Die Tage im Café Torunka

Die Tage im Café Torunka

Hardback
4.090

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Description

Ein Café in Tokio, Kaffeeduft und große Gefühle in kleinen Gesten

Kaum betritt man den kleinen Laden in der Seitenstraße des belebten Tokioter Stadtviertels Yanaka, umfängt einen das herrliche Aroma frisch gebrühten Kaffees. Das Café Torunka wird seit zwanzig Jahren von einem begeisterten Cafébesitzer betrieben, zusammen mit seiner Tochter und dem jungen schweigsamen Shuichi, der dort aushilft. Seit einiger Zeit kommt sonntags immer eine Frau ins Café, Chinatsu, die sich in rätselhafte Geschichten hüllt, und die stets eine kleine Balletttänzerin aus ihrer Serviette faltet und zurücklässt. Sie behauptet, Shuichi von früher zu kennen, doch dieser kann sich keinen Reim auf sie machen. Erst als er beginnt, sie nach ihrem Besuch ein Stück zu begleiten, öffnet sie sich ihm wirklich – und ihre gemeinsamen Erinnerungen lassen eine neue Freundschaft entstehen …

Der neue Roman des internationalen Bestsellerautors Satoshi Yagisawa versammelt bittersüße, herzerwärmende Geschichten um Liebe und Verlust rund um das Café Torunka und die besonderen Menschen, die sich hier begegnen.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Miscellaneous
Format
Hardback
Pages
300
Price
20.60 €

Author Description

Satoshi Yagisawa wurde 1977 im japanischen Chiba geboren. Er studierte an der Nihon University in Tokio. Sein Debüt, Die Tage in der Buchhandlung Morisaki, wurde mit dem Chiyoda Literature Prize ausgezeichnet und ist ein internationaler Bestseller.

Posts

21
All
4

Drei wunderschöne und warmherzige Kurzgeschichten über Liebe, Freundschaft und Verlust ☕️

„Die Tage im Café Torunka“ ist ein Roman, der aus drei miteinander verwobenen Kurzgeschichten besteht. Im Mittelpunkt stehen unterschiedliche Lebenswege und Emotionen: Eine junge Frau, die sich nach dem unbeschwerten Glück ihrer Kindheit sehnt, ein Mann, der seine große Liebe in jungen Jahren ziehen ließ, sowie ein Mädchen, das einen schmerzhaften Verlust verarbeiten muss und dabei zum ersten Mal die Liebe entdeckt. Alle Figuren finden ihren Weg in das Café von Isao Tachibana – ein Ort der Begegnung, der Trost spendet und Verbindungen schafft. Besonders schön ist, wie sich die einzelnen Geschichten subtil überschneiden und die Protagonisten einander begegnen, wodurch ein stimmiges Gesamtbild entsteht. Das Buch lässt sich zügig lesen und eignet sich hervorragend für zwischendurch. Es ist eine einfühlsame Lektüre über die verschiedenen Phasen des Lebens, über Verlust, Hoffnung und die leisen Momente des Glücks 🐈

Drei wunderschöne und warmherzige Kurzgeschichten über Liebe, Freundschaft und Verlust ☕️
4.5

Die Tage im Café Torunka hat mir sehr gut gefallen, (auch äußerlich ein absoluter Hingucker), die Story war anfangs etwas schrullig, aber genau das hat mir gefallen, die Charaktere waren mir sehr sympathisch und auch das Detail mit der Katze war super schön (da spricht wohl die Katzenliebhaberin aus mir). Der Schreibstil war auch schön und ich bin angenehm durch das Buch gekommen. (Rezensionsexemplar/unbezahlte Rezension)

3.5

3 kurze stille ruhige Geschichten aus dem Leben perfekt für ein verregnetes Februar Wochenende.

5

Kurzweiliges Highlight!

Ich gebe zu, in der Buchhandlung hat mich zuerst das wunderschöne Cover begeistert und danach der Buchrücken. Das Buch ist wirklich kurzweilig und in 3 Geschichten aufgeteilt, die alle im Café Torunka spielen. Die erste Geschichte hat mich irgendwie besonders berührt. Aber irgendwie schließt man alle Protagonisten schnell ins Herz und möchte selbst gerne mal einen Kaffee trinken. Der Schreibstil ist toll und lässt einen das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Ich habe es während einer lange Zugfahrt von Frankfurt nach Wien verschlungen. Ganz klar: 5 ⭐️

Kurzweiliges Highlight!
5

Wie gewohnt ein wunderschönes Buch von Yagisawa. Drei Geschichten um das kleine Café Torunka, die zeigen, wie nah sich Liebe und Tod doch manchmal sind. Ich bin so verliebt darin!

