White Horse Black Nights: A Dark Forbidden Fantasy Romance (The Godkissed Bride Book 1)
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Ich war unfassbar positiv von diesem Buch überrascht, das ich nur durch Zufall gestartet hatte 😳 die Story klingt erstmal etwas abgefahren: High Lord kauft eine Braut und verlangt, dass sie 21 Tage lang nackt zu ihm reitet. Begleitet wird sie von dem grumpy Jäger des Hofes, der der einzige ist, dem der High Lord vertraut. Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an in ihren Bann gezogen. Auch die weitere Handlung ist für mich bisher einzigartig und bieten viel Potenzial, wie die Geschichte in den nächsten Bänden weitergehen könnte.
Erinnert an Der Kuss des Kjer (+ Spice)
Mir hat das Buch super gut gefallen -ist es perfekt? Nein. Es hat durchaus ein paar Schwächen / die ein oder andere Szene, die unrealistisch erscheint, aber vom Schreibstil und feeling her hat es mich gegesselt und mir viel Spaß bereitet! Die ersten ca 60% haben mich an "Der Kuss des Kjer" erinnert worüber ich mich sehr gefreut habe. Solche "bodyguard"/Begleiter tropes sind gefühlt sehr selten (oder ich kenn sie nur nicht). Und tatsächlich fand ich auch die ersten 60-70% am besten, bis dahin war es für mich ein 5 🌟 read. Der dann stattfindende Szenenwechsel hat mir nicht ganz so zugesagt aber ich bin trotzdem gespannt wie es in Band 2 weitergeht.
Ich war unfassbar positiv von diesem Buch überrascht, das ich nur durch Zufall gestartet hatte 😳 die Story klingt erstmal etwas abgefahren: High Lord kauft eine Braut und verlangt, dass sie 21 Tage lang nackt zu ihm reitet. Begleitet wird sie von dem grumpy Jäger des Hofes, der der einzige ist, dem der High Lord vertraut. Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an in ihren Bann gezogen. Auch die weitere Handlung ist für mich bisher einzigartig und bieten viel Potenzial, wie die Geschichte in den nächsten Bänden weitergehen könnte.

Hmm, schwierig 😅
An sich mochte ich das Buch und die Charaktere, aber den ersten Teil des Buches konnte ich nur schwer ernst nehmen. Sabine wird von ihrem Vater an einen anderen Adligen verheiratet, und dessen Forderung ist es, dass sie die Strecke zu seinem Hof komplett nackt antritt. Ja, richtig gehört. Sie sitzt komplett nackt mehrere Tage lang auf einem Pferd. Ohne Sattel, ohne Decke, nichts. Als jemand, der selbst jahrelang geritten ist: das macht niemand. Und erst recht nicht für mehrere Tage 😂 Abgeholt wird sie vom besten Freund des Adligen, der die komplette Reise allerdings ohne Pferd unternimmt. Und das sind die ersten 60% des Buches: sie nackt auf Pferd, er läuft nebenher. Wir erfahren später auch, wieso ihr Ehemann in Spé das verlangt hat, aber es wirkt mit der Erklärung einfach noch lächerlicher als gedacht. Abseits dessen: ich mochte das world building und die einzelnen Charaktere. In de letzten 40% wirds auch eher politisch und das mochte ich, dass man nicht genau weiß, wer auf welcher Seite ist und irgendwie hat jeder seine ganz eigenen Motive und Machenschaften. Werde die Reihe eventuell weiterlesen.
