Verliebtsein macht kurzsichtig / Verliebtsein macht kurzsichtig 2
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JASMIN WHISCY stammt aus einem hübschen Dörfchen an der Donau bei Ulm und tanzt sich in ihrer Freizeit durchs Leben. Sie schreibt, weil sie gern kichernd vorm PC sitzt und es nicht aushält, einen Tag lang nicht ihre Charaktere zu quälen - oder sich über sie lustig zu machen. Kein Wunder, dass sie am liebsten Liebeskomödien für Mädchen verfasst. Nebenbei zeichnet Jasmin Whiscy an sogenannten Mangas und Doujinshis, Comics im japanischen Stil. Mehr darüber erfahrt ihr auf www.whiscy.de
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"Es ist nicht wichtig, für wen einen andere halten, wenn man weiß, wer man ist."
Achtung, zweiter Teil einer Reihe! Wer sich nicht Spoilern möchte, sollte das hier eventuell lieber nicht lesen. Zum Cover: Wie schon Teil 1 ist auch Teil 2 in einem erfrischenden Farbton gehalten, der im Voraus gute Laune macht. Diesmal in kräftigem Orange, das mir sogar noch besser gefällt als bei Teil 1. Aber vielleicht auch nur, weil ich nicht ganz die "Pinky-Princess" bin? Doch das macht dieses ja nicht weniger gelungen. Also grundlegend ist Teil 2, rein optisch gesehen, wieder sehr gelungen. Zum Inhalt: Brillenschlange und Glasauge. ~ "Ihr würdet doch so gut zusammenpassen!" - seit Neuestem muss sich die 16-jährige Charlotte sowas ständig anhören. Das gefällt dem Kupferdutt-Mädchen natürlich nicht, immerhin sind sie und Lockenkopf Klaus wirklich nur Freunde, sonst nichts. Oder? Die Geschichte um Charlotte und Klaus geht weiter, ihre Freundschaft festigt sich immer mehr und sie lernen sich noch viel besser kennen, verbringen fast jede freie Minute miteinander. Doch als Klaus einen großen Schritt tun will, erfährt er etwas, was ihn in seinem Entschluss befremdlicht. Meine Meinung: Genauso charmant und witzig geschrieben wie in Teil 1 geht es auch hier weiter. Die Charaktere lernt man etwas besser kennen, selbst die Nebencharaktere, weshalb mir eine Freundin von Charlotte - Eileen - teilweise auch etwas unsymphatisch war, andererseits hatte sie dann auch wieder Szenen, in denen sie und Milou irgendwie echte Freundinnen war und wo man gemerkt hat, dass Eileen auch nett ist. Milou ist aber irgendwie trotzdem noch mein allerliebster Lieblingscharakter aus dieser Reihe. Ich weiß nicht, sie ist einfach echt putzig. Jedenfalls startet die Geschichte gleich da, wo sie in Teil 1 aufgehört hat, bei dem Ausflug des Schachclubs, dessen Mitglieder so langsam auch Charlotte mögen lernen, auf der Reise. Und ihre gemeinsame Flamingo-Jagd - Ja, genau! - war wirklich zu amüsant. Ansonsten geht es natürlich mit der Schulzeit weiter und damit mit Charlottes Idee Nachhilfe zu geben. Wer ihr erster Schüler ist, ist dabei sogar jemand aus Klaus´ Vergangenheit, auf die ich so nicht näher eingehen möchte. So viel: Es kam ein Mädchen, dass er einst liebte und Tassilo war auch einmal sein bester Freund. Wenn das nicht die Leser des 1. Teils neugierig macht, weiß ich auch nicht. Ich finde aber auch die Beziehung von Klaus und Charlotte echt schön und vor allem auch, wie sie sich entwickelt, auch wenn es doch vergleichsweise schnell geht. Aber mir entgingen dabei auch nicht die, ich sag mal, "Easter Eggs" zu der sogenannten Schutzengel-Trilogie