Toxic Man
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Description
Von einem, der auszog, ein Mann zu sein
Sein Vater stirbt, er heiratet. In Köln eröffnet seine bisher größte Fotoausstellung. Der Erzähler steht vor seinem künstlerischen Durchbruch. Mit seiner Frau bekommt er das erste Kind und wird depressiv. Sein Cousin trinkt sich zum Organversagen, sein bester Freund verschwindet im Meer. Er selbst schlägt seinen Kopf gegen die Wand, bis er ohnmächtig wird. Und dann?
»Toxic Man« erzählt autofiktional davon, dem Terror der Mittelschicht zu entkommen. Sich zu erfinden, zu präsentieren und fast zu vernichten.
Die umwerfende Geschichte eines jungen Mannes, der bewundert und geliebt werden will.
»Hüten Sie sich vor diesem Mann! Er wird Sie nicht mehr loslassen bis Sie, huch, das ganze Buch auf einmal verschlungen haben.« Jackie Thomae
»Alles an diesem Buch ist schön. Selbst das Hässliche und Kaputte. Auf jeder Seite eine gute Idee, ein toller Gedanke und das Gefühl: schön, dass das jemand aufgeschrieben hat!« Thees Uhlmann
Book Information
Author Description
Frédéric Helmut Johannes Schwilden wird 1988 geboren und wächst in der Fränkischen Schweiz auf. Nach dem Abitur zieht er nach Berlin, studiert Gartenbau und wird Journalist. Anfangs schreibt er für den deutschen Rolling Stone über Popmusik. Später arbeitete er als Redakteur im Feuilleton der Welt am Sonntag. Schwilden interessiert sich vor allen Dingen für zeitgenössische Kunst, Politik, deutschen Hip-Hop und Fotografie. Frédéric Helmut Johannes Schwilden war zwei Jahre Reporter für das Fakten-Magazin Focus und arbeitet seit 2018 im Politikressort der Welt.
Posts
Belanglosigkeiten eines belanglosen Mannes
Der Autor erzählt autofiktionales aus seinem Leben. Jugend, Schulzeit, schwieriges Vater-Sohn-Verhältnis, künstlerisches Schaffen und vor allem unreflektierter Drogenkonsum. Irgendwann trifft er dann eine weibliche Kunst-Koks-Tante - also seine Seelenverwandte - heiratet und zeugt ein Kind, dass er nach einer durchsoffenen Urlaubswoche und in einer depressiven Phase fast umbringt. Irgendwann bekommt er dann Hämorrhoiden und noch einen depressiven Schub, begibt sich in Therapie und dadurch Drogen auf Rezept, die mit einem Schlag alles toll machen. Man merkt es vielleicht schon - ich kann dieses Werk und seinen Autor nicht wirklich ernst nehmen. Alles oben zusammengefasste könnte von einem guten Schriftsteller wahrscheinlich sogar einen guten Roman ergeben - aber F. Schwilden ist halt einfach keiner. Sein Schreiben ist so belanglos wie sein ganzes Leben. Das Problem: Schwilden, und seine Hauptfigur, nehmen sich unglaublich wichtig. Ja, vielleicht ist der Mann ein toller Künstler, kann sein. Ja, seine Kindheit war nicht witzig. Er schafft es halt nur nicht, dass das irgendwen interessiert. Sein ganzes Namedropping, sein Geschwafel über Mode und Kunst, seine Sex- und Drogenerlebnisse übertünchen seine Belanglