Wir waren frei: Dystopie | Nominiert für den Selfpublishing Buchpreis 2023

Wir waren frei: Dystopie | Nominiert für den Selfpublishing Buchpreis 2023

Ebook
4.164

By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.

Book Information

Main Genre
N/A
Sub Genre
N/A
Format
Ebook
Pages
267
Price
4.99 €

Posts

25
All
4

Vinnie lebt auf Lex, ist 16 Jahre alt und sie ist nun im passenden Alter, damit ihr ein Ehemann zugeteilt wird. Auf Lex ist alles anders. Frauen dürfen nicht arbeiten, bleiben Zuhause, gehen nur 4 Jahre in die Schule und lernen dann danach einen Haushalt zu führen und Kindererziehung. Sie dürfen nicht alleine raus, nach 20 Uhr grundsätzlich nicht. Bücher sind verboten, alles außer von Lex erstellte Medien ist ebenfalls verboten. Mit 16 wird Frauen ein Ehemann zugeteilt. Männer gehen bis zum Abitur zur Schule, arbeiten und können frei entscheiden, wann sie heiraten wollen. Mitspracherecht bei der Ehefrau haben sie nicht, sie werden zugeteilt vom System. Alles wird überwacht und kontrolliert. Freier Wille ist nicht gewollt. Lex ist ein eigener Kontinent, der erschaffen wurde als die ganze Welt im Krieg lag. Es wird gesagt, dass der Rest der Welt nicht mehr existiert. Als Vinnie erfährt, wer ihr Ehemann sein wird, stellt sie alles in Frage und versucht die Wahrheit herauszufinden. Eine spannende und erdrückende Dystopie. Leider auch grundsätzlich in so vielen Punkten und Ereignisse nah an der Realität, was zusätzlich nochmal erschwerend ist und zum Nachdenken anregt. War teilweise auch richtig wütend, was da die Argumentationsketten waren. Aus zwei Perspektiven und zwei unterschiedliche Handlungssträngen und Zeiten erfährt man eine Menge. Das war sehr gut aufgeteilt und sinnvoll verschachtelt. Das Ende macht sprachlos. Wer Happy Ends mag, wird hier nicht fündig. Sehr empfehlenswert!

4.5

"Alles, was ein Mensch tut und jede einzelne Entscheidung, die jemand in seinen Leben trifft, trifft er aus einem von zwei Gründen: entweder aus Angst oder aus Liebe." Was war das bitte für ein krasses Buch? Man kann so viele Parallelen zu unserer Welt ziehen und das ist echt erschreckend. Den halben Punkt ziehe ich wegen des Endes ab, da war ich echt etwas enttäuscht, wobei es gut zum Buch insgesamt passt.

4

Das hätte locker ein 5-Sterne-Buch sein können. Ich hab bis zum Schluss gedacht, da musst doch noch ein zweiter Teil kommen. Wahrscheinlich hab ich den nur übersehen. Es hat richtig Fahrt aufgenommen, richtig Spaß gemacht. Man hat sich gefragt, wie’s weitergeht. Na und dann war das Buch vorbei und es gibt keinen zweiten Teil ... Dafür, dass ich es so schnell durchgelesen habe, war das sehr enttäuschend. Aber so ist es halt. Dennoch ein sehr gutes Buch.

4

Ein tolle Dystopie

Wir waren frei von Keah Rieger Ich bin beim stöbern zufällig auf das Buch gestoßen und habe es fast in einem Rutsch durchgelesen. Worum geht es denn? Es geht un Vinni. Sie lebt in Lex, das ist ein künstlicher Kontinent. Dort herrschen sehr strenge Regeln und eine regelrechte Unterdrückung der Bevölkerung. Frauen dürfen eigentlich gar nichts mehr, damit es nicht zu Unruhen kommt. Sie gehen nur noch 4 Jahre in die Schule, mehr Bildung ist laut Staat nicht notwendig. Sie lernen dann wie man einen Haushalt führt, kocht, backt, putzt und wäscht. Sie dürfen nicht alleine raus und müssen um 20 Uhr zurück sein. Männer haben mehr Freiheiten. Sie dürfen kommen gehen, dürfen in die Schule und arbeiten gehen. Mädchen werden durch ein Auswahlverfahren verheiratet. Vinni ist ein Freigeist, sie will sich nicht unterordnen und geht gerne raus. Kinder dürfen raus, das nutzt sie mit ihrer Schwester aus. Bei einem Waldspaziergang findet sie ein Buch und sie nimmt es mit. Dort ist die Geschichte von Paul drin. Paul war einer der ersten Bewohner. Sie liest es heimlich und ihr Freiheitsgedanke wird immer größer. Meine Meinung Es ist eine super gute Dystopie. Sie liest sich leicht und flüssig, ist spannend geschrieben und in sich abgeschlossen. Ich kann es nur empfehlen und wünsche mir für das Buch mehr Aufmerksamkeit. Es ist übrigens bei KU drin😉

Ein tolle Dystopie
4

Regt zum nachdenken und reflektieren an.

die geschichte von vinnie, einer sechzehnjährigen, die in einer scheinbar perfekten gesellschaft lebt, wird abwechselnd erzählt mit den tagebucheinträgen von paul, einem der ersten siedler auf dem künstlichen kontinent lex. diese doppelte erzählweise schafft einen kontrast zwischen der utopischen gründung und der dystopischen entwicklung der gesellschaft. die autorin gelingt es, die transformation einer demokratischen gesellschaft hin zu einem autoritären staat darzustellen. die entwicklung von lex, beginnend als paradies für wenige, hin zu einem überwachungsstaat mit patriarchalischen strukturen, wird gut greifbar geschildert. die frage, wie viel sicherheit man bereit ist, für freiheit aufzugeben, zieht sich wie ein roter faden durch das buch. vinnie ist eine protagonistin, mit der man mitfühlt. ihre entwicklung vom systemtreuen mädchen zur selbstdenkenden jungen frau ist nachvollziehbar und berührend... und kam von heute auf morgen ausgelöst durch ein ereignis auf das sie hingefiebert hat - das abereider ganz anders wurde als sie dachte. die tagebucheinträge von paul bieten einen tiefen einblick in die anfänge von lex und die anfängliche hoffnung, die sich später in kontrolle und unterdrückung verwandelt. das ende des buches ist unerwartet und hinterlässt einen bleibenden eindruck. es regt zum nachdenken an und lässt einen mit vielen grsellschaftlichen fragen zurück, die ich mir die nächste zeit zergrübeln muss. ein stern abzug, da die geschichte stellenweise etwas zu schnell erzählt wird und manche entwicklungen etwas abrupt wirken an anderen stellen wiederrum sind mir zu viele wiederholungen.

4.5

Eine tolle Dystopie mit einem überraschenden und unerhofften Ende.

Als Dystopien Liebhaberin stand das Buch schon lange auf meiner Wunschliste und es hat mich nicht enttäuscht. Es greift aktuelle Krisen auf (Kriege, Klimawandel, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit) und denkt diese Entwicklungen weiter. Der künstlich geschaffenen Kontinent Lex entsteht, auf den Menschen zum Schutz umgesiedelt werden. Doch das utopische Projekt entwickelt sich zu einem totalitären Überwachungsstaat, in dem Frauen nicht arbeiten dürfen und mit 16 zwangsverheiratet werden. Als Vinnie einen deutlichen älteren Mann heiraten soll und auf das Tagebuch von Paul stößt, einem Mann, der die frühen Entwicklungen des Kontinents miterlebt hat, beginnt sie, das System zu hinterfragen und zu rebellieren. Der Schreibstil und die Komplexität, sowie der Bezug zu aktuellen Entwicklungen haben mir richtig gut gefallen. Das Ende war zwar unerhofft und unerwartet aber gerade deshalb so realistisch. SPOILER : denn nicht immer gelingt es 16 Jährigen ein totalitäres Regime zu stürzen. Damit ist das Buch meiner Meinung nach eindeutig realistischer als so mancher YA Roman und lässt sich eher in eine Kontinuität zu 1984 stellen. Aus meiner Sicht hätte das Buch gerne noch ein paar mehr Seiten haben können, um Vinnies Einstellungswandel detaillierter herauszuarbeiten und vllt noch ein paar Charaktere mehr einzuführen. Auch blieben ein paar Fragen offen. Dennoch eine Empfehlung meinerseits.

