Was die Hoffnung bringt

Was die Hoffnung bringt

Softcover
4.73

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Description

Die ergreifende Fortsetzung der fesselnden Sternberg-Saga über Hoffnung, Liebe und Mut.

Eine mutige Frau, die die Hoffnung auch in den Wirren einer schweren Zeit nicht aufgibt.

Berlin, 1931: Alles ist anders, als die junge Jüdin Lucie es aus ihrer Heimat Tübingen gewohnt war, nicht nur, weil das Elend der Wirtschaftskrise noch spürbarer ist. Während Hannah die Praxis des Großvaters übernimmt und ihr Mann Daniel das Familienunternehmen weiterführt, hat ihre Tochter Lucie große Schwierigkeiten, ihren neuen Platz zu finden.

Erst als sie sich in den Nachbarssohn Paul verliebt, beginnt Lucie, sich einzuleben. Doch bei seinen Eltern ist sie nicht gerne gesehen. Der Hass gegen die Juden nimmt überall zu und macht auch vor Hannahs Arbeit als Ärztin und der Firma nicht halt. Kann Lucie sich auf Paul verlassen?

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
446
Price
12.40 €

Posts

2
All
5

Das tragende Thema durch das ganze Buch ist die Situation der Juden zu Beginn der 30er Jahre in Deutschland. Es ist bestürzend, zu erleben, wie mit den Menschen damals umgegangen wurde, denn auch wenn der Roman fiktiv ist, so sind die historischen Tatsachen eben leider sehr real. Die Geschichte ist sehr einfühlsam geschrieben und macht die Emotionen der Protagonisten deutlich. Man erlebt hier sehr unterschiedliche Charaktere, und im Umfeld der Friedländers ist sehr viel Neid und Missgunst zu spüren. Aber es gibt auch Menschen, die ihnen nach wie vor zur Seite stehen, und es gibt hier nicht nur Schwarz-Weiß-Denken, sondern man erlebt im Verlauf der Geschichte so manche Überraschung. Das Ende hat mich fürs erste zufrieden zurückgelassen, allerdings gibt es noch so viel zu erzählen, und ich hoffe stark auf eine Fortsetzung und ein Wiedersehen mit dieser sympathischen Familie.

5

Fesselnd und sehr bewegend!

Das Leben der Sternbergs und Friedländers geht weiter... Berlin, 1931: Die sechzehnjährige Lucie muss überraschend ihre Heimatstadt Tübingen verlassen. Doch nach dem Tod des Großvaters, der eine Arztpraxis in Berlin hatte, möchte ihre Mutter diese weiterführen und auch der Vater wird zukünftig in die Familiengeschäfte einsteigen und die Tabakfabrik seiner Schwiegereltern leiten. Lucie ist entsetzt und tut sich anfangs schwer mit der großen Stadt Berlin und dem Finden von neuen Freundinnen, denn eine Seelenverwandte wie Helga wird sie niemals mehr finden, geschweige denn möchte sie ihre beste Freundin einfach ersetzen. Als Lucie sich dann endlich eingewöhnt hat, steigt der Hass auf Juden immer mehr an und das Leben der Familie wird davon immer mehr beeinträchtigt... Kristina Herzog versteht es, das Leben der jüdischen Familie Sternberg-Friedländer spannend und fesselnd zu erzählen. Gerade der zunehmende Hass auf Juden erschwert das Eingewöhnen in Berlin, was die Autorin so eindrücklich schildert, dass der Leser sofort spürt und nachvollziehen kann, wie es den Charakteren im Buch ergeht.  Schon vor einiger Zeit habe ich den ersten Teil der Reihe beendet, wollte nun aber endlich wissen, wie es denn mit der Familie weitergeht, vorallem weil demnächst schon der Fortsetzungsband der Reihe erscheint. Sehr gelungen finde ich, dass sie wichtige Details aus dem ersten Teil unauffällig wiederholt, sodass keine Unklarheiten beim Lesen auftreten.  Kristina Herzog hat es wieder geschafft, mich mitzureißen und mir wunderschöne Lesestunden geschenkt.

Fesselnd und sehr bewegend!
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