Wo die Libellen tanzen

Wo die Libellen tanzen

Softcover
4.011

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Description

Ein tiefgründiger Liebesroman vor malerischer Kulisse. Valeria hat für ihren Partner Felix ihren Traumjob als Klavierlehrerin aufgegeben, aber mittlerweile steht ihre Beziehung auf wackligem Grund. Um herauszufinden, was sie wirklich will, reist sie zurück in ein kleines Haus im Harz. Hier, mitten im Wald, hat sie die schönsten, aber auch die schwersten Momente ihrer Kindheit erlebt. Und hier ist sie im Begriff, sich neu zu verlieben, in einen Mann, der für sie die Freiheit schlechthin verkörpert. Valeria muss eine folgenschwere Entscheidung fällen.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
288
Price
14.40 €

Posts

6
All
5

Ein sehr bewegendes Buch über Familiengeschichte und Selbstfindung.

Sehr empathisch geschriebenes Buch. Ich fühle mich, als hätte ich selber eine Auszeit im Harz gemacht. Es erinnert einen an die eigenen Träume und ob es sich nicht doch lohnt seinen inneren Schweinehund zu überwinden, weil es vielleicht schwer wird. So schnell hatte ich dieses Jahr nur noch ein anderes Buch durch.

4

„Wo die Liebellen tanzen“ ist ein wunderschöner Roman mit traumhaften Setting, ernsten Entscheidungen, Liebe und Familie. 💙

5

Wundervoller Debütroman in einem zauberhaften Setting.

„Wo die Libellen tanzen“ ist ein wundervoller, leichter Liebesroman von Leonie Zenk der im Harz spielt. Das Buch hatte mich direkt neugierig gemacht, da es für mich mal eine Abwechslung ist Bücher zu lesen die in Deutschland spielen. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, locker und angenehm, ich habe mich vom ersten Kapitel an wohlgefühlt und hatte die Protagonistin Valeria schnell in mein Herz geschlossen. Die Dorfgemeinde, die Val direkt mit offenen Armen empfängt war sehr sympathisch und durch die detaillierten Beschreibungen konnte ich mir die Landschaften und Handlungsorte sehr gut vorstellen. Das Cover ist wunderschön und passt einfach perfekt zur Geschichte. Es gibt viele tiefgründige und emotionalen Momenten die mir eine sehr schöne Lesezeit beschert haben. Der Debütroman von Leonie Zenk ist eine wundervolle Geschichte die ich euch sehr ans Herz legen kann.

4.5

Ein gelungenes Debüt

Valeria liebt ihren Job als Klavierlehrerin, doch für ihren Freund Felix gibt sie den Traumjob auf und zieht mit ihm in die Stadt. Leider entwickelt er sich als Workaholic und die Beziehung läuft nicht mehr so, wie sie sich das vorgestellt hat. Valeria braucht Abstand und reist in ein kleines Haus im Harz, in dem sie schöne und schmerzliche Momente in ihrer Kindheit erlebt hat. Dort verbringt sie mit ihrem Nachbar Christian einige schöne Stunden, die ihre Gefühle etwas durcheinander bringen. „Wo die Libellen tanzen“ ist der Debütroman von Leonie Zenk. Die Geschichte ist in der Ich-Perspektive von Valeria geschrieben, deren Emotionen dadurch sehr gut vermittelt werden. Gefühlvoll und sehr emotional führt die Autorin mit einem angenehmen Schreibstil durch diese Geschichte. Das Setting ist traumhaft, so dass ich am liebsten selbst eine Auszeit in diesem kleinen Haus am See verbracht hätte. Die liebenswerten Charaktere sind mir gleich ans Herz gewachsen. Es ist ein bewegender Roman, bei der es um die Liebe, Träume, schmerzhaft Erinnerungen und Freundschaft geht. Ich habe den Roman sehr gerne gelesen und freue mich auf weitere Bücher der Autorin.