English Review: The world is at the end and the people who are still alive, have either changed into monstrous beasts, or have lost all morality to save their own skin and to put off the fight against the omnipresent death. In the middle of this scenario the book begins and we follow the course of the tragic story with the help of the central character Zoey, who doesn’t only describe in the present how the world is destroyed, but also looks back to the time before the epidemic, before the war and before the downfall of humanity. This happens mostly within the different chapters and thus is marked with a small heading (Then/ Now), so that the read don’t lose the orientation between the varying times, although the flashbacks into the past are also not written in a chronologically order and this got me confused sometimes. I don‘t know, whether others had also this problem or not, but at the beginning I had a hard time to follow the plot and I would have found it better, if at least a date would have been written at the flashbacks, to get a better overview of the events. At the beginning of the book is an absolute chaos, not only in the destroyed world, but also for me as a reader and a big question mark stood here first of all. To be honest, I needed some time and chapters to understand the first relations, to form connection and to recognize a red thread. Although this is the case, nevertheless it was a great reading, full of tensions and ‘guessing game’ and I couldn’t stay away from book, because I just had to know how it goes on what happens next to Zoey on her way. As you can see, Zoey is a character with whom I felt and for whom I worried throughout the book, because though Zoey is strong, grimly and aim-oriented to protect herself and the people in her surroundings and to get her to her goal, BUT still she tries to remain human, not to kill other if it can be avoided, and in spite of all cruel circumstances, tries to offer friendliness and helpfulness. Which was amazing for me, because often I would have already giving up or have crept away in a cave, only by reading about the scenery and cruelty of some other people, because everything is simply so hopeless, desperate and somber. Moreover there are some scenes, which are really creepy and depressing and sad, so that sometimes I’ve just waited for some positive things, some small glimmers of hope. Beside the plot and the great central figure, the writing manner of Adam was just wonderful and for me also like an own poetry. She has described everything very visually, put imagines in the reader’s head to grab Zoe’s feelings and to empathize, to feel and to see everything, as if the reader is a part of the story. In my opinion this is partly good, but on the other side the book got too thick and the action thereby becomes also a little too slow, because of the detailed descriptions surroundings or the graphic representation and poetry of the sentences. I think that is a personal preference and some will find it great and others won’t like it at all. I can’t choice between one of these two fractions, because I’m right in the middle, because I’ve loved her writing but also would have liked a little bit more actions and events and less descriptions. Luckily for me, after all the sad things and strain, the end could again completely satisfy me and I was able to finish the book also with a good feeling. Otherwise I would have been – to tell the truth – a little bit mad. Because for what else we do everything in life and risk all, endure all adversities and hang on – just for love – and I think that is one of the basic messages of this book. And that in spite of everything, each of us is still able to decide how we care about others and whether we show humanity and cooperativeness, even if we receive none anymore ourselves. For more Info visit my Blog: http://martinabookaholic.wordpress.com/2012/11/17/review-white-horse/ Deutsche Rezension: Die Welt ist am Ende und die Menschen, die noch am Leben sind, haben sich entweder in monströse Bestien verwandelt oder alle Moral verloren, um ihr eigene Haut zu retten und weiterhin den Kampf gegen den allgegenwärtigen Tod hinauszuzögern. Mitten in diesem Szenario beginnt die Geschichte und wir folgen dem Verlauf der tragischen Geschichte mit Hilfe der Hauptfigur Zoey, welche nicht nur in der Gegenwart schildert, wie zerstört die Welt ist, sondern auch zurückblickt zu dem Zeitpunkt vor der Seuche, vor dem Krieg und vor dem Verderben der Menschheit. Dies passiert meistens innerhalb der verschiedenen Kapitel und wird dementsprechend mit einer kleinen Überschrift gekennzeichnet (Damals/ Jetzt), um die Orientierung zwischen den wechselnden Zeiten nicht zu verlieren, obwohl die Rückblicke in die Vergangenheit auch nicht immer chronologisch ablaufen und das manchmal zu einiger Verwirrung geführt hat. Ich weiß nicht, ob es auch anderen so ergangen ist, aber ich habe mir teilweise damit etwas schwer getan und hätte es besser gefunden, wenn zumindest ein Datum beim Rückblick