Wetter

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Hardback
3.047
Fridays For FutureAmt Für MutmaßungenNaturschutzAlltag

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Description

»Das richtige Buch für das Ende der Welt.« LA Times

Lizzie Benson, Bibliothekarin mit Hang zu apokalyptischen Gedanken, geht seit Jahren ihrer Berufung als Amateur-Psychologin nach: Sie kümmert sich um ihren Ex-Junkie-Bruder und ihre gottesfürchtige Mutter. Dieses Talent ist auch gefragt, als ihre alte Mentorin Sylvia Liller ihr einen Vorschlag unterbreitet: Lizzie soll die Fanpost zu ihrem alarmistischen Podcast »Hölle und Hochwasser« beantworten. So stürzt sie sich in die Auseinandersetzung mit besorgten Linken, die die Klimakatastrophe kommen sehen, ebenso wie mit den Ultrakonservativen und deren Sorge um den Untergang der westlichen Zivilisation. Wie aber, fragt Lizzie sich immer häufiger, kann sie ihren privaten Garten wässern, wenn die ganze Welt in Flammen steht?

»Dieses Buch ist so großartig. Wir sind nicht bereit dafür und haben es nicht verdient.« Ocean Vuong

»Ein geschliffenes Meisterwerk, bemerkenswert und von tiefer Resonanz« LA Times

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
N/A
Format
Hardback
Pages
224
Price
20.60 €

Author Description

Jenny Offill (geb. 1968) unterrichtet Kreatives Schreiben und schreibt Kurzgeschichten, Kinderbücher und Artikel u. a. für die Washington Post. »Amt für Mutmaßungen«, ihr zweiter Roman, wurde in den USA und auch in Deutschland hymnisch besprochen, erhielt den Ellen Levine Award und wurde von der New York Times unter die zehn besten Bücher des Jahres 2014 gewählt.

Characteristics

1 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
29%
65%
N/A
N/A
50%
8%
28%
50%
70%
27%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
75%
80%
60%
50%

Pace

Fast100%
Slow0%
Moderate0%
Variable0%

Writing Style

Simple100%
Complex0%
Moderate0%
Minimalistisch (100%)Außergewöhnlich (100%)

Posts

11
All
4

Wirre Logik

Jenny Offills Text serviert nichts auf dem Silbertablett und ist dabei erhellend erschreckend. Denn der Weg durch die wirre Gedankenwelt von Bibliothekarin Lizzie erfordert mehr, als ich zunächst dachte. Im Vorfeld habe ich eher negative Rezensionen zum Roman wahrgenommen, die vor allem das scheinbar strukturlose Fragmentarium kritisierten, welches Lizzies Entwicklung ummantelt. Auch wenn diese Schnipsel an Eindrücken, Erinnerungen, Erlebnissen und Meinungen durchaus nicht leserfreundlich gestaltet sind, habe ich doch eine Menge in ihnen gefunden. Denn deutlich wird durch die formale und sprachliche Gestaltung des Textes, warum Lizzies Charakterstruktur so anfällig für Verschwörungen ist und die eigene Haltung auch für sie selbst nicht vollkommen durchschaubar sein kann. Jenny Offills Protagonistin ist daher das beste Beispiel dafür wie sich eine Durchschnittsbürgerin zwischen Weltschmerz, Unsicherheit und Krisen verliert - und das auf beängstigend unaufgeregte Art und Weise. Tatsächlich hätte ich mir aber auch eine Art formalen Rahmen gewünscht, z.B. in Form eines Tagebuchs oder eines (gedanklichen) Logbuchs. So wäre Lizzies Kontrollverlust noch besser zur Geltung bekommen. Ich bin aber trotzdem beeindruckt von diesem vielseitigen Text und seiner (bedauerlichen) Aktualität in Hinblick auf die gesellschaftlichen Entwicklungen in den USA und auf der ganzen Welt. All das kommt einem doch im Moment sehr bekannt vor.

5

Dieser Roman ist wie kein anderer den ich jemals gelesen habe. Er besteht aus kurzen Schnipseln, Absätzen, Gedankengängen, Google Einträgen etc und wirkt als wäre man im Kopf der Schriftstellerin und ihren Gedanken, die von einer Idee zur nächsten springen. Ich fand es super und werde mir definitiv die vorherigen Romane besorgen.

2.5

Was habe ich gerade gelesen?