Eine tolle Dystopie mit einem überraschenden und unerhofften Ende.
5

Ich konnte es nicht weglegen

Eine tolle recht kurze Dystopie, die zeigt wie Angst eine ganze Gesellschaft unterdrücken und fesseln kann. Ich konnte es nicht weglegen!

4

Spannend, aber etwas hat gefehlt

In diesem Buch geht es um Vinnie, die auf dem künstlich erstellten Kontinent Lex wohnt, der während dem dritten Weltkrieg "gebaut" wurde. Sie war immer zufrieden mit ihrem Leben, doch als sie zwangsverheiratet werden soll regen sich Zweifel in ihr, die mit dem Fund eines Tagebuches immer weiter wachsen... Das Buch ist sehr sehr gut geschrieben. Der Schreibstil ist leicht und man fliegt förmlich durch die Seiten, weil im Laufe der Geschichte auch die Spannung zunimmt. Die Handlung an sich hat eigentlich auf zwei Ebenen stattgefunden, einmal "im Tagebuch", wo wir mehr über die Anfänge und die Entwicklung von Lex erfahren haben - Paul, einer der ersten auf diese Kontinent, hat dort über sein Leben berichtet. Und auf der zweiten Ebene - fast 70 Jahre später - haben wir mehr über Vinnies Leben und ihre Probleme und langsame Zweifel am Staat erfahren. Diese Struktur des Romans hat mir richtig gut gefallen, weil es mal etwas anderes war. Vinnie als eine der Protagonistinnen mochte ich an sich echt gerne, doch manche ihrer Entscheidungen konnte ich nicht wirklich nachvollziehen. Aber durch sie ist das Buch spannend geworden, also ist es doch irgendwie verständlich. Ich war gleichzeitig erstaunt, wie gut man Paul alleine durch Tagebucheinträge kennenlernen konnte. Insgesamt hat mir das Buch wirklich gut gefallen, und ich kann es jedem Dystopie-Fan wärmstens empfehlen.

4

Interessante Dystopie

… und ziemlich realistisch.. Es hakt leider am Ende… könnte einen zweiten Teil geben.

5

Wow was für eine Geschichte 😳 Es war das erste Mal das ich ein Buch in der Zukunft gelesen habe und es war beängstigend und faszinierend zu gleich. Es war so real irgendwie, wir wissen ja nicht was wie weiter geht 🙈 Ich fand die junge Frau so so mutig, dass muss man erstmal drauf haben, in einer Welt wo keiner mehr selber denkt, genau dies zu tun. Ich sag ja, irgendwie war es so real 😂 Der Schreibstil hat mir gefallen, bei so einem schweren Thema, so eine Leichtigkeit zum Lesen bekommen. Eine wirklich tolle Geschichte mit ganz besonderen Emotionen und Herausforderungen für die Protagonisten 😍

4.5

Wir werden auf die Erde geschickt, bekriegen uns, kämpfen um unser Überleben, obwohl wir doch genau wissen, dass wir am Ende eh alle sterben werden? Was für eine riesige Scheiße soll das alles sein?

Puuhh das Buch war erschreckend und faszinierend zugleich. Erschreckend, weil es sich so real, aber doch irgendwie fremd angefühlt hat. Weil alles was darin beschrieben wurde, tatsächlich so eintreten kann. Und aus denselben Gründen war es genauso faszinierend. Im Grunde möchte sich doch niemand Gedanken darüber machen was die Zukunft noch so alles mit sich bringen wird. Man will es sich nur bis zu einem gewissen Grad vorstellen. Und selbst dann versucht man nur an die schönen Dinge zu denken. Dass das Buch einem jedoch eine Welt aufzeigt die kaputt war, ist und vermutlich auch bleiben wird, ist hart. Die Charaktere waren toll geschrieben. Obwohl man Paul nur durch sein Tagebuch kennengelernt hat, hat er einem die Welt in der er lebt, seine Gedanken und Sicht der Dinge so detailliert geschildert, dass man quasi das Gefühl hatte dort zu sein. Aber auch Vinnie war klasse. Ich habe mit ihr gefühlt, war genauso traurig, wütend und verzweifelt. Das Ende, so abrupt es auch kam, fand ich gut. Es kann halt nicht immer so ausgehen, wie man es sich wünscht. Ich weiß nicht genau woran es gelegen hat, aber irgendetwas hat mir noch gefehlt, weshalb ich nicht die volle Punktzahl gegeben habe. Aber dennoch kann ich „Wir waren frei“ nur empfehlen!

