können, ist für die Teilnehmenden das einzige spannende. Andererseits kann man sich nie sicher sein, welchen Personen auf dem Anwesen vertrauenswürdig sind und was echt und was gestellt ist, was mich auch immer wieder Verzweiflung und Einsamkeit hat fühlen lassen. Unterm Strich: ich bin zügig durch die Seiten geflogen, finde die Idee klasse und hatte auf jeden Fall Spaß. Kein totales 5 Sterne Highlight, aber auf jeden Fall eine Empfehlung!
Ein Haus in der Wüste. Zehn Frauen, zehn Männer. Sie sind jung und schön. Sie haben nichts zu verlieren. In dem Roman geht es um eine namenlose Realität Show, durch die die Leserinnen und Leser die Hauptperson Lily begleiten. Mit den anderem Kandidatinnen und Kandidaten lebt sie in einem traumhaften Resort in der Wüste, in dem sie alles so gestalten können wie sie wollen. Dabei werden sie rund um die Uhr gefilmt. Gemeinsam können sie Gruppenchallenges machen, oder eigene Challenges um sich tolle Preise zu sichern, aber sie müssen den Regeln der Producer folgen. Ich musste mich am Anfang sehr an den Schreibstil gewöhnen. Die Autorin beschreibt die Ereignisse sehr unaufgeregt. Subtil wird auch die Kritik an den Producern solcher Fernsehformate eingestreut und wie weit sie scheinbar für gute Einschaltquoten gehen. So werden die Männer zum Beispiel am Anfang in der Wüste ausgesetzt und müssen selbst den Weg zum Resort finden. Auch die Konsumgesellschaft wird kritisiert und unbewusst fragt man sich beim Lesen: "Wie weit würdest du für einen Gewinn gehen?". Bei dem Buch hat mich vor allem die Beschreibung "Love Island" meets "Herr der Fliegen"meets "Die Tribute von Panem" angesprochen, aber beim Lesen ist diese Aufregung schnell abgeflacht. Ich hätte mir mehr Spannung gewünscht. Trotzdem regt das Buch zum Nachdenken an.
Leider Nein🥲
Das Spiel hat mich leider überhaupt nicht abgeholt. Dabei dachte ich eigentlich, dass mir das Buch richtig gut gefallen würde, weil ich Reality TV total mag. Aber weder die Story noch die Protagonisten konnten mich wirklich packen. Ich habe sogar kurz überlegt, das Buch abzubrechen – was ich echt schade finde, weil die Idee eigentlich genau mein Ding ist.
Trash TV vs Menschenexperiment
Wo sind alles Trash-TV-Lover?! 😃😃😃 Lest dieses Buch! Ihr werdet es lieben… Das Buch ist unterteilt in drei Teile und es hat richtig, richtig stark angefangen. Ich konnte das Buch nicht weglegen und habe die Idee des Formats geliebt. 20 Frauen und Männer in einem Haus in der Wüste und die Spiele beginnen. Unterteilt in Einzel- und Gruppenchallenges kommt jeder an seine persönliche Grenze. Es ist krass, wie die menschliche Psyche funktioniert und was das Gehirn mit einem machen kann. Leider waren die letzten 100 Seiten echt in die Länge gezogen und manchmal etwas zu crazy, aber ansonsten mochte ich Buch sehr und Empfehlung geht raus 👌🏻🥰😃
3,5⭐️ Regt zum Nachdenken an, zieht sich jedoch für mich unnötig in die Länge, da es dann doch nicht so deep war.

Das war mal Trash-TV in Buchform. ❤️🔥 Ich hab das Buch empfohlen bekommen (GaLiGrü Leo 🤍). Ich glaube ich hätte es sonst nie in die Hand genommen. Schreibstil ist recht leicht. Aus der Ich-Perspektive ist es als wären wir in der Show. Ich hab’s nicht ganz gerafft, aber als ich dann drin war, einfach nur trashig 🗑️ Es war erfrischend anders. Just want to say 🌝
Grenzen werden komplett überschritten🤯
Einfach Trash TV als Buch. Am Anfang hatte ich wirklich die ganze Zeit das Gefühl, ich lese eine Mischung aus Sommerhaus, Love Island und Dschungelcamp nur eben als Story. Alles war total übertrieben im besten Sinne. Die Teilnehmer müssen Aufgaben lösen, um Preise zu bekommen, sogar Essen gehört dazu. Paare müssen sich finden und wenn du keinen Partner hast, der nachts neben dir schläft, musst du das Haus mitten in der Wüste verlassen. Und sobald nur noch fünf Leute übrig sind, gibt es plötzlich keine Regeln mehr. Am Anfang war das einfach nur richtig unterhaltsam, aber je weiter ich gelesen habe, desto bedrückender wurde es. Irgendwann merkt man, dass da viel mehr dahinter steckt als nur „Trash“. Man sieht richtig, wozu Menschen bereit sind, selbst für Kleinigkeiten. Freunde werden verraten, Grenzen werden komplett überschritten und alles nur für ein bisschen Luxus oder Aufmerksamkeit. Das Buch zeigt ziemlich krass, wie materialistisch Menschen sein können und wie weit man geht, um sich Vorteile zu sichern oder dazuzugehören. Am Ende fragt man sich wirklich, ob sich das alles überhaupt lohnt, nur um am Ende alleine dazustehen. Ich hätte echt nicht gedacht, dass die Geschichte so tief geht. Gegen Ende war die Spannung richtig krass und ich konnte einfach nicht mehr aufhören zu lesen. Ich habe es in zwei Tagen durchgesuchtet. Der Schreibstil war mega. In der Mitte gab es ein paar kleine Längen, aber insgesamt war es einfach ein richtig gutes Buch und eine klare Empfehlung. Es bleibt auf jeden Fall noch lange im Kopf und bringt einen echt zum Nachdenken.