Ein gelungenes Debüt
4

Was für ein schöner Debütroman – Wohlfühlen mit ganz viel Heimatflair, etwas ganz Besonderes für mich und deshalb nochmal viel intensiver. Es ist eine Geschichte, die so viele Emotionen an die Oberfläche lockt und gleichzeitig sanft und gefühlvoll ist, weswegen auch der Titel unglaublich gut gewählt ist - Libellen, schimmernd und doch auch zaghaft, scheu, mit einer gewissen Leichtigkeit und trotz ihres kurzen Lebens sind sie ein Symbol für Veränderungen, Neuanfänge, Mut und Zuversicht, das Beste aus dem Leben zu machen. Genau das erlebt man mit Val (Valeria) in diesem Roman auch. Für ihren Partner hat sie viel aufgegeben, um mit ihm ein Leben in der Großstadt Berlin aufzubauen, doch das fordert auch seinen Preis und je mehr sie sich verliert, desto mehr sehnt sie sich danach, den Kopf freizukriegen und ihr Leben zu überdenken. Da bietet sich die alte selbstgebaute Hütte ihrer Eltern im Harz an. Dieser Rückzugsort ist mit vielen alten Erinnerungen verbunden, traurig, tränenreich und befreiend zugleich und es macht unglaublich viel Spaß, sie dabei zu begleiten, wie sie nicht nur die Spinnenweben des Hauses, sondern auch ihrer Gedanken entwirrt, die landschaftlichen Eindrücke genießt und lernt innerlich abzuschalten. Mit all den Bewohnern dieses herzlichen, gastfreundlichen Ortes, ihrer Hilfsbereitschaft, der Schulter zum Anlehnen spürt Val mehr und mehr, was es heißt, Türen zu schließen oder zu öffnen. Vergangenheit zu bewältigen, Schmerz zuzulassen und gleichzeitig frei atmen zu können. Das Buch hat mich sehr berührt, ich bin durch die Seiten geschwebt und es war so faszinierend, dieses Heimatgefühl ganz nah erleben zu können. Die ganzen Eindrücke wurden unglaublich schön vermittelt, ein tiefer Atemzug, der kalte, aber klare See, die Wirkung der Landschaft und des Waldes, der Ruhe und dem Gefühl von Geborgenheit und Rückzug, ohne sich einsam zu fühlen. Was mich zusätzlich beeindruckt hat, war die Charakterzeichnung. Man erwischt sich, wie sich ein gewisses Bild entwickelt, man sich beim Schubladendenken erwischt und auf einmal nimmt die Handlung eine ganz neue Wendung und der Überraschungseffekt ist da. Ich habe nicht mit diesem Verlauf gerechnet, es gab so tolle, erstaunliche Entwicklungen durch jeden weiteren Blick hinter die Kulissen, so dass sich einige der Menschen in mein Herz geschummelt haben, ohne dass ich es verhindern konnte und wollte. Da Val leidenschaftliche Klavierlehrerin ist, hat auch die Musik einen großen Platz in dieser Geschichte, was für einige emotionale Momente sorgt. Am Ende der Geschichte hätte ich mich am liebsten auf den Weg gemacht, um diese Hütte aufzusuchen, dieses Gefühl vor Ort zu spüren, all die besonderen liebenswerten Menschen persönlich kennenzulernen und die örtlichen Leckereien zu genießen. Dieser gelungene, gefühlvolle, gleichzeitig aber auch humorvolle und tiefgründige Roman handelt von Abschiednehmen, loslassen, vergeben, Neuanfängen, dem Wert von echten Freunden und dem Mut, die Vergangenheit aufzuarbeiten, ohne sich selbst zu verlieren und seine Ziele nie aus den Augen zu verlieren.

3

Puh, ich habe einige Tage gebraucht, um darüber nachzudenken. Ich habe das Buch als Einstimmung auf einen Urlaub im Harz gelesen und diesbezüglich hat es seinen Zweck auch gut erfüllt. Das Setting war sehr bildlich und hat mich gut abgeholt. Insgesamt hat das Buch versucht, eine Wohlfühlathmosphäre zu kreieren und das hat es auch größtenteils geschafft. Was mir allerdings ein Dorn im Auge war: die Protagonistin konsumiert viel Alkohol, was sehr, sehr geschönt dargestellt wird. Sie trinkt meistens, um abzuschalten oder sich für etwas zu belohnen, und stellt Alkohol dabei als warmen Freund dar, was schon problematisch ist. Das Problem daran: Es wird nicht thematisiert. Und damit meine ich nicht, dass es ein zentrales Thema im Buch einnehmen muss. Aber die Prota wird nicht einmal darauf angesprochen, es gibt keine Triggerwarnung, kein Hinterfragen, gar nichts. Das einzige, was in Bezug darauf auftaucht: ihr Exfreund hält sie zu Beginn des Buches dazu an, nichts zu trinken, was ihr natürlich zuwider ist. Allerdings nicht, weil er denkt, dass sie in ein Abhängigkeits-Verhältsnis rutschen könnte. Und dann gab es da noch eine zweite Sache. Dieses Ende. Ich werde hier nicht spoilern, aber warum? Damit hat sich die Protagonistin in meinen Augen leider charakterlich zurückentwickelt.

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