der gleichnamigen Autorin, die als Kinofilm mit eingeschoben wurde, was ich doch ziemlich genial fand. Ich habe sie zwar nicht gelesen, aber sie hat mich so auf jeden Fall ein wenig angefixt. Das fand ich ja auch irgendwie toll. Und der Cliffhanger am Ende, ja, was soll man dazu schon sagen. Generell war er für mich recht vorhersehbar, das macht ihn allerdings nicht weniger gemein. Fazit: Da ich es nun nicht besser oder schlechter fand als Teil 1 bekommt "Verliebtsein macht kurzsichtig 2" von mir wieder seine guten 4 Sterne. Auch wenn ich sagen muss, dass ich bereits in der Mitte ein paar bereits vorher geahnt habe, was passiert. Das hat diesen Teil dann wirklich etwas vorhersehbar eher gemacht. Deshalb insgesamt halt eben ein kurzweiliges, wenn auch schönes Lesevergnügen, das denjenigen, die Teil 1 bereits gefeiert haben, aber trotzdem ebenso gefallen wird. Für Zwischendurch wirklich eine schöne Geschichte zum Wohlfühlen und Abschalten vom stressigen Alltag.
Meine Meinung Geschichte Eine seichte Geschichte über das erste Mal verliebt sein. Alles fängt an mit der Zicke Charlotte, die wie so viele Teenies vom äußeren Aussehen schwärmt. Deshalb kommt es, dass sie sich in den Schulschwarm verliebt, mit dem sie nur ein einziges Mal minimalen Kontakt hatte. Natürlich beachtet sie dabei ihr Umfeld nicht und gerät von einem Schlamassel in das nächste. Der wohl wichtigste Faktor war für mich, dass alles einen Hintergrund hatte. Charlotte handelt nicht einfach so aus Trotz oder Coolness heraus. Sie hat eine Vergangenheit, die sie stark belastet und sie versucht stark zu sein und sich so zu entwickeln wie andere es wollen. In dem Buch wird der Prozess, den Jugendliche so durchleben, deutlich. Außergewöhnlich, dass ist dieses Buch. Doch nicht in der Geschichte. Diese ist altbekannt. Ein Liebeswirrwarr und bewusst werden über eigene Gefühle. Was die Geschichte so besonders macht ist der locker leichte Stil, der einen durch das Buch führt. Die Charaktere sind so liebevoll ausgearbeitet, dass man sie einfach ins Herz schließt. Die Situationen werden durch den Charme, den die Autorin so real rüberkommen lässt, einzigartig und geben einem regelmäßige Herzhüpfer. Da das Buch gespickt ist aus vielen kleinen Situationen, werden auch regelmäßig neue Themen aufgegriffen. Mal geht es ums Reiten, dann ist man plötzlich in der Physik oder doch ganz anders. In jedem Gebiet teilt die Autorin Wissen. Gerade die Vielfältigkeit der Themen stach mir ins Auge. Der erste Band hört mitten in einer interessanten Situation auf. In beiden Bänden bekommt der Leser einen fiesen Cliffhanger serviert. Die Bücher plätschern seicht dahin, locker leicht erfährt man das Leben. Und am Ende... explodiert die berühmt berüchtigte Bombe und das Warten beginnt. Genau solche Bücher bleiben in Erinnerung. Charaktere Die Charaktere sind unglaublich liebevoll ausgearbeitet. Jeder hat einen Hintergrund, der sich in der Gegenwart bemerkbar macht. Entwicklungen werden deutlich, sie wachsen einem allesamt ans Herz. Zunächst war Charlotte mir einen Tick zu zickig. In der Beschreibung deutlich:"Zicke trifft auf Streber" und eigentlich ist es schön die Kehrtwende zu sehen und den Spruch "Nicht alles was man sieht, stimmt" zu erleben. Ihre Zickigkeit hatte einen gewissen Charme und ich mochte