Wie man eine Raumkapsel verlässt
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Description
Von einer emotionalen Kraft, die einem den Atem nimmt
Will ist einer, der geht. Von zu Hause zur Schule zur Arbeit und wieder zurück. Tag für Tag. Er geht an diesem kleinen Kerl vorbei, der auf Schmetterlinge wartet. Vorbei an Superman, dem Obdachlosen. Vorbei an dem wahnsinnigen Hund, der immer bellt.
Aber es gibt auch Orte, an die will er nicht, kann er nicht gehen: die Brücke über die Fourth Street, den Laden mit den hundert chinesischen Segenssprüchen – Orte, die er immer mit seinem Vater besucht hat und der sich das Leben genommen hat.
Will muss herausfinden, wie er auf seine Probleme zugehen kann, statt vor ihnen wegzulaufen. Vielleicht, indem er den Mut findet, wieder mit seiner Freundin Playa zu sprechen? Ist das der Weg raus aus der Traurigkeit und ins Leben zurück?
Book Information
Author Description
Alison McGhee hat zahlreiche hochgerühmte und ausgezeichnete Romane für Erwachsene, Kinder und Jugendliche veröffentlicht. Sie wurde unter anderem für den Pulitzer Preis und den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Mehrfach stand sie mit ihren Büchern auf Platz 1 der ›The New York Times‹-Bestsellerliste.
Posts
Berührendes Buch über das aus sich hinaus kommen.
Was mich beim Lesen der ersten Seiten erstmal überrascht und dann begeistert hat, war die minimalistische Auswahl & Anzahl an Wörtern. Ohne viel Tamm Tamm fokussiert sich McGhee hier nämlich auf eine extrem schwierige Geschichte über Verlust, Trauer, und Reue. Es ist extrem überraschend wie pointiert sie mit solch wenigen Worten eine solch Wucht an Emotionen beim Leser auslöst. Es lädt gerade dazu ein zwischen den Zeilen zu lesen und auch mal hineinzuhorchen in den Protagonisten, aber auch in einem selbst. Denn die Worte lösen etwas aus, es ist als fräße sich der Schmerz des Protagonisten in einen rein, das Verlieren und das Vermeiden ist allgegenwärtig. Auf dem ersten Blick jedenfalls. Genauer hingesehen überwiegt überall ein Fünkchen Hoffnung, Menschlichkeit und Güte. Alles in Allem ein schönes Buch.
Ich hab's mir auf der Arbeit aus der Bib ausgeliehen und nicht auf die Schlagworte geschaut. War daher etwas unvorbereitet auf die doch heftigeren Themen, die im Buch angerissen werden. Trotz der Kürze fand ich sie nicht oberflächlich behandelt und der unkonventionelle Stil hat mich auch durch die unangenehmen Stellen gezogen.
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Von einer emotionalen Kraft, die einem den Atem nimmt
Will ist einer, der geht. Von zu Hause zur Schule zur Arbeit und wieder zurück. Tag für Tag. Er geht an diesem kleinen Kerl vorbei, der auf Schmetterlinge wartet. Vorbei an Superman, dem Obdachlosen. Vorbei an dem wahnsinnigen Hund, der immer bellt.
Aber es gibt auch Orte, an die will er nicht, kann er nicht gehen: die Brücke über die Fourth Street, den Laden mit den hundert chinesischen Segenssprüchen – Orte, die er immer mit seinem Vater besucht hat und der sich das Leben genommen hat.
Will muss herausfinden, wie er auf seine Probleme zugehen kann, statt vor ihnen wegzulaufen. Vielleicht, indem er den Mut findet, wieder mit seiner Freundin Playa zu sprechen? Ist das der Weg raus aus der Traurigkeit und ins Leben zurück?
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Alison McGhee hat zahlreiche hochgerühmte und ausgezeichnete Romane für Erwachsene, Kinder und Jugendliche veröffentlicht. Sie wurde unter anderem für den Pulitzer Preis und den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Mehrfach stand sie mit ihren Büchern auf Platz 1 der ›The New York Times‹-Bestsellerliste.
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Berührendes Buch über das aus sich hinaus kommen.
Was mich beim Lesen der ersten Seiten erstmal überrascht und dann begeistert hat, war die minimalistische Auswahl & Anzahl an Wörtern. Ohne viel Tamm Tamm fokussiert sich McGhee hier nämlich auf eine extrem schwierige Geschichte über Verlust, Trauer, und Reue. Es ist extrem überraschend wie pointiert sie mit solch wenigen Worten eine solch Wucht an Emotionen beim Leser auslöst. Es lädt gerade dazu ein zwischen den Zeilen zu lesen und auch mal hineinzuhorchen in den Protagonisten, aber auch in einem selbst. Denn die Worte lösen etwas aus, es ist als fräße sich der Schmerz des Protagonisten in einen rein, das Verlieren und das Vermeiden ist allgegenwärtig. Auf dem ersten Blick jedenfalls. Genauer hingesehen überwiegt überall ein Fünkchen Hoffnung, Menschlichkeit und Güte. Alles in Allem ein schönes Buch.