Ein gutes Buch, das mich beim Lesen sehr mitgenommen hat, aber dessen Potenzial für mich nicht vollständig ausgeschöpft
Das Spiel von Aisling Rawley hat mich ziemlich zwiegespalten zurückgelassen und deshalb fällt mir die Bewertung gar nicht leicht. Auf der einen Seite habe ich das Buch tatsächlich in nur zwei Tagen verschlungen, was schon einiges darüber aussagt, wie flüssig und fesselnd es geschrieben ist. Der Schreibstil sorgt dafür, dass man unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht. Besonders stark fand ich das Setting: Ein Reality-Format, das auf dem Papier „Reality trifft Herr der Fliegen und Tribute von Panem“ verspricht. Gerade dieser Klappentext hat mich sofort gepackt obwohl mich Reality-TV im echten Leben eigentlich überhaupt nicht interessiert. Allerdings hat genau diese Beschreibung bei mir auch Erwartungen geweckt, die das Buch am Ende nicht erfüllt hat. Ich habe die ganze Zeit auf eine größere Enthüllung gewartet, auf etwas Fiktives oder Dystopisches, etwas, das über unsere reale Welt hinausgeht. Durch Andeutungen, etwa über einen Krieg oder andere offene Fragen, hatte ich immer das Gefühl, da müsse noch etwas kommen. Achtung, Spoiler: Diese Auflösung kam für mich leider nicht. Natürlich verstehe ich die Themen und die Kritik, die das Buch transportieren möchte: Konsumgesellschaft, Kapitalismus und die Frage, wie weit Menschen für Unterhaltung und Profit gehen. Das funktioniert grundsätzlich auch. Gleichzeitig hatte ich aber das Gefühl, dass dafür die fast 400 Seiten zu lang waren und dass der Geschichte eine zusätzliche Ebene gefehlt hat. Dazu kamen für mich einige Ungereimtheiten: Manche Regeln der Welt wurden eingeführt, später aber nicht konsequent weitergeführt. Beispielsweise schienen bestimmte Mechanismen nur dann wichtig zu sein, wenn sie gerade der Handlung dienten. Dadurch wirkte manches eher konstruiert als wirklich durchdacht. Trotzdem: Das Buch liest sich unglaublich gut, baut Spannung auf und eignet sich perfekt als Urlaubslektüre oder als Buch für zwischendurch. Rückblickend bleibt bei mir aber vor allem die Enttäuschung über das Ende hängen.
Trash-Tv in Buchform
⭐️⭐️⭐️,5 „Das Spiel“ hat mich anfangs total in seinen Bann gezogen. Die Atmosphäre war spannend und undurchschaubar, man wusste nie so richtig, was einen als Nächstes erwartet, und genau dadurch hat sich die Spannung immer weiter aufgebaut. Der starke Spannungsaufbau konnte für mich am Ende leider nicht ganz mithalten. Das Finale wirkte im Vergleich zu dem, worauf alles hingearbeitet hat, etwas zu zurückhaltend.Ich hätte mir einfach noch ein bisschen mehr gewünscht. Trotzdem hat mir das Buch insgesamt sehr gut gefallen. Die kapitalismuskritischen Aspekte und die Darstellung menschlicher Abgründe sind der Autorin wirklich gelungen. Besonders der Trash-TV-Charakter wurde stark eingefangen und hat das Lesen unglaublich unterhaltsam gemacht. Obwohl der Schreibstil leicht ist und die Story fast schon oberflächlich wirkt, steckt dahinter eine tiefere Botschaft, über die man nach dem Lesen definitiv noch nachdenkt. Insgesamt ein sehr unterhaltsames Buch, das ich gerne gelesen habe und das sich angenehm von vielen anderen Büchern abhebt.
Entsprach nicht meiner Vorstellung
Anhand des Klappentextes habe ich tatsächlich mehr in Richtung Thriller erwartet (ich weiss, es steht Roman auf dem Cover) und wurde etwas enttäuscht, da einige Szenen zwar Thriller-Potenzial hatten, aber mMn nicht tief genug gingen. Viele Personen waren oft einfach nur teilnahmslos, wenn um sie herum schreckliche Dinge mit den anderen Teilnehmer:innen passieren, ich konnte mich in keine der Personen versetzen. Ich habe immer auf den Kick gehofft, v.a. da das Buch auch in 3 Teile geteilt ist, aber dieser kam leider nicht. 2,5 Sterne.
Ein Buch über menschliche Abgründe
Das Spiel zeigt sehr deutlich, wie wichtig/ schwierig Miteinander ist. Wie wichtig Alltag, Struktur und eine Bedeutung im Leben sind. Ich konnte mich sehr in die Beweggründe/ Abgründe reinversetzen, da es wirklich gut geschrieben ist.
Einsamkeit, Irrsinn & Habgier
Trash-TV-Fans aufgepasst. Hier erwartet euch eine bitterböse Satire über das Herz von Trash-TV-Formaten. Wir begleiten Lily in ein Trash-Format, vergleichbar mit Perfect Match. Die Protagonisten und Protagonistinnen haben bis auf Fame und Reichtum nichts zu gewinnen, aber alles zu verlieren. Würde, Menschlichkeit, Liebe, Ehrlichkeit und auch die eigene Gesundheit und vieles mehr bleibt hier auf der Strecke, um am Ende als einsame Siegerin oder Sieger vom Feld zu gehen. Das Buch hat eine faszinierende Sogwirkung. Man schafft es nicht, nicht hinzusehen. Mitreißend und schockierend, denn eigentlich mag man hier Niemanden so wirklich. Ich habe es geliebt 😍
In dem Buch zeigt die Autorin, welche absurden und teils extremen Wege eine Gruppe von Menschen einschlägt, um das flüchtige Versprechen von Ruhm und Anerkennung zu erreichen. Wie viel Menschen bereit sind zu opfern, nur um zu gewinnen. Ebenso wird deutlich, wie wichtig feste Alltagsstrukturen sind – sie geben Halt und verhindern, in Beliebigkeit und Orientierungslosigkeit abzudriften. Am Ende der Geschichte - die schmerzhafte Erkenntnis: Äußere Anerkennung kann keinen inneren Frieden ersetzen. Erst soziale Bindungen, Zusammenhalt und Kooperation geben dem Leben eine echte Bedeutung.

Für alle Trashies zu empfehlen!
Mein Senf zum Buch: Für mich als Trashie stand fest: Dieses Buch muss ich lesen! Und meine Erwartungen an das Buch waren die gleichen, die ich beim Schauen meiner geliebten Reality-Formate habe: Ich möchte unterhalten werden, ich möchte mitfühlen und ich möchte daran erinnert werden, dass ein normales und entspanntes Leben einfach schön ist! Und genau das konnte mir dieses Buch erfüllen! Die verschiedenen Charaktere auf ihrer charakterlichen Abwärtsspirale zwischen Oberflächlichkeiten, Lügen und Dating zu begleiten ist mir jedes Mal aufs neue ein innerliches Blumenpflücken! Und was das Format an sich angeht... Kann das bitte jemand umsetzen? Ich würde es sofort schauen! Eine Gruppe von 20 Personen landet in einer Villa und muss zunächst einmal ihren Vorgängern hinterherputzen, denn dieses Format läuft dauerhaft! Grundlegend haben sie erst einmal nichts außer eine Grundausstattung an Möbeln und müssen sich jeglichen Komfort, Kleidung, Kosmetik und Verpflegung durch Gruppen- oder persönliche Challenges verdienen. Und diese Challenges haben es mit fortscheitender zeit immer mehr in sich!
