Wir brauchen neue Namen

Wir brauchen neue Namen

Hardback
3.722
SchuleElendsviertelAbenteuerErzählungen

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Description

Die zehnjährige Darling lebt im Chaos einer Blechhüttensiedlung. Paradise heißt ihr Zuhause, und fast alles fehlt: der Vater, die Schule, der Fernseher oder auch nur genug zu essen. Doch hier lassen einen die Erwachsenen in Ruhe, die Entwicklungshelfer verschenken Spielzeug und in ganz Afrika kann man nirgendwo besser Guaven klauen. Für alle anderen ist Paradise ein Scherbenhaufen aus zerbrochenen Träumen, für Darling der einzige Ort, der ihr ans Herz gewachsen ist. Gerade als Darling anfängt zu verstehen, wird sie von ihrer Tante in den USA fortgerissen. Üppiges Essen, der Fernseher, die Schule – das alles ist bald selbstverständlich, nur steht sie im neuen Paradies bald vor ihrer größten Aufgabe … »Wir brauchen neue Namen« beschwört die Abenteuer eines Mädchens an einem unwirtlichen Ort Afrikas. NoViolet Bulawayo verleiht ihrer Heldin dabei eine einzigartige Stimme, die trotz allem beharrlich Lust am Leben versprüht. Und am Ende steht eine Geschichte, deren Reizen man sich nicht entziehen kann – saftig und bittersüß, genau wie Darlings geliebte Guaven.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
264
Price
22.60 €

Author Description

NoViolet Bulawayo wuchs auf in Bulawayo, Simbabwe. Im Alter von achtzehn floh sie in die USA. Ihr Debütroman Wir brauchen neue Namen war Finalist des Booker Prize und wurde mit dem PEN/ Hemingway Award sowie dem Los Angeles Times Book Prize for First Fiction ausgezeichnet. Sie gewann den National Book Award in der Kategorie »5 under 35«. Übersetzungen in zahlreiche Sprachen folgten. Als Fellow des Wissenschaftskollegs zu Berlin lebt NoViolet Bulawayo ein Jahr lang in der Hauptstadt.

Characteristics

1 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
39%
32%
38%
N/A
53%
N/A
75%
87%
78%
26%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
26%
97%
93%
78%

Pace

Fast0%
Slow0%
Moderate100%
Variable0%

Writing Style

Simple0%
Complex0%
Moderate100%
Außergewöhnlich (100%)

Posts

2
All
5

Ein Buch, das man gelesen haben muss!

Bulawayos Figuren sind Kinder und sprechen so wie Kinder eben sprechen - schaffen es aber dennoch, mit eben genau dieser Sprache Gewaltiges, Erschütterndes auszudrücken. Der Roman schildert die Kindheit in Afrika sowie die anschließende Migrationserfahrung der Ich-Erzählerin Darling, die mit ca 10 Jahren (genaues Alter erfährt man nicht) aus Afrika (Land erfährt man nicht, wahrscheinlich Simbabwe) in die USA immigriert. Fremdheitsgefühle in den USA, scheinheiliges Mitleid und Interesse der Amerikaner mit bzw am afrikanischen Kontinent, das Identitätsdilemma im Spannungsfeld von Herkunfts- und Aufnahmeland werden durch die Geschichte von Darling eindrücklich aufgedeckt. Ein großes Buch!

Ich fand die Story interessant, mal was ganz anderes und aus einer neuen Perspektive. Ich fand es gut, dass das Buch in zwei Teile unterteilt wurde: Afrika und Amerika. Für mich war der Amerika-Teil etwas spannender🙈☺️ Leider hat sich das Buch sehr gezogen und war teilweise etwas langweilig. Es hat mich auch extrem gestört, dass die wörtliche Rede nie markiert wurde, das hat das Lesen deutlich erschwert. Aber alles in allem hat mir das Buch einen neuen Blickwinkel eröffnet und ich habe auch viel über die Themen nachgedacht ☺️🫶🏼 In dieser Hinsicht ist es empfehlenswert.

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