Why Be Happy When You Could Be Normal?
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Description
In 1985, at twenty-five, Jeanette published Oranges, the story of a girl adopted by Pentecostal parents, supposed to grow up to be a missionary. Instead, she falls in love with a woman. Disaster.
Oranges became an international bestseller, inspired an award-winning BBC adaptation, and was semi-autobiographical. Mrs. Winterson, a thwarted giantess, loomed over the novel and the author's life: when Jeanette left home at sixteen because she was in love with a woman, Mrs. Winterson asked her: Why be happy when you could be normal? This is Jeanette's story--acute, fierce, celebratory--of a life's work to find happiness: a search for belonging, love, identity, a home.
About a young girl locked out of her home, sitting on the doorstep all night, and a mother waiting for Armageddon with two sets of false teeth and a revolver in the duster drawer; about growing up in a northern industrial town; about the Universe as a Cosmic Dustbin. She thought she had written over the painful past until it returned to haunt her and sent her on a journey into madness and out again, in search of her biological mother. It is also about other people's stories, showing how fiction and poetry can form a string of guiding lights, a life raft that supports us when we are sinking.
Book Information
Posts
depressioncore meets poetische selbstrettung
📚 4,5/5 Sterne Warum glücklich statt einfach nur normal? – Jeanette Winterson Jeanette Winterson erzählt in dieser autobiografischen Erzählung von ihrer Kindheit und Jugend als adoptiertes Kind in einem streng religiösen, emotional kalten Umfeld und von dem Versuch, trotz Ausgrenzung, Enge und Verlust den eigenen Platz im Leben zu finden. Im Zentrum steht dabei immer wieder dieselbe Frage: Reicht es, einfach „normal“ zu sein – oder darf man mehr vom Leben wollen? Dieses Buch war für mich ein absolutes Highlight auch wenn oder vielleicht gerade weil es kein leichtes Buch ist. Die Atmosphäre ist fast durchgehend düster, bedrückend und traurig. Winterson beschreibt ein Aufwachsen unter prekären Bedingungen und in einem lieblosen, engstirnigen Umfeld, und dieses Gefühl zieht sich durch das gesamte Buch: dieses permanente Kämpfen, dieses Suchen nach einem Ort, an dem Glück überhaupt möglich scheint. Selbst als das Ende versöhnlicher wird, bleibt etwas zurück nicht Hoffnungslosigkeit, aber das Gefühl eines Lebens, das sich vieles hart erkämpfen musste. Winterson schreibt gleichzeitig schonungslos direkt und überraschend poetisch. Manche Sätze treffen mit voller Wucht, andere sind so schön formuliert, dass man kurz innehält obwohl sie oft etwas sehr Schmerzhaftes beschreiben. Gerade diese Kombination aus Authentizität, Klarheit und literarischer Kraft macht das Buch für mich so eindrücklich. Es ist stellenweise verstörend, oft traurig, aber nie beliebig. Durch die autobiografische Perspektive entsteht eine Nähe, die manchmal fast unangenehm intensiv wirkt. Kein Buch, das „Spaß“ macht. Aber eines, das lange nachhallt. ⭐ 4,5/5 Habt ihr es gelesen?

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In 1985, at twenty-five, Jeanette published Oranges, the story of a girl adopted by Pentecostal parents, supposed to grow up to be a missionary. Instead, she falls in love with a woman. Disaster.
Oranges became an international bestseller, inspired an award-winning BBC adaptation, and was semi-autobiographical. Mrs. Winterson, a thwarted giantess, loomed over the novel and the author's life: when Jeanette left home at sixteen because she was in love with a woman, Mrs. Winterson asked her: Why be happy when you could be normal? This is Jeanette's story--acute, fierce, celebratory--of a life's work to find happiness: a search for belonging, love, identity, a home.
About a young girl locked out of her home, sitting on the doorstep all night, and a mother waiting for Armageddon with two sets of false teeth and a revolver in the duster drawer; about growing up in a northern industrial town; about the Universe as a Cosmic Dustbin. She thought she had written over the painful past until it returned to haunt her and sent her on a journey into madness and out again, in search of her biological mother. It is also about other people's stories, showing how fiction and poetry can form a string of guiding lights, a life raft that supports us when we are sinking.
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📚 4,5/5 Sterne Warum glücklich statt einfach nur normal? – Jeanette Winterson Jeanette Winterson erzählt in dieser autobiografischen Erzählung von ihrer Kindheit und Jugend als adoptiertes Kind in einem streng religiösen, emotional kalten Umfeld und von dem Versuch, trotz Ausgrenzung, Enge und Verlust den eigenen Platz im Leben zu finden. Im Zentrum steht dabei immer wieder dieselbe Frage: Reicht es, einfach „normal“ zu sein – oder darf man mehr vom Leben wollen? Dieses Buch war für mich ein absolutes Highlight auch wenn oder vielleicht gerade weil es kein leichtes Buch ist. Die Atmosphäre ist fast durchgehend düster, bedrückend und traurig. Winterson beschreibt ein Aufwachsen unter prekären Bedingungen und in einem lieblosen, engstirnigen Umfeld, und dieses Gefühl zieht sich durch das gesamte Buch: dieses permanente Kämpfen, dieses Suchen nach einem Ort, an dem Glück überhaupt möglich scheint. Selbst als das Ende versöhnlicher wird, bleibt etwas zurück nicht Hoffnungslosigkeit, aber das Gefühl eines Lebens, das sich vieles hart erkämpfen musste. Winterson schreibt gleichzeitig schonungslos direkt und überraschend poetisch. Manche Sätze treffen mit voller Wucht, andere sind so schön formuliert, dass man kurz innehält obwohl sie oft etwas sehr Schmerzhaftes beschreiben. Gerade diese Kombination aus Authentizität, Klarheit und literarischer Kraft macht das Buch für mich so eindrücklich. Es ist stellenweise verstörend, oft traurig, aber nie beliebig. Durch die autobiografische Perspektive entsteht eine Nähe, die manchmal fast unangenehm intensiv wirkt. Kein Buch, das „Spaß“ macht. Aber eines, das lange nachhallt. ⭐ 4,5/5 Habt ihr es gelesen?







