Unlearn Patriarchy

Unlearn Patriarchy

by
Softcover
4.3481

By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.

Description

Obwohl wir inzwischen im 21. Jahrhundert leben, herrscht noch immer das Patriarchat.

Warum zur Hölle ist das so? Und was kann jede: r persönlich dazu beitragen, die häufig unbewussten toxischen Strukturen zu erkennen und aufzulösen? Dieser Sammelband mit bekannten Autor:innen bietet Hilfestellung. Sich gegen das Patriarchat zur Wehr zu setzen, ist besonders im Alltag schwierig. Denn Vieles ist uns so vertraut, dass wir es gar nicht hinterfragen. Sogar bekennende Feminist:innen tappen immer wieder in die gleichen Fallen. Wir schließen Frauen durch Sprache aus, folgen veralteten Vorstellungen von einer glücklichen Kleinfamilie inklusive traditionellen Rollenbildern. Oder wir passen uns männergemachten und kapitalistischen Strukturen an, wenn wir im Beruf erfolgreich sein wollen. Die Beitragenden der Anthologie UNLEARN PATRIARCHY berichten von ihren Erfahrungen und spüren eigenen fatalen Denkmustern nach. Sie zeigen, wie über alle Gesellschaftsbereiche hinweg von Sprache und Liebe über Arbeit bis hin zu Politik, Bildung oder Identität die patriarchalen Handlungsmuster gebrochen werden können und ein besseres Leben für alle möglich wird.

»Große strukturelle Denkhindernisse werden in diesem Buch von klugen Köpfen analysiert. Sie helfen zu verlernen, was Gegenwart und Zukunft zerstört!« Luisa Neubauer

Book Information

Main Genre
Biographies
Sub Genre
Miscellaneous
Format
Softcover
Pages
320
Price
15.50 €

Characteristics

1 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
28%
N/A
1%
N/A
31%
N/A
N/A
100%
100%
N/A

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
N/A
N/A
N/A
100%

Pace

Fast0%
Slow0%
Moderate100%
Variable0%

Writing Style

Simple0%
Complex100%
Moderate0%

Posts

76
All
4

Ein wichtiges Buch über das Verlernen patriarchaler Strukturen – mit Stärken & Schwächen. In 15 Essays schreiben Autorinnen wie Kübra Gümüşay, Emilia Roig & Kristina Lunz über Macht, Sprache, Arbeit, Familie & Politik. Klingt divers – ist aber nicht ganz so vielfältig, wie es scheint.

Die Beiträge decken ein breites Themenspektrum ab, darunter Sprache, Liebe, Arbeit, Politik, Bildung und Identität. Jeder Autorin bringt dabei eine individuelle Perspektive ein, basierend auf persönlichen Erfahrungen und fachlicher Expertise. So vielfältig die Themen erscheinen mögen, so homogen wirkt mitunter der Erfahrungshintergrund vieler Autorinnen. Die Stimmen stammen überwiegend aus einem akademischen, urbanen und teils wirtschaftselitären Milieu. Die Alltagsrealitäten von marginalisierten Frauen – etwa mit niedrigem Einkommen, nicht-akademischem Hintergrund oder außerhalb westlicher Metropolen – bleiben weitgehend unberücksichtigt. Dies kann den Eindruck verstärken, dass Unlearn Patriarchy zwar ein wichtiges feministisches Projekt ist, aber nicht alle Frauen gleichermaßen repräsentiert. Ein weiterer Kritikpunkt betrifft die Umsetzungsebene. Viele Essays enden mit Appellen oder abstrakten Überlegungen, liefern aber wenig konkrete Impulse, wie sich patriarchale Muster im Alltag gezielt verlernen lassen. Die Reflexion bleibt häufig auf einer diskursiven Ebene stehen, ohne sie in pragmatische Handlungsstrategien zu übersetzen. Manche Beiträge haben mir richtig gut gefallen und waren sehr interessant, andere konnten mich nicht so packen, auch wegen dem oben genannten Punkt. Trotzdem war es ein gutes Buch und gibt viele Denkanstöße, nur mehr Vielfalt hätte dem Buch gutgetan. Frauen aus mehreren Schichten und Ethnien, nicht nur privilegierte Frauen.

5

Patriarchat verlernen

Ich bin sehr begeistert von Unlearn Patriarchy und werde das Buch mit Sicherheit weiterempfehlen. Das Buch besteht aus mehreren Essays zu Themen, in denen ein Umdenken stattfinden muss, um dem Patriarchat entgegenzuwirken. Besonders gut haben mir die Essays zu den Themen Bildung, Rassismus, Identität und Kapitalismus gefallen. Nicht jedes Essay liest sich schnell weg, teilweise ist es durchaus harte Kost und ich hatte nach den jeweiligen Kapiteln häufig das Bedürfnis, das Buch erstmal wegzulegen, um über das Gelesene nachdenken zu können. Nichtsdestotrotz ist es einfach wichtig, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und ich habe tatsächlich einige neue Denkweisen und Verhaltensweisen für mich übernehmen können.

5

Ich habe sehr lange an diesem Buch gelesen, weil viele Dinge mich immer wieder so wütend machen, dass ich oft Pausen brauche. Ein tolles Kompendium!

Ja, viele Theorien und Erkenntnisse dieses Buches waren mir nicht völlig neu, aber das betont nur ihre Wichtigkeit. Und die Sichten auf das Patriarchat und seine Abgründe aus so vielen unterschiedlichen Lebensbereichen heraus bringt doch immer wieder Aha-Momente.