4.5

Erschreckend, emotional

Wir waren frei von Keah Rieger Eine ruhige Dystopie, welche mich sehr überrascht hat. Und unterschiedliche Emotionen abbildet. Zu Anfang war ich wütend. Die sehr realistische Darstellung der Frauen in dieser Welt, deren Wert. Und wie es dazu kam, dass man in der Zukunft, gefühlt zurück ins Mittelalter gerissen wurde. Frauen verlassen nach der vierten Klasse die Schule und lernen nun mehr nützliche Dinge für die spätere Haushaltsführung. Sie nehmen den Männern sonst die rar gesäten Jobs weg. Auch die Ausgangssperre ist logisch, klar nach 20 Uhr könnte ihnen draußen ja schlimmes passieren, lieber sperren wir sie ein, zu ihrem eigenen Schutz. Aaaaaahhhhhh 🤬 Und Keah verstand es meisterlich, diese Emotionen zu wecken, ohne dass die Figuren dies selbst fühlten. Sie kannten es ja nicht anders, sie waren es schon immer so gewohnt. Woher sollten denn Gedanken kommen, dass man es anders haben möchte? Aus einem Tagebuch vielleicht? Und hier treffen wir auf die zweite Habdlungsebene und weitere tiefe Emotionen. Paul erzählt uns seine Geschichte, innerhalb eines Tagebuches welches Vinnie findet. Er erzählt uns was aus unserer Welt passieren könnte, wenn wir weiter so leben und alles zerstören. Er erzählt uns wie wir gedanklich wieder ins Mittelalter gehen und andere unterdrücken. Und das mit modernster Technik. Erschütternd, aufrüttelnd und erschreckend. Ich mochte beide Hauptfiguren, auch wenn ich etwas näher bei Paul war, konnte man Vinnies Entwicklung gut nachvollziehen. Und das Ende, das Ende ... Unerwartet, und unfassbar passend. Lest es, unbedingt. Diese dystopische Entwicklung darf nie Realität werden. Kämpft dafür.

Erschreckend, emotional
4.5

Bei "Wir waren frei", geschrieben von Keah Riegerm handelt es sich um eine sehr spannende Dystopie. Insgesamt umfasst das Buch 267 Seiten, ist also recht kurz. Beim Lesen hatte ich allerdings nicht das Gefühl, als würde dadurch etwas zu schnell oder zu oberflächlich abgehandelt werden. Die Autorin hat genau die goldene Mitte gefunden und dadurch ein wirklich lesenswertes, erschütterndes und spannendes Buch geschaffen. In nicht allzu ferner Zukunft von unserer Zeitrechnung an, scheint die Welt mehr und mehr aus den Angeln gehoben zu werden. Das Buch ist unterteilt in mehrere Sichten und Zeitspannen. 2032 - das Jahr, in dem es merklich abzuzeichnen war, was da überhaupt auf der Welt und in den Köpfen der Menschen abgeht. 71 p.c. - die neue Zeitrechnung, in der Lex sich ins Zentrum der Menschheit erschlichen hat und einen neuen Kontinent formt. Wir lernen mehrere Protagonisten kennen, haben es mit Tagebucheinträgen, inneren Monologen, Dialogen und E-Mails oder Briefen zu tun, wodurch die Geschichte erfrischend abwechslungsreich gestaltet wurde. Mir hat das Buch wirklich sehr gefallen, wenn es mich auch nachdenklich und etwas erschüttert zurück gelassen hat. Dystopische Romane haben die Macht uns unsere eigene, mögliche Vision der Zukunft vorzuhalten. Und das manchmal (leider) auf viel zu realistische Art und Weise. "Wir waren frei" kann ich also jedem Dystopie-Fan ans Herz legen, möchte aber nicht vorenthaltend dass es einige sehr schwere Themen und Szenen im Buch gibt, mit denen einige wohl Probleme haben könnten. Denn in dieser Geschichte treffen wir so ziemlich auf alles.

