Unsere Tage am Fluss (Zwischen Liebe und Erinnerung)
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Zwischen der Gegenwart und Bridgerton
Elisabeth hat ihre Journalistenkarriere gegen die Wand gefahren. Gelinkt wurde sie. Bösartig! Als ihre Schwester Lea ein altes Bild und einen Brief überreicht den sie in Haus der verstorbenen Oma gefunden hat, hebt das ihre Laune auch nicht. Ihre Schwester möchte das Elisa dee Sache mit dem Tagebuch auf den Grund geht. Ehe sie sich versieht, sitzt Elisa im Flugzeug nach London für ein Vorstellungsgespräch. Der eher reservierte Calam ist von Elisa auch nicht wirklich angetan, stellt sie aber trotzdem ein. Und natürlich erwischt er sie beim Schnüffeln, gerade als Elisa das Tagebuch entdeckt. Eine spannende Recherche über die Vergangenheit beginnt. Eine Reise, bei der sich Elisa und Calam näher kommen, als beide zunächst ahnten. Aber Calam ist vorsichtig. Er wurde schon einmal verraten, belogen und betrogen. Da ist eine Ex Journalisten nicht unbedingt, dass richtige als neue Freundin, oder? Und es gilt daas Geheimnis und Harriett aufzuklären. Fazit: Ich bin ja ein Karin Lindberg Fan und habe ja auch wirklich fast alle Bücher gelesen. Dieses ist anders. Es spielt in zwei Epochen. Ich war sofort drin und habe bei der Recherche mitgefiebert. Spannend waren die Kapitel aus der Zeit um 1900. Kenne hier nur die Bridgertonbücher und war positiv überrascht, wie gut die Kapitel waren. 🙂
Eine Geschichte auf zwei Zeitebenen und ein Familiengeheimnis, da bin ich sofort dabei. Unsere Tage am Fluss ist ein bewegender Roman, der mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen hat. Meine Neugierde war nach dem Klappentext geweckt und ich habe eine wundervolle Geschichte erwartet. Karin Lindberg verbindet gekonnt Vergangenheit und Gegenwart. Aber auch zwei Frauenleben, die auf den ersten Blick nichts gemeinsam haben und spinnt daraus eine Geschichte voller Geheimnisse und berührender Emotionen. Der Schreibstil von Karin Lindberg ist absolut flüssig und schlüssig. Sie bringt die Story gefühlvoll und bildhaft rüber. Die Szenen werden sehr lebendig erzählt. Rosewood Manor als Setting ist wie eine eigene Figur, die sehr geheimnisvoll und majestätisch ist, aber auch voller Geschichten steckt. Elisa mochte ich sofort. Sie besitzt eine Stärke, die sie selbst manchmal vergisst. Mit dem Foto und einer Anzeige macht sie sich auf die Suche nach Antworten und stürzt sich in ein Abenteuer. Dabei ist sie absolut mutig, aber auch von Selbstzweifeln geplagt. Die Begegnung mit Calam ist zunächst alles andere als glücklich. Sie ist geprägt von Zurückhaltung und Misstrauen. Doch auch von dieser langsamen Annäherung war ich begeistert. Nach echten Startschwierigkeiten bei den Beiden, fand ich es sehr schön, wie sehr die gemeinsamen Recherchen nicht nur Licht ins Dunkel der Vergangenheit bringen, sondern auch das Herz der beiden öffnen. Parallel dazu entführt uns die Geschichte von Harriett ins Jahr 1908. Diese wird absolut atmosphärisch, emotional und unglaublich eindringlich erzählt. Ihre innere Zerrissenheit zwischen Pflicht und Verlangen, zwischen Ehe und wahrer Liebe, hat mich tief berührt. Ich habe richtig mitgefiebert und mir gewünscht, dass Harrietts Träume wahr werden. Die Kontraste zwischen beiden Zeitebenen machen den Roman besonders fesselnd und zeigen, wie zeitlos Sehnsucht und Liebe sind. Für mich eine empfehlenswerte historische und zeitgenössische Liebesgeschichte.