sie dadurch keinesfalls weniger. Sie hatte eine erfrischende Art und Weise, die einem sofort ans Herz ging. Manchmal wirkte sie für mich jedoch eher wie zwölf und nicht wie 16. Am liebsten habe ich Klaus gewonnen. Er wirkt so ausgeglichen, aber auch in ihm brodelt es gewaltig. Zwiegespalten bin ich noch bei der guten Anna, die einerseits verständnisvoll und sanftmütig ist, manchmal aber auch gedanklich echt fies sein kann. Ich freue mich schon darauf ihre Hintergründe näher kennen zu lernen. Schreibstil & Sichtweise Das Buch scheint aus mehreren kleinen Situationen zu bestehen. Jede einzelne ist auf das Wesentliche fokussiert, was bei der Kürze auch nötig ist. Trotzdem kommen die Gefühle entsprechend rüber. Immer wieder gefreut zu lesen waren die Beschreibungen der Charaktere. So wurden diese oft nicht beim Namen benannt, sondern aufgrund einer Eigenschaft oder etwas Markantem benannt. Ich empfand dies als einzigartig. ("Das Mädchen mit dem Kupferdutt") Im zweiten Band werden die Situationen ausgeprägter. Geschrieben ist das Buch aus Charlottes Sicht in der dritten Person. Ab und zu wechseln die Sichten auch zu Freunden von ihr. Cover & Titel Die Cover sind relativ schlicht gehalten. Zunächst hat man noch die Farben der "rosaroten Brille", doch anscheinend wechselt die Farbe langsam in ein verliebtes Rot. Die Brille, die eine wichtige Rolle spielt, umrundet die Nummer des Bandes, was eine schöne Lösung ist. Vor allem der Titel hat es mir angetan. Oft liest man schon vorweg, dass der Protagonist Gefühle für eine andere Person hegt. Es werden leichte, aber nicht deutliche Zeichen gesetzt. Doch hier wird überdeutlich, wie Charlotte denkt, dass Klaus ein Freund ist. Diese "Kurzsichtigkeit" findet man auch im Titel wieder und er passt so wunderbar gut. Zitat " 'Flamingos können nicht fliegen!', behauptete Theo, woraufhin Klaus ihn eines Besseren belehren musste: 'Quatsch, natürlich können Flamingos fliegen, das sind keine Pinguine!' " - Position 332 aus Buch 2 Fazit Eine locker, leichte Reihe die tiefgründig die Entwicklung von Jugendlichen beschreibt. Am Anfang ging mir einiges zu schnell, sodass sich Fragezeichen aufbauten, doch dann nahm das Buch ein perfektes Tempo an und man möchte sich aus dieser tollen Welt nicht mehr lösen.
Kritik Dieses Buch wurde mit von der Autorin als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Erstmal vielen Dank dafür. Im folgenden nun mein Eindruck vom Buch. Das Cover ist wieder schön farbenfroh und macht neugierig auf den Inhalt. Der Schreibstil ist wie auch schon im ersten Teil abwechslungsreich und lässt sich flüssig hintereinander weglesen. Es gibt einen roten Faden und der Inhalt ist schlüssig. Teilweise ist das Buch aus der Sicht von verschiedenen Personen geschrieben, das gefällt mir sehr gut, denn so werden auch die Ansichten anderer Personen deutlich. Außerdem liebe ich die Querverweise die, die Autorin mit eingebaut hat. Welche Bücher das betrifft verrate ich an dieser Stelle nicht. Das Ende hat mich überrascht und lässt mich neugierig auf den Folgeband werden. Zusammenfassend eine sehr schöne Fortsetzung mit jeder Menge humorvollen Szenen. Ich kann diese Reihe bisher definitiv weiterempfehlen. Fazit Das Buch erhält 5 Sterne, ein sehr schöne Fortsetzung. Ich bin gespannt auf den dritten Band.