4.5

Neue Welt mit alten Fehlern

Du lebst in einer friedlichen Gesellschaft ohne Konflikte. Wieviel bist du bereit für deine Sicherheit aufzugeben? Wieviele Einschränkungen nimmst du in Kauf für deine Freiheit? 📖 "Wir waren frei" von Keah Rieger zeichnet eine dystopische Welt auf zwei Zeitebenen. 2032: Die Welt ist durch Kriege und Naturkatastrophen zerstört. Der 18 jährige Paul hält die Entwicklungen in seinem Tagebuch fest und nimmt uns mit auf den neuen Kontinent Lex, ein utopisches Paradies für alle, die es sich leisten können. 71 p.c.: 70 Jahre später hat sich auf Lex eine neue friedliche Gesellschaft etabliert. Dieser Frieden ist an einige Einschränkungen gebunden und alle wichtigen Entscheidungen werden von der Regierung für die Bürger getroffen. Die 16 jährige Vinnie ist systemtreu bis sie kurz vor ihrer Zwangsheirat Pauls Tagebuch findet und ihr Weltbild ins Wanken gerät. 🕊️ Die Autorin zeichnet eine unheimlich reale dystopischen Welt, die mir beim Lesen öfter eine Gänsehaut beschert hat. Im Verlauf der Geschichte kann man die Entwicklung von einer Basisdemokratie zum Überwachungsstaat mit patriarchalischen Strukturen verfolgen. Spannend. Gruselig. Nicht unrealistisch. 🕊️ Die Tagebucheinträge von Paul empfand ich als authentische Gedankengänge eines 18 jährigen. Stellenweise wirkten sie wie eine Dokumentation des aktuellen Zeitgeschehens, was vor allem viele Informationen auf einmal zur Folge hatte und sprachlich weniger raffiniert war. Seine Gedankengänge und Erlebnisse haben mich dennoch berührt und nachdenklich gestimmt. 🕊️ In Vinnies Kapitel können wir die Entwicklung von einem braven (systemtreuen) Tennie hin zu einer selbstdenkenden Rebellin beobachten. Diese Entwicklung ging mir etwas zu schnell und war für mich nicht immer greifbar. Ich hätte gern mehr Einblicke in den Reflektionsprozess gehabt. 🕊️ War die Geschichte bis hier ehr ruhig nimmt sie im letzten 1/3 deutlich an Geschwindigkeit und Action zu, um dann unerwartet und perfekt zu enden 💔 Eine gut gemachte Dystopie die zum nachdenken anregt und durch den Schreibstil auch für eine jüngere Zielgruppe geeignet ist.

Neue Welt mit alten Fehlern
5

Ein Leben nur mit Sach- und Kochbücher?

Das Buch hat mich aus meiner Leseflaute gerissen... Vinnie lebt auf dem Kontinent Lex, welcher erschaffen wurde, damit Menschen in Frieden leben können...Doch zu welchem Preis? Die Frauen haben keine Freunde und keine Kontakte außerhalb der Familie, außerdem sind alle Bücher, außer Sachbücher, Schulbücher und Kochbücher, verboten und die Ehepartner werden vom Staat ausgelost...für viele dort normal...für Vinnie ein Albtraum Ich hab mit Vinnie richtig mitgefiebert und das Ende hat mich zerstört...muss es erstmal verarbeiten. Das Buch regt echt zum Nachdenken an und lässt auf eine gute Zukunft hoffen...

5

Freiheit ist das höchste Gut

Das Buch fühlte sich ein wenig an, als hätten 1984 und Der Report der Magd im Bücherregal zu eng miteinander gekuschelt und plötzlich war da ein neues, kleines Buch mit dem Titel ‚Wir waren frei‘ Ich meine das als Kompliment. Man muss das Rad nicht neu erfinden, um etwas Gelungenes zustande zu bringen und das Buch war gut. Es war spannend, es hat aufgewühlt und man hat mit den Figuren mitgelitten. Das Ende war wirklich mutig und hat mich tieftraurig zurückgelassen. • Da ich ‚Wir waren frei‘ in einem Rutsch abends gelesen habe, erübrigt sich wohl die Frage nach einer Empfehlung. Es lohnt sich.