Ich habe sehr lange an diesem Buch gelesen, weil viele Dinge mich immer wieder so wütend machen, dass ich oft Pausen brauche. Ein tolles Kompendium!
4.5

„Das Patriarchat zu verlernen, Klasse zu verlernen, Rassismus zu verlernen, bedeutet nicht, deren Existenz zu leugnen. Es meint nicht, deren Gewalt zu ignorieren. Es beinhaltet nicht, deren Systematik und strukturelle Natur zu negieren. Verlernen bedeutet, den Missstand ganz genau zu studieren und es genau deshalb anders zu machen.“ „Veränderungen müssen uns keine Angst machen, sie können unser Leben erweitern und bereichern.“ „Wissenschaft ist daher das, was weiße Männer dafür halten, und das, was alle anderen von weißen Männnern als wissenschaftlich zu erkennen gelernt haben.“

Wow, mein Gehirn ist mit neuen Denkanstößen jetzt bis zum Rand gefüllt! 😅 Das Konzept des Buches, bei dem viele unterschiedliche Autor*innen einen Beitrag schreiben fand ich gut, man hatte unterschiedliche Herangehensweisen und Arten, mit denen einem das Thema Feminismus und das Verlernen des Patriarchats näher gebracht wurde. Es wurde viele verschiedene Themen bedient. Auf der einen Seite gefiel mir das sehr gut, weil man eben viele Facetten nähergebracht bekommen hat und das Patriarchat eigentlich in jeden Bereich des Lebens tief eingedrungen und erobert hat. Auf der anderen Seite war eben nicht so viel Zeit, um sich mit einem Teilthema näher zu beschäftigen und groß in die Tiefe zu gehen. Im Allgemeinen hat man durch die verschiedenen Essays einen guten Überblick bekommen und jetzt kann man sich eben nochmal tiefer damit beschäftigen und seinen ganzen neuen Denkanstößen nach gehen. Außerdem muss ich sagen, dass durch die unterschiedlichsten Autor*innen, die ihrer zu Wort gekommen sind, einem einige Schreibstile sehr gut gefallen haben und man viel nachvollziehen konnte, während andere einen kaum abgeholt haben. Insgesamt ist das aber auf jeden Fall ein Buch, dass ich allen ans Herz legen würde, um einen Einstieg in den Feminismus zu machen, durch den wir schließlich alle profitieren. Und weil es so augenöffnend und Gedanken anregend ist, hier noch ein paar Zitate: „Seltsame Entscheidungeb sind bei anderen viel einfacher zu erkennen als bei uns selbst.“ „Die Vorstellung, wie Frauen zu sein, auszusehen und sich zu verhalten ah en - auch, wenn sie Sex haben -, sind innerstlichen Kulturen in erster Linie von Mönnern geprägt.“ „Frauen werden als Menschen betrachtet, denen etwas fehlt, wenn sie nicht auch ein Kind bekommen. Da schult auch für queere Menschen.“ „Der Emanzipation Schritt für freiere Familien ist, jedes Kind lieben zu können - unabhängig davon, ob man es selbst geboren oder gezeugt hat.“ „Familie neu zu lernen, kann daher heißen, sie nicht zu begreifen als etwas, das man einmal gründet, sondern über unser Handeln in die Welt zu bringen. Familien formen, erweitern, erneuern sich, indem wir unsere Beziehungen über aktives Tun vor-und miteinander zum Ausdruck bringen. Familien stehen nicht still, sondern verändern sich jeden Tag.“ „Die Norm ist seit Jahrtausenden der Mann. Jenes sozial konstruierte Geschlecht, an dem alles bemessen wird.“ „Der Akt der Identitätsbildung suggeriert, Menschen durchliefen einen durch die Selbstwahrnehmung gelenkten, aber ansonsten losgelösten Prozess, in dem sie feststellen, wer sie sind, wem sie zugehören, woran sie glauben und wo die eigenen persönlichen Merkmale und Kompetenzen liegen. Wir „identifizieren“ uns also mit etwas, einer Eigenschaft, einer Rolle, einer Gruppe und finden unser Ich in einer Mischung aus Selbstbestimmung und Fremdzuschreibung. Wenn wir eine Schicht tiefer graben, sehen wir, dass dieser Prozess innerhalb des patriarchalen Systems gefärbt, beeinflusst und einschlägig motiviert ist. Wie jedes System ist das Patriarchat darauf ausgelegt, sich selbst zu erhalten. Es möchte überleben, es möchte sich fortpflanzen, es möchte sich ausbreiten und bestehen. Dies beinhaltet, dass wir unsere Identitäten weiterhin innerhalb der vom Patriarchat vorgegebenen Kategorien und Strukturen verorten, dass unsere eigene Identität nie losgelöst, nie frei gewählt, nie unvoreingenommen sein kann. Identität zu verlernen heißt, nicht sich selbst zu finden, sondern vielmehr anzuerkennen, dass die eigene Identität konstruiert ist, ein Herstellungsakt, der keiner freien Wahl unterliegt und immer im Spannungsfeld zwischen Psyche und Gesellschaft stattfindet.“ „Wir dürfen Visionen haben, die verrückt klingen, wir dürfen auf dem Weg Fehler machen und von diesen Fehlern lernen. Aber nur weil etwas nicht einfach ist und nicht direkt funktioniert, so wie wir es uns gewünscht haben, heißt das nicht, dass ein neuer Weg uns nicht zum Ziel führen wird.“ „Aber der Status quo lässt sich eben nur ändern, wenn wir ihn als nicht rechtmäßig erkennen und dagegen vorgehen. Lautstark, vehement und unbeirrbar.“ „Frauen, die bestimmter auftreten und durchsetzungsfähiger sind, werden Studien zufolge häufiger sexuell belästigt.“ „Das bedeutet: Obwohl unser derzeitiges internationales Rechtssystem neutral zu sein vorgibt, ist es das nicht. Denn es wurde weitgehend von (weißen) Männern und für (weiße) Männer entwickelt, vereinbart und umgesetzt.“ „Die traditionell patriarchalen Rollenbilder führen dazu, dass Menschen nicht das machen, was sie wollen oder gut können, sondern das, was von ihnen erwartet wird.“ „Wir müssen nicht um Macht kämpfen, sondern Macht wächst, wenn sie geteilt wird.“

„Das Patriarchat zu verlernen, Klasse zu verlernen, Rassismus zu verlernen, bedeutet nicht, deren Existenz zu leugnen. Es meint nicht, deren Gewalt zu ignorieren. Es beinhaltet nicht, deren Systematik und strukturelle Natur zu negieren. Verlernen bedeutet, den Missstand ganz genau zu studieren und es genau deshalb anders zu machen.“

„Veränderungen müssen uns keine Angst machen, sie können unser Leben erweitern und bereichern.“