Der Wechsel zwischen den Zeitebenen ist gelungen und es wird gut Spannung aufgebaut. Die Charaktere wurden sorgfältig ausgearbeitet und Elisas bzw. Harriets Probleme sind alle gut nachvollziehbar. Ich habe beim Lesen so manches Mal den Kopf geschüttelt, unter anderem wegen dem damaligen Frauenbild und dem, was im Sanatorium so alles vor sich ging. Ebenso habe ich immer mehr mitgefiebert, je weiter ich gelesen habe. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es hat eine gute Mischung von Krimi, Romance und Vergangenheitsbewältigung. Von mir gibt es daher eine #leseempfehlung
Dem Familiengeheimnis auf der Spur
"Unsere Tage am Fluss" von Karin Lindberg habe ich innerhalb von zwei Tagen komplett durchgelesen. Der Roman spielt in zwei Zeitebenen, Im Heute findet die Journalistin Elisa im Nachlass ihrer Großmutter eine merkwürdige Botschaft. Da sie gerade keinen Job hat, fliegt sie kurz entschlossen von Hamburg nach London, um sich in England auf Spurensuche zu begeben. Im Damals finden wir uns England 1908 wieder. Dort lernen wir Harriett kennen, Sie ist mit dem Adligen Edward verheiratet, der sie sehr schlecht behandelt. Als sie den Arzt Arthur Schelling kennen lernt, Harriett fühlt sich wieder als Frau., aber sie hat auch Angst vor ihrem Ehemann. Die Autorin versteht es gut, Stimmung zu transportieren. Selbst die Sprache hat sie den verschiedenen Zeitebenen angepasst. Sie beschreibt die verschiedenen Charaktere im Damals und im Heute sehr empathisch, man ist mittendrin im Geschehen, traurig, glücklich, wütend. Auch das Anwesen Rosewood Manor kann man sich gut vorstellen. "Unsere Tage am Fluss" ist ein Wohlfühlroman. Spannung, ein wenig Liebesgeschichte in zwei verschiedenen Jahrhunderten. Die Auflösung kam für mich nicht ganz überraschend, das musste aber auch nicht sein. Ich konnte bei diesem Roman jedenfalls wunderbar entspannen und werde mir die Autorin merken. Leser*innen, denen Romane mit britischem Flair in mehreren Zeitebenen gefallen, werden es sicher mögen! Eine Empfehlung und 4 Sterne gibt es von mir!
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Zwischen der Gegenwart und Bridgerton
Elisabeth hat ihre Journalistenkarriere gegen die Wand gefahren. Gelinkt wurde sie. Bösartig! Als ihre Schwester Lea ein altes Bild und einen Brief überreicht den sie in Haus der verstorbenen Oma gefunden hat, hebt das ihre Laune auch nicht. Ihre Schwester möchte das Elisa dee Sache mit dem Tagebuch auf den Grund geht. Ehe sie sich versieht, sitzt Elisa im Flugzeug nach London für ein Vorstellungsgespräch. Der eher reservierte Calam ist von Elisa auch nicht wirklich angetan, stellt sie aber trotzdem ein. Und natürlich erwischt er sie beim Schnüffeln, gerade als Elisa das Tagebuch entdeckt. Eine spannende Recherche über die Vergangenheit beginnt. Eine Reise, bei der sich Elisa und Calam näher kommen, als beide zunächst ahnten. Aber Calam ist vorsichtig. Er wurde schon einmal verraten, belogen und betrogen. Da ist eine Ex Journalisten nicht unbedingt, dass richtige als neue Freundin, oder? Und es gilt daas Geheimnis und Harriett aufzuklären. Fazit: Ich bin ja ein Karin Lindberg Fan und habe ja auch wirklich fast alle Bücher gelesen. Dieses ist anders. Es spielt in zwei Epochen. Ich war sofort drin und habe bei der Recherche mitgefiebert. Spannend waren die Kapitel aus der Zeit um 1900. Kenne hier nur die Bridgertonbücher und war positiv überrascht, wie gut die Kapitel waren. 🙂