3

Ich habe die Dystopie Wir waren frei als Rezensionsexemplar gelesen und mich aufgrund des Klappentextes schon richtig drauf gefreut :)! Das Buch ist geschrieben aus Sicht der 16 Jährigen Vinnie die mit ihrer Familie auf dem Kontinent Lex lebt. Fast alle Entscheidungen werden dort von der Regierung getroffen und Frauen haben einzig die Aufgabe zu heiraten, ihren Mann glücklich zu machen und sich um den Haushalt und die Kinder zu kümmern. Vinnie soll mit 16 Zwangsverheiratet werden und findet kurz vorher das Tagebuch des 18 jährigen Paul der vor 70 Jahren mit als einer der ersten auf Lex lebte. Der Schreibstil hat mir von Anfang an sehr gut gefallen, war flüssig zu lesen und ich bin nur so durch die Seiten geflogen :). Die Sicht von Vinnie zu lesen und alle ihre Ängste und Sorgen hautnah mitzubekommen hat mich echt mitgenommen und teilweise richtig wütend und traurig gemacht. Ich hab mich oft gefragt was ich wohl in ihrer Situation machen würde. Die Tagebuchausschnitte von Paul haben sich perfekt in das Geschehen eingefügt und auch der Schreibstil aus Pauls Sicht hat mir sehr gut gefallen, da man wirklich das Gefühl hatte von einem Jungen aus der jetzigen Zeit zu lesen. Was mich außerdem sehr begeistert hat war das detaillierte Worldbuilding, ich konnte mir Lex und auch die Welt aus Pauls Sicht sehr gut vorstellen. Insgesamt hat mir alles an dem Buch wirklich gut gefallen! Bis auf einen Punkt. Das Ende hab ich mir komplett anders vorgestellt, es hat mich extrem überrascht und für mich leider auch nicht gepasst da ich das Gefühl hatte dass da noch einiges fehlt, es fühlte sich an als hätte man mitten im Geschehen plötzlich einen cut gemacht :( Das hat mir, muss ich zugeben, das Leseerlebnis leider etwas kaputt gemacht. Ansonsten waren Schreibstil, Charaktere, Aufbau und Plot wirklich toll und ich hoffe hoffe hoffe einfach auf eine Fortsetzung. Wir waren frei bekommt von mir 3,5 Sterne.