„Wissenschaft ist daher das, was weiße Männer dafür halten, und das, was alle anderen von weißen Männnern als wissenschaftlich zu erkennen gelernt haben.“
2

Ein Essayband mit Licht und Schatten

Das Hörbuch vereint zahlreiche Essays verschiedener Autor*innen, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit patriarchalen Strukturen auseinandersetzen. Die Bandbreite reicht von persönlichen Erfahrungsberichten über wissenschaftliche Beiträge bis hin zu fiktionalen Texten und Gesprächsformaten. Diese Vielfalt ist grundsätzlich spannend – gleichzeitig führt sie aber auch zu deutlichen Qualitätsunterschieden zwischen den einzelnen Essays. Inhaltlich empfand ich vieles als nicht wirklich neu. Viele Themen und Argumente wiederholen sich teilweise, wodurch sich das Buch stellenweise redundant anfühlt. Zudem bleiben viele Beiträge eher an der Oberfläche und kratzen wichtige Fragen nur an, ohne tiefergehende Analysen oder konkrete Handlungswerkzeuge anzubieten. Gerade ein Ausblick mit praktischen Ansätzen zum eigenen Handeln hat mir gefehlt. Ein Aspekt, der mich gleich zu Beginn irritiert hat, war die Verwendung des Begriffs „Powerfrau“ von der Autorin. Dieser Begriff impliziert, dass „normale“ Frauen nicht genug leisten und dass besondere Leistungen nur einer speziellen Kategorie zugeschrieben werden. Dass es kein entsprechendes männliches Pendant wie „Powermann“ gibt, verdeutlicht die misogynen Strukturen, die sich auch in Sprache widerspiegeln – ähnlich wie beim verbreiteten Begriff „Rabenmutter“, während „Rabenvater“ kaum existiert. 😶 Besonders positiv hervorheben möchte ich das Essay „Unmearn Sprache“ von Kübra Gümüşay, das zu den stärksten Beiträgen des Buches zählt. Ebenfalls sehr eindrücklich war „Unlearn Gender“ von Linus Giese. 💯 Zum Hörbuch selbst: Da es sich um Essays vieler Autorinnen handelt, wirkt es etwas befremdlich, dass sämtliche Texte – auch Gesprächsformate – von derselben Stimme gelesen werden. Hier hätte eine vielfältigere Sprecherinnenbesetzung besser zur Struktur des Buches gepasst. Trotz meiner Kritik bleibt das Werk thematisch wichtig. Am Ende steht ein starkes Zitat, das den Kern der Botschaft gut zusammenfasst: „Vorurteile haben wir alle. Das ist menschlich. Wir können aber lernen, diese zu identifizieren, zu hinterfragen und von unserem Entscheidungsprozess zu entkoppeln. Wir sind nicht immer daran schuld, dass wir diese Vorurteile haben, aber wir sind dafür verantwortlich, wenn wir unser Verhalten nicht ändern. Wir können lernen, die Fehler der Vergangenheit nicht zu reproduzieren. Wir können lernen, Barrieren abzubauen und Neues zu ermöglichen. Wir können lernen, inklusiver zu sein. Wir können lernen, die Andersartigkeit als Mehrwert zu sehen. Wir können lernen, nicht gegeneinander zu konkurrieren, sondern miteinander zu kollaborieren. Wir können lernen, dass es uns allein besser geht, wenn alle teilhaben.“ ‼️💯 Insgesamt konnte mich das Hörbuch emotional nicht wirklich abholen. Dennoch interessiert mich das Thema weiterhin, weshalb ich auch in den zweiten Teil hineinhören werde.

5

Eine intersektionale, kluge und dringend notwendige Essaysammlung!

"Unlearn Patriarchy" ist eine äußerst informative und vielseitige Essaysammlung von überwiegend weiblichen, aber auch queeren und marginalisierten Autor*innen. In zahlreichen Themenbereichen – Sprache, Gender, Liebe, Arbeit, Wissenschaft, Sex, Familie, Identität, Rassismus, Bildung, Kapitalismus, Politik, Geld, Technologie und Macht – wird aus einer intersektionalen Perspektive aufgezeigt, wie tief patriarchale Muster in unserem Denken und Handeln verankert sind und wie wir lernen können, diese bewusst zu hinterfragen und zu verlernen. Ich habe viele neue Denkanstöße erhalten und einiges dazugelernt. Ein wichtiges, kluges und inspirierendes Buch, das zeigt, warum das Aufbrechen patriarchaler Strukturen für Gleichberechtigung und gesellschaftlichen Fortschritt unverzichtbar ist. Klare Leseempfehlung!

4

Gute Texte. Aber alle Autor*innen sind enorm privilegiert.

3

Ein interessantes Buch, das sich gut dafür eignet mit anderen zu diskutieren und Erfahrungen auszutauschen. Wer sich eine theoretische Grundlage zur Rolle des Patriarchats in unserer heutigen Welt anlesen möchte, dem kann ich dieses Buch definitiv empfehlen.

Das Buch liefert einige interessante Denkansätze und zeigt Strukturen auf, die mir so nicht bewusst waren. Leider bleiben die Texte insgesamt eher theoretisch. Es gibt zwar Beispiele aus dem Alltag, praktische Tipps wie man mit den Missständen ganz persönlich umgehen kann gibt es dagegen nicht. Tatsächlich ist das auch mein größter Kritikpunkt an dem Buch. Denn ein Verlernen patriarchaler Strukturen passiert aus meiner Sicht eben vor allem durch konkretes Handeln und nicht nur durch Theorie. Für diese Veränderungen hätte ich mir in den Essays praktische Impulse gewünscht.

Ein interessantes Buch, das sich gut dafür eignet mit anderen zu diskutieren und Erfahrungen auszutauschen. Wer sich eine theoretische Grundlage zur Rolle des Patriarchats in unserer heutigen Welt anlesen möchte, dem kann ich dieses Buch definitiv empfehlen.
5

so spannende Einblicke!

