Train Dreams
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Description
A New York Times Notable Book of the Year
An Economist Book of the Year
An NPR 10 Best Novels of the Year
From the National Book Award-winning author Denis Johnson (Tree of Smoke) comes Train Dreams, an epic in miniature, and one of Johnson's most evocative works of fiction.
Suffused with the history and landscapes of the American West-its otherworldly flora and fauna, its rugged loggers and bridge builders-this extraordinary novella poignantly captures the disappearance of a distinctly American way of life.
It tells the story of Robert Grainer, a day laborer in the American West at the start of the twentieth century-an ordinary man in extraordinary times. Buffeted by the loss of his family, Grainer struggles to make sense of this strange new world. As his story unfolds, we witness both his shocking personal defeats and the radical changes that transform America in his lifetime.
Book Information
Posts
Wie ich mir schon gedacht habe, gefällt mir die Novelle deutlich besser als die Netflix-Verfilmung ( https://letterboxd.com/12drue/film/train-dreams/reviews/ ). Nicht nur, dass das größte Problem der Verfilmung, der penetrante Off-Kommentar, der exzessiv einfach noch einmal erzählt, was man ohnehin gerade sieht, naturgemäß im Text nicht stattfindet (hier stellt man sich vor seinem geistigen Auge vor, was der Erzähler berichtet, wodurch einem nicht sämtliche Denkarbeit abgenommen wird), mutet Denis Johnson seinem Leser*innen auch an anderen Stellen mehr zu als Netflix seinem Publikum. So ist sein Robert Grainier nicht einfach nur die tragische Figur aus der Verfilmung, die man bemitleiden soll, sondern er hat auch durchaus kritischere Seiten, die im Film weggelassen werden (z.B. chinesischer Arbeiter, "Liebessünden"). Zudem ist die Sprache der Novelle von einer rauen, schlichten Poesie, die nicht von den (zugegeben schönen) kitschigen Bildern der Verfilmung erdrückt werden. Netflix hat damit mM nach aus einer sperrigen, kurzen, poetischen Erzählung ein massentaugliches Produkt gemacht, das Anspruch lediglich vorgaukelt.
Tolle Erzählung, schlechter Sprecher
Die Geschichte, die keinem übergeordneten Handlungsstrang folgt, sondern einfach von einem Leben in einer Zeit erzählt, für die ich mich sowieso sehr interessiere, hat mich gepackt. Die Wahl von Christian Brückner als Hörbuchsprecher war jedoch nicht die beste. Sicherlich ist seine Stimme sehr prominent und durchaus zum Vorlesen geeignet, aber die ständigen, gut vernehmbaren Atem- und Schluckgeräusche haben mein Hörerlebnis ziemlich abgewertet. Aber als Buch an sich empfehlenswert. Werde mir zeitnah mal die Verfilmung ansehen.
Description
A New York Times Notable Book of the Year
An Economist Book of the Year
An NPR 10 Best Novels of the Year
From the National Book Award-winning author Denis Johnson (Tree of Smoke) comes Train Dreams, an epic in miniature, and one of Johnson's most evocative works of fiction.
Suffused with the history and landscapes of the American West-its otherworldly flora and fauna, its rugged loggers and bridge builders-this extraordinary novella poignantly captures the disappearance of a distinctly American way of life.
It tells the story of Robert Grainer, a day laborer in the American West at the start of the twentieth century-an ordinary man in extraordinary times. Buffeted by the loss of his family, Grainer struggles to make sense of this strange new world. As his story unfolds, we witness both his shocking personal defeats and the radical changes that transform America in his lifetime.
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Wie ich mir schon gedacht habe, gefällt mir die Novelle deutlich besser als die Netflix-Verfilmung ( https://letterboxd.com/12drue/film/train-dreams/reviews/ ). Nicht nur, dass das größte Problem der Verfilmung, der penetrante Off-Kommentar, der exzessiv einfach noch einmal erzählt, was man ohnehin gerade sieht, naturgemäß im Text nicht stattfindet (hier stellt man sich vor seinem geistigen Auge vor, was der Erzähler berichtet, wodurch einem nicht sämtliche Denkarbeit abgenommen wird), mutet Denis Johnson seinem Leser*innen auch an anderen Stellen mehr zu als Netflix seinem Publikum. So ist sein Robert Grainier nicht einfach nur die tragische Figur aus der Verfilmung, die man bemitleiden soll, sondern er hat auch durchaus kritischere Seiten, die im Film weggelassen werden (z.B. chinesischer Arbeiter, "Liebessünden"). Zudem ist die Sprache der Novelle von einer rauen, schlichten Poesie, die nicht von den (zugegeben schönen) kitschigen Bildern der Verfilmung erdrückt werden. Netflix hat damit mM nach aus einer sperrigen, kurzen, poetischen Erzählung ein massentaugliches Produkt gemacht, das Anspruch lediglich vorgaukelt.
Tolle Erzählung, schlechter Sprecher
Die Geschichte, die keinem übergeordneten Handlungsstrang folgt, sondern einfach von einem Leben in einer Zeit erzählt, für die ich mich sowieso sehr interessiere, hat mich gepackt. Die Wahl von Christian Brückner als Hörbuchsprecher war jedoch nicht die beste. Sicherlich ist seine Stimme sehr prominent und durchaus zum Vorlesen geeignet, aber die ständigen, gut vernehmbaren Atem- und Schluckgeräusche haben mein Hörerlebnis ziemlich abgewertet. Aber als Buch an sich empfehlenswert. Werde mir zeitnah mal die Verfilmung ansehen.





