Volkstumsarbeit und Grenzregion

Volkstumsarbeit und Grenzregion

Softcover

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Description

Als Folge des Versailler Vertrages fand in Schleswig-Holstein im Jahre 1920 eine Abstimmung um die deutsch-dänische Grenze und damit über die Zugehörigkeit der dort lebenden Bevölkerung zu Deutschland oder Dänemark statt. Das Ergebnis war die Abtretung des Landesteils Nordschleswig an Dänemark. In der Folge engagierte sich Schleswig-Holstein, namentlich insbesondere der „Schleswig-Holsteiner-Bund“, stark innerhalb der republikweit vernetzten Volkstumsarbeit mit dem Ziel einer Revision des bestehenden Grenzverlaufes. Hohe Bedeutung gewann dabei die sich in Schleswig-Holstein noch in den Anfängen befindende Volkskunde. Sie schien besonders geeignet zu sein für die ethnisch motivierte Konstruktion von Bildern der Region. Grundlage für diese Untersuchung zum Zusammenhang zwischen dem Diskurs über die Grenze und der argumentativen Verwendung volkskundlicher Wissensbestände bilden zudem Fragen nach dem Akteursnetz der Volkstumsarbeit und nach dessen vorherrschendem Verständnis von Identitäts- und Kulturpolitik in Schleswig-Holstein zwischen 1920 und 1930.

Book Information

Main Genre
Specialized Books
Sub Genre
Society & Social Sciences
Format
Softcover
Pages
216
Price
24.90 €

Author Description

Jenni Boie, Studium der Europäischen Ethnologie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Volontariat am Hamburger Museum der Arbeit, Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Promotion am Seminar für Europäische Ethnologie/Volkskunde der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, seit 2008 Mitarbeiterin bei der Stiftung Historische Museen Hamburg.