Trieb

Trieb

Softcover
3.48
StoriesOpferVon SchirachShort Stories

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Description

Jochen Rausch fokussiert in Trieb den Punkt, wo die kleinen Macken und größeren Leidenschaften zum tödlichen Exzess führen. Wo die extremen Handlungen möglich und folgerichtig erscheinen. Und oft genug die Grenzen zwischen Opfern und Tätern verschwimmen. So sind 13 Storys entstanden, die mit ihrer Wahrhaftigkeit aufwühlen und mit ihrer Direktheit faszinieren. Und das in einer Sprache, die nichts braucht als Präzision und die Plausibilität des Geschehens. »Jochen Rauschs Geschichten von Morden im Affekt erzählen außerordentlich pointiert vom geheimen inneren Leben der Deutschen.« Süddeutsche Zeitung »Radikale, aufwühlende, absurde Geschichten, die schockierender als jeder TV-Krimi sind.« Bild am Sonntag

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Softcover
Pages
208
Price
9.20 €

Author Description

Jochen Rausch ist Autor, Journalist, Musiker. Der Grimmepreisträger veröffentlichte den Erzählungsband »Trieb« (2011), den Roman »Krieg« (2013, verfilmt von Rick Ostermann und vorgestellt beim Internationalen Film-Festival in Venedig 2017) sowie »Rache« (2015) und »Im Taxi. Eine Deutschlandreise« (2017) im Berlin Verlag und ist beim WDR Chef mehrerer Radioprogramme, u.a. 1LIVE und WDR2. Jochen Rausch lebt in Wuppertal.

Posts

1
All
3.5

Das Buch ist ein Beispiel Par exelence für fehlendes Erwartungsmanagement. Dass es sich bei dem Titel "Trieb" nicht um ein Lexikon zur Pflanzenkunde mit einer Erläuterung Prozess der Fortpflanzung in der Botanik handle, war mir durchaus vorher bewusst. Doch mit dem Spruch "der neue von Schirach" liegt man dennoch Recht weit entfernt davon. Wie der Titel schon nahe legt, geht es in den vielen Kurzgeschichten stets um den menschlichen sexual Trieb und welche Folgen damit verbunden sein können. Im Gegensatz zu Schirach werden diese vermeintlich moralischen Dilemma jedoch nicht eingeordnet, sondern unkommentiert stehen gelassen. Generell handelt es sich weniger um Dilemma sondern eher um stellenweise zu ausführlich formulierte Gewaltdelikte. True Crime für Leute mit TikTok-Aufmerksamkeitsspanne praktisch. Insgesamt schon stellenweise interessant zu erfahren, was so in der Welt für Straftaten passieren, aber dennoch sehr abweichend zu dem, als was es beworben wird. Ähnlich wie wenn man Kuchen bestellt und eine Schüssel voll Sand mit dem Hinweis "Sandkuchen" hingestellt bekommt. Lustige Erfahrungen und nette Geschichte beim ersten Mal, doch nach der 5. Schüssel voll Sand schmeckts auch mit guten Willen nicht mehr und man entwickelt eine Angst dort im Laden den "Käsekuchen" zu bestellen. Analogie für: Ich weiß nicht was mich sonst bei dem Autor erwartet und wurde auch nicht nachhaltig überzeugt, es herauszufinden.

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