Mir hat es gut gefallen, aber nach meinem Geschmack hätte es noch „abgedrehter“ werden können.
Leider hat der Klappentext zuviel versprochen… Am ende war es ein gut lesbarer roman in die Trash-tv richtung aber ohne viel spannung. Zudem haben sich vorallem in der Mitte bis Ende mehrer Logik fehler was die Spielregeln angeht eingeschlichen…
Die Grundidee des Buches ist gut: eine Überzeichnung und Kritik unserer Konsumgesellschaft. Verpackt als Reality Show, in der 20 Kandidat*innen in sinnlosen und teils makaberen Challenges gegeneinander antreten. Mit dem Ziel, möglichst lange in der Show zu bleiben und kostbare Rewards anzusammeln. Das Buch ist bewusst in einer anonymen Wüste angesiedelt, man weiß nicht, in welchem Land oder in welchem Jahr die Handlung spielt. Und da es den Teilnehmer*innen anfangs nicht erlaubt ist, über Persönliches zu sprechen, bleiben sie ebenfalls anonym. Auch wenn ich weiß, dass diese Reduktion auf Belangloses Teil des Konzepts ist, konnte ich mich nicht so richtig darauf einlassen. Ich lese lieber Romane mit vielschichtigen und gut gezeichneten Charakteren. Außerdem war das Buch wirklich sehr trist und langweilig. Und auch der Bezug auf Tribute von Panem in der Buchbesprechung ist aus meiner Sicht völlig unzutreffend. Fazit: nicht mein Fall.
Hat mir wirklich gut gefallen!
Trash-TV zum lesen, aber mit einem verrückten Konzept und teilweise creepy Charakteren.
Unterhaltung ja, Tiefe nein
Das Buch war ganz funny und hat Trash TV Vibes gegeben ja. Ist ein solides Buch und für jeden, der es auf nem Taschenbuchstapel für 4€ findet und im Urlaub lesen will, lets go, dann nimms mit. Für alle, die etwas mehr erwarten, ists nichts… Auf dem Buch wird mit Tribute von Panem und George Orwell geworben - da habe ich mir schon ein bisschen Kritik oder ne Message erhofft. Aber die einzige Message ,die ihr bekommt ist: hey Konsum ist irgendwie blöd und macht allein nicht glücklich, sondern vielleicht doch die Menschen, um dich drum herum. Im Buch nimmt Lily an einer Gameshow teil, in der Männer & Frauen Paare bilden müssen, um nicht herauszufliegen. Man darf nicht über sein Leben außerhalb sprechen & es scheint (wie bei Panem) Andeutungen zu einer kaputten/gecrashten Gesellschaft zu geben. Die werden aber NULL weiter ausgeführt 😅 Ziel ists, solange wies geht drin zu bleiben & Rewards zu sammeln. Und ganz Trash TV like wird es nach und nach unmoralischer. Wird crazy wirklich :/ umso blöder fand ich es, dass die ganze Geschichte/Gameshow anscheinend keine Message hatte ??? Allgemein gab es auch in der Gameshow und im Buch eins zwei Logiklücken. Ich muss leider wirklich sagen, ja es war ganz nett und durch den TrashTV Charakter schnell zu lesen. Aber man muss es halt nicht lesen 😅 es hat mir wirklich nichts gegeben, was Mehrwert hätte. Schade Schokolade!
Trash-TV in Buchform – und genau darin liegt seine Stärke. Die Handlung entwickelt eine enorme Sogwirkung, der man sich kaum entziehen kann. Einmal angefangen, legt man das Buch nur schwer wieder aus der Hand. Die Geschichte ist böse, unterhaltsam und gleichzeitig erschreckend nah an menschlichen Abgründen. Sie stellt eine unangenehme, aber spannende Frage: Wie weit würdest du gehen? Dabei bleibt sie bewusst oberflächlich – ganz wie bekannte Trash-TV-Formate. Ein provokanter, fesselnder Roman mit hohem Suchtfaktor – ich wünsche mir eine zweite Staffel. Pardon: Band 2.
Kann man machen - aber anders als gedacht
Ich liebe reality tv und wenn der claim ist ‚love island meets panem‘ bin ich am Haken. Aber irgendwie ist dafür zu wenig passiert Spoiler: ich habe erwartet, dass wir den abfuck an menschlichem Verhalten erleben und es immer unangenehmer wird es zu lesen, aber das ist nicht passiert. Irgendwie ist es halt nur love Island 😂

Das Konzept war Mega!
Eine Reality Show in dem sich die Teilnehmer*innen als Paare zusammen finden müssen um weiterhin Teil der Show zu sein, wachst du am Morgen ohne Partner auf musst du gehen. Täglich erhalten die Teilnehmer*innen sowohl Gruppen- als auch Einzel-Challenges bei denen sie simple wie auch Luxuriöse Belohnungen erhalten können. Mich hat das Buch gut unterhalten. Allerdings plätschert die Geschichte nur so vor sich hin. Auch die ab und zu spannenden Momente wurden relativ zügig abgehandelt und nicht näher betrachtet. Ich hätte mir hier viel mehr Gesellschaftskritik und deeperes Betrachten des Ganzen gewünscht, denn die Grundlage dafür war absolut gegeben! Fazit: eine super interessante Grundidee die mich emotional leider nicht abholen konnte 🥺

Trash TV trifft Thriller! 10 junge Frauen und 10 junge Männer, jeder einzelne hübscher als der andere. Alle zusammen sind in der Wüste zusammen auf einem Gelände - unter ständiger Beobachtung der Kameras müssen sie Aufgaben erledigen um sogenannte Rewards zu bekommen. Manche Rewards sind für die Gemeinschaft (Dinge zum Bauen, Essen), einige andere aber persönliche Rewards (tolle und teils teure Klamotten, Make-Up). Jede Nacht muss eine Frau neben einem Mann schlafen, wer alleine schläft fliegt aus der Show. Und so spielen die jungen Leute nicht nur um die Rewards, sondern auch um die Gunst der Zuschauer und natürlich der Mitspieler. Katharina und ich haben schon ziemlich schnell gemerkt, dass wir das Buch kaum aus der Hand legen können. Und so haben wir den Buddyread der eigentlich für 7 Tage angedacht war schon nach 4 Tagen beenden können. Die Charaktere in diesem Spiel sind tatsächlich zwar sehr überspitzt dargestellt, aber dennoch hat man zu fast jeder Figur eine Beziehung aufbauen können. Die Spannung konnte kontinuierlich gehalten werden, denn durch den lockeren Schreibstil sind die Kapitel nur so vorbeigeflogen. Die Kapitel wären mir unter anderen Umständen zu lang gewesen, hier ists mir aber kaum aufgefallen.