Dieses Buch hat mich viel gelehrt, hat Einblicke in so viele wichtige Aspekte von Patriarchart und Feminismus gegeben und mich dabei von Seite eins an gefesselt. Bitte lest dieses Buch! Ich bin schon jetzt gespannt auf den zweiten Teil und was ich da noch alles lernen werde! Regt zum Nachdenken und Überdenken an und ich habe ehrlich größten Respekt vor den Leistungen aller Autor*innen! Was für bemerkenswerte Menschen!

5

Ein so wichtiger Sammelband an spannenden Inputs zu den verschiedensten Themen. Kaum auf einzelne zu beschränken, weil das Buch als Ganzes nicht nur wichtig ist, sondern zum Nachdenken und Umdenken einlädt - gerade auch weiße Cis-Männer. Auswahl meiner wichtigsten Aussagen aus dem Buch, auch wenn es noch so viele mehr gibt: „Wer antritt, die Missstände unserer Gesellschaft zu bekämpfen, muss in zwei Welten leben. In der Welt, wie sie ist, und in der Welt, wie sie sein könnte, einer Utopie. Die Missstände der einen Welt genau zu studieren, um sie für die andere Welt aktiv zu verlernen. Um dann eine neue Welt zu erproben. Neues Wissen zu erwerben. Durch Fehler, durch Stolpern und Scheitern, durch Probieren und Erkennen.“ (Seite 23 - Unlearn Sprache - Kübra Gümüsay) „Absolute Weltbilder, die auf der Unterdrückung anderer Perspektiven aufbauen, sind übrigens keine Meinungen. Es sind menschenfeindliche Ideologien - und die brauchen keine Öffentlichkeit, sondern Menschen, die ihnen widersprechen.“ (Seite 30 - Unlearn Sprache - Kübra Gümüsay) „Wissenschaft ist eine unglaublich wichtige Errungenschaft, die das Leben von uns allen deutlich verbessert hat, aber es gibt extrem viel Luft nach oben, was der Klimawandel eindrücklich demonstriert. Ein Wirtschafts- und Wissenschaftssystem, dass von weißen Männern etabliert wurde, hat letztlich nicht nur, aber insbesondere für sie das Leben richtig gut gemacht. Gendergerechtigkeit, nur für Weiße, nur für Reiche wäre ein fatales Resultat des Versuchs, die Mechanismen des Patriarchats zu verlieren – ungerecht in allen Aspekten, auch dem gegenüber, was Wissenschaft sein könnte.“ (Seite 109f. - Unlearn Wissenschaft - Frederike Otto) „Langsam formt sich ein Bild von Macht, die sich aus Vertrauen, aus Gemeinschaft, aus Wertschätzung, aus Empathie schöpft. Die endlos ist. Die wächst, wenn andere ermächtigt werden. Die das Gegenteil von Gewalt ist. Die einlädt. Die befreit. Die liebt. Entspricht dieses Bild der Realität? Kaum. Und doch kann es sie werden. Macht wird verliehen, nicht genommen oder besessen. Oder anders: Die Macht liegt dort, wo wir glauben, dass sie liegt. Wir alle haben die Macht, Macht neu zu denken.“ (Seite 288 - Unlearn Macht - Naomi Ryland)

5

Wichtiges Buch

Das Buch hat mir viele Augen geöffnet. Ich mag das Konzept sehr, dass in jedem Kapitel die Autorinnen ein persönliches Thema aufgreifen und auf ihre Art den patriarchalen Einfluss aufzeigen. Ein sehr guter Einstieg sich mehr mit dem Patriarchat zu beschäftigen.

3.5

Unbequem, aber wichtig

Das Buch zeigt einem die eigenen Privilegien auf und zeigt auf Denkmuster, die man selbst durchbrechen muss. Das bedeutet Arbeit und ist viel anstrengender als nur wütend auf Männer zu sein. Deswegen ist es glaube ich ganz gut, es nicht am Stück zu lesen, sondern jedes Kapitel etwas sacken zu lassen.

4

Super einsteiger:innenfreundliche Textsammlung mit vielen intersektionalen Beiträgen zum (alltäglichen) Feminismus

„Unlearn Patriarchy (1)“ ist eine sehr gute Textsammlung für Einsteiger:innen, aber auch für fortgeschrittene Lesende sind tolle Texte dabei. Die Beiträge sind alle samt sehr intersektional, divers & abwechslungsreich. Sehr toll ist die leichte Verständlichkeit und die einfache Sprache der Beiträge. Außerdem gibt es einen umfangreichen Glossar, viele Anmerkungen der Autor:innen und eine gute Leseliste für weitergehende Lektüre. Ich hab mit diesem Werk auf jeden Fall eine gute Sammlung an Texte gefunden, die ich zukünftig gerne für Einsteiger:innen empfehlen werde. Hab mir auch schon überlegt, meiner Schwiegermama eine Ausgabe zu schenken, weil sie sich schon gerne in die Themen einlesen möchte und daran interessiert ist, aber oft Hemmung wegen der Verständlichkeit äußert. Das sollte mit diesem Werk gut in Angriff genommen werden können!

Super einsteiger:innenfreundliche Textsammlung mit vielen intersektionalen Beiträgen zum (alltäglichen) Feminismus
4

Der Sammelband „Unlearn Patriarchy“ von Jaspers, Ryland & Horch lässt 16 Autor*innen in 15 informativen Essays zu Wort kommen. Wie man wahrscheinlich erwarten kann, gibt es qualitative Schwankungen unter den einzelnen Beiträgen. Das liegt aber natürlich immer auch im Auge des/der Betrachter*in. Bemerkenswert ist die Auswahl des großen Themensprektrums, das von den Herausgeberinnen gewählt wurde. Beginnend mit einer unserer Grundlagen der Kommunikation, der Sprache, über das Neudenken von Gender und Liebe oder die Beschäftigung mit Arbeit, Familie oder Bildung in einem patriarchalen und kapitalistischen System. Festzuhalten ist, dass die unterschiedlichen Autor*innen und ihre Gedanken definitiv eine Bereicherung für den eigenen Horizont darstellen. Sammelbände stellen immer eine Herausforderung für Leser*innen dar, da man sich auf immer wieder neue Arten des Erzählens, Schreibens und in diesem Buch auf sehr unterschiedliche Themen einstellen muss. Ich habe dafür also auch eine ganze Menge Zeit gebraucht. Das sollte aber nicht davon abhalten, es anzugehen und zu lesen.