Eine Geschichte auf zwei Zeitebenen und ein Familiengeheimnis, da bin ich sofort dabei. Unsere Tage am Fluss ist ein bewegender Roman, der mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen hat. Meine Neugierde war nach dem Klappentext geweckt und ich habe eine wundervolle Geschichte erwartet. Karin Lindberg verbindet gekonnt Vergangenheit und Gegenwart. Aber auch zwei Frauenleben, die auf den ersten Blick nichts gemeinsam haben und spinnt daraus eine Geschichte voller Geheimnisse und berührender Emotionen. Der Schreibstil von Karin Lindberg ist absolut flüssig und schlüssig. Sie bringt die Story gefühlvoll und bildhaft rüber. Die Szenen werden sehr lebendig erzählt. Rosewood Manor als Setting ist wie eine eigene Figur, die sehr geheimnisvoll und majestätisch ist, aber auch voller Geschichten steckt. Elisa mochte ich sofort. Sie besitzt eine Stärke, die sie selbst manchmal vergisst. Mit dem Foto und einer Anzeige macht sie sich auf die Suche nach Antworten und stürzt sich in ein Abenteuer. Dabei ist sie absolut mutig, aber auch von Selbstzweifeln geplagt. Die Begegnung mit Calam ist zunächst alles andere als glücklich. Sie ist geprägt von Zurückhaltung und Misstrauen. Doch auch von dieser langsamen Annäherung war ich begeistert. Nach echten Startschwierigkeiten bei den Beiden, fand ich es sehr schön, wie sehr die gemeinsamen Recherchen nicht nur Licht ins Dunkel der Vergangenheit bringen, sondern auch das Herz der beiden öffnen. Parallel dazu entführt uns die Geschichte von Harriett ins Jahr 1908. Diese wird absolut atmosphärisch, emotional und unglaublich eindringlich erzählt. Ihre innere Zerrissenheit zwischen Pflicht und Verlangen, zwischen Ehe und wahrer Liebe, hat mich tief berührt. Ich habe richtig mitgefiebert und mir gewünscht, dass Harrietts Träume wahr werden. Die Kontraste zwischen beiden Zeitebenen machen den Roman besonders fesselnd und zeigen, wie zeitlos Sehnsucht und Liebe sind. Für mich eine empfehlenswerte historische und zeitgenössische Liebesgeschichte.
Der Wechsel zwischen den Zeitebenen ist gelungen und es wird gut Spannung aufgebaut. Die Charaktere wurden sorgfältig ausgearbeitet und Elisas bzw. Harriets Probleme sind alle gut nachvollziehbar. Ich habe beim Lesen so manches Mal den Kopf geschüttelt, unter anderem wegen dem damaligen Frauenbild und dem, was im Sanatorium so alles vor sich ging. Ebenso habe ich immer mehr mitgefiebert, je weiter ich gelesen habe. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es hat eine gute Mischung von Krimi, Romance und Vergangenheitsbewältigung. Von mir gibt es daher eine #leseempfehlung
Dem Familiengeheimnis auf der Spur
"Unsere Tage am Fluss" von Karin Lindberg habe ich innerhalb von zwei Tagen komplett durchgelesen. Der Roman spielt in zwei Zeitebenen, Im Heute findet die Journalistin Elisa im Nachlass ihrer Großmutter eine merkwürdige Botschaft. Da sie gerade keinen Job hat, fliegt sie kurz entschlossen von Hamburg nach London, um sich in England auf Spurensuche zu begeben. Im Damals finden wir uns England 1908 wieder. Dort lernen wir Harriett kennen, Sie ist mit dem Adligen Edward verheiratet, der sie sehr schlecht behandelt. Als sie den Arzt Arthur Schelling kennen lernt, Harriett fühlt sich wieder als Frau., aber sie hat auch Angst vor ihrem Ehemann. Die Autorin versteht es gut, Stimmung zu transportieren. Selbst die Sprache hat sie den verschiedenen Zeitebenen angepasst. Sie beschreibt die verschiedenen Charaktere im Damals und im Heute sehr empathisch, man ist mittendrin im Geschehen, traurig, glücklich, wütend. Auch das Anwesen Rosewood Manor kann man sich gut vorstellen. "Unsere Tage am Fluss" ist ein Wohlfühlroman. Spannung, ein wenig Liebesgeschichte in zwei verschiedenen Jahrhunderten. Die Auflösung kam für mich nicht ganz überraschend, das musste aber auch nicht sein. Ich konnte bei diesem Roman jedenfalls wunderbar entspannen und werde mir die Autorin merken. Leser*innen, denen Romane mit britischem Flair in mehreren Zeitebenen gefallen, werden es sicher mögen! Eine Empfehlung und 4 Sterne gibt es von mir!