3

WIE WARMER KAFFEEDUFT DER LANGSAM VERFLIEGT…

Ein Buch welches das heimelige Gefühl eines literarischen Cafés verspricht. Ein Ort von warmen Kaffeeduft, einem Hauch Melancholie und einer Prise leiser Hoffnung. Das Buch „Die Tage im Café Torunka“ von Yagisawa versucht dieser Ort zu sein, aber so richtig gelingt es ihm nicht. Es geht um ein kleines Tokio Café, in einer Nebengasse – unauffällig, aber charismatisch. Haben die Menschen es einmal für sich entdeckt kommen sie immer wieder. In dem Buch begegnen wir zahlreichen Figuren, welche rund um das Café unterschiedliche Geschichten haben. Shuichi der Besitzer und seine Tochter, die rätselhafte Chinatsu – welche Origami- Balletttänzerinnen hinterlässt wie zarte Fußspuren im Sand. All diese Figuren sind in losen Geschichten miteinander verwoben. Das Buch hat diese Art von leisem, beinahe schüchternen Erzählen alles eingefangen in zarte Momente, welche größer wirken wollen. Trotz dieser Zartheit bleibt die Erzählung merkwürdig flach. Die drei Geschichten hinterlassen nicht wirklich Spuren, Beziehungen entwickeln sich zu schnell und irgendwie nur beiläufig, wie Zuckerwatte welche sich schnell im Wasser auflöst. Das eigentliche Herzstück, das Café Torunka, bleibt blass, mehr wie eine zarte Skizze, welche nicht mit der erwarteten Magie gefüllt werden kann. Es ist austauschbar, ein belangloser Ort, dem die Authentizität fehlt. Ich weiß nicht ob es vielleicht auch an der Übersetzung liegt, aber die Tiefe und Zwischentöne japanischer Romane wird nicht wirklich eingefangen. Das Buch ist kurz, leise und hat ein angenehmes Erzähltempo, es lässt sich leicht weg lesen. Im Nachhinein lässt es sich wohl gut als feine Momentaufnahme bezeichnen, aber ohne den Funken der das alltägliche magisch macht. Am Ende verweht der warme Kaffeeduft zu schnell, hinterlässt nicht das gewünschte belebende Aroma. ⭐️⭐️⭐️

5

Versteckt in einer Seitenstraße Tokios, ganz am Ende einer Sackgasse liegt das Café Torunka. Geführt wird es von Isao Tachibana und seiner Tochter, der Schülerin Shizuku; als Aushilfe arbeitet dort außerdem der zurückhaltende Student Shuichi. Das Café ist ein gemütlicher Zufluchtsort mit liebevoll zubereitetem Kaffee und vielen Stammgästen. Da ist zum Beispiel Chinatsu, die sich in letzter Zeit etwas seltsam verhält oder Hiro-san, der immer auf eine ganz bestimmte Person zu warten scheint. Aber auch Shizuku trägt ein Geheimnis mit sich herum. Satoshi Yagisawa ist bereits von seinen Romanen rund um die Buchhandlung Morisaki bekannt. Mit „Die Tage im Café Torunka“ bleibt er zwar in Tokio, wechselt aber ins Stadtviertel Yanaka. Die deutsche Übersetzung verfasste Charlotte Scheurer. Erzählt werden insgesamt drei Episoden, in denen das Café der Dreh- und Angelpunkt ist. Dabei macht der Roman vieles richtig, was anderen Vertretern des Genres fehlt und lässt sich mit der Ausarbeitung jeweils ca. 100 Seiten Zeit, so dass wir die Figuren besser kennenlernen können. In der ersten Episode geht es um Aushilfe Shuichi und die Stammkundin Chinatsu, die ihm eines Tages offenbart, dass sie ihn bereits aus einem früheren Leben kennt. Zunächst ist er irritiert, doch die beiden freunden sich an. Die zweite Episode begleitet Hiro-san, der im Café die Tochter seiner verstorbenen großen Liebe beobachtet. Die beiden verstehen sich gut, aber er kann ihr einfach nicht Wahrheit sagen. Die letzte Episode handelt von Shizuku, die ihre große Schwester vor vielen Jahren verloren hat und noch immer trauert. Als sie dann deren Ex-Freund auf der Straße trifft, ändert sich alles. Es war wirklich schön, Zeit im Café Torunka zu verbringen. Der Roman liefert uns keine losen, unzusammenhängenden Geschichten, sondern schafft einen kleinen Kosmos, aus dem Episoden erzählt werden. Die Anzahl der Figuren bleibt übersichtlich, so dass wir uns von ihnen allen ein Bild machen können. Dass einige Dinge hier nur angedeutet werden oder ganz offen bleiben, lässt auf einen weiteren Band hoffen. Für mich sogar besser als die „Buchhandlung Morisaki“.