Post image
5

Wichtiges Buch

Dieses Buch ist ein Muss für jeden. Als weiße Frau hat mir das Lesen der Perspektiven anderer marginalisierter Gruppen die Augen für die tiefgreifenden Auswirkungen des Patriarchats geöffnet. Ich habe nur ein Kapitel übersprungen (Unlearn Geld), aber ich werde mir auf jeden Fall den nächsten Teil zulegen und lesen.

4

Sehr relevant, teils etwas langatmig.

Ich habe lang gebraucht dieses Buch zu lesen, da vieles sich trotz verschiedener Themen wiederholt dadurch etwas Abwechslung verloren geht. Der Kritik von @badbutterfly, dass der gesellschaftliche Hintergrund der AutorInnen diverser hätte sein können, kann ich auch zustimmen. Auf jeden Fall ist dieses Buch aber eines, was man gelesen (oder auch gehört) haben sollte. Viele interessante Denkanstöße bleiben bei mir definitiv hängen. Am besten haben mir die Essays "Unlearn Identität" und "Unlearn Bildung" gefallen. Definitiv sehr lesenswert!

Sehr relevant, teils etwas langatmig.
5

Vielsagend

Die verschiedenen Schreibstile und Schwerpunkte spiegeln die Themen so individuell wider, so dass für jede:n was dabei ist. Denkanstöße gibt es somit genug. Es ist ein Buch, was jede:r lesen sollte. Zudem ist es ein Buch, welches man gut zusammen lesen kann 😉

5

Wieder ein Buch, das jeder Mensch lesen sollte🤝🏻

Ich fand es so klasse, dass die patriarchalen Strukturen von so vielen Seiten und Perspektiven auseinander genommen wurde…Kapitalismus, Feminismus, Rassismus, Mutterschaft…hab wieder sehr viel dazu gelernt und ich finde es so unglaublich wichtig! Auch einfach mal meine ganzen Privilegien zu hinterfragen. Danach habe ich erstmal meine Pronomen in meine E-Mail Signatur eingefügt 😇😌

Wieder ein Buch, das jeder Mensch lesen sollte🤝🏻
4

Unlearn Patriarchy als ein thematischer Werkzeugkasten

Ein vielstimmiger Essayband, der einen richtig guten Rundumblick gibt: Sprache, Gender, Liebe, Arbeit, Bildung, Rassismus, Macht und mehr. Für mich liegt die Stärke darin, wie unterschiedlich die Perspektiven sind - mal persönlich, mal analytisch. Ideal, um Themen zu sortieren und danach gezielt weiterzulesen. Insgesamt: ein sehr zugänglicher Einstieg ins Verlernen.

5

Wichtig!

So ein tolles und wichtiges Buch! Es beleuchtet Themen die im Zusammenhang mit dem Partrichart stehen, die man sonst gar nicht so auf dem Schirm hat. Ich würde es wirklich allen empfehlen es zu lesen und ich freue mich auf den zweiten Teil. :)

5

Patriarchat•Machtstrukturen•soziale Gerechtigkeit

„Unlearn Patriarchy” ist ein gelungener Sammelband, der sich dem Thema Patriarchat und seiner Dekonstruktion auf eine zugängliche und vielfältige Weise nähert. Als Einsteiger:innen-Buch ist es besonders wertvoll, da es Leser:innen die Möglichkeit bietet, sich mit einer breiten Palette von Themen auseinanderzusetzen, die im Zusammenhang mit patriarchalen Strukturen stehen. Der Sammelband überzeugt durch die Vielzahl an Perspektiven und Ansätzen, die er zusammenbringt. Verschiedene Autor:innen beleuchten das Patriarchat aus unterschiedlichen Blickwinkeln – sei es durch soziologische, kulturelle, historische oder persönliche Analysen. Diese Vielfalt macht das Buch zu einem umfassenden und dennoch leicht verständlichen Werk, das gerade für Menschen, die sich zum ersten Mal intensiv mit der Thematik beschäftigen, ideal ist. Mit seiner klaren Sprache und der gut strukturierten Aufbereitung der Themen ist der Sammelband ein hervorragendes Werkzeug für alle, die sich intensiver mit Geschlechtergerechtigkeit und der Dekonstruktion von Machtstrukturen beschäftigen möchten. Die Beiträge sind gut ausgewählt und ergänzen sich wunderbar, sodass am Ende ein stimmiges Gesamtbild entsteht. Alles in allem verdient „Unlearn Patriarchy” eine Bewertung von 5/5. Es ist ein Buch, das nicht nur informiert, sondern auch inspiriert und motiviert, aktiv zu werden. Ein absolutes Muss für alle, die die patriarchalen Muster in unserer Gesellschaft verstehen und ändern wollen.

4

Einige wirklich gute Beiträge, mit einem umfassenden Blick auf fast alle Lebensbereiche. Favoriten sind unlearn liebe und unlearn Macht.

Einige wirklich gute Beiträge, mit einem umfassenden Blick auf fast alle Lebensbereiche. Favoriten sind unlearn liebe und unlearn Macht.
4

Viele neue Gedankenanstösse

Das Buch vereint eine Reihe von Beiträgen bekannter Autoren und Autorinnen, die sich unter verschiedenen Aspekten mit dem Thema Patriarchat auseinandersetzen z.B. unlearn macht, unlearn geld, unlearn rassismus, unlearn gender. Ich habe es zunächst als sehr sperrig und schwierig zu lesen empfunden, da Begriffe wie BIPOC, FLINTA etc. verwendet werden, gegendert wird und mit Gendersternchen geschrieben wird. Aber man gewöhnt sich dran. Inhaltlich war es teilweise für mich sehr interessant und hat mich zum Nachdenken angeregt.