Trash TV zum lesen
Das Spiel liest sich wie eine besonders eskalierte Staffel Trash-TV – ohne Werbepausen, dafür mit deutlich mehr Selbstentlarvung. Zehn Frauen, neun Männer, ein Haus in der Wüste und Aufgaben für materielle Belohnungen: Was nach einem Experiment klingt, entwickelt sich schnell zur Parade der Eitelkeiten. Alle spielen ein Spiel, aber niemand scheint die Regeln wirklich zu kennen. Die Figuren schwanken herrlich zwischen strategischem Kalkül und kompletter Lächerlichkeit. Intrigen werden geschmiedet, Allianzen geschlossen und im nächsten Moment wieder zerlegt – oft mit der emotionalen Reife eines schlecht gelaunten Reality-Stars. Genau das macht den Reiz aus: Man beobachtet genüsslich, wie sich alle gegenseitig (und vor allem sich selbst) vorführen. Zwischen all dem Drama blitzt immer wieder die eigentliche Frage auf: Lohnt sich dieser ganze Zirkus überhaupt? Oder ist das, was ständig geopfert wird – echte Verbindung – am Ende mehr wert als jeder Gewinn? Natürlich wird das nicht tiefphilosophisch ausbuchstabiert, sondern elegant zwischen den Katastrophen versteckt. Kurz: bissig, unterhaltsam und genau so oberflächlich, wie es sein will – und gerade deshalb überraschend treffsicher.

Wie weit würdest du gehen, um zu gewinnen? 👀 Stell dir vor du wachst in einem großen Anwesen mitten in der Wüste auf, umgeben von 19 Fremden – 9 Frauen und 10 Männer. Um bleiben zu dürfen, brauchst du ständig einen Partner an deiner Seite und musst dich immer neuen Challenges stellen. Als Belohnung winken nicht nur überlebenswichtige Dinge, sondern auch purer Luxus. Und das Ganze? Wird rund um die Uhr gefilmt und im Fernsehen ausgestrahlt. Willkommen bei „Das Spiel“ 🔥 Obwohl ich normalerweise absolut kein Fan von Reality- oder Trash-TV bin, hat mich die Idee hinter diesem Buch sofort gepackt. Besonders spannend fand ich, dass man aus der Sicht der Hauptprotagonistin Lily, nicht nur ihr Verhalten miterlebt, sondern auch ihre Gedanken und Beweggründe. Manches konnte ich auch schwer nachvollziehen und das Verhalten wurde immer krasser je weniger Personen in der Villa waren 🙈 Der Schreibstil ist super fesselnd und ich bin nur so durch die Seiten geflogen, weil ich ständig wissen wollte, welche Challenge als Nächstes kommt und wer als Nächstes gehen muss. Ein kleiner Kritikpunkt für mich war aber das Ende. Es kam etwas abrupt und hat bei mir noch einige Fragen offengelassen. Die Grundidee fand ich richtig gut, aber dennoch hätte meiner Meinung nach noch etwas mehr rausgeholt werden können. Das Buch bleibt aber auf jeden Fall im Kopf und regt zum Nachdenken an 🙌🏼

Wenn Realiy-TV auf Weltuntergang trifft
•Buchrezi• 🥵 Zum Inhalt: Lily ist jung, schön und darf an einer Reality-Show teilnehmen. Mitten in der Wüste, in einer riesigen Villa, kämpfen 10 Frauen und 9 Männer um die Gunst des jeweils anderen Geschlechts. Das Ziel des Reality-Formats ist es, immer einen festen Partnerin an seiner/ihrer Seite zu haben. Die Villa ist in einem desolaten Zustand. Doch das macht nichts, denn es gibt Gruppenchallenges, bei denen die Teilnehmer*innen entsprechende Rewards gewinnen können. Doch auch jede*r Kandidat*in hat die Chance, bei ganz persönlichen Challenges Rewards abzugreifen, und wer sich anschließend besonders über den neuen Föhn freut, dem winkt nach der Show ein fetter Werbedeal. Doch die Spiele werden härter und irgendwann geht es nicht mehr nur um belanglosen Nippes… Es geht ums Überleben und darum, die Konkurrenz auszuschalten. Der Gewinn: die Villa und ein Leben im Luxus. Denn vor der Tür brodelt die Welt, und Lily möchte nicht mehr zurück in ihr altes Leben… Mein Fazit: Ich liebe Lesen und ja, auch Trash-TV… da kam dieses Buch wie gerufen. Eine abgelegene Villa mitten in der Wüste, spektakuläre Challenges und menschliche Abgründe. Die Welt brodelt. Es herrschen Kriege und der Klimawandel scheint viel Schaden angerichtet zu haben. Kein Wunder also, dass die Kandidat*innen sich ein vermeintlich perfektes Leben in der Villa vorgaukeln lassen und um jeden Preis gewinnen wollen. Ich mochte die Idee, doch ich muss ehrlich sagen, dass gerade Lily mich wahnsinnig gemacht hat. Getrieben von absoluten Oberflächlichkeiten. Was will man mit einem 💩 Kamm, wenn es nichts mehr zu essen gibt? Aber auch alle anderen Teilnehmer*innen verhalten sich nicht vorbildlich, sind größtenteils von Ehrgeiz zerfressen. Ich verstehe die Botschaft hinter dieser Geschichte: unsere konsumgetriebene Gesellschaft, die rein egoistisch handelt und für das eigene Wohl praktisch über Leichen geht. Doch lange plätschert die Geschichte nur so vor sich hin. Zwar gibt es die eine oder andere aufregende Challenge, aber auf den großen Knall musste ich lange warten. Allerdings wird mich dieses Buch noch lange beschäftigen. 🏜️🏜️🏜️1/2 von fünf 🏜️n!