4

Auch wieder eine tolle Geschichte die zum nachdenken anregt. Ich habe den Sprechern sehr gerne zugehört.

5

Sternebewertung fiktiv

Kann ein kleines Café der Ort sein, an dem Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft aufeinandertreffen und Menschen ein Stück Frieden finden? Satoshi Yagisawa ist in Deutschland bereits durch „Die Tage in der Buchhandlung Morisaki“ und „Die Abende in der Buchhandlung Morisaki“ bekannt geworden. Besonders der zweite Band hatte für mich noch mehr Tiefe als der Erste. Nun legt er mit „Die Tage im Café Torunka“ einen neuen Roman vor, der wieder den Zauber kleiner Orte einfängt, diesmal nicht zwischen Büchern, sondern zwischen Tassen Kaffee. Das Buch ist in Episoden aufgebaut. In der ersten Geschichte geht es um Shuichi, eine Aushilfe im Café, der von Stammkundin Chinatsu erfährt, dass sie ihn bereits aus einem früheren Leben kennt. Erst irritiert, dann berührt, entwickelt sich eine zarte Freundschaft zwischen den beiden. Die zweite Episode erzählt von Hiro-san, der im Café regelmäßig die Tochter seiner verstorbenen großen Liebe beobachtet. Zwischen den beiden entsteht eine Verbindung – doch die Wahrheit über seine Vergangenheit kann er ihr nicht sagen. In der letzten Geschichte begleiten wir Shizuku, die ihre Schwester verloren hat und noch immer unter diesem Verlust leidet. Als sie zufällig dem Ex-Freund der Schwester begegnet, beginnt für sie ein neuer, schmerzhafter, aber auch heilsamer Prozess des Loslassens. „Die Tage im Café Torunka“ ist ein stiller, atmosphärischer Roman, der in kurzen Episoden von Begegnungen, Verlust und der Kraft der Erinnerung erzählt. Yagisawa beweist erneut sein Talent, kleine Alltagsmomente zu etwas Größerem zu machen. Wer schon seine Buchhandlungsromane mochte, wird sich auch hier wieder zu Hause fühlen.

3

Drei Geschichten, ein Café – charmant, aber mit kleinen Schwächen ☕️✒️🩰

„Die Tage im Café Torunka“ ist mein erstes Buch von Satoshi Yagisawa, aber nicht mein erstes japanisches. Ich liebe diese ruhigen, nachdenklichen Geschichten sehr – deshalb fand ich es spannend, gleich drei verschiedene Storys in einem Buch zu lesen. Bei der ersten Geschichte war ich allerdings etwas enttäuscht. Ich hatte mir mehr erhofft, und obwohl ich Chinatsus Erklärung nachvollziehen konnte, wirkte sie auf mich etwas „fad“. Der Klappentext und eine Leseprobe hatten mich da einfach auf eine andere Spur gebracht. Trotzdem stecken in allen Geschichten schöne Lebensweisheiten – vor allem die Zitate von Ayako haben mir richtig gut gefallen. Die Übersetzung war leider nicht immer optimal, wodurch ich öfter aus der Handlung rausgerissen wurde – wobei ich mir auch vorstellen kann, dass japanische Bücher schwer „gerecht“ zu übersetzen sind. Schade fand ich außerdem, dass die einzelnen Geschichten zwar lose verbunden waren, aber nicht wirklich zusammengeführt wurden. Auch das Café-Setting wurde für mich nicht vollständig genutzt; die Handlung hätte fast überall spielen können. Dennoch ist das Buch angenehm und leicht zu lesen und eignet sich perfekt für zwischendurch. „Die Tage in der Buchhandlung Morisaki“ steht schon lange auf meiner Wunschliste – und ich bin jetzt umso gespannter, ob mich dieses Buch vielleicht noch mehr abholen kann. Alles in allem ein ruhiges, nettes Buch mit kleinen Schwächen, das ich trotzdem gerne weiterempfehle.