3

Unlearn Patriarchy Dieses Buch hat mich zum Nachdenken gebracht, aber nicht vollständig überzeugt. Unlearn Patriarchy analysiert sehr präzise, wie tief patriarchale Strukturen in unserem Alltag, unserer Sprache und unseren Beziehungen verankert sind. Viele Beobachtungen sind treffend formuliert und spiegeln gesellschaftliche Realität deutlich wider. Ich habe mich beim Lesen mehrfach dabei ertappt, wie ich innerlich genickt habe, weil die beschriebenen Muster so offensichtlich und gleichzeitig so normalisiert sind. Was mir jedoch gefehlt hat, ist der nächste Schritt. Für mich bleibt das Buch stark in der Beschreibung des Ist-Zustands stehen. Die Analyse ist fundiert, aber konkrete Lösungsansätze oder praktikable Strategien, wie patriarchale Strukturen aktiv verlernt und verändert werden können, bleiben zu vage. Gerade weil das Thema so wichtig ist, hätte ich mir mehr Handlungsorientierung gewünscht. Ein klarer, mutiger Ausblick oder greifbare Werkzeuge hätten dem Buch mehr Tiefe und Wirksamkeit verliehen. Ich habe das Gefühl, dass hier ein großer, entscheidender Teil fehlt, nämlich der Transfer von Erkenntnis in Veränderung. Das macht das Buch nicht schlecht, aber es lässt es für mich unvollständig wirken. Insgesamt ein wichtiges, gut formuliertes Werk mit relevanter Analyse, dem jedoch die konkrete Umsetzungsebene fehlt. ★★★☆☆ (3 von 5 Sternen)

Post image
3.5

„Meine Identität wird öffentlich beschrieben, erzeugt, konstruiert, in Stücke zerfetzt, wieder zusammengesetzt, geformt.” Ein gutes Buch, um sich selbst neue Perspektiven zu eröffnen. Mir persönlich waren viele Beiträge jedoch zu meinungsbasiert und ich hätte mir noch mehr wissenschaftliche Fakten gewünscht. Lesenswert, wenn man es nicht nur konsumiert, sondern auch hinterfragt.

4

Super, setzt allerdings etwas Grundwissen voraus

Bei diesem Buch werden verschiedenste Menschen zusammengebracht, die über das übergeordnete Thema „Unlearn Patriarchy“ schreiben. Es soll eine Möglichkeit bieten unterschiedliche Meinungen und Ideen kennenzulernen. Dass man dabei nicht mit jedem Beitrag gleicher Meinung ist, ist somit vorprogrammiert - genau das macht den Reiz aus. Es geht darum, zuzuhören, zu reflektieren und voneinander zu lernen. Der Anfang viel mir etwas schwer. Es wurde mit vielen Fachbegriffen um sich geworfen. Obwohl ich bereits viel feministische Literatur gelesen habe, hatte ich Probleme manche Sätze zu verstehen. Da hätte ich mir gewünscht, dass man ein ohnehin komplexes Thema sprachlich nicht noch zusätzlich verkompliziert. Trotzdem hat es sich gelohnt, dranzubleiben. Besonders beeindruckt haben mich die Beiträge zu den Themen Unlearn Liebe, Identität, Rassismus, Kapitalismus, Politik und Technologie. Sie haben mir ganz neue Perspektiven eröffnet – ich hatte viele Aha-Momente. Ohne dieses Buch wäre ich auch nie auf so viele inspirierende Autorinnen gestoßen, wofür ich sehr dankbar bin. Insgesamt fand ich das Buch absolut lesenswert – aber definitiv nicht als Einstieg geeignet. Ein gewisses Grundwissen sowie die Offenheit, sich auf unterschiedliche Meinungen einzulassen, sollte man mitbringen. Mir hat es sehr gut gefallen.

5

In so vielen Bereichen inspirierend

In meinen Augen ein „must-read“! Die Sammlung von Beiträgen verschiedenster Autor*innen deckt die wesentlichen Bereiche der Gesellschaft von Bildung, über Arbeit, Beziehung und Politik ab und gibt ganz unterschiedliche Denkanstöße. Manche Beiträge sprechen mich mehr an, manche weniger, aber alles in allem ein sehr inspirierendes Buch, was ein Umdenken und ein „Unlearning“ des Patriarchats und der diskriminierenden Strukturen unserer Gesellschaft einleitet.

2.5

Ganz ehrlich, es konnte mich leider nicht überzeugen. Ein paar Beiträge z.b. zu Sprache, Macht, Technik fand ich echt gut, aber es überwiegen eher die Kapitel, aus denen ich nicht viel mitnehmen konnte.

5

Wow, was für ein wahnsinnig kluges und augenöffnendes Buch! Obwohl mich nicht alle Essay-Beiträge komplett überzeugt haben, bin ich doch gerade als weißer cis-Mann sehr überrascht, wie sehr mich die Diskussion und die verschiedenen Meinungen zum Nachdenken angeregt und tief beeindruckt haben.

5

"Unlearn Patriarchy" ist eine Essaysammlung bekannter Feminist*innen, die sich mit patriarchalen Denkmusterm in den unterschiedlichsten Lebensbereichen auseinandersetzt. Dabei hat jeder Essay seinen eigenen Aufbau und Ton und jede*r Autor*in eine eigene Herangehensweise. Gerade das hat auch mit dazu beigetragen, dass ich das Buch wahnisnnig gerne gelesen habe! Ich konnte aus den Texten extrem viel mitnehmen - wenn auch aus manchen mehr und aus manchen weniger, aber das hängt einfach mit meiner Lebenssituation zusammen - und habe viele neue Perspektiven für mich entdeckt. Durch diese Perspektivenvielfalt handelt es sich bei "Unlearn Patriarchy" auch um ein Buch, von dem ich denke, dass es extrem vielen Menschen etwas mitgeben kann, und ich würde es auch wirklich allen empfehlen!

3

Wichtiges Buch

Wichtiges Buch mit interessanten Ansätzen. Als Hörbuch war es für mich leider nicht so angenehm zu hören, da die Texte ja von unterschiedlichen Autorinnen stammen, aber von der gleichen Leserin gelesen wurden.