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JASMIN WHISCY stammt aus einem hübschen Dörfchen an der Donau bei Ulm und tanzt sich in ihrer Freizeit durchs Leben. Sie schreibt, weil sie gern kichernd vorm PC sitzt und es nicht aushält, einen Tag lang nicht ihre Charaktere zu quälen - oder sich über sie lustig zu machen. Kein Wunder, dass sie am liebsten Liebeskomödien für Mädchen verfasst. Nebenbei zeichnet Jasmin Whiscy an sogenannten Mangas und Doujinshis, Comics im japanischen Stil. Mehr darüber erfahrt ihr auf www.whiscy.de
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"Es ist nicht wichtig, für wen einen andere halten, wenn man weiß, wer man ist."
Achtung, zweiter Teil einer Reihe! Wer sich nicht Spoilern möchte, sollte das hier eventuell lieber nicht lesen. Zum Cover: Wie schon Teil 1 ist auch Teil 2 in einem erfrischenden Farbton gehalten, der im Voraus gute Laune macht. Diesmal in kräftigem Orange, das mir sogar noch besser gefällt als bei Teil 1. Aber vielleicht auch nur, weil ich nicht ganz die "Pinky-Princess" bin? Doch das macht dieses ja nicht weniger gelungen. Also grundlegend ist Teil 2, rein optisch gesehen, wieder sehr gelungen. Zum Inhalt: Brillenschlange und Glasauge. ~ "Ihr würdet doch so gut zusammenpassen!" - seit Neuestem muss sich die 16-jährige Charlotte sowas ständig anhören. Das gefällt dem Kupferdutt-Mädchen natürlich nicht, immerhin sind sie und Lockenkopf Klaus wirklich nur Freunde, sonst nichts. Oder? Die Geschichte um Charlotte und Klaus geht weiter, ihre Freundschaft festigt sich immer mehr und sie lernen sich noch viel besser kennen, verbringen fast jede freie Minute miteinander. Doch als Klaus einen großen Schritt tun will, erfährt er etwas, was ihn in seinem Entschluss befremdlicht. Meine Meinung: Genauso charmant und witzig geschrieben wie in Teil 1 geht es auch hier weiter. Die Charaktere lernt man etwas besser kennen, selbst die Nebencharaktere, weshalb mir eine Freundin von Charlotte - Eileen - teilweise auch etwas unsymphatisch war, andererseits hatte sie dann auch wieder Szenen, in denen sie und Milou irgendwie echte Freundinnen war und wo man gemerkt hat, dass Eileen auch nett ist. Milou ist aber irgendwie trotzdem noch mein allerliebster Lieblingscharakter aus dieser Reihe. Ich weiß nicht, sie ist einfach echt putzig. Jedenfalls startet die Geschichte gleich da, wo sie in Teil 1 aufgehört hat, bei dem Ausflug des Schachclubs, dessen Mitglieder so langsam auch Charlotte mögen lernen, auf der Reise. Und ihre gemeinsame Flamingo-Jagd - Ja, genau! - war wirklich zu amüsant. Ansonsten geht es natürlich mit der Schulzeit weiter und damit mit Charlottes Idee Nachhilfe zu geben. Wer ihr erster Schüler ist, ist dabei sogar jemand aus Klaus´ Vergangenheit, auf die ich so nicht näher eingehen möchte. So viel: Es kam ein Mädchen, dass er einst liebte und Tassilo war auch einmal sein bester Freund. Wenn das nicht die Leser des 1. Teils neugierig macht, weiß ich auch nicht. Ich finde aber auch die Beziehung von Klaus und Charlotte echt schön und vor allem auch, wie sie sich entwickelt, auch wenn es doch vergleichsweise schnell geht. Aber mir entgingen dabei auch nicht die, ich sag mal, "Easter Eggs" zu der sogenannten Schutzengel-Trilogie der gleichnamigen Autorin, die als