4

Ich beginne mal bei der Story und der Idee. Die Welt so wie wir sie kennen ist zerstört, durch Kriege und Naturkatastrophen. Die Menschen flüchten auf einen neuen Kontinent, auf dem sie vermeintlich sicher sind und eine neue Regierung und Gesellschaftsform entwickeln können. Beim Lesen der Story kamen viele verschiedene Emotionen auf. ... Angst davor, welche Folgen sich aus immer größer werdenden Kriegen entwickeln und welche Maßnahmen ergriffen werden. Auch wenn die Entstehung eines neuen Kontinents für uns eher unwahrscheinlich ist, regt es doch in unserer aktuellen Zeit mit Kriegen und ihren Auswirkungen, die auch uns teilweise, sehr zum Nachdenken an. ... Wut darüber, welche Auswirkungen eine neue Gesellschaftsform auf die verschiedenen Rollen haben kann. Ich als Frau wurde wütend darüber, in welche alten Klischees die Frauen wieder gedrängt wurden. Wie ihnen ihre Rechte und jedwede Entscheidungsfreiheit genommen wurde. Es hat mich gleichzeitig auch daran erinnert, was mir in meinem Leben alles möglich ist, arbeiten zu gehen, eigene Besitztümer, meine eigene Meinungsfreiheit und noch viel mehr. Es hat mich daran erinnert, es nicht als selbstverständlich zu sehen. ...Aber ich hab auch Hoffnung gespürt, darüber, wie man sich verändert, weiterentwickelt und über sich hinauswächst. Der Schreibstil hat mir sehr gefallen. Ich konnte die Story flüssig lesen und es fällt einem leicht, schnell in das Geschehen rein zu kommen. Besonders gefallen hat mir der ständige Wechsel zwischen den beiden Protagonisten und das die Geschichte teilweise in Form von Tagebucheinträgen wiedergegeben wird. Von den Charakteren hat mich am meisten Paul überzeugt. Mit ihm konnte ich mich direkt identifizieren und eine Sympathie entwickeln, auch wenn ich mir am Ende gewünscht hätte, noch etwas mehr von ihm und seinem Verlauf zu erfahren. Das hat mir etwas zu abrupt geendet. Auch Vinnie ist auf den ersten Blick sehr sympathisch, erschien mir aber an manchen Stellen etwas "oberflächlich" behandelt. Ich finde in ihrem Charakter steckt noch mehr Potenzial und ihre Emotionen während der ganzen Geschichte könnten noch genauer wiedergespiegelt werden. Generell muss ich sagen, ging mir ihre Entwicklung etwas zu schnell. Vom Lesen des Tagebuchs bis hin zur Umsetzung ihres Plans vergeht gefühlt sehr wenig Zeit und es fehlte mir persönlich noch etwas mehr Tiefe dabei. Daher erschien mir die Umsetzung ihres Plans zunächst etwas unrealistisch und überstürzt. Gegen Ende hat sich dies jedoch für mich wieder etwas gefügt und der Verlauf erschien mir wieder sehr stimmig. Auch wenn das Ende sehr überraschend kam. Ich hatte mit vielem gerechnet während des Lesens, aber nicht unbedingt mit diesem Ende. Ohne zu viel zu verraten, es ist nicht das typische Happy End, aber dennoch könnte man es in gewisser Weise als eine Art Happy End bezeichnen. Es hinterlässt auf jeden Fall einen bleibenden Eindruck. Alles in allem hat mich diese Story überzeugt und ich bin froh darüber, dass ich es lesen durfte. Es ist auf jeden Fall eine Empfehlung wert! 😊📖

Post image
4.5

Unerwartet gut!

Hab das Buch zufällig entdeckt und hat keine wirklichen Erwartungen, aber wow diese kurze Dystopie hatte es in sich! War super für zwischendurch zum Lesen, da es mit 267 Seiten eher kurz ist, aber auch der Schreibstil gefiel mir sehr gut. Es regt zum Nachdenken an, behandelt wichtige Themen und man fühlt sich als wäre man wirklich ein Teil der Geschichte, habe selten so mitgefiebert mit den Charakteren. Vor allem die Erzählung aus zwei Sichten macht es umso spannender. Aber der Schluss... hat mich sehr mitgenommen und war unerwartet🥲 Hätte mir etwas anderes erwartet aber trotzdem geniales Buch.

Unerwartet gut!
5

Dystopisch, Frauenfeindlich, Gnadenlos!

Die reichen und schlauen retten sich vor der Apokalypse auf einen künstlichen Kontinent. Es könnte ein Utopia sein, aber was machen die Menschen daraus?

3.5

Dystopien gehen immer!

Die Dystopie wurde mir auf Kindle unlimited vorgeschlagen. Hier geht es um Vinnie, die im dystopischen Staat Lex wohnt. Als Frau hat sie keine Rechte mehr. Bücher, Medien, Arbeiten- alles verboten. Sie soll zur netten, unterwürfigen Frau daheim am Herd werden Jetzt wird sie auch noch an einen wesentlich älteren Mann zwangsverheiratet… Mehrere Auslöser führen bei ihr aber zu, dass sie doch das ganze System hinterfragt. Spannendes Buch. Hätte gerne etwas länger sein können.

5

Das Buch ist sehr interessant und stimmt nachdenklich. Es verdeutlicht, welche Entscheidungen aus Angst getroffen werden. Der Schreibstil ist super, man fliegt regelrecht durch die Seiten. Das Ende hätte ich mir anders gewünscht aber trotzdem ändert es nichts daran, dass diese Geschichte sehr interessant war. Klare Weiterempfehlung. 👍

5

"1984* trifft auf "Der Report der Magd" eine gute Dystopie von Keah Rieger!

