Zwei gegen Einen
Softcover
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
Zwei gegen Einen ist die Konstellation des Begehrens. Hermaphrodismus als Perspektive des Schreibens: In vier Geschichten erzählt Leander Scholz das Aufeinandertreffen von weiblicher und männlicher Inszenierung, deren Verstrickung und Unentwirrbarkeit im Rahmen der konventionellen Geschlechterrollen nicht zu lösen ist.
Schon Jungfernpergament (Zürich 1995), der erste Roman von Leander Scholz, sorgte für Aufregung:
"Zweifellos steckt ein Multitalent hinter der kessen Maske - ein Wanderer zwischen den Szenen, der im Rotlichtmilieu wie in der Psychoanalyse zu Hause ist: zart besaitet und hart verschalt, lyrisch und mythologisch bewandert, ein Spezialist des drastischen Vokabulars." Neue Zürcher Zeitung
"Das Ich verschwindet im Text, um als halb männliches, halb weibliches Hyper-Ich hervorzutreten. Der Text ist willig." Prinz
Auszug:
"Sie sind vor vielen Stunden in zwei unterschiedliche Richtungen losgelaufen, in der Hoffnung, daß sich ihre Wege kreuzen. Es entsteht der Eindruck, daß das Mädchen ein Junge in einem weiblichen Körper und der Junge ein Mädchen in einem männlichen Körper ist. Das hat dazu geführt, daß sie keine Erfahrung voneinander haben. Weil sie keine Erfahrung voneinander haben, legen sie sich ohne zu zögern aufeinander. So liegen sie nackt und ohne Berührung auf den Rändern des erscheinungslosen Himmels. Wenn jetzt jemand käme, sagt der Junge, wären wir nicht wehrlos. Nein, sagt das Mädchen, wir wären zwei gegen einen."
Leander Scholz erhielt u.a. für "Zwei gegen Einen" den Rolf Dieter Brinkmann-Preis 1998 der Stadt Köln.
Book Information
Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Softcover
Pages
88
Price
13.20 €
Description
Zwei gegen Einen ist die Konstellation des Begehrens. Hermaphrodismus als Perspektive des Schreibens: In vier Geschichten erzählt Leander Scholz das Aufeinandertreffen von weiblicher und männlicher Inszenierung, deren Verstrickung und Unentwirrbarkeit im Rahmen der konventionellen Geschlechterrollen nicht zu lösen ist.
Schon Jungfernpergament (Zürich 1995), der erste Roman von Leander Scholz, sorgte für Aufregung:
"Zweifellos steckt ein Multitalent hinter der kessen Maske - ein Wanderer zwischen den Szenen, der im Rotlichtmilieu wie in der Psychoanalyse zu Hause ist: zart besaitet und hart verschalt, lyrisch und mythologisch bewandert, ein Spezialist des drastischen Vokabulars." Neue Zürcher Zeitung
"Das Ich verschwindet im Text, um als halb männliches, halb weibliches Hyper-Ich hervorzutreten. Der Text ist willig." Prinz
Auszug:
"Sie sind vor vielen Stunden in zwei unterschiedliche Richtungen losgelaufen, in der Hoffnung, daß sich ihre Wege kreuzen. Es entsteht der Eindruck, daß das Mädchen ein Junge in einem weiblichen Körper und der Junge ein Mädchen in einem männlichen Körper ist. Das hat dazu geführt, daß sie keine Erfahrung voneinander haben. Weil sie keine Erfahrung voneinander haben, legen sie sich ohne zu zögern aufeinander. So liegen sie nackt und ohne Berührung auf den Rändern des erscheinungslosen Himmels. Wenn jetzt jemand käme, sagt der Junge, wären wir nicht wehrlos. Nein, sagt das Mädchen, wir wären zwei gegen einen."
Leander Scholz erhielt u.a. für "Zwei gegen Einen" den Rolf Dieter Brinkmann-Preis 1998 der Stadt Köln.
Book Information
Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Softcover
Pages
88
Price
13.20 €