Kinofilm mit eingeschoben wurde, was ich doch ziemlich genial fand. Ich habe sie zwar nicht gelesen, aber sie hat mich so auf jeden Fall ein wenig angefixt. Das fand ich ja auch irgendwie toll. Und der Cliffhanger am Ende, ja, was soll man dazu schon sagen. Generell war er für mich recht vorhersehbar, das macht ihn allerdings nicht weniger gemein. Fazit: Da ich es nun nicht besser oder schlechter fand als Teil 1 bekommt "Verliebtsein macht kurzsichtig 2" von mir wieder seine guten 4 Sterne. Auch wenn ich sagen muss, dass ich bereits in der Mitte ein paar bereits vorher geahnt habe, was passiert. Das hat diesen Teil dann wirklich etwas vorhersehbar eher gemacht. Deshalb insgesamt halt eben ein kurzweiliges, wenn auch schönes Lesevergnügen, das denjenigen, die Teil 1 bereits gefeiert haben, aber trotzdem ebenso gefallen wird. Für Zwischendurch wirklich eine schöne Geschichte zum Wohlfühlen und Abschalten vom stressigen Alltag.
Meine Meinung Geschichte Eine seichte Geschichte über das erste Mal verliebt sein. Alles fängt an mit der Zicke Charlotte, die wie so viele Teenies vom äußeren Aussehen schwärmt. Deshalb kommt es, dass sie sich in den Schulschwarm verliebt, mit dem sie nur ein einziges Mal minimalen Kontakt hatte. Natürlich beachtet sie dabei ihr Umfeld nicht und gerät von einem Schlamassel in das nächste. Der wohl wichtigste Faktor war für mich, dass alles einen Hintergrund hatte. Charlotte handelt nicht einfach so aus Trotz oder Coolness heraus. Sie hat eine Vergangenheit, die sie stark belastet und sie versucht stark zu sein und sich so zu entwickeln wie andere es wollen. In dem Buch wird der Prozess, den Jugendliche so durchleben, deutlich. Außergewöhnlich, dass ist dieses Buch. Doch nicht in der Geschichte. Diese ist altbekannt. Ein Liebeswirrwarr und bewusst werden über eigene Gefühle. Was die Geschichte so besonders macht ist der locker leichte Stil, der einen durch das Buch führt. Die Charaktere sind so liebevoll ausgearbeitet, dass man sie einfach ins Herz schließt. Die Situationen werden durch den Charme, den die Autorin so real rüberkommen lässt, einzigartig und geben einem regelmäßige Herzhüpfer. Da das Buch gespickt ist aus vielen kleinen Situationen, werden auch regelmäßig neue Themen aufgegriffen. Mal geht es ums Reiten, dann ist man plötzlich in der Physik oder doch ganz anders. In jedem Gebiet teilt die Autorin Wissen. Gerade die Vielfältigkeit der Themen stach mir ins Auge. Der erste Band hört mitten in einer interessanten Situation auf. In beiden Bänden bekommt der Leser einen fiesen Cliffhanger serviert. Die Bücher plätschern seicht dahin, locker leicht erfährt man das Leben. Und am Ende... explodiert die berühmt berüchtigte Bombe und das Warten beginnt. Genau solche Bücher bleiben in Erinnerung. Charaktere Die Charaktere sind unglaublich liebevoll ausgearbeitet. Jeder hat einen Hintergrund, der sich in der Gegenwart bemerkbar macht. Entwicklungen werden deutlich, sie wachsen einem allesamt ans Herz. Zunächst war Charlotte mir einen Tick zu zickig. In der Beschreibung deutlich:"Zicke trifft auf Streber" und eigentlich ist es schön die Kehrtwende zu sehen und den Spruch "Nicht alles was man sieht, stimmt" zu erleben. Ihre Zickigkeit hatte einen gewissen Charme und ich mochte sie dadurch keinesfalls