"Das Spiel" basiert auf der Grundlage diverser Realityshows, die in meiner Jugend populär waren und es teilweise auch heute noch sind - mittlerweile allerdings nicht mehr von mir geschaut werden. Vieles wird überspitzt dargestellt, als zwanzig (sich gänzlich unbekannte) Personen gemeinsam in einem kameraüberwachten Domizil eingesperrt werden, um dort Challenges zu erfüllen, die durch Belohnungen das gemeinsame Leben komfortabler machen und am Ende zu Ruhm und Popularität der Teilnehmer führen sollen. Während es zu Beginn um Banalitäten geht, wie Schminktutensilien oder ähnliches, für die man relativ unspektakuläre Dinge erfüllen muss, steigern sich die zu erfüllenden Anforderungen und auch die zu gewinnenden Preise von Aufgabe zu Aufgabe und somit auch der Druck der Teilnehmer, denn der Schwächste fliegt. So muss beispielsweise auf Nahrung und Wasser verzichtet werden, bis die Not der Teilnehmenden so groß ist, dass schon alles egal ist. Moral und Anstand eingeschlossen. Hinter diesen "Druckmitteln" stecken gewiefte Produzenten, die die Einschaltquoten in die Höhe treiben und Sponsoren, die ihre Produkte gewinnbringend vermarkten wollen. Je mehr Drama, umso besser - wie im echten Leben. Die Story ermöglicht den Blick durch's Schlüsselloch auf das Gebaren der teilnehmenden Kandidaten, offenbart teils menschliche Abgründe, moralische Verwerflichkeiten und überhaupt menschliches Fehlverhalten in jeglicher Form, denn am Ende ist sich jeder selbst der Nähste. Was sich unterhaltsam wegliest ist leider traurige Realität und wenn man sich dies durch den Kopf gehen lässt, ist es eigentlich bitter, a: zu was sich Menschen herablassen und b: wer das warum auch immer schaut. Fazit: Das war grundsätzlich unterhaltsam und auch packend geschrieben, ich hab mir aber ehrlicherweise von dieser Geschichte mehr versprochen, denn am Ende blieb der Wow-Effekt (für mich) leider aus. Wer jedoch jungfräulich ins Trash-TV-Format luschert, der wird sicherlich schockiert sein, zu was einzelne Personen fähig sind, um sich in den Vordergrund zu stellen und Profit daraus zu schlagen.
🎭 Wie weit würdest du gehen, um zu gewinnen?
Ganz ehrlich: Am Anfang dachte ich, ich bekomme einfach nur ein leichtes, unterhaltsames Buch – so ein bisschen wie diese Reality-Dating-Shows à la „Love Island“ 📺😅 (ich schaue zwar seit Jahren kein Fernsehen mehr, aber das war mein erster Gedanke). Doch wow… ich lag ziemlich daneben. Ja, die Kapitel sind teilweise recht lang – das ist tatsächlich auch das Einzige, was mich minimal gestört hat. Aber inhaltlich hat mich dieses Buch komplett gepackt. 🤯 Es stellt Fragen, die hängen bleiben: 👉 Wie weit würdest du gehen, um dazuzugehören? 👉 Wie weit würdest du gehen, um zu gewinnen? Und genau daraus macht das Buch ein Spiel. Ein Spiel, das sich beim Lesen immer intensiver, immer verstörender anfühlt. Je weiter ich gelesen habe, desto unsicherer wurde ich: Ist das noch echt? Oder wird hier längst nur noch gespielt? 🎭 Diese unterschwellige Verunsicherung hat mich total gefesselt. Gleichzeitig war es ein seltsamer Mix aus: 😳 abstoßend 👀 faszinierend 🔥 unglaublich spannend Für mich ein wirklich tiefgründiges Buch, das viel mehr ist als reine Unterhaltung. ⭐️ 4,5 / 5 Sterne (Ein paar kleine Denkfehler haben mich minimal rausgebracht, sonst wäre es perfekt gewesen.) Fazit: Ein Buch, das unterhält – und dich gleichzeitig nicht mehr loslässt. 💭
Kein Pageturner aber unterhaltsam
10 Frauen und 10 Männer werden betäubt und wachen in einer Villa in der Wüste wieder auf. Dort nehmen sie vor Fernsehzuschauern gemeinsam oder gegeneinander an Challenges teil und schalten sich so verschiedene Rewards frei. Doch wie weit würde jeder der Teilnehmer und Teilnehnerinnen gehen? Meine Meinung: Ich habe Trash-Tv schon lange abgeschworen, meine Nerven können dass einfach net mehr, aber ich sag euch ehrlich - das Spiel hat mich gut unterhalten. 😀 Erzählt wird die Geschichte von der Hauptprotagonistin Lily, wobei ich direkt sagen muss, KEINER der Charaktere war mir symphatisch. Die Dynamik unter den Protagonisten wurde aber sehr gut dargestellt und sorgte für reichlich Spannungen untereinander. Es war interessant zu sehen, wie einige der Protagonisten immer mehr an das eigene Wohl bedacht und bereit waren, über moralische Grenzen zu gehen. Keine sehr tiefgründige Geschichte, auch kein spannender Pageturner aber dennoch sehr unterhaltsam. Eine Mischung aus Big Brother und Love Island irgendwie.😃
Absolut fesselnd, absolut packend und irgendwie auch absolut beängstigend.
