
Nach dem ihre Mutter einen schweren Unfall hatte, müssen Tara und Kyle bei ihren Großeltern - den Folcrofts leben. Was sich zunächst als ein sicheres Zuhause anfühlt, verwandelt sich in der Nacht in das Haus des Grauens. Dunkle Gestalten wandern durch die Flure und düstere Geheimnisse lauern hinter verschlossenen Türen. Was stimmt nicht mit dieser Familie? Zunächst einmal möchte ich erwähnen, dass dieses Buch neben der Erzählung noch drei weitere knackige Kurzgeschichten als Bonus beherbergt. Ich werde in meiner Rezension allerdings nur auf die Hauptgeschichte eingehen. Die komplette Handlung wird aus der Sicht von Tara erzählt. Sie ist 16 und trotz ihrer Teenagerjahre kümmert sie sich rührend um ihren jüngeren Bruder Kyle. Er ist zwar nur ein paar Jahre jünger als Tara, allerdings sehr schüchtern und braucht die Nähe seiner Schwester. Dadurch, dass ihre Mutter den Kontakt zu ihren Verwandten, aus unerklärlichen Gründen, komplett abgebrochen hat, sehen die Geschwister ihre Großeltern bei diesem Besuch zum ersten Mal. Trotz des friedlichen Beginns, ist die Atmosphäre sehr bedrückend. Denn was als eine glückliche Zusammenfügung in der Not anfängt, endet rasant in einem unheimlichen Alptraum. Auch wenn man von Beginn an ein Gefühl für die Handlung hat, überrascht die Autorin dennoch mit einigen Wendungen. Manch einen wird die Geschichte an einen Horrorfilm erinnern und dadurch nicht innovativ erscheinen, dennoch habe ich beim Lesen meinen Spaß gehabt. ⭐️4/5 Dieses Buch ist mehr als nur eine Geistergeschichte.


































































