Trauma

Trauma

Softcover
3.525
SängerinVertrauenManipulationGaslighting

By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.

Description

»Nur weil ich die Abgründe kenne, kann ich darüber schreiben.« - Angélique Mundt

Leila wacht auf, und ihr Leben ist nicht mehr dasselbe. Wie ist sie an diesen Ort geraten, in dieses Bett, in diese Psychiatrie? Erinnerungen mischen sich mit Ahnungen, sie hat Angst, sie weiß nicht mehr, wer sie wirklich ist. Wann ist ihr Traum zum Alptraum geworden? Und was hat sie wirklich getan?

Book Information

Main Genre
Thriller
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
352
Price
10.30 €

Author Description

Angélique Mundt wurde 1966 in Hamburg geboren. Nach ihrem Studium der Psychologie arbeitete sie lange in der Psychiatrie, bevor sie sich 2005 als Psychotherapeutin mit einer eigenen Praxis selbstständig machte. Sie arbeitete 12 Jahre ehrenamtlich im Kriseninterventionsteam des Deutschen Roten Kreuz, das Menschen bei potentiell traumatisierenden Ereignissen „Erste Hilfe für die Seele“ leistet. „Trauma“ ist nach „Nacht ohne Angst“, „Denn es wird kein Morgen geben“ und „Stille Wasser“ ihr vierter Roman bei btb. Angélique Mundt lebt in Hamburg.

Posts

7
All
2.5

Lässt sich flott lesen, die Story ist mir aber zu vorhersehbar. Dazu wirds am Ende dann noch ziemlich drüber. Protagonistin ist auch stellenweise echt nervig. Kann man machen, muss man nicht.

Angelique Mundt erschafft mit ihrem Thriller „Trauma" eine real wirkende Geschichte. Da die Autorin selbst als Psychotherapeutin arbeitet, ist ihr Buch sehr realitätsnah und als Leser bekommt man einen tollen Eindruck in diese Welt. Durch fachliche Erklärungen wird Leilas Fall greifbar. Auch die Charaktere gestaltet Angélique Mundt authentisch und einige der Patienten haben mich das ein oder andere mal zum schmunzeln gebracht. Anfangs viel mir ihr Schreibstil ein wenig schwer, da sie sehr kurze, knappe Sätze aneinander reiht. Doch nach den ersten Kapiteln war das verflogen und ich fand gefallen an dem klaren Stil ohne viele Umschweife. Auch die Auflösung war meiner Meinung nach sehr gelungen, denn bis zum Ende hatte ich keine Ahnung was Leila widerfahren sein könnte. Von mir bekommt Trauma" auf jeden Fall eine Leseempfehlung und es wird auch für mich nicht das letzte Buch der Autorin gewesen sein.

Post image
3

3.5 Sterne Gute Unterhaltung , man rutscht praktisch durch das Buch. Leider konnte es mich nicht ganz überzeugen.

1

Dieses Buch ist der Grund, weshalb wochenlang so absolut gar nichts mehr von mir kam. Die Lückenhafte Erzählung wirkt plausibel. Immerhin kann die Protagonistin sich an diverse Ereignisse nicht erinnern. Jedoch lädt der Inhalt nicht unbedingt dazu ein an der Geschichte dran bleiben zu wollen. Ich habe sehr schnell den Spaß am Lesen verloren und bevor es wieder zu einer Lese-Flaute ausartet, heute beschlossen das Buch komplett abzubrechen.