Lily erwacht und findet sich in einem riesigen Haus, auf einem riesigen Grundstück in der Wüste wieder. Zusammen mit 9 weiteren, wunderschönen, Frauen. Endlich hat sie es geschafft. Endlich ist sie in der Show. Gespannt erwarten Lily und die anderen Frauen die Ankunft der Männer, denn sie müssen Paare bilden, immer eine Frau und ein Mann. Wer übrig bleibt, fliegt raus. Sie müssen Challenges erfüllen um Belohnungen zu erhalten. Sie werden mit extremen Situationen konfrontiert, müssen sich Ängsten stellen und stehen dabei immer unter Beobachtung, gezwungen ein möglichst perfektes Bild abzugeben. Eine Reality-Show, in der diese 10 Frauen und 10 Männer um….hmm…., ja worum kämpfen sie eigentlich? Um Liebe? Um Ruhm? Um Reichtum? Warum tut man sich ein solches Spiel an? Warum lügt, betrügt und manipuliert man? Wie unzufrieden mit der eigenen Existenz muss man sein, um sich einem solch perfiden Spiel auszusetzen? „Das Spiel“ ist eine faszinierende Geschichte, eine stark überspitzte Abrechnung mit der Trash-TV-Liebe der heutigen Gesellschaft. Aber auch ein Blick auf die Boshaftigkeit, die Skrupellosigkeit zu der Menschen fähig sein können, wenn es ihnen einen (vermeintlichen) Vorteil bringt. Absolut fesselnd, absolut packend und irgendwie auch absolut beängstigend. Fazit: Diese Story hat mich wirklich richtig, richtig gut unterhalten

🅆🄴🅁🄱🅄🄽🄶 📝 Rezension 📚 Rezensionsexemplar / Roman #btb #teambloggerportal #aislingrawle #dasspiel #realityshow ❓️Warum wollte ich das Buch lesen? Als selbsternannte Reality-Queen war ich natürlich sofort angefixt. Trash-TV ist für mich diese perfekte Mischung aus Unterhaltung, Fremdscham und „Gehirn bitte kurz in den Energiesparmodus“. Genau das habe ich mir auch hier erhofft. Leichte Ablenkung beim Durchzappen durch die nächste Reality Show. Ob ich wohl hängenbleibe? 🧠 Meine Meinung: Der Einstieg war, sagen wir mal, holprig. Ich wusste lange nicht, worauf das Ganze hinauswill. Thriller? Gesellschaftskritik?Einfach nur Unterhaltung? Oder irgendwas dazwischen? Als ich dann halbwegs drin war, wurde es zumindest auf zwischenmenschlicher Ebene etwas interessanter, obwohl die Dynamik innerhalb der Gruppe nicht wirklich vorankam. Vor allem, weil lt. Regel niemand seine Vergangenheit preisgeben durfte. Dieses „alle sind erstmal gleich“ fand ich tatsächlich gut, gerade weil man selbst ja auch gerne, zu schnell, in Schubladen denkt. 👆ABER! So richtig gezündet hat es für mich nie. Die Handlung dümpelt lange vor sich hin, und auch wenn ab und zu spannende Momente aufblitzten, war für mich vieles erstaunlich egal. Besonders die Figuren oder besser gesagt, meine Verbindung zu ihnen. Durch die Regel, nichts aus dem eigenen Leben preiszugeben, hatte ich einfach keinen Zugang. Weder zu Lily noch zu irgendwem sonst. Wer mit wem, wer rausfliegt? Immer wieder Schulterzucken. 🤷🏻♀️ Die Idee, alles aus Lilys Ich-Perspektive zu erzählen, macht es nicht besser, im Gegenteil. Es wirkt eingeschränkt und gleichzeitig auch vorhersehbar. Dass sie weit kommt, ist ja quasi ein Muss, als Erzählerin. Und dann dieses Spiel selbst. Ich habe es ehrlich gesagt oft nicht verstanden. Die Regeln, die Belohnungen, die Entscheidungen, vieles wirkte willkürlich oder schlicht unverhältnismäßig. Mehr als einmal habe ich innerlich die Augen verdreht. Der zweite Teil, bzw 3. Teil ? Hat für mich nichts gerettet. Statt „jetzt geht’s los“ eher ein „ah, okay, das war’s jetzt?“ verstehe diesen Cut immer noch nicht. Das Ganze driftete stellenweise ins Absurde, fast schon Fiebertraumartige ab, nur leider nicht auf eine gute, sondern eher auf eine „was genau lese ich hier eigentlich?“ Weise. Und das Ende? Da musste ich zwar schmunzeln, aber eher im Sinne von „okay, ernsthaft jetzt?“. (🛷) Was mich zum Schluss noch gestört hat? Ich wusste weder währenddessen noch danach, was mir die Geschichte eigentlich sagen will. Und selbst als reine Unterhaltung hat sie mich nicht wirklich abgeholt. Hängengeblieben? Ja, aber diese Show würde ich nicht weiterempfehlen. Wer allerdings absurde Stories mag, dem wird dieses Buch vermutlich gefallen. ✅️ Fazit: Eine interessante Grundidee trifft auf eine Umsetzung, die mich emotional komplett kaltgelassen hat. Einzelne spannende Ansätze gehen in einer zähen, teilweise absurden Handlung unter. Das Spiel fühlte sich für mich weniger wie ein durchdachtes Konzept an, eher mehr wie eine Runde, bei der ich irgendwann nicht mehr wusste, warum ich überhaupt noch mitspiele. 🔎 Worum geht’s? Eine Gruppe junger Menschen findet sich in einer künstlichen Anlage mitten in der Wüste wieder. Zehn Frauen, später neun Männer, alle attraktiv, alle mit dem Ziel, dem echten Leben zu entfliehen. Kameras sind überall, Regeln werden von unsichtbaren Produzenten diktiert. Die Teilnehmer müssen sich zu Paaren zusammenschließen und in merkwürdigen, oft fragwürdigen Challenges gegeneinander antreten. Persönliche Hintergründe bleiben tabu, niemand darf aus seinem echten Leben erzählen. Während das Spiel voranschreitet, verschwimmen die Grenzen zwischen Strategie, Verlangen und Verzweiflung und die Frage steht im Raum, wie weit geht man, um zu gewinnen?
Was bitte war das für ein Spiel??? Anfangs war ich noch voller Hoffnung, ein unvergessliches Abenteuer zu erleben. Leider wurde diese Geschichte mit jeder Seite immer unglaubwürdiger und abstruser… Was genau die Message sein könnte hat sich mir ebenfalls nicht erschlossen. Sehr sehr merkwürdig. Ich bin sprachlos, aber nicht auf die gute Art
Ein Lesevergnügen
Für mich als bekennender Reality-TV Fan ein Lesevergnügen. Als ich dieses Buch zum ersten Mal gesehen hatte wusste ich, das muss ich haben. Der Klappentext hat mich sofort abgeholt und ich wurde auch nicht enttäuscht. Die Geschichte wird aus der Sicht von Lily erzählt und so lernen wir die anderen 18 Teilnehmer der Show durch ihre Augen kennen. Wie das so ist, die einen mag man sehr und die anderen überhaupt nicht. Eine sehr gute Mischung. Die Story ist für mich persönlich äusserst spannend und auch sehr interessant. Wie die Teilnehmer miteinander umgehen und was sie alles in Challenges zu tun bereit sind um für die Gruppe oder sich selbst Gegenstände zu erspielen. Für mich ist diese Geschichte leicht angelehnt an Love Island, aber viel mehr als das. Die Geschichte hat mich mitgerissen und ich konnte in menschliche Abründe sehen. Sehr erschreckend, was Menschen so alles bereit sind zu tun, um materielle Gegenstände und auch Ruhm zu bekommen. Ich habe mich während des Lesens gefühlt, als würde ich eine Reality Show sehen und war irgendwie live dabei, so bildhaft und intensiv wurde dieses Buch geschrieben. Für mich als leidenschaftlicher Reality-TV Fan war dieses Buch ein Leckerbissen. Von mir gibt es eine klare Lesempfehlung und 4,5 Sterne.