3

Vielseitig wie die AutorInnen

Es handelt sich um eine Sammlung Essays, daraus ergeben sich vielfältige und sehr unterschiedliche Texte. Dementsprechend schwer fällt es mir das Buch als Ganzes zu bewerten. Dennoch möchte ich sagen, dass es in vielen Themen gute Einleitungen bietet und durchweg ein optimistischer Ton zu lesen ist. Besonders begeistert haben mich die Texte zu Kapitalismus, Sexualität und Macht. Es bleibt zu beachten, dass diese Texte mich auf Grund meiner Sozialisation und Erfahrung besonders Ansprachen. Dementsprechend bleibt es euch wohl nur übrig, eine eigene Einschätzung vorzunehmen. Zum ausleihen daher vermutlich am geeignetsten.

Vielseitig wie die AutorInnen
5

Tolle Essay- Sammlung verschiedener feministischer Autor*innen! Interessant und informativ! Absolute Leseempfehlung! ❤✨

5

Perspektivenvielfalt und Umdenken

Tolles Buch für den Einstieg ins patriarchatskritische Hinterfragen unserer Gesellschaft, ist aber auch interessant, wenn man sich schon länger mit dem Thema auseinandersetzt. Es gibt einfach so viele Stimmen die in unserer Gesellschaft überhört werden und diese finden teils eine Stimme in den Essays dieses Buches. Die Autor*innen eröffnen neue Perspektiven auf Sprache, Liebe, Identität, Arbeit, Bildung, Geld usw. Das Buch macht definitiv Lust auf den zweiten Teil der Reihe!

5

Dieses Buch vermittelt einem anschaulich und klug geschrieben, welchen destruktiven gesellschaftlichen Strukturen wir ALLE (nicht nur Frauen) durch unser patriachiales System ausgesetzt sind und bietet Gedanken und Ideen, wie wir uns von diesen äußern und inneren Strukturen befreien können. Für mich eine wahre Erleuchtung! Ich kann es wirklich jeder Person empfehlen!

Warum zur Hölle ist das so? Und was kann jede: r persönlich dazu beitragen, die häufig unbewussten toxischen Strukturen zu erkennen und aufzulösen? Dieser Sammelband mit bekannten Autor:innen bietet Hilfestellung. Sich gegen das Patriarchat zur Wehr zu setzen, ist besonders im Alltag schwierig. Denn Vieles ist uns so vertraut, dass wir es gar nicht hinterfragen. Sogar bekennende Feminist:innen tappen immer wieder in die gleichen Fallen. Wir schließen Frauen durch Sprache aus, folgen veralteten Vorstellungen von einer glücklichen Kleinfamilie inklusive traditionellen Rollenbildern. Oder wir passen uns männergemachten und kapitalistischen Strukturen an, wenn wir im Beruf erfolgreich sein wollen. Die Beitragenden der Anthologie UNLEARN PATRIARCHY berichten von ihren Erfahrungen und spüren eigenen fatalen Denkmustern nach. Sie zeigen, wie über alle Gesellschaftsbereiche hinweg von Sprache und Liebe über Arbeit bis hin zu Politik, Bildung oder Identität die patriarchalen Handlungsmuster gebrochen werden können und ein besseres Leben für alle möglich wird.

Dieses Buch vermittelt einem anschaulich und klug geschrieben, welchen destruktiven gesellschaftlichen Strukturen wir ALLE (nicht nur Frauen) durch unser patriachiales System ausgesetzt sind und bietet Gedanken und Ideen, wie wir uns von diesen äußern und inneren Strukturen befreien können. Für mich eine wahre Erleuchtung! Ich kann es wirklich jeder Person empfehlen!
5

Feminismus in vielen verschiedenen Facetten

Großartiges Buch! Ich mag, wie intersektionaler Feminismus hier in so vielen Bereichen und von einer Vielzahl an Personen beleuchtet wird. Die Kapitel unlearn Geld und unlearn Technologie fand ich nicht ganz so gelungen. Vor allem für unlearn Geld hätte ich mir einen anderen Ansatz gewünscht. Aber generell ist das Buch ein guter Ausgangspunkt für alle, die sich noch nicht viel mit Feminismus beschäftigt haben. Es mag sein, dass einem dann manche Begriffe oder Sachverhalte nicht gleich geläufig sind, aber es geht ja genau darum, den Horizont zu erweitern. Und auch für Personen, die schon im Thema drin sind, bietet das Buch Themen, in die Mensch sich davor vielleicht noch nicht so eingedacht hat.

4

Wichtiges und interessantes Buch, das viele Denkanstöße bietet und dazu anregt, kritisch nachzufragen und vor allem auch sich selbst zu hinterfragen. An der ein oder anderen Stelle waren mit die Essays zu oberflächlich. Wer mehr wissen will, muss selbst recherchieren.

Wichtiges und interessantes Buch, das viele Denkanstöße bietet und dazu anregt, kritisch nachzufragen und vor allem auch sich selbst zu hinterfragen. 
An der ein oder anderen Stelle waren mit die Essays zu oberflächlich. Wer mehr wissen will, muss selbst recherchieren.
5

„Unlearn Patriarchy“ ist ein kluger und eindringlicher Essayband, der patriarchale Strukturen vielschichtig sichtbar macht. Die Texte sind persönlich, politisch und analytisch zugleich, sie zeigen, wie tief Ungleichheit in unseren Alltag eingreift. Besonders wertvoll finde ich die Einladung zur Selbstreflexion. Als Mann empfehle ich dieses Buch ausdrücklich meinen männlichen Eidgenossen. Es hilft, Verantwortung zu übernehmen, ohne in Schuldgefühlen zu verharren. Ein wichtiger Impuls für alle, die Gleichberechtigung nicht nur fordern, sondern verstehen wollen.

5

Ein Buch das eigentlich Schullektüre sein sollte

Ich halte diese gesammelten Essays für sehr wertvoll. Gerade für „Feminismus-Anfänger*innen“ aber auch diejenigen, die mit der Thematik bereits vertrauter sind. Für mich hat es noch Mal neue Perspektiven und blinde Flecken eröffnet. Verschiedene Menschen reflektieren aus verschiedenen Standpunkten unser patriarchische Gesellschaft und regen dazu an, aus den individuellen Erfahrungen, Wünschen und Lösungsansätzen, selbst Wege und Gedanken zu entwickeln. Auch wenn die einzelnen Beiträge nicht in die Tiefe gehen (können), anderweitig hätte man sicherlich ein Buch mit mehreren tausend Seiten vor sich, hält doch jedes Kapitel genug Wissen bereit, um sich selbstständig mit den Themen zu befassen. Das Buch verspricht nichts was es nicht hält und ist nach meinem Dafürhalten ein wichtiger Beitrag für den modernen Feminismus und Antirassismus.

