Was mein Vater nicht erzählte
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Description
Als der Vater 1982 starb, hinterließ er einen Schrank voller Akten, darunter Aussagekräftiges aus der NS-Zeit. Er war in der Wehrphysik tätig, deshalb im Krieg uk-gestellt und arbeitete, das zeigen die Akten des Reichspatentamts, sehr viel im Bereich Zündung, aber zwischendurch auch an Kommunikationssystemen für Ein-Mann-U-Boote.
Hermann Kurzkes Buch ist mehr als eine Spurensuche. Es will das Schweigen brechen. Der große Germanist und Thomas-Mann-Biograph arbeitet nicht nur mit Dokumenten, sondern auch mit inneren Monologen, die natürlich erfunden sind, und mit fiktiven Gesprächen, die auch wirklich stattgefunden haben könnten. Das Ziel ist, ins Innerste einzudringen. Es gibt auch stumme Zeugen: Irgendwo im Haus hing immer ein Stich der Berliner Friedrich-Wilhelms-Universität, Symbol des Lebenstraums, Hochschullehrer zu werden. Irgendwo stand immer ein Quadrant aus der Zeit der Ein-Mann-U-Boote. Und es gab einen Wandteppich mit einem tröstlichen Bibelspruch, der aus einer Zeit der Arbeitslosigkeit stammte.
Book Information
Author Description
Hermann Kurzke ist Professor em. für Neuere deutsche Literatur an der Universität Mainz.
Posts
Hermann Kurzke, geboren 1943, arbeitet in diesem Buch die Nazi-Vergangenheit seines Vaters auf, von der er erst nach dessen Tod im Jahr 1982 durch Dokumente in den Unterlagen des Vaters erfahren hat. Das Buch ist sehr unterschiedlich geschrieben, teilweise sehr technisch, da es um die Physiker-Karriere des Vaters und dessen Verbindungen zu anderen Physikern geht, teilweise sehr persönlich. Ich habe mich erst etwas schwer getan mit dem Lesen, da das Buch sehr speziell ist, am Ende hat es mir aber doch zugesagt. Die 4 Sterne vergebe ich für den Rechercheaufwand, die klugen Gedanken im Buch und die intensive Auseinandersetzung mit der eigenen Familiengeschichte. Wer Interesse hat, das Buch zu übernehmen, melde sich gerne bei mir, ich verschenke das Buch (Hardcover, gebraucht gekauft).
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Als der Vater 1982 starb, hinterließ er einen Schrank voller Akten, darunter Aussagekräftiges aus der NS-Zeit. Er war in der Wehrphysik tätig, deshalb im Krieg uk-gestellt und arbeitete, das zeigen die Akten des Reichspatentamts, sehr viel im Bereich Zündung, aber zwischendurch auch an Kommunikationssystemen für Ein-Mann-U-Boote.
Hermann Kurzkes Buch ist mehr als eine Spurensuche. Es will das Schweigen brechen. Der große Germanist und Thomas-Mann-Biograph arbeitet nicht nur mit Dokumenten, sondern auch mit inneren Monologen, die natürlich erfunden sind, und mit fiktiven Gesprächen, die auch wirklich stattgefunden haben könnten. Das Ziel ist, ins Innerste einzudringen. Es gibt auch stumme Zeugen: Irgendwo im Haus hing immer ein Stich der Berliner Friedrich-Wilhelms-Universität, Symbol des Lebenstraums, Hochschullehrer zu werden. Irgendwo stand immer ein Quadrant aus der Zeit der Ein-Mann-U-Boote. Und es gab einen Wandteppich mit einem tröstlichen Bibelspruch, der aus einer Zeit der Arbeitslosigkeit stammte.
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Hermann Kurzke ist Professor em. für Neuere deutsche Literatur an der Universität Mainz.
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Hermann Kurzke, geboren 1943, arbeitet in diesem Buch die Nazi-Vergangenheit seines Vaters auf, von der er erst nach dessen Tod im Jahr 1982 durch Dokumente in den Unterlagen des Vaters erfahren hat. Das Buch ist sehr unterschiedlich geschrieben, teilweise sehr technisch, da es um die Physiker-Karriere des Vaters und dessen Verbindungen zu anderen Physikern geht, teilweise sehr persönlich. Ich habe mich erst etwas schwer getan mit dem Lesen, da das Buch sehr speziell ist, am Ende hat es mir aber doch zugesagt. Die 4 Sterne vergebe ich für den Rechercheaufwand, die klugen Gedanken im Buch und die intensive Auseinandersetzung mit der eigenen Familiengeschichte. Wer Interesse hat, das Buch zu übernehmen, melde sich gerne bei mir, ich verschenke das Buch (Hardcover, gebraucht gekauft).