5

Bist du fähig zur Gewalt?_ _ In ihrem Traum begeht Leila einen Mord. Sticht immer wieder ein auf diesen Mann, damit er nie mehr lügt, es ist ganz leicht. Das Blut durchtränkt ihr Kleid, während misstönende Musik erklingt. Eine Taube in der Nähe schnalzt höhnisch und gurrt: “Ginseng. Ginseng Abu Lasemir.” Dann schreckt Leila aus dem Schlaf und muss sich fragen: war es wirklich ein Albtraum – oder eine Erinnerung? Im Schrank liegt eine blutige Schere… Oder vielleicht auch nicht, die Grenzen zwischen Traum und Wirklichkeit verschwimmen._ _ Tatsache ist, ein geliebter Mensch ist tot, brutal emordet. War sie es? Könnte sie so etwas wirklich tun? Und warum? Der emotionale Schmerz ist mehr, als sie aushalten kann. Wenig später erwacht sie als Hauptverdächtige in der Psychiatrie, ohne konkrete Erinnerungen an die Tatnacht. Mit Hilfe der Psychiaterin Dr. Valentina Freytag versucht sie, sich daran zu erinnern, was wirklich passiert ist – auch wenn sie sich vielleicht als Mörderin entpuppt. Und es scheint, als meine es jemand in der Psychiatrie nicht gut mit ihr…_ _ Die Erinnerungen zu verlieren, muss traumatisch sein. Dich ernsthaft fragen zu müssen, ob du einen Mord begangen hast, umso mehr. Leila hat keinen Halt mehr, sie kann sich selbst nicht mehr vertrauen. Ihre Gedanken springen hin und her, ihre Gefühle schwanken zwischen Extremen… Obwohl sie sonst eine Person ist, die sich eher unterordnet, braust sie manchmal auf, wird wütend, misstraut jedem._ _ Die Menschen um sie herum haben ihre ganz eigenen Probleme und Traumata, umsonst ist schließlich niemand in der Psychiatrie. Es ist für alle eine Ausnahmesituation, eine Grenzerfahrung. Manche reagieren darauf mit kauzigen Marotten, andere mit aggressiver Verzweiflung. Und dennoch findet Leila unter ihnen Verbündete und Verständnis, während sich eine Kluft zwischen ihr und den Menschen in ihrem Leben auftut. Die demenzkranke Hanne und der schwerst depressive Benjamin stehen ihr zur Seite, obwohl sie sich selbst emotional im freien Fall befinden._ _ »Nur weil ich die Abgründe kenne, kann ich darüber schreiben.«_ Angélique Mundt_ _ Wer könnte dieses Umfeld besser in Worte fassen als eine Autorin wie Angélique Mundt? Die Diplom-Psychologin mit eigener psychotherapeutischer Praxis ist seit 2009 ehrenamtlich im Kriseninterventionsteam KIT des Deutschen Roten Kreuzes tätig. Sie hat Erfahrung mit Menschen in Krisensituationen, die Traumatisches erlebt haben._ _ Meines Erachtens kommt diese Erfahrung dem Buch und vor allem der Darstellung der Charaktere sehr zugute. Leila ist aufgrund ihres aufgewühlten Gemütszustandes eine unzuverlässige, manchmal anstrengende Erzählerin, liest sich aber authentisch und glaubhaft, so dass ich ihren Gedankengängen dennoch gerne gefolgt bin. Du bist als Leser:in ganz nah dran an ihren Ängsten, Zweifeln, Hoffnungen, ihrer Wut und ihrer Verzweiflung. Du leidest mit ihr, wenn sie ihre kleine Tochter vermisst und ihre verlorene Zukunft betrauert. Auch die anderen Charaktere fand ich gut geschrieben; die sympathischen wie die weniger sympathischen sind nachvollziehbar in dem, was sie antreibt._ _ Die Spannung ergibt sich vor allem aus der Frage, ob Leila die Mörderin ist – um das herauszufinden, muss sie ihre Erinnerungen an die Tatnacht wiedererlangen, und zwar schnell. Der Kommissar, der sie aus der Psychatrie in die Untersuchungshaft verlegen will, weil er von ihrer Schuld überzeugt ist, lässt sich zunehmend