angeben gewesen wäre, um hier eine besser Übersicht zu haben. Ganz zu Beginn herrscht ein absolutes Chaos, nicht nur in der zerstörten Welt, sondern auch bei mir als Leser und ein großes Fragezeichen stand hier zu allererst geschrieben. Man braucht doch einige Zeit und Kapitel, um die ersten Zusammenhänge zu verstehen, Verknüpfungen zu bilden und einen roten Faden zu erkennen. Obwohl dies der Fall ist, war es trotzdem ein tolles Lesen, voller Spannungen und Rätselraten und man konnte dem Buch nicht fernbleiben, weil man wissen wollte musste, wie es weitergeht, was Zoey auf ihrem Weg passiert und was ihr noch alles blüht. Wie man hier sehen kann, ist Zoey ein Charakter, mit dem man mit fiebert und um den man bangt, denn Zoey ist zwar stark, eisern und zielorientiert, um sich und die Menschen in ihrer Umgebung zu schützen und sicher ans Ziel zu bringen, ABER dennoch versucht sie menschlich zu bleiben, nicht zu töten, wenn es vermieden werden kann und trotz aller grausamen Umstände, immer noch Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft anzubieten. Was für mich verblüffend war, da ich oft schon nur beim Lesen der Szenerie und über die anderen Menschen, fast den Hut geworfen und mich in eine Höhle verkrochen hätte, weil alles einfach so trostlos, hoffnungslos und düster ist. Außerdem sind manche Szenen wirklich sehr gruselig und nur deprimierend und traurig, sodass ich nur mehr darauf gewartet habe, dass endlich mal etwas Positives kommt, ein kleiner Hoffnungsschimmer. Neben der Handlung und der tollen Hauptfigur, war die Schreibweise von Adam einfach großartig und für mich wie eine eigene Dichtung. Sie hat alles sehr bildlich beschrieben, zb. wie langsam die Zeit voran schreitet, als ob ein Gewicht mit einer Kette am Minutenblatt hängen würde und lauter solche ähnliche Beschreibungen – um sich wirklich einzufühlen, es zu spüren und zu sehen, als ob man selbst ein Teil der Geschichte wäre. Das ist meiner Meinung nach teilweise gut, aber andererseits wird das Buch durch die vielen einzelnen Beschreibungen sehr dick und die Handlung wird dadurch ebenso ausgebremst und kommt langsamer voran, weil viel Wert auf die Umgebung und die bildliche Darstellung und Poesie der Sätze gelegt wird. Ich denke, dass ist eine persönliche Vorliebe und die einen werden es toll finden und andere weniger damit anfangen können. Ich liege mittendrin und hätte mir doch etwas mehr Geschehen gewünscht und dafür weniger Beschreibungen. Zum Glück konnte mich, nach all den traurigen Dingen und Strapazen, das Ende wieder komplett zufrieden stellen und ich durfte das Buch daher auch mit einem guten Gefühl beenden. Ansonsten wäre ich ehrlich gesagt, etwas sauer gewesen. Denn wofür tut man denn alles im Leben und riskiert Alles, nimmt alle Widrigkeiten auf sich und hält durch – für die Liebe – und ich denke, dass ist eine der Grundbotschaften dieses Werkes. Und das wir trotz allem immer noch selber entscheiden können, wie wir mit andern umgehen, ob wir Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft zeigen, auch wenn wir selber keine mehr erhalten. Für mehr Infos besuche meinen Blog: http://martinabookaholic.wordpress.com/2012/11/14/rezension-white-horse/
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Ich war unfassbar positiv von diesem Buch überrascht, das ich nur durch Zufall gestartet hatte 😳 die Story klingt erstmal etwas abgefahren: High Lord kauft eine Braut und verlangt, dass sie 21 Tage lang nackt zu ihm reitet. Begleitet wird sie von dem grumpy Jäger des Hofes, der der einzige ist, dem der High Lord vertraut. Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an in ihren Bann gezogen. Auch die weitere Handlung ist für mich bisher einzigartig und bieten viel Potenzial, wie die Geschichte in den nächsten Bänden weitergehen könnte.
Erinnert an Der Kuss des Kjer (+ Spice)
Mir hat das Buch super gut gefallen -ist es perfekt? Nein. Es hat durchaus ein paar Schwächen / die ein oder andere Szene, die unrealistisch erscheint, aber vom Schreibstil und feeling her hat es mich gegesselt und mir viel Spaß bereitet! Die ersten ca 60% haben mich an "Der Kuss des Kjer" erinnert worüber ich mich sehr gefreut habe. Solche "bodyguard"/Begleiter tropes sind gefühlt sehr selten (oder ich kenn sie nur nicht). Und tatsächlich fand ich auch die ersten 60-70% am besten, bis dahin war es für mich ein 5 🌟 read. Der dann stattfindende Szenenwechsel hat mir nicht ganz so zugesagt aber ich bin trotzdem gespannt wie es in Band 2 weitergeht.
Ich war unfassbar positiv von diesem Buch überrascht, das ich nur durch Zufall gestartet hatte 😳 die Story klingt erstmal etwas abgefahren: High Lord kauft eine Braut und verlangt, dass sie 21 Tage lang nackt zu ihm reitet. Begleitet wird sie von dem grumpy Jäger des Hofes, der der einzige ist, dem der High Lord vertraut. Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an in ihren Bann gezogen. Auch die weitere Handlung ist für mich bisher einzigartig und bieten viel Potenzial, wie die Geschichte in den nächsten Bänden weitergehen könnte.