5

So wichtig!

Als ein Mensch, der sich sehr für intersektionellen Feminismus (auch wenn in meinen Augen jeder Feminismus intersektionell sein muss) interessiert, kann ich dieses Buch wirklich nur jedem ans Herz legen, der sich mit dem Thema entweder zum ersten Mal oder weiter beschäftigen möchte! Das Buch zeigt in meinen Augen sehr deutlich auf, dass der Feminismus eben nicht nur für Frauen kämpft, wie es oft hingestellt wird, sondern für die Gerechtigkeit aller Geschlechter sorgen will & soll. In dem Buch werden sowohl die Themen Familie, Sexualität, Geschlecht, Gender Pay Gap & so viele weitere wichtige Themen behandelt, die erstmal wieder deutlich machen, wie viel alltäglichen Einfluss das Thema hat & wie viel es eben uns alle betrifft. Des Weiteren zeigt dieses Buch auch auf, dass wir, wie beim Pride Month/CSD, lange nicht soweit wären, wenn es nicht schwarze Frauen geben würde, die tagtäglich gegen Diskriminierung kämpfen.

5

Absolut erkenntnisreich und eindrucksvoll

Das Buch sollte Pflichtlektüre für absolut jede Person sein. Die verschiedenen Perspektiven und Denkmuster sind wichtig, um den eigenen Status im patriarchalen System zu erkennen und kritisch zu hinterfragen.

4

Absolutes Lesemuss! ✊🏽

Eine kraftvolle Sammlung von Essays, die verschiedene Facetten des Patriarchats beleuchten. Die Texte sind inspirierend, regen zum Nachdenken an und hinterfragen tief verwurzelte Strukturen. Ein wichtiges und absolut lesenswertes Buch!

4

Gut für Anfänger*innen

Ich kenne mich mit dem Thema mittlerweile schon recht gut aus, daher war nur weniges neu für mich. Dennoch gab es einige spannende Perspektiven.

4

„It‘s a mans world.“

Das Buch war wirklich ein ganz guter Denkanstoß, um zu zeigen, was heutzutage in der Gesellschaft alles schiefläuft. Dabei geht es absolut nicht nur auf die Benachteiligung von Frauen, sondern auch auf die von schwarzen Personen, Personen mit Behinderung oder anderen diskriminierte Personen ein. Ich fand es für mich auch wertvoll, dass mir das Buch vermittelt hat, dass ich als weiße Frau in der Mittelschicht privilegierter bin als z.B. eine schwarze Frau. Über sowas wird beim Thema Feminismus wenig geredet. Letztendlich sollte man zwar Leid nicht gegeneinander aufwiegen, aber es ist glaube ich trotzdem gut, wenn man sich selbst hin und wieder auch vor Augen führt, dass man auch auch für noch mehr benachteiligte Personen kämpfen sollte. Es versucht alle abzuholen und sich verstanden fühlen zu lassen. Gerade die Themen am Anfang des Buches empfand ich als wichtig und super rübergebracht. Gegen Dreiviertel vom Buch wurde es etwas zäher, weil ich das Gefühl hatte, dass sich vieles in der Grundmaterie wiederholt. Ich glaube dennoch, dass man so viel daraus mitnehmen kann und es jeder (vor allem auch Männer oder andere privilegiertere Personen) lesen sollte 🙌🏿🤝🏻👩🏻‍🦽

4

Lohnt sich!

Man muss eindeutig sagen, dass das Buch in den letzteren Essays etwas nachlässt. Dennoch haben vor allem die ersten Essays einen starken Eindruck auf mich gemacht. Man denkt, man wüsste zu dem Thema alles, wird hier aber eines Besseren belehrt! Ein wichtiges und intelligentes Buch!

4

Super informativ und gut geschrieben.

5

Unglaublich interessant

Hier kann jeder noch etwas lernen. Ich weiß nicht ob ich mit allen Aussagen d'accord gehen würde, aber es regt zum Nachdenken an und darum geht es am Ende. Man wird eingelassen zu diskutieren und zu hinterfragen. Jedes Kapitel gibt eine neue Perspektive und ich war wirklich positiv überrascht

5

Danke für die meinen Perspektiven auf unsere Gesellschaft. Ich freu mich auf Teil 2.

5

Dieses Buch ist eine riesen Hilfe, dass eigene Gehirn neu zu vernetzen. Neu zu denken. Zu akzeptieren, zu lernen.

Wenn ich jeden Menschen bitten könnte, ein Buch zu lesen, dann wäre es sicher das hier. Egal wie feministisch, weltoffen, aufgeschlossen, antirassistisch, antikapitalistisch und antiautoritär ich dachte, das ich bin, hat mich dieses Buch mit großartigen Autor:innen doch so viel gelehrt. Über mich selbst, über die Gesellschaft und auch darüber, wie Veränderung stattfinden kann. Wo diese beginnt und wo es ungeahnte Möglichkeiten gibt. Das Buch findet mit dem Kapitel "Unlearn Sprache" einen klaren, trotzdem sanften Einstieg, brachte mich zu Themen, über die ich viel nachgedacht habe und zu Themen, über die ich noch nie nachgedacht habe. Das Buch öffnete mir in jedem Kapitel erneut die Augen, bei einigen war es das Sahnehäubchen, bei anderen frage ich mich, wie so etwas Offensichtliches an mir vorbeigehen konnte. Das letzte Kapitel "Unlearn Macht" war für mich der perfekte Abschluss, was aber in keinem Fall heißt, dass die anderen Kapitel weniger essentiell sind. Dieses Buch ist die papiergewordene Verkörperung von "Lesen bildet" und ich kann es wärmstens empfehlen.

Create Post