unwilliger hinhalten._ _ Abgesehen davon entwickelt sich noch eine andere Art von subtiler Spannung, die sich gänzlich in Leilas Psyche abspielt. Ihre ganze Existenz ist in sich zusammengestürzt wie ein Kartenhaus, und sie muss sich fragen, ob es ihre eigene Schuld ist – und was sie eigentlich vom Leben will, sofern sie dieses nicht im Gefängnis verbringen muss. Denn ihr wird klar, dass sie zulange anderen die Entscheidungen überlassen hat._ Relativ früh habe ich ein paar Entwicklungen im Ansatz vorhergesehen; die tatsächliche Auflösung hatte aber dann noch ein paar Widerhaken und Wendungen zu bieten, so dass ich das nicht als Manko sehe. Im Rückblick finde ich die Spannung gut aufgebaut und die Geschichte geschickt konstruiert. Auch der Schreibstil liest sich sehr unterhaltsam, ohne der Spannung dabei Abbruch zu tun, und immer passend für Leilas Erlebnisse und ihre emotionale Zerreißprobe._ _ Der größte Pluspunkt des Buches ist für mich die ungewöhnliche Perspektive, die sich aus Leilas Erinnerungslücken und ihrem Aufenthalt in der Psychatrie ergibt. Dazu kommt, dass die Leser:innen alles ausschließlich aus ihrer Sicht sehen und dadurch nach und nach mit ihr gemeinsam den Fall aufklären. Die Autorin schildert die Geschehnisse sehr überzeugend und hochinteressant, legt den Fokus dieses Psychothrillers tatsächlich auf die Psyche._ _ Fazit_ _ Leila ermordet in einem Albtraum einen Mann, und als sie erwacht, verwischen sich die Grenzen zwischen Wahn und Wirklichkeit. Denn eine geliebte Person aus ihrem Umfeld ist tot – ermordet auf eine Art und Weise, die sich mit Leilas Traum deckt. Aus Verzweiflung verletzt sie sich selbst und landet als Hauptverdächtige in der Psychiatrie. Sie hat keine Erinnerung an die Tatnacht, nur diesen Traum, doch das glaubt ihr niemand._ _ Ich fand es sehr interessant, einen Thriller aus Sicht einer Frau zu lesen, die selber nicht weiß, ob sie die Mörderin ist. Ungewöhnlich ist auch die Perspektive, da Leila für einen Großteil des Buches in der Psychatrie festsitzt und sich ihre Ermittlungen daher auf die eigene Person und ihre Erinnerungen konzentrieren. Insgesagt ist “Trauma” in meinen Augen ein sehr spannender und intelligenter Thriller. Diese Rezension erschien zunächst auf meinem Buchblog: https://wordpress.mikkaliest.de/rezension-angelique-mundt-trauma/

2

Während ich den Schreibstil des Thrillers wirklich gut fand, konnte mich die Handlung leider gar nicht überzeugen. Sowohl Leila als auch die anderen Charaktere blieben sehr flach und leicht durchschaubar, sodass ich gar nicht wirklich am weiteren Verlauf der Story interessiert war. Trotzdem bin ich dran geblieben und habe auf ein unerwartetes Ende gehofft, was ich nur teilweise bekommen habe. Außerdem habe ich mir wohl auch zuviel davon versprochen, dass die Autorin selbst in einer Psychiatrie gearbeitet hat, denn die ganze Atmosphäre kommt im gesamten Buch nicht rüber und auch Spannung will nicht so wirklich aufkommen. Es ist keine komplett verschenkte Zeit, da ich es sonst abgebrochen hätte, aber aus meiner Sicht auch kein Buch, das man unbedingt gelesen haben muss. Abschließend möchte ich mich trotzdem beim Bloggerportal für das Rezensionsexemplar bedanken.

3

Genialer Einstieg, vor allem was die Erzählweise angeht, mit der Zeit verliert sich das etwas und die hinzukommenden Charaktere entwickeln sich in eine Richtung, die unglaubwürdig wird. Das Ende ist rund und stimmig zur Handlung.

Create Post