Warum bist du nicht vor dem Krieg gekommen?

Warum bist du nicht vor dem Krieg gekommen?

Softcover
3.914
Autobiografische ErzählungWeibliche ÜberlebendeErinnerungShoah-Überlebende

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Description

Ein wunderbares, ein anrührendes, ein trauriges, ein komisches Buch – Lizzie Dorons Erinnerungen einer Tochter an ihre Mutter in der hochgelobten Übersetzung von Mirjam Pressler haben ihre Leser im Sturm erobert. In eindringlichen und zum Teil aberwitzigen Episoden erzählt Elisabeth vom Leben mit ihrer Mutter in Tel Aviv: Helena ist eine Überlebende der Shoah, eine eigenwillige und kämpferische Frau, entschieden auf ihre Würde bedacht, die sie mit Witz und Einfallsreichtum zu wahren weiß.
»In der Tageszeitung Ma’ariv hieß es: ›Es gibt nur sehr wenige Bücher, die von der zweiten Generation geschrieben wurden, den Söhnen und Töchtern der ShoahÜberlebenden. Dieses ist das beste von allen.‹ Dem kann ich mich nur anschließen: Lizzie Dorons liebevolle Erinnerungen, die ihrer Mutter die Würde zurückgeben, sind wirklich etwas ganz Besonderes.« Angela Wittmann, Brigitte

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Softcover
Pages
130
Price
7.20 €

Author Description

Lizzie Doron, geboren 1953, lebt in Tel Aviv. 2003 wurde ihr Roman Ruhige Zeiten mit dem von Yad Vashem vergebenen Buchman-Preis ausgezeichnet. 2007 erhielt sie den Jeanette Schocken Preis - Bremerhavener Bürgerpreis für Literatur. In der Begründung der Jury heißt es: »Lizzie Doron ist eine israelische Schriftstellerin, die jenen eine Stimme gibt, die sie selber nicht erheben, die jenen Raum verschafft, den sie sich selber nicht nehmen könnten. Sie schreibt über Menschen, die von ‚dort’ kommen, die den Holocaust überlebten und nun zu leben versuchen. In Israel. Fremd, schweigend, versehrt – und stets ihre Würde wahrend. Mit großer Behutsamkeit nähert die Autorin sich ihren Figuren und mit großem Respekt wahrt sie Distanz.«

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Wie traurig die Welt ist und wie viel Schönheit selbst dadurch entstehen kann.

Das Buch zaubert die meiste Zeit ein Lächeln aufs Gesicht, mal amüsiert, mal peinlich berührt, und schafft es die restliche Zeit, wahre Trauer und Empathie fühlen zu lassen. Mitleid, wo keins sein soll, aber es geht nicht anders. Und mit Zunahme der Seiten wird klar, welch ein Trauma hinter der ganzen Sache steckt, wie bitter die Welt ist und wie viel Schönheit selbst dadurch entstehen kann.

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