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Mein Fazit: Ein minziges Gespür liegt in der Luft, zum Riechen, zum Schmecken und allem anderen zum Greifen nah. Zweite Chancen, die es verdienen sollten genutzt werden. Der Roman hinterlässt ein wohliges Gefühl und passt super schön in diese Zeit um Weihnachten.
Von München geht es in das verschneite Österreich zur Weihnachtszeit. Ida erhält eine Nachricht über einen derben Verlust, der sie prompt 10 Jahre in die Vergangenheit zurückkatapultiert. Lois, der Opa ihrer ersten Liebe Moritz, ist verstorben und hat ihr etwas hinterlassen. Dabei stellt sich heraus, dass er eine Nachricht für sie hat und sich nichts sehnlicher wünscht, als dass sie Moritz auf dem Weihnachtsmarkt hilft und die geliebte Minzschokolade ein letztes Mal an die Stammkundschaft bringt. Vor allem Minze, die liebe ich ja selbst so sehr, in den verschiedensten Formen und freue mich, dass diese so einen großen Anteil am Roman erhalten hat. Moritz und Ida trennen 5 Jahre und sie waren Nachbarn in dem beschaulichen Obertal. Ida´s Eltern haben sich dort damals ein Feriendomziel erbaut. Ida´s Herz schlug schon immer für Moritz, doch dieser brauchte etwas länger dazu. Kaum waren sie dann in ihrer jungen Liebe ein Paar, wurde diese auch schon wieder getrennt und Ida ist 10 Jahre lang nicht nach Obertal zurückgekehrt, bis zu der Nachricht über Lois. Sie schnappt sich ihren besten Freund und will dem Weihnachtsstress zu Hause entfliehen, doch ob ihr das gelingt und wie sie auf das Treffen mit Moritz reagiert, liest es einfach selbst. Es endet in einem Epilog. Ida Haselmann, heute 27, ist inzwischen Grundschullehrerin und lebt in München. Ihre Eltern rauben ihr den letzten Nerv und eine Liebe wie Moritz hat sie nie wieder gefunden. Sie beweist Mut, sich trotz der Verletzung in der Vergangenheit genau wieder in diese wiedereinzufinden und vielleicht auch den ersehnten Frieden zu finden. Doch sie packt mit an und lässt Moritz nicht im Stich. Moritz Aigner, heute 32, hat sein Hobby zum Beruf gemacht und ist Fotograf geworden. Zuvor studierte er Kunst. Sein liebsten Fotomodel war dabei schon immer Ida. Er kommt viel herum, doch es zieht in immer wieder in seine Heimat. Nach dem Tod seiner Eltern hat ihn sein Großvater groß gezogen und ihn auch in alle Geheimnisse rund um die Minze eingeweiht. Moritz ist bodenständig, bereut seine Entscheidungen in der Vergangenheit und bemerkt nach Ida´s Rückkehr, dass sie nie auch seinem Herzen heraus war. i Der Schreibstil ist locker, flüssig, leicht und spritzig. Ich mochte wieder sehr das Gefühl zwischen den Zeilen, die lebendigen Charaktere, das Knistern und die Rückblicke in die Vergangenheit und ganz viel Heimatgefühl. Die Seiten fliegen einfach so dahin. Die Leselänge ist gleichbleibend lang. Die Dialoge und Erzählungen sind sehr unterhaltsam, erfrischend, herzerwärmend und auch von tieferen sowie ernsten Gefühlen begleitet. Die Handlung wird in der Ich-Perspektive von Ida und Moritz im sichtbaren Wechsel wiedergegeben. „Du hast mich im Geheimen gesehen, als ich nicht einmal wusste, dass es dich gibt und mir ohne Erwartung gezeigt, was tiefe Verbundenheit bedeutet – dass Liebe manchmal Geduld erfordert.“

Nov 27, 2025
Mein Fazit: Ein minziges Gespür liegt in der Luft, zum Riechen, zum Schmecken und allem anderen zum Greifen nah. Zweite Chancen, die es verdienen sollten genutzt werden. Der Roman hinterlässt ein wohliges Gefühl und passt super schön in diese Zeit um Weihnachten.
Von München geht es in das verschneite Österreich zur Weihnachtszeit. Ida erhält eine Nachricht über einen derben Verlust, der sie prompt 10 Jahre in die Vergangenheit zurückkatapultiert. Lois, der Opa ihrer ersten Liebe Moritz, ist verstorben und hat ihr etwas hinterlassen. Dabei stellt sich heraus, dass er eine Nachricht für sie hat und sich nichts sehnlicher wünscht, als dass sie Moritz auf dem Weihnachtsmarkt hilft und die geliebte Minzschokolade ein letztes Mal an die Stammkundschaft bringt. Vor allem Minze, die liebe ich ja selbst so sehr, in den verschiedensten Formen und freue mich, dass diese so einen großen Anteil am Roman erhalten hat. Moritz und Ida trennen 5 Jahre und sie waren Nachbarn in dem beschaulichen Obertal. Ida´s Eltern haben sich dort damals ein Feriendomziel erbaut. Ida´s Herz schlug schon immer für Moritz, doch dieser brauchte etwas länger dazu. Kaum waren sie dann in ihrer jungen Liebe ein Paar, wurde diese auch schon wieder getrennt und Ida ist 10 Jahre lang nicht nach Obertal zurückgekehrt, bis zu der Nachricht über Lois. Sie schnappt sich ihren besten Freund und will dem Weihnachtsstress zu Hause entfliehen, doch ob ihr das gelingt und wie sie auf das Treffen mit Moritz reagiert, liest es einfach selbst. Es endet in einem Epilog. Ida Haselmann, heute 27, ist inzwischen Grundschullehrerin und lebt in München. Ihre Eltern rauben ihr den letzten Nerv und eine Liebe wie Moritz hat sie nie wieder gefunden. Sie beweist Mut, sich trotz der Verletzung in der Vergangenheit genau wieder in diese wiedereinzufinden und vielleicht auch den ersehnten Frieden zu finden. Doch sie packt mit an und lässt Moritz nicht im Stich. Moritz Aigner, heute 32, hat sein Hobby zum Beruf gemacht und ist Fotograf geworden. Zuvor studierte er Kunst. Sein liebsten Fotomodel war dabei schon immer Ida. Er kommt viel herum, doch es zieht in immer wieder in seine Heimat. Nach dem Tod seiner Eltern hat ihn sein Großvater groß gezogen und ihn auch in alle Geheimnisse rund um die Minze eingeweiht. Moritz ist bodenständig, bereut seine Entscheidungen in der Vergangenheit und bemerkt nach Ida´s Rückkehr, dass sie nie auch seinem Herzen heraus war. i Der Schreibstil ist locker, flüssig, leicht und spritzig. Ich mochte wieder sehr das Gefühl zwischen den Zeilen, die lebendigen Charaktere, das Knistern und die Rückblicke in die Vergangenheit und ganz viel Heimatgefühl. Die Seiten fliegen einfach so dahin. Die Leselänge ist gleichbleibend lang. Die Dialoge und Erzählungen sind sehr unterhaltsam, erfrischend, herzerwärmend und auch von tieferen sowie ernsten Gefühlen begleitet. Die Handlung wird in der Ich-Perspektive von Ida und Moritz im sichtbaren Wechsel wiedergegeben. „Du hast mich im Geheimen gesehen, als ich nicht einmal wusste, dass es dich gibt und mir ohne Erwartung gezeigt, was tiefe Verbundenheit bedeutet – dass Liebe manchmal Geduld erfordert.“
Nov 27, 2025







