Wenn (k)ein neuer Morgen kommt
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3,75 sterne
Ich bin geschockt boah was habe ich geweint bei die letzten Seiten. Ich herkenne mich in luisa das Mobbing, die Gefühle ect. Sie so leiden zu "sehen" Tat mir im Herzen weh): Warum dan 'nur' 3 ,75 sterne manchmal war es mir nicht klar in welche Perspektive es erzählt wird, die Aufmachung war auch sehr undeutlich. Auch war zu viel tekst auf eine seite wodurch ich denn faden oft verlor und Kapitel waren manchmal wirklich zu lange 25 Seiten mit so viel tekst da war ich manchmal wirklich überstimuliert..🙃 dieses buch ist wirklich nichts für schwache nerven es wird nämlich nichts verherrlicht.. und das ist manchmal auch gut so weil so ist die Realität für viele..💔

Eigentlich meide ich Bücher mit der Thematik rund um Mobbing und Suizid. Allerdings hat mich "Wenn (k)ein neuer Morgen kommt" doch irgendwie neugierig gemacht und ich bereue es keinesfalls! Das Cover ist recht schlicht gehalten und sagt nicht all zu viel über die Handlung aus und ich hätte dahinter auch keinesfalls solch eine Geschichte erwartet. Luisa und Finn begleitet man abwechselnd aus der "Ich"-Perspektive und erfährt dabei einiges über ihren Alltag. Man bekommt einen enorm tiefen Einblick in ihre Gedanken- und Gefühlswelt, was mich zuerst ziemlich kalt erwischt hat. Ich selbst konnte mich in ihren Gedanken absolut wiederfinden und mich dadurch gut mit den Protagonisten identifizieren, was mich zu Beginn ein wenig schockierte, weil die Gedankenwelt doch sehr dunkel ist. Der Schreibstil ist dabei dennoch einfach und flüssig gehalten, was dafür sorgt, dass man sich mit Leichtigkeit in die Geschichte hineinversetzen kann. Luisa wird von ihren Mitschülern gemobbt, tyrannisiert und darf sich zuhause auch noch mit ihrem alkoholkranken Vater auseinandersetzen. Alles überhaupt nicht einfach mit gerade mal 17 Jahren. Finn ist 19 Jahre alt und lebt alleine mit seiner Einsamkeit. Er macht eine Ausbildung zum Schreiner, aber glücklich ist er damit keineswegs. Mehr möchte ich gar nicht über die Figuren erzählen, weil man das selbst herausfinden sollte. Der Verlauf der Geschichte ist sehr gemächlich. Es gibt zwar wenig eigentliche Handlung, da der Fokus definitiv auf den Gefühlen der beiden liegt, aber da macht die Autorin einen fantastischen Job! Ich meide Bücher dieser Thematik eigentlich, weil sie oft zu aufgesetzt wirken und die innere Zerrissenheit der Figuren nicht wirklich gut darstellt wird, aber hier sind sowohl Luisa, als auch Finn so echt, dass es überwältigend ist. Man erlebt hier die Gedanken von zwei Personen, die innerlich eigentlich schon mit dem Leben abgeschlossen haben, in solch einer authentischen Intensität, dass es mir am Ende des Buches die Tränen in die Augen trieb. Mir liefen ganze Sturzbäche übers Gesicht, weil mich die Geschichte der Protagonisten so berührt, aufgewühlt und mitgenommen hat. Ständig bin ich über Sätze gestolpert, die mich innehalten ließen, weil ich mich darin gesehen habe. Fast in jedem Gedankengang konnte ich nachempfinden, wie sich Luisa oder Finn fühlen, weil es mir oft nicht anders geht. Die Thematik wurde wirklich ernst genommen. Sie wurde realistisch, authentisch, intensiv und verständlich beschrieben. So können nicht nur Betroffene wie ich, sondern auch Außenstehende einen Einblick bekommen und verstehen vielleicht besser, was in manchen Menschen vor sich geht. Selbst wenn die Handlung vielleicht ein wenig flach ist, weil man die beiden in ihrem "trostlosen" Alltag begleitet und der nicht ganz so aufregend ist, wenn das Leben die persönliche Hölle ist, so bekommt man doch einen enormen Einblick und lernt die Charaktere auf ganz andere Weise kennen, als es sonst in Romanen üblich ist. Einen weiteren Pluspunkt bekommt das Buch für die erschreckende, kalte Wahrheit. Es wurde nichts beschönigt, relativiert oder kleingeredet. Man bekommt tatsächlich die volle Wucht von depressiven, niederschmetternden Suizidgedanken und Lebensmüdigkeit ab. Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass Luisa und Finn sich ein kleines bisschen früher getroffen hätten. Vor allem hätte ich gerne mehr über die Verbindung der beiden gelesen, sprich: Mehr Dialoge und mehr zusammentreffen. Das war mir hier leider ein wenig zu oberflächlich dargestellt. Es gibt zwar eine Szene, in der man erfährt, dass sie sich mehr ausgetauscht haben, aber die tatsächlichen Gespräche erlebt man nicht. Luisa und Finn haben sich definitiv einen Platz in meinem Herzen verdient und ich denke auch nach dem Lesen noch sehr oft über die Parallelen in den Gedankengängen nach. "Wenn (k)ein neuer Morgen kommt" war absolut anders als erwartet, aber damit auch so viel besser als ich vermutet hätte. Vor allem das Ende, was wirklich weit weg von "schönreden" ist und die Entscheidung, keine kitschige Liebesgeschichte daraus zu machen, gefallen mir unheimlich gut, weil die Story damit nicht an Ernsthaftigkeit und Glaubwürdigkeit verliert, sondern aufzeigt, wie man realistisch mit dem Thema umgehen kann. Das Buch schenkt uns keine unrealistische, süße Geschichte mit rosaroter Sonnenbrille, sondern eine erdrückende Realität, die so wahr ist, dass es schmerzt. Und trotz der ganzen Tränen, die das Buch mich gekostet hat, habe ich mich hoffnungslos in das Buch verliebt. Ich kann gar nicht oft genug erwähnen, wie fasziniert und begeistert ich davon bin, wie realistisch die Gedanken dargestellt wurden, weil sie so absolut treffend sind. Weil das wirklich die Gedanken einer solchen Person sein könnten. Weil sie vor allem oft meine Gedanken sind und ich in einem Buch noch nie mehr von mir selbst wiedergefunden habe. Durch seine Echtheit dient es nicht nur zur Unterhaltung, sondern regt auch zum Nachdenken an und gerade deswegen kann ich es absolut empfehlen.
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3,75 sterne
Ich bin geschockt boah was habe ich geweint bei die letzten Seiten. Ich herkenne mich in luisa das Mobbing, die Gefühle ect. Sie so leiden zu "sehen" Tat mir im Herzen weh): Warum dan 'nur' 3 ,75 sterne manchmal war es mir nicht klar in welche Perspektive es erzählt wird, die Aufmachung war auch sehr undeutlich. Auch war zu viel tekst auf eine seite wodurch ich denn faden oft verlor und Kapitel waren manchmal wirklich zu lange 25 Seiten mit so viel tekst da war ich manchmal wirklich überstimuliert..🙃 dieses buch ist wirklich nichts für schwache nerven es wird nämlich nichts verherrlicht.. und das ist manchmal auch gut so weil so ist die Realität für viele..💔

Eigentlich meide ich Bücher mit der Thematik rund um Mobbing und Suizid. Allerdings hat mich "Wenn (k)ein neuer Morgen kommt" doch irgendwie neugierig gemacht und ich bereue es keinesfalls! Das Cover ist recht schlicht gehalten und sagt nicht all zu viel über die Handlung aus und ich hätte dahinter auch keinesfalls solch eine Geschichte erwartet. Luisa und Finn begleitet man abwechselnd aus der "Ich"-Perspektive und erfährt dabei einiges über ihren Alltag. Man bekommt einen enorm tiefen Einblick in ihre Gedanken- und Gefühlswelt, was mich zuerst ziemlich kalt erwischt hat. Ich selbst konnte mich in ihren Gedanken absolut wiederfinden und mich dadurch gut mit den Protagonisten identifizieren, was mich zu Beginn ein wenig schockierte, weil die Gedankenwelt doch sehr dunkel ist. Der Schreibstil ist dabei dennoch einfach und flüssig gehalten, was dafür sorgt, dass man sich mit Leichtigkeit in die Geschichte hineinversetzen kann. Luisa wird von ihren Mitschülern gemobbt, tyrannisiert und darf sich zuhause auch noch mit ihrem alkoholkranken Vater auseinandersetzen. Alles überhaupt nicht einfach mit gerade mal 17 Jahren. Finn ist 19 Jahre alt und lebt alleine mit seiner