Hmm, schwierig 😅
An sich mochte ich das Buch und die Charaktere, aber den ersten Teil des Buches konnte ich nur schwer ernst nehmen. Sabine wird von ihrem Vater an einen anderen Adligen verheiratet, und dessen Forderung ist es, dass sie die Strecke zu seinem Hof komplett nackt antritt. Ja, richtig gehört. Sie sitzt komplett nackt mehrere Tage lang auf einem Pferd. Ohne Sattel, ohne Decke, nichts. Als jemand, der selbst jahrelang geritten ist: das macht niemand. Und erst recht nicht für mehrere Tage 😂 Abgeholt wird sie vom besten Freund des Adligen, der die komplette Reise allerdings ohne Pferd unternimmt. Und das sind die ersten 60% des Buches: sie nackt auf Pferd, er läuft nebenher. Wir erfahren später auch, wieso ihr Ehemann in Spé das verlangt hat, aber es wirkt mit der Erklärung einfach noch lächerlicher als gedacht. Abseits dessen: ich mochte das world building und die einzelnen Charaktere. In de letzten 40% wirds auch eher politisch und das mochte ich, dass man nicht genau weiß, wer auf welcher Seite ist und irgendwie hat jeder seine ganz eigenen Motive und Machenschaften. Werde die Reihe eventuell weiterlesen.
English Review: The world is at the end and the people who are still alive, have either changed into monstrous beasts, or have lost all morality to save their own skin and to put off the fight against the omnipresent death. In the middle of this scenario the book begins and we follow the course of the tragic story with the help of the central character Zoey, who doesn’t only describe in the present how the world is destroyed, but also looks back to the time before the epidemic, before the war and before the downfall of humanity. This happens mostly within the different chapters and thus is marked with a small heading (Then/ Now), so that the read don’t lose the orientation between the varying times, although the flashbacks into the past are also not written in a chronologically order and this got me confused sometimes. I don‘t know, whether others had also this problem or not, but at the beginning I had a hard time to follow the plot and I would have found it better, if at least a date would have been written at the flashbacks, to get a better overview of the events. At the beginning of the book is an absolute chaos, not only in the destroyed world, but also for me as a reader and a big question mark stood here first of all. To be honest, I needed some time and chapters to understand the first relations, to form connection and to recognize a red thread. Although this is the case, nevertheless it was a great reading, full of tensions and ‘guessing game’ and I couldn’t stay away from book, because I just had to know how it goes on what happens next to Zoey on her way. As you can see, Zoey is a character with whom I felt and for whom I worried throughout the book, because though Zoey is strong, grimly and aim-oriented to protect herself and the people in her surroundings and to get her to her goal, BUT still she tries to remain human, not to kill other if it can be avoided, and in spite of all cruel circumstances, tries to offer friendliness and helpfulness. Which was amazing for me, because often I would have already giving up or have crept away in a cave, only by reading about the scenery and cruelty of some other people, because everything is simply so hopeless, desperate and somber. Moreover there are some scenes, which are really creepy and depressing and sad, so that sometimes I’ve just waited for some positive things, some small glimmers of hope. Beside the plot and the great central figure, the writing manner of Adam was just wonderful and for me also like an own poetry. She has described everything very visually, put imagines in the reader’s head to grab Zoe’s feelings and to empathize, to feel and to see everything, as if the reader is a part of the story. In my opinion this is partly good, but on the other side the book got too thick and the action thereby becomes also a little too slow, because of the detailed descriptions surroundings or the graphic representation and poetry of the sentences. I think that is a personal preference and some will find it great and others won’t like it at all. I can’t choice between one of these two fractions, because I’m right in the middle, because I’ve loved her writing but also would have liked a little bit more actions and events and less descriptions. Luckily for me, after all the sad things and strain, the end could again completely satisfy me and I was able to finish the book also with a good feeling. Otherwise I would have been – to tell the truth – a little bit mad. Because for what else we do everything in life and risk all, endure all