Richtig gute Unterhaltung!
Ein Haus in der Wüste, 10 Männer und 10 Frauen. Wie weit würdest du gehen, um zu gewinnen? Am Anfang sorgen die vielen Namen für etwas Verwirrung, aber wenn man erstmal drin ist in der Geschichte, lässt sie einen nicht mehr los. Hat mir richtig viel Spaß gemacht!
Trash TV als Buch
Anfangs war ich skeptisch, ob ich das Buch “durchhalten” würde. Es kam, was ich inhaltlich erwartet habe: eine verschriftlichtes Trash TV Format. Jedoch kam ich gut durch das Buch und es hat Spaß und Freude bereitet, Lily auf ihrem Weg zu begleiten. Kurzweilig und unterhaltsam.
Leider war der Klappentext und das Ende das spannendste am Buch. Der Klappentext weckte bei mir auch völlig falsche Erwartungen, am Ende habe ich mich hauptsächlich gelangweilt bei der Geschichte.
Wenn man keinen Tiefgang erwartet, ist es unterhaltsam. Die Vergleiche beim Marketing mit dem Herrn der Fliegen und einem Orwell-Zitat am Anfang wirken anmaßend bei der leichten Lektüre. Zudem ist die Science Fiction nicht vorhanden. Es geht könnte ebenso in der Realität spielen.

Wie weit würdest du gehen, um zu gewinnen?
Als Reality-Fan war dieses Buch ein Muss für mich – und ich wurde nicht enttäuscht! Lily wacht zusammen mit 9 anderen Frauen in einem luxuriösen Haus in der Wüste auf, als Kandidatin in einer Reality Show. Gemeinsam mit 10 Männern müssen die Teilnehmer Gruppen- aber auch Einzel-Challenges machen, um sich Dinge zu erspielen oder Rewards zu bekommen. Einzige Bedingung: Man darf nicht allein in einem Bett schlafen, sondern braucht einen Partner – ansonsten ist man raus. Die Regeln ändern sich erst (und zwar drastisch), wenn nur noch 5 Kandidaten übrig sind. Nachdem ich die ersten 40–50 Seiten gelesen hatte, wusste ich überhaupt nicht, wo das Buch mit mir hin will – aber dann hat es mich komplett gepackt und ich fand es bis zum Schluss spannend. Sprachlich definitiv eher simpel und fast schon gewollt oberflächlich (drehen sich doch auch die Gespräche der Teilnehmer um belanglose Themen, weil private Gespräche verboten sind), entwickelt das Buch einen regelrechten Sog. Und es wirkt nach, weil es doch viele Dinge offen lässt. Auf jeden Fall ein erfrischendes Buch, das ich sehr gern gelesen habe.

Erinnert mich, wie der Klappentext schon sagt, an eine Mischung aus Love Island und Herr der Fliegen. Interessante Idee aber für mich am Ende leider nicht konsequent genug. Sehr guter Stoff für eine Verfilmung die dann vielleicht noch eine Schippe drauflegt.
Durch das lesen auf dem iPad und dem damit verbundenen Book-Store, komme ich immer wieder auf Bücher, die mir sonst vielleicht gar nicht so ins Auge springen. Hier bei „Das Spiel“ fand ich erst mal das Cover ziemlich ansprechend und auch der Klappentext gefiel mir! Da ich auch ein Faible für Trash-TV habe, fand die Idee, Love Island mit so etwas wie Herr Der Fliegen zu mischen, ziemlich genial! Wer kein Partner hat, der fliegt, der in einer Challenge rausgewählt wird, fliegt. Wer privates erzählt, wird bestraft und so weiter. Fand ich alles ziemlich cool. Insgeheim hoffe ich, dass das Kartenhaus dann am Ende zusammenbricht und die Teilnehmer „über Leichen gehen“. Allerdings wurde es für mich nicht so konsequent wie erhofft. Trotzdem fand ich die Idee und generell die Figuren ganz gut gewählt auch wenn sie oft ziemlich Stereotypisch waren. Sollte daraus mal ein Film werden, erhoffe ich mir mehr Konsequenz und ein bisschen kreative Freiheit um daraus vielleicht einen noch größeren Hit zu machen.
Meine Erwartungen wurden nicht erfüllt.
"Das Spiel" startet recht interessant damit, dass die Protagonistin Lily in der Villa der TV-Show erwacht. Die Regeln der Reality Show sind einfach, rede nicht über dein Leben außerhalb der Show, finde einen Partner, löse Challenges alleine und in der Gruppe, um Belohnungen zu erhalten. Was dann folgt, fand ich relativ unspektakulär. Die Frauen putzen und kochen, die Männer ruhen sich aus und treiben Sport. Für mich zu viele Rollenklischees, die nie kritisch hinterfragt werden. Die Protagonistin und auch die anderen Kandidaten sind plakativ gezeichnet. Alle sind wunderschön und versuchen gut in der Show rüber zu kommen. Kritische Themen werden zwar kurz angesprochen, erfahren aber keine wirkliche Auseinandersetzung. Alle Teilnehmenden wirkten auf mich dadurch ein bisschen platt. Ebenso ist es mit der Außenwelt. Es wird angerissen, dass es Kriege gab und dass die Außenwelt nicht schön ist. Aber ich habe nicht genug erfahren, als dass es sich bei diesem Roman um eine Dystopie handeln könnte. Die Kandidat*innen gehen weit, um in der Show zu bleiben. Sie sind schnell bereit über ihre Grenzen zu gehen und sich selbst zu demütigen. Das Verhalten der Kandidat*innen wirkte auf mich realistisch, wobei die Motive aber blass bleiben. Mich stört an diesem Roman, was mich auch an echter Reality TV abschreckt. Die Autorin beschreibt die Figuren mit keinerlei Wertschätzung. Alles was mir von der Protagonistin im Gedächtnis bleibt, ist dass sie hübsch, dumm und ihr Leben öde ist. Ein weiterer Kritikpunkt sind ein paar Logikfehler, die mir aufgefallen sind. Obwohl die Regeln der Show schnell klar sind, hält sich die Autorin selbst nicht immer daran. Gefallen hat mir die Spannung, die zum Ende des zweiten der drei Buchteile aufkommt. Diese hätte ich gerne weiter ausgebaut gehabt und mehr darüber erfahren, was die Charaktere antreibt. Hier blieb ich -wie beim Fernsehen- hauptsächlich außerhalb der Köpfe der Teilnehmenden. Ich könnte mir vorstellen, dass der Roman daher auch Leuten gefällt, die Reality TV mögen. Wer hingegen eine Dystopie oder gar einen Thriller sucht, wird von diesem Buch wahrscheinlich nicht abgeholt.