Ich durfte "Wir waren Frei" vorab lesen. Und was warn meine Gedanken dazu? Ich möchte wissen wie's weiter geht. Ich möchte definitiv mehr wissen! Aber zunächst worum geht es: Die 16 Jährige Vinnie lebt auf dem Kontinent Lex. Das letzte Stückchen Erde was noch existiert, sagt man. Vinnie ist nun erwachsen und soll heiraten. In der Hochzeitslotterie erfährt sie wer ihr Mann wird. Und dann kommt er vorbei und Vinnie hinterfragt das System. Passend dazu findet sie das Tagebuch des 18 Jährigen Paul, der von einer anderen Welt erzählt... Meine Meinung: Absolut grandiose Dystopie! Eine Mischung aus Report der Magd (was ich unbedingt lesen will!) Und 1984. Ich finde eine Dystopie hat richtig ihren Zweck erfüllt wenn man sich selbst in dieser Welt vorstellt und dann es einem Kalt den Rücken runterläuft. Genauso habe ich mich gefühlt! @bibliothekeah du hast mit Dystopie dein Genre gefunden! Solltest du dran bleiben! Eine definitive 5/5 Planeten 🌍

"1984* trifft auf "Der Report der Magd" eine gute Dystopie von Keah Rieger!
5

Als ich das knapp 300 Seiten lange Werk zur Hand nahm, war ich gespannt, was mich wohl erwartet; eine Dystopie - hmm, was ist das genau?! Google gefragt: Ein dystopischer Text ist (also) ein Text, der einen schlechten Ort beschreibt. Eine Dystopie ist das Gegenteil der Utopie, die auf eine gute, schöne und friedfertige Zukunft verweist. Und das ist der Autorin hier zweifelsohne eindrucksvoll gelungen. Gemeinsam mit Vinnie (Ich-Erzählerin) bekommt man einen kurzen Einblick einer (16 jährigen) Frau auf dem „Kunstkontinent“ Lex. Dieser ist einzig errichtet, um einer definierten Anzahl Menschen einen Zufluchtsort zu geben, in Zeiten von (Atom)Krieg, Seuchen und Kriminalität; ursprünglich als Utopia erbaut, kommt es, wie es kommen muss: Zum Schutz von Lex und seinen Bewohnern wird jede Kleinigkeit geregelt, überwacht und strengstens kontrolliert - eigene Entscheidungen sind nicht mehr möglich; insbesondere das Leben der Frauen wird aufs extremst eingeengt und reglementiert. In dieser Welt soll Vinnie - ohne Mitspracherecht - verheiratet werden; als sie ihren zukünftigen Mann kennenlernt, beginnen die Zweifel an der Sinnhaftigkeit von Lex zu erwachen. Hinzu kommt, dass sie ein altes Tagebuch findet, mit dem die Autorin meisterhaft einen zweiten und sogar dritten Handlungsstrang eröffnet, der die ganze Story unterfüttert und ungeheuer spannend macht. Wir haben nun die „Gegenwart“ aber auch die Vergangenheit von Lex vor uns - und letztere von Innen und von Außen. Vinnie fasst einen Entschluss…! Die Geschichte besticht durch eine sehr dichte und persönliche Erzählweise; Vinnie (Ich-Erzählerin), Paul (Tagebuchschreiber) und Kyle (Außerhalb, damals) zeichnen ein Bild der Welt, die einen mitnimmt. Empfehlenswert für alle, die Dstopien mögen oder kennenlernen wollen; man findet etwas wieder von dem Flair der „Tribute von Panem“ und „Der Bestimmung“ aber auch von „Der Zeitmaschine“ sowie ein wenig „1984“ und „Farm der Tiere“. Eine durchweg gelungene Mischung!

4

Tolle Geschichte

Die Geschichte hat mich von Anfang an gefesselt und ich fand es so interessant wie es zu dieser Gesellschaft auf Lex überhaupt kam. Man fiebert total mit... und dann kam das Ende... schnell abrubt... doof. Schade

Create Post