Wie der seltsamste Traum

Wie der seltsamste Traum

Hardback
4.54

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Description

Auf einmal ist Pauli weg. In den Hut gefallen, behauptet Eliot. Was weiß der komische Vogel schon, denkt sich Pola. Doch Pauli fällt und zerreißt den Himmel einer unbekannten Welt, in der alle Wesen in Harmonie miteinander leben, ohne ausgrenzende Zuschreibungen. Unglücklicherweise stört Pauli den Frieden massiv. In ihrer alten Welt tun sich Eliot und Pola gezwungenermaßen zusammen, irgendjemand muss Pauli ja schließlich zurückholen. Und die Erwachsenen sind es nicht. Also: Wie zur Hölle holt man jemanden aus einem Hut? Eine mutige literarische Expedition einer ausgezeichneten Autorin - für alle, die Sprache und ausgefallene Geschichten lieben.

Book Information

Main Genre
Young Adult Books
Sub Genre
Contemporary YA
Format
Hardback
Pages
263
Price
17.50 €

Author Description

Lisa Krusche ist Schriftstellerin. Für ihre Arbeit wurde sie mehrfach ausgezeichnet unter anderem mit dem Edit Radio Essaypreis, dem Deutschlandfunk-Preis bei den 44. Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt sowie dem Kranichsteiner Kinderliteraturstipendium. 2021 erschien bei Beltz & Gelberg ihr Roman "Das Universum ist verdammt groß und super mystisch" und 2022 das Sachbuch mit Jörg Bernardy "Ohne euch wärs echt scheiße".

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als eliott sich ein eis holt verschwindet pauli plötzlich - aber wohin? doch nicht etwa in den seltsamen hut? eliott weiß nicht weiter und bittet paulis freundin pola notgedrungen um hilfe, obwohl sich die beiden eigentlich gar nicht verstehen. auf ihrer absurden suche nach pauli treffen sie auf die merkwürdigsten gestalten, die letztendlich hand in hand dafür sorgen, dass pauli unversehrt wieder auftaucht. ein roman über freundschaft, mentale probleme, neurodiversität und emotional schwierige zeiten - verpackt in einer wundersamen hut metapher. dies war definitiv ein super quick read, drei stunden und 260 seiten später war das buch durch. was blieb? eine liebe für die sprache & eine wundersame welt, die irgendwie nicht sein musste. die geschichte behandelt neurodiversität nicht explizit, aber als person auf dem spektrum, hatte ich das gefühl, dass wir alle im selben audhd-club waren. ich hätte mich in eliots sprache reinlegen können, jedes wort eine umarmung. jede formulierung voller wortschöpfungen, die mir ganz warm ums herz werden ließen und sich nach einem safe space anfühlten. formulierungen, die man erschaffen muss, weil die sprache ansonsten nicht ausreicht. dass der schwarze hut hier als analogie zu einer depression oder einem tiefen mentalen loch fungiert fand ich noch sehr cute gedacht & der gedanke, dass paulis freund:innen, ihr papa, sowie völlig fremde mit den skurrilsten persönlichkeiten ihr mit allen mitteln helfen - auch cute. aber warum ein random mann mit knieschonern? warum besonders lange arme, die drei mal um die mutter herum kommen? man könnte natürlich auch fragen - wieso nicht? geht es hier nicht um genau das - andersartigkeit und das vereint-sein in eben dieser? mir war es letzendlich doch etwas zu konstruiert, zu unnötig wild. das hätte es alles gar nicht gebraucht. mausig bleibt die geschichte trotzdem & ein bisschen auch „healing your inner child“. ein vielleicht mit einem lächeln. & did i miss it oder hat eliott tatsächlich kein benanntes geschlecht? lieben wir!

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