Drei Geschichten, ein Café – charmant, aber mit kleinen Schwächen ☕️✒️🩰
5

Satoshi Yagisawa enttäuscht mich einfach nicht

Die Tage in der Buchhandlung Morisaki Reihe ist eine meiner liebsten Buchrreihen, umso mehr hab ich mich gefreut, dass etwas Neues von Yagisawa kommt. Die Tage im Café Torunka erinnern mich an Frau Komachi empfiehlt ein Buch und ist von der Erzählweise genauso wunderschön, wie die vorherigen Bücher. Ganz große Empfehlung! 🫶🏻

4

3 Geschichten, 3 Protagonisten, 1 Café

Das Buch beinhaltet eine Sammlung von 3 verschiedenen Geschichten, welche alle einen Treffpunkt haben: Das Café Torunka. Wir lernen eine Fremde kennen, die das Glück ihrer Kindheitstage wiederfinden will - Einen Mann, der seine große Liebe verlassen hat und Jahre später nach ihr sucht - und eine junge Frau, die einen schmerzhaften Verlust erlitt und sich ihrer ersten großen Liebe stellt. 🫀 Meine Meinung: Ein ganz besonderes Buch! Es erinnert mich an ”Frau Komachi empfiehlt ein Buch”, da es im ähnlichen Stil geschrieben wurde. Auch hat es den gleichen Charm wie “Buchhandlung Morisaki” und hat mich echt verzaubert. Negativ finde ich allerdings, dass quasi alle Enden offener sind und weitergeträumt und weiter wachsen können. Ich mag es, wenn es ein klares Ende gibt. Sonst fand ich das Buch echt einladend und kann es empfehlen!

3 Geschichten, 3 Protagonisten, 1 Café
3.5

Die bisherigen Bücher von Yagisawa haben mir gut gefallen, daher habe ich mich über eine weitere Übersetzung sehr gefreut. Das Setting wechselt hier zu einem kleinen Café mit einem eher derb wirkenden Besitzer und netten Angestellten. Die Geschichte ist dreigeteilt und erzählt jeweils eine andere Geschichte eines Gastes oder Angestellten, wobei das verbindende Element stets das Café ist. Tatsächlich wurde ich nicht so ganz warm mit dem Setting und den Charakteren. Es ist nett zu lesen und wunderbar für zwischendurch, aber irgendwie sprang der Funke nicht so sehr über wie bei den anderen Büchern. Vielleicht, weil der Fokus immer nur kurz auf den Charakteren verweilt, vielleicht auch, weil man nicht so viel über das Café und seine Geschichte erfährt. Trotzdem liest es sich sehr leicht und lässt einen wunderbar die Zeit vergessen. Außerdem vermittelt es die Kultur und Gepflogenheiten Japans ein Stück näher. Für mich war es besonders schön, das Café richtig zu verorten, da ich erst vor kurzem selbst durch die Gassen von Yanaka Ginza geschlendert bin. Also durchaus lesenswert, aber nicht ganz so überzeugend wie die Buchhandlung Morisaki.

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5

Ich liebe den Schreibstill, er nimmt mich gefangen, die anderen Bücher habe ich auch schon verschlungen. Ich finde die Szenerie passend auch die Hauptfiguren, der verschiedenen Geschichten, sind super gewählt und lassen dich mitfühlen.

4

Ein sehr schönes Buch. Ich habe es innerhalb weniger Tage verschlungen.

3.5

Schöne Geschichten

Schöne Geschichten, allerdings hat mir dann doch am Ende die Verbindung aller drei etwas gefehlt. Zudem hätte ich gern über einige Figuren erfahren.