Trash-TV in Buchform. Grandios, soghaft, abgründig!

Herzlich Willkommen in der Show
Du bist schön und würdest alles tun, um zu gewinnen? Dann sei dabei, wenn wieder Millionen Menschen einschalten, um genau dich zu sehen! Zusammen mit 19 anderen Kandidaten, in einer Villa in der Wüste. Keine Angst, du wirst nur kurz betäubt und in das Anwesen verschleppt. Du erwachst in einem fremden Bett. Aber du bist nicht alleine! Millionen von Menschen sehen zu, wie du dir das Bett mit einem fremden Mann teilst. Sie beobachten dich, wie du isst. Wie du lachst. Wie du weinst. Wie du immer mehr Challenges erfüllst, um die Rewards zu erhalten. Selbst wenn diese sich am Rande deiner persönlichen Grenzen bewegen. Spätestens hier wird es unangenehm. Sie beobachten dich, wie du reagierst, als das soziale Gefüge kippt. Was du machst, wenn Grausamkeiten von den Challenges verlangt werden. Wenn andere Menschenleben auf dem Spiel stehen. Aber vergiss nicht zu lächeln. Denn dies ist alles Teil der Show. Du willst ja gewinnen, also musst du alles tun, was von dir verlangt wird. Genau dieses Gefühl zieht sich durch das ganze Buch. In "Das Spiel" von Aisling Rawle geht es um ein fiktives Reality TV Format und wie dieses den TeilnehmerInnen alles abverlangen kann. Ihre Würde, ihre Prinzipien, vielleicht sogar ihre Gesundheit. Alles für die Show, alles für den Gewinn. Die Charaktere werden dabei perfekt überzeichnet dargestellt und jedes Reality TV Klischee wird dabei erfüllt. Besonders Lily, die Protagonistin, wird nicht nur sehr oberflächlich dargestellt, sondern ungesund ehrgeizig. Sie hinterfragt die Show nicht, sie macht einfach. Und verleumdnet dabei ihre eigenen Gefühle und kritischen Gedanken. Dann kippt die Stimmung. Als es die Show immer weiter voran schreitet, kommt der Vergleich zu "Herr der Fliegen" nicht von ungefähr. Ich habe die Geschichte mit Unbehagen und Faszination zugleich gelesen. Das Lesen hat das Gefühl von Binge Watching in einem hervorgerufen. Man möchte unbedingt wissen, wer als nächstes rausfliegt und welche schrecklichen Challenges den TeilnehmerInnen auf dem Screen erscheinen werden. Das Format Reality TV wird dabei beeindruckend realistisch dargestellt! Zwischendurch gab es allerdings manche Längen, die das Lesegefühl etwas getrübt haben. Außerdem hätte ich mir noch mehr Eskalation gewünscht, da die Geschichte definitiv das Potenzial dafür gehabt hätte. Fazit: Mit kleinen Abstrichen eine perfekte Umsetzung einer Reality TV Show in Buchform. Sehr unterhaltsam, sowie gleichermaßen abstoßend und faszinierend. Empfehlenswert!

Unterhaltsam und mitreißend!
Auch wenn ich gar keine Berührungspunkte zu Reality-TV-Formaten habe, hat mir „Das Spiel“ sehr gut gefallen. Neugierig geworden durch die Caption „Love Island meets Herr der Fliegen meets Tribute von Panem“ wollte ich das Buch unbedingt lesen. Zugegen war der Vergleich mit Tribute von Panem vielleicht ein bisschen dick aufgetragen, dennoch kann ich diesen ein bisschen nachvollziehen. Die Story war unterhaltsam und ich habe mich selbst oft dabei ertappt, fast vergessen zu haben, dass die Protagonisten allesamt in einer Fernsehshow sind. Die Charakterentwicklung war sehr gut geschrieben und die nur angedeutete Außenwelt ließen viel Freiraum zum spekulieren. Für mich ein absolut stimmiges und auch spannendes Buch mit einer interessanten Story. Absolut empfehlenswert!
Es ist kein Roman mit super krassen Plottwist, aber es ist ein Roman bei dem man sich immer wieder fragt : Wie hätte ich in dieser Situation reagiert
Ich bin nicht die erste, die den Vergleich bemühen muss, aber er trifft es einfach zu gut: "Das Spiel" ist eine literarisch umgesetzte Mischung aus "Love Island", "Big Brother" und "Tribute von Panem". Die Protagonistin, Lily, nimmt an einem Reality-TV-Format teil, das ohne definiertes Enddatum mitten in der Wüste stattfindet. Sie und ihre Mitspielerinnen und Mitspieler starten in einer zunächst kaum eingerichteten und nicht ganz fertig gebauten Anlage. Über "Challenges" müssen sie sich Einrichtungsgegenstände, Werkzeuge und Essen verdienen. Jedes Fehlverhalten wird von Seiten der Produktion schwer bestraft, dabei scheint es kaum Grenzen zu geben. Am Anfang startet die Gruppe motiviert und hat noch Spaß an der Herausforderung. Doch mit der Zeit werden die Challenges härter und unmenschlicher, die Moral der Gruppe immer tiefer gesenkt, bis die Lage sich schließlich "Herr der Fliegen" - ähnlich entwickelt. Ich habe viel Reality-TV geschaut in meinem Leben und auch die Entwicklung von den Anfängen in den frühen 2000er- Jahren bis ca 2020 (danach habe ich weitestgehend damit aufgehört, wegen der Entwicklung, die es genommen hat) beobachten können. Die Autorin beschreibt das sich immer weiter und krasser entwickelnde Genre sehr realistisch. Das langsame Verschieben der Gruppenmoral, die "Grüppchenbildung" und der psychische Stress durch die "Challenges" und die immer drohende Möglichkeit des Ausscheidens/Scheiterns finde ich richtig gut dargestellt. Das Buch ist dabei auch sehr spannend. Im Mittelteil fand ich die Entwicklung manchmal schwer erträglich zu lesen bzw es ist mir regelrecht auf die Stimmung geschlagen. Zum Ende hin wurde es entweder wieder besser oder ich hatte mich daran gewöhnt 🙈. Das Ende selbst fand ich sehr stimmig und konsequent, so wie auch die ganze Geschichte. Durchaus lesenswert, vor allem für Reality-TV-Kenner*innen


















