weniger. Sie hatte eine erfrischende Art und Weise, die einem sofort ans Herz ging. Manchmal wirkte sie für mich jedoch eher wie zwölf und nicht wie 16. Am liebsten habe ich Klaus gewonnen. Er wirkt so ausgeglichen, aber auch in ihm brodelt es gewaltig. Zwiegespalten bin ich noch bei der guten Anna, die einerseits verständnisvoll und sanftmütig ist, manchmal aber auch gedanklich echt fies sein kann. Ich freue mich schon darauf ihre Hintergründe näher kennen zu lernen. Schreibstil & Sichtweise Das Buch scheint aus mehreren kleinen Situationen zu bestehen. Jede einzelne ist auf das Wesentliche fokussiert, was bei der Kürze auch nötig ist. Trotzdem kommen die Gefühle entsprechend rüber. Immer wieder gefreut zu lesen waren die Beschreibungen der Charaktere. So wurden diese oft nicht beim Namen benannt, sondern aufgrund einer Eigenschaft oder etwas Markantem benannt. Ich empfand dies als einzigartig. ("Das Mädchen mit dem Kupferdutt") Im zweiten Band werden die Situationen ausgeprägter. Geschrieben ist das Buch aus Charlottes Sicht in der dritten Person. Ab und zu wechseln die Sichten auch zu Freunden von ihr. Cover & Titel Die Cover sind relativ schlicht gehalten. Zunächst hat man noch die Farben der "rosaroten Brille", doch anscheinend wechselt die Farbe langsam in ein verliebtes Rot. Die Brille, die eine wichtige Rolle spielt, umrundet die Nummer des Bandes, was eine schöne Lösung ist. Vor allem der Titel hat es mir angetan. Oft liest man schon vorweg, dass der Protagonist Gefühle für eine andere Person hegt. Es werden leichte, aber nicht deutliche Zeichen gesetzt. Doch hier wird überdeutlich, wie Charlotte denkt, dass Klaus ein Freund ist. Diese "Kurzsichtigkeit" findet man auch im Titel wieder und er passt so wunderbar gut. Zitat " 'Flamingos können nicht fliegen!', behauptete Theo, woraufhin Klaus ihn eines Besseren belehren musste: 'Quatsch, natürlich können Flamingos fliegen, das sind keine Pinguine!' " - Position 332 aus Buch 2 Fazit Eine locker, leichte Reihe die tiefgründig die Entwicklung von Jugendlichen beschreibt. Am Anfang ging mir einiges zu schnell, sodass sich Fragezeichen aufbauten, doch dann nahm das Buch ein perfektes Tempo an und man möchte sich aus dieser tollen Welt nicht mehr lösen.
Kritik Dieses Buch wurde mit von der Autorin als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Erstmal vielen Dank dafür. Im folgenden nun mein Eindruck vom Buch. Das Cover ist wieder schön farbenfroh und macht neugierig auf den Inhalt. Der Schreibstil ist wie auch schon im ersten Teil abwechslungsreich und lässt sich flüssig hintereinander weglesen. Es gibt einen roten Faden und der Inhalt ist schlüssig. Teilweise ist das Buch aus der Sicht von verschiedenen Personen geschrieben, das gefällt mir sehr gut, denn so werden auch die Ansichten anderer Personen deutlich. Außerdem liebe ich die Querverweise die, die Autorin mit eingebaut hat. Welche Bücher das betrifft verrate ich an dieser Stelle nicht. Das Ende hat mich überrascht und lässt mich neugierig auf den Folgeband werden. Zusammenfassend eine sehr schöne Fortsetzung mit jeder Menge humorvollen Szenen. Ich kann diese Reihe bisher definitiv weiterempfehlen. Fazit Das Buch erhält 5 Sterne, ein sehr schöne Fortsetzung. Ich bin gespannt auf den dritten Band.