adversities and hang on – just for love – and I think that is one of the basic messages of this book. And that in spite of everything, each of us is still able to decide how we care about others and whether we show humanity and cooperativeness, even if we receive none anymore ourselves. For more Info visit my Blog: http://martinabookaholic.wordpress.com/2012/11/17/review-white-horse/ Deutsche Rezension: Die Welt ist am Ende und die Menschen, die noch am Leben sind, haben sich entweder in monströse Bestien verwandelt oder alle Moral verloren, um ihr eigene Haut zu retten und weiterhin den Kampf gegen den allgegenwärtigen Tod hinauszuzögern. Mitten in diesem Szenario beginnt die Geschichte und wir folgen dem Verlauf der tragischen Geschichte mit Hilfe der Hauptfigur Zoey, welche nicht nur in der Gegenwart schildert, wie zerstört die Welt ist, sondern auch zurückblickt zu dem Zeitpunkt vor der Seuche, vor dem Krieg und vor dem Verderben der Menschheit. Dies passiert meistens innerhalb der verschiedenen Kapitel und wird dementsprechend mit einer kleinen Überschrift gekennzeichnet (Damals/ Jetzt), um die Orientierung zwischen den wechselnden Zeiten nicht zu verlieren, obwohl die Rückblicke in die Vergangenheit auch nicht immer chronologisch ablaufen und das manchmal zu einiger Verwirrung geführt hat. Ich weiß nicht, ob es auch anderen so ergangen ist, aber ich habe mir teilweise damit etwas schwer getan und hätte es besser gefunden, wenn zumindest ein Datum beim Rückblick angeben gewesen wäre, um hier eine besser Übersicht zu haben. Ganz zu Beginn herrscht ein absolutes Chaos, nicht nur in der zerstörten Welt, sondern auch bei mir als Leser und ein großes Fragezeichen stand hier zu allererst geschrieben. Man braucht doch einige Zeit und Kapitel, um die ersten Zusammenhänge zu verstehen, Verknüpfungen zu bilden und einen roten Faden zu erkennen. Obwohl dies der Fall ist, war es trotzdem ein tolles Lesen, voller Spannungen und Rätselraten und man konnte dem Buch nicht fernbleiben, weil man wissen wollte musste, wie es weitergeht, was Zoey auf ihrem Weg passiert und was ihr noch alles blüht. Wie man hier sehen kann, ist Zoey ein Charakter, mit dem man mit fiebert und um den man bangt, denn Zoey ist zwar stark, eisern und zielorientiert, um sich und die Menschen in ihrer Umgebung zu schützen und sicher ans Ziel zu bringen, ABER dennoch versucht sie menschlich zu bleiben, nicht zu töten, wenn es vermieden werden kann und trotz aller grausamen Umstände, immer noch Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft anzubieten. Was für mich verblüffend war, da ich oft schon nur beim Lesen der Szenerie und über die anderen Menschen, fast den Hut geworfen und mich in eine Höhle verkrochen hätte, weil alles einfach so trostlos, hoffnungslos und düster ist. Außerdem sind manche Szenen wirklich sehr gruselig und nur deprimierend und traurig, sodass ich nur mehr darauf gewartet habe, dass endlich mal etwas Positives kommt, ein kleiner Hoffnungsschimmer. Neben der Handlung und der tollen Hauptfigur, war die Schreibweise von Adam einfach großartig und für mich wie eine eigene Dichtung. Sie hat alles sehr bildlich beschrieben, zb. wie langsam die Zeit voran schreitet, als ob ein Gewicht mit einer Kette am Minutenblatt hängen würde und lauter solche ähnliche Beschreibungen – um sich wirklich einzufühlen, es zu spüren und zu sehen, als ob man selbst ein Teil der Geschichte wäre. Das ist meiner Meinung nach teilweise gut, aber andererseits wird das Buch durch die vielen einzelnen Beschreibungen sehr dick und die Handlung wird dadurch ebenso ausgebremst und kommt langsamer voran, weil viel Wert auf die Umgebung und die bildliche Darstellung und Poesie der Sätze gelegt wird. Ich denke, dass ist eine persönliche Vorliebe und die einen werden es toll finden und andere weniger damit anfangen können. Ich liege mittendrin und hätte mir doch etwas mehr Geschehen gewünscht und dafür weniger Beschreibungen. Zum Glück konnte mich, nach all den traurigen Dingen und Strapazen, das Ende wieder komplett zufrieden stellen und ich durfte das Buch daher auch mit einem guten Gefühl beenden. Ansonsten wäre ich ehrlich gesagt, etwas sauer gewesen. Denn wofür tut man denn alles im Leben und riskiert Alles, nimmt alle Widrigkeiten auf sich und hält durch – für die Liebe – und ich denke, dass ist eine der Grundbotschaften dieses Werkes. Und das wir trotz allem immer noch selber entscheiden können, wie wir mit andern umgehen, ob wir Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft zeigen, auch wenn wir selber keine mehr erhalten. Für mehr Infos besuche meinen Blog: http://martinabookaholic.wordpress.com/2012/11/14/rezension-white-horse/