Einsamkeit. Er macht eine Ausbildung zum Schreiner, aber glücklich ist er damit keineswegs. Mehr möchte ich gar nicht über die Figuren erzählen, weil man das selbst herausfinden sollte. Der Verlauf der Geschichte ist sehr gemächlich. Es gibt zwar wenig eigentliche Handlung, da der Fokus definitiv auf den Gefühlen der beiden liegt, aber da macht die Autorin einen fantastischen Job! Ich meide Bücher dieser Thematik eigentlich, weil sie oft zu aufgesetzt wirken und die innere Zerrissenheit der Figuren nicht wirklich gut darstellt wird, aber hier sind sowohl Luisa, als auch Finn so echt, dass es überwältigend ist. Man erlebt hier die Gedanken von zwei Personen, die innerlich eigentlich schon mit dem Leben abgeschlossen haben, in solch einer authentischen Intensität, dass es mir am Ende des Buches die Tränen in die Augen trieb. Mir liefen ganze Sturzbäche übers Gesicht, weil mich die Geschichte der Protagonisten so berührt, aufgewühlt und mitgenommen hat. Ständig bin ich über Sätze gestolpert, die mich innehalten ließen, weil ich mich darin gesehen habe. Fast in jedem Gedankengang konnte ich nachempfinden, wie sich Luisa oder Finn fühlen, weil es mir oft nicht anders geht. Die Thematik wurde wirklich ernst genommen. Sie wurde realistisch, authentisch, intensiv und verständlich beschrieben. So können nicht nur Betroffene wie ich, sondern auch Außenstehende einen Einblick bekommen und verstehen vielleicht besser, was in manchen Menschen vor sich geht. Selbst wenn die Handlung vielleicht ein wenig flach ist, weil man die beiden in ihrem "trostlosen" Alltag begleitet und der nicht ganz so aufregend ist, wenn das Leben die persönliche Hölle ist, so bekommt man doch einen enormen Einblick und lernt die Charaktere auf ganz andere Weise kennen, als es sonst in Romanen üblich ist. Einen weiteren Pluspunkt bekommt das Buch für die erschreckende, kalte Wahrheit. Es wurde nichts beschönigt, relativiert oder kleingeredet. Man bekommt tatsächlich die volle Wucht von depressiven, niederschmetternden Suizidgedanken und Lebensmüdigkeit ab. Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass Luisa und Finn sich ein kleines bisschen früher getroffen hätten. Vor allem hätte ich gerne mehr über die Verbindung der beiden gelesen, sprich: Mehr Dialoge und mehr zusammentreffen. Das war mir hier leider ein wenig zu oberflächlich dargestellt. Es gibt zwar eine Szene, in der man erfährt, dass sie sich mehr ausgetauscht haben, aber die tatsächlichen Gespräche erlebt man nicht. Luisa und Finn haben sich definitiv einen Platz in meinem Herzen verdient und ich denke auch nach dem Lesen noch sehr oft über die Parallelen in den Gedankengängen nach. "Wenn (k)ein neuer Morgen kommt" war absolut anders als erwartet, aber damit auch so viel besser als ich vermutet hätte. Vor allem das Ende, was wirklich weit weg von "schönreden" ist und die Entscheidung, keine kitschige Liebesgeschichte daraus zu machen, gefallen mir unheimlich gut, weil die Story damit nicht an Ernsthaftigkeit und Glaubwürdigkeit verliert, sondern aufzeigt, wie man realistisch mit dem Thema umgehen kann. Das Buch schenkt uns keine unrealistische, süße Geschichte mit rosaroter Sonnenbrille, sondern eine erdrückende Realität, die so wahr ist, dass es schmerzt. Und trotz der ganzen Tränen, die das Buch mich gekostet hat, habe ich mich hoffnungslos in das Buch verliebt. Ich kann gar nicht oft genug erwähnen, wie fasziniert und begeistert ich davon bin, wie realistisch die Gedanken dargestellt wurden, weil sie so absolut treffend sind. Weil das wirklich die Gedanken einer solchen Person sein könnten. Weil sie vor allem oft meine Gedanken sind und ich in einem Buch noch nie mehr von mir selbst wiedergefunden habe. Durch seine Echtheit dient es nicht nur zur Unterhaltung, sondern regt auch zum Nachdenken an und gerade deswegen kann ich es absolut empfehlen.





