Was ich im Wasser sah

Was ich im Wasser sah

Hardback
3.010
BrüsteKlarissaEiDebütroman

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Description

»›Was ich im Wasser sah‹ ist ein Roman voller angedeuteter Fabelwesen, menschlicher Untiefen, globaler Abgründe, ein sagenhafter Schmöker: spannend und fabelhaft erzählt.«
Daniela Chmelik, MISSY Magazine

»Katharina Köller spielt mit Metaphern, die immer wieder zu denken geben. Klare Leseempfehlung!«
GLAMOUR

Die magisch-realistische Inselwelt, die Katharina Köller in ihrem bildstarken Debütroman erschafft, ist nicht nur ein ungewöhnlich faszinierender Schauplatz, sondern funktioniert zugleich als Brennglas auf gesellschaftliche und ökologische Probleme unserer Zeit. Das emotionale Kraftzentrum ihrer Erzählung sind die originellen und geheimnisvollen Figuren, denen man Seite für Seite auf den Grund kommt, während sich die Handlung dramatisch zuspitzt.

Der tätowierte Oktopus auf ihrer nunmehr flachen Brust schützt sie vor den Blicken, und zugleich ist er ein Zeichen ihres Triumphs: Denn Klarissa hat gesiegt. Ihre Kräfte kehren langsam wieder zurück, umso fester steht ihr Entschluss: Sie wird sich nichts mehr wegnehmen lassen. Es ist Jahre her, dass sie die Insel verlassen hat. Nun kehrt sie zurück – zurück zur »Schwankenden Weltkugel«, dem Gasthaus auf der Klippe, zurück zu ihrem Vater, dem wortkargen Meister der Fischkunst, zu ihrem gutherzigen Bruder Bill und ihrer Schwester Irina, die an jenem Tag zu ihnen stieß, als Klarissa fast im Meer ertrank. Irina, dieses seltsam-schöne Mädchen mit den kalten Fingern und goldenen Augen, von dem niemand weiß, woher es kam. Doch die Insel hat sich verändert: Fischerboote und Fischmarkt liegen brach, hoch in der Luft rotieren gläserne Windräder, und am Boden tummeln sich zeckenartige, metallene Gebilde, deren Funktion strengster Geheimhaltung unterliegt. Dann aber werden die Inselbewohner vom Großkonzern STARFISH, der über die Insel herrscht und als Vorreiter grüner Energie gilt, aus ihren Wohnungen verdrängt, der Pachtvertrag der »Schwankenden Weltkugel« aufgekündigt, und in ihrer Schwester gehen rätselhafte Veränderungen vor. Das Leben scheint Klarissa erneut bestehlen zu wollen. Doch sie hat eine Ahnung, wo das Epizentrum des Schwankens zu finden ist.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
320
Price
22.70 €

Author Description

Katharina Köller wurde 1984 in Eisenstadt/Österreich geboren. Sie studierte Philosophie und Schauspiel in Wien und arbeitet seit 2011 als Autorin und als Theatermacherin. 2016 gab sie ihr Debüt als Regisseurin und war u. a. Artist in Residence in Portugal und Litauen. Ihre Theatertexte wurden mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem DramatikerInnen-Stipendium des BMUKK. »Was ich im Wasser sah« ist ihr erster Roman.

Posts

3
All
3

Berührende Themen ungewöhnlich umgesetzt

✨Rezensionsexemplar✨ Nachdem mich „Wild wuchern“ von der Autorin richtig umgehauen hat, wollte ich nun auch gern ihr Debüt lesen, welches vor Kurzem als Taschenbuch erneut veröffentlicht worden ist. Erste Sätze: „Ich hatte keine Brüste mehr. Was würden sie zu Hause sagen, wenn ich zurückkäme und sie sehen würden, dass ich meine Brüste auf dem Festland gelassen hatte? Es waren große Brüste gewesen. Schwere, fleischige Bälle.“ Darum geht es: Klarissa übersteht eine schlimme Krankheit und ihr Bruder holt sie zurück auf ihre fiktive Heimatinsel. Dort wartet vor allem ein wortkarger Vater und ein schwieriges Verhältnis mit der Stiefschwester. Außerdem gibt es schwere ökonomische und ökologische Probleme, denn es regiert ein Großkonzern und dieser will alles verdrängen… Das Buch fängt richtig stark an. Katharina Köller hatte demnach von Anfang an einen richtig tollen Schreibstil. Man könnte sich unzählige Sätze und Zitate notieren (was ich auch getan habe). Klarissas Schicksal geht einem nahe und auch das, was ihrer Schwester zwischendrin noch passiert ist absolut heftig. Das Buch hat auch magisch realistische Elemente. Leider immer ein hit or miss Genre. Irgendwann hat mich das Buch leider etwas verloren. Es beschäftigt sich mit allen Bewohnern der Insel, es geht vielfach ins Detail, wir gehen in die Vergangenheit, plötzlich sind wir wieder in der Gegenwart. Es ist kein Buch für Zwischendurch, was gut ist, es entschleunigt auch. Aber nach den ersten richtig starken 100 Seiten habe ich mir doch einen anderen Verlauf und andere Prioritäten vorgestellt. Nichtsdestotrotz beschäftigt es sich auf ungewöhnliche und intensive Weise mit wichtigen Problemen unserer Zeit. Daher bin ich auf jeden Fall trotzdem froh, dass ich das Buch gelesen habe. Ich werde sicher noch länger darüber nachdenken. Zitat: „Dabei wanderte sein Blick meinen Hals entlang und über die Oktopus-Tentakel. Er machte eine Bewegung mit dem Kopf, die signalisierte, dass er mehr von dem Oktopus sehen wollte. Es war eine auffordernde, aber keine fordernde Geste. Ich zog meinen Ausschnitt nach unten und zeigte ihm die Oktopus-Augen.“ Macht Euch sehr gern ein eigenes Bild. 3/5⭐️⭐️⭐️

Berührende Themen ungewöhnlich umgesetzt
5

Fantastisches Buch

Eine feministische Geschichte über das Überleben, Ausbrechen und dabei so gut und bildlich geschrieben. Ich liebe es sehr und will jetzt auch "Wild wuchern" von der Autorin lesen.

2.5

Was soll uns dieses Buch sagen?

Ich bin so überhaupt nicht warm geworden mit dem Schreibstil und die Wasserkapitel waren mehr als verwirrend. Das Buch hinterlässt einige Fragen bei mir, zbsp was und wer ist Irina?

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