Süddeutsche Zeitung Bibliothek / Wiedersehen in Howards End
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Monumentales englisches Melodram vom Beginn des 20. Jahrhunderts
Fosters Roman spielt zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt der Handlung stehen die beiden Familien Schlegel und Wilcox. Die Schlegels bewohnen eine großzügige Londoner Stadtwohnung, die Wilcox' das Landgut Howards End. Helen Schlegel und Paul Wilcox verloben sich miteinander, doch schon bald kommt es zur Auflösung der Verbindung. Fast gleichzeitig freunden sich Helens Schwester und Pauls Mutter miteinander an. Die Leserschaft erlebt fortan die Höhen und Tiefen menschlicher Beziehungen unter den Voraussetzungen des sozialen Standesdenkens zum Beginn des 20. Jahrhunderts in England. Mehrmals werden die innerfamiliären Beziehungen der Schlegels und der Wilcox' auf die Probe gestellt, ebenso wie die Beziehung der beiden Familien untereinander. Als schließlich ein Mord geschieht, müssen Entscheidungen getroffen werden. Forsters monumentales Melodram eröffnet einen tiefen Einblick in die sozialen Gegeben- und Gepflogenheiten Englands zur damaligen Zeit, indem er tiefgründige Charaktere zeichnet, die sich an- und miteinander abmühen. Die Lektüre des Romans ist anspruchsvoll, zeitweise auch spannend, wobei mir die Handlung bis zum Schluss zu wenig tiefgängig blieb. Für Freunde englischer Literatur stellt "Wiedersehen in Howards End" aber sicher ein lesens- und daher empfehlenswertes Werk dar.

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Fosters Roman spielt zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt der Handlung stehen die beiden Familien Schlegel und Wilcox. Die Schlegels bewohnen eine großzügige Londoner Stadtwohnung, die Wilcox' das Landgut Howards End. Helen Schlegel und Paul Wilcox verloben sich miteinander, doch schon bald kommt es zur Auflösung der Verbindung. Fast gleichzeitig freunden sich Helens Schwester und Pauls Mutter miteinander an. Die Leserschaft erlebt fortan die Höhen und Tiefen menschlicher Beziehungen unter den Voraussetzungen des sozialen Standesdenkens zum Beginn des 20. Jahrhunderts in England. Mehrmals werden die innerfamiliären Beziehungen der Schlegels und der Wilcox' auf die Probe gestellt, ebenso wie die Beziehung der beiden Familien untereinander. Als schließlich ein Mord geschieht, müssen Entscheidungen getroffen werden. Forsters monumentales Melodram eröffnet einen tiefen Einblick in die sozialen Gegeben- und Gepflogenheiten Englands zur damaligen Zeit, indem er tiefgründige Charaktere zeichnet, die sich an- und miteinander abmühen. Die Lektüre des Romans ist anspruchsvoll, zeitweise auch spannend, wobei mir die Handlung bis zum Schluss zu wenig tiefgängig blieb. Für Freunde englischer Literatur stellt "Wiedersehen in Howards End" aber sicher ein lesens- und daher empfehlenswertes Werk dar.