5

Drei wunderbare Geschichten über die Menschen im Café Torunka und die Suche nach Glück und Zufriedenheit.

3

Typische asiatische Wohlfühl-Literatur

Der Schreibstil war angenehm, aber es fehlt das gewisse Etwas. Die drei Geschichten haben nur eine sehr lockere Verbindung. Insgesamt war alles ein wenig zu oberflächlich und nichtssagend.

3

𝒹𝒾ℯ 𝒯𝒶𝑔ℯ 𝒾𝓂 𝒞𝒶𝒻é 𝒯ℴ𝓇𝓊𝓃𝓀𝒶 – drei Geschichten, ein Ort, aber nicht ganz so viel Zauber wie erhofft☕✨

Von den drei Einzelstorys hat mir die erste am besten gefallen, danach die zweite und dann die dritte. Alle drei Geschichten hatten ihre ganz eigenen Stärken, aber wirklich zusammengeführt wurden sie für mich leider nicht. Zwar gab es ein paar kleine Verbindungen, doch am Ende wirkten die Storys eher nebeneinander gestellt, als dass sie ein stimmiges Ganzes ergeben hätten. Sehr schön fand ich allerdings, dass man nach und nach mehr über den Cafébesitzer erfahren hat – auch wenn er keine eigene Geschichte bekommen hat, war er eine Art ruhiger Mittelpunkt. Das hat mir gut gefallen. Was mir jedoch gefehlt hat, war der Bezug zum Café selbst. Ich hätte mir gewünscht, dass der Ort eine größere Rolle spielt, dass man die besondere Atmosphäre spürt und dass das Café wirklich Herzstück der Erzählung wird. Stattdessen hatte ich oft das Gefühl, dass die Geschichten auch in jedem anderen Setting hätten stattfinden können. Auch das Japan-Feeling kam für mich nicht so stark rüber, wie ich es erwartet hätte – hier wäre mehr Liebe zum Detail schön gewesen. Alles in allem trotzdem drei lesenswerte, nachdenkliche Geschichten, die kleine Einblicke in das Leben ihrer Figuren geben – nur eben leider ohne den Zauber, den ich mir von einem Café-Setting erhofft hatte.

4

Vorab zum optischen: Der Roman hat ein wunderschönes Wohlfühl-Cover was den Eindruck erweckt als handle es sich hier um einen weiteren asiatischen Cozy-Roman der dich einfach nur gut fühlen lässt und hier und da mit Weißheiten um die Ecke kommt. Aber dieses Buch war viel mehr: Es hat schwierige Themen wie Trauer, schwere Missgeschicke, Sucht usw behandelt und auch wenn man nicht konkret mit diesen Themen in Verbindung steht empfindet man nichts anderes als Empathie für die Charaktere. Jeder ist auf seine eigene Art und Weise liebenswert und in jedem Kapitel lernen wir einen anderen Charakter kennen der in der Geschichte zuvor mindestens aufgetaucht ist, wenn nicht sogar eine Nebenrolle gespielt hat. Daher wirkt es am Ende wie ein flüssiges großes Ganzes und als Einheit. Die Schrift ist angenehm groß, sodass man förmlich durch die Seiten fliegt. Es hat mir sehr Spaß gemacht dieses Buch, unter anderem auf Reisen, zu lesen!

5

Tolles Leseerlebnis

Im Café Torunka kommen die verschiedensten Charaktere zusammen und trinken dort genüsslich den selbst aufgebrühten Kaffee des Inhabers. Das besondere ist, dass jeder Charakter seine eigene Geschichte erzählt. Von neuer bis wiedergefundener Liebe und auch einigen Aha-Momenten war beim lesen alles dabei. In die Welt des kleinen Cafés einzutauchen hat mir unheimlich gut gefallen. Das Café liegt in einer kleinen Seitenstraße und wird daher fast nur von der Stammkundschaft besucht. Daher kennen sich fast alle - auf jeden Fall vom sehen. Mit voller Hingabe brüht der Inhaber mit besonderen Kaffeebohnen Tag für Tag für seine Gäste Kaffee auf. Dabei erfahren wir mehr und mehr von den Stammgästen. Besonders gefallen hat mir die Atmosphäre, in die man während des Lesens eintaucht. Das war das erste Buch des Autors und es wird nicht das letzte sein.

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