Hm. Das Buch ist eine Zusammensetzung aus kurzen, abgerissenen und teils zusammenhangslosen Textfragmenten. Man wird als Leser in einem rasenden Tempo regelrecht von Szene zu Szene geschmissen, ohne irgendwo anzukommen oder gar zu verstehen, was nun eigentlich die Handlung sein soll. Die Figuren sind zudem blass und kaum greifbar; insgesamt ist alles total wirr. Dabei war der Klappentext so vielversprechend. Trotzdem liest sich das Buch gut weg und unterhält auf eine besondere Weise. Ob es nun ein verstecktes Meisterwerk ist, dessen Kunst ich nicht erkenne, oder schlicht nicht gut, vermag ich nicht zu beurteilen. Ich kann nur sagen, dass es für mich leider nichts war.

3

Gut möglich, dass dieses Buch genial ist, nur konnte ich das irgendwie nicht erkennen. Dadurch, dass die Geschichte in Fragmenten erzählt wird, hatte ich das Gefühl, nicht alles mitzubekommen. Es war schwammig und distanziert, die wichtigen Dinge passieren irgendwie nur am Rande. Ich bin mir bewusst, dass das wahrscheinlich beabsichtigt ist, trotzdem hat mir der Bezug gefehlt. Gleichzeitig trifft das Buch auch den Nerv der Zeit, weil die Welt halt einfach wirklich gerade in Windeseile den Bach runtergeht.

2

Der vielversprechende Klappentext war leider mit das Beste an diesem Roman für mich, denn ich konnte mich mit dem Schreibstil und den kurzen teils zusammenhangslosen Absätzen einfach nicht anfreunden. Auch die Themen und Beziehungen, die irgendwann aufgemacht, aber im Sande verlaufen sind, haben mich gestört. Vielleicht hat auch gerade das, dieses Buch zwischenzeitlich sehr langatmig gemacht. Und das, obwohl mir die Protagonistin nicht unsympathisch und vielleicht auch gar nicht so unähnlich ist. Ich konnte ich sie aber einfach nicht fassen und sie sowie ganz viele Aspekte lassen mich mit einem Fragezeichen zurück. Dennoch zwei Sterne aufgrund haufenweise absolut unbekannten random Facts, denen Nachzugehen mir viel Spaß bereitet hat!

3

Gut möglich, dass dieses Buch genial ist, nur konnte ich das irgendwie nicht erkennen. Dadurch, dass die Geschichte in Fragmenten erzählt wird, hatte ich das Gefühl, nicht alles mitzubekommen. Es war schwammig und distanziert, die wichtigen Dinge passieren irgendwie nur am Rande. Ich bin mir bewusst, dass das wahrscheinlich beabsichtigt ist, trotzdem hat mir der Bezug gefehlt. Gleichzeitig trifft das Buch auch den Nerv der Zeit, weil die Welt halt einfach wirklich gerade in Windeseile den Bach runtergeht.

3

What the fuck did I just read

3

Die fragmentarische, anekdotische Komposition in kurzen, abgerissenen Paragraphen, und dass ein Plot nur skizzenhaft vorhanden ist, ist sicher nicht jedermanns Sache, aber ich finde, dass hier die Form großen Anteil daran hat, im Leser die Unruhe einer präapokalyptischen Welt hervorzurufen, dass einen zu gerne befällt, wenn man sich mal der Realität unserer Zeit stellt. Das Einprasseln von Hiobsbotschaften und besorgniserregenden Informationen und Nachrichten. Was nicht unbedingt angenehm ist, aber technisch bewundernswert. Fühlte sich an wie doomscrolling auf Twitter.

1

Wäre "Wetter" ein Film, dann würde ich sagen: Klassischer Fall von 'style over substance'. Man bekommt hier inhaltlich wirklich kaum etwas von dem, was der Klappentext verspricht. Es verbleibt bei vielen losen Gedankenfragmenten, Andeutungen und Einschüben, zu denen man vergebens den Kontext sucht. Hier will sich einfach kein Lesefluss geschweige denn sowas wie -vergnügen einstellen. Obwohl ich das Thema sehr spannende finde, konnte ich dem Roman und seiner besonderen Stilistik nichts abgewinnen.

4

You surely have to like her stream of consciousness writing style

4

if a jenny offill page has 60 sentences I highlight like 40 of them - i wish i could give the book 5 stars, because I cooooompletly love her style, but it also lacks something

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