
1.9k Followers
essenzielle Warnung vor einer "neuen Welt" der Kontrolle
„Man sagt, die wichtigste Lektion der Geschichte ist, dass niemand je die Lektionen der Geschichte lernt.“ (S. 46) Dieses Buch ist bereits 1946 publiziert worden und wirkt heute beinahe unheimlich aktuell. Obwohl das Buch nur rund 90 Seiten umfasst, entfaltet es eine gedankliche Wucht, die weit über seinen Umfang hinausreicht. In Phasen tiefgreifender gesellschaftlicher Veränderungen gewinnen Nationalismus und geopolitische Rivalitäten an Einfluss, während demokratische Werte und gemeinschaftlicher Zusammenhalt ins Hintertreffen geraten. Im Kern beschreibt der Text, wie technologischer Fortschritt dazu führt, dass politische Entscheidungsgewalt zunehmend bei einer kleinen, einflussreichen Gruppe landet. Huxleys Essay ist kein gemütlicher Lesestoff, sondern ein präziser Denkanstoß, der aus dem Englischen von Jürgen Neubauer übersetzt wurde. Der Text hat mich gefordert und zugleich dazu gebracht, innezuhalten und weiterzudenken. "Aber in modernen Industriegesellschaften verbringt die überwältigende Zahl von Männern und Frauen ihr Leben in hässlichen Städten, ihr Lebensunterhalt ist abhängig von einem kapitalistischen oder staatlichen Boss, sie gehen monotonen, mechanischen und an sich sinnlosen Maschinen- oder Schreibtätigkeiten nach, sind entwurzelt, besitzlos und vollständig losgelöst von der Welt der Natur (...)." (Seite 34) Ich spreche eine dringende Leseempfehlung aus.
Jan 25, 2026
essenzielle Warnung vor einer "neuen Welt" der Kontrolle
„Man sagt, die wichtigste Lektion der Geschichte ist, dass niemand je die Lektionen der Geschichte lernt.“ (S. 46) Dieses Buch ist bereits 1946 publiziert worden und wirkt heute beinahe unheimlich aktuell. Obwohl das Buch nur rund 90 Seiten umfasst, entfaltet es eine gedankliche Wucht, die weit über seinen Umfang hinausreicht. In Phasen tiefgreifender gesellschaftlicher Veränderungen gewinnen Nationalismus und geopolitische Rivalitäten an Einfluss, während demokratische Werte und gemeinschaftlicher Zusammenhalt ins Hintertreffen geraten. Im Kern beschreibt der Text, wie technologischer Fortschritt dazu führt, dass politische Entscheidungsgewalt zunehmend bei einer kleinen, einflussreichen Gruppe landet. Huxleys Essay ist kein gemütlicher Lesestoff, sondern ein präziser Denkanstoß, der aus dem Englischen von Jürgen Neubauer übersetzt wurde. Der Text hat mich gefordert und zugleich dazu gebracht, innezuhalten und weiterzudenken. "Aber in modernen Industriegesellschaften verbringt die überwältigende Zahl von Männern und Frauen ihr Leben in hässlichen Städten, ihr Lebensunterhalt ist abhängig von einem kapitalistischen oder staatlichen Boss, sie gehen monotonen, mechanischen und an sich sinnlosen Maschinen- oder Schreibtätigkeiten nach, sind entwurzelt, besitzlos und vollständig losgelöst von der Welt der Natur (...)." (Seite 34) Ich spreche eine dringende Leseempfehlung aus.
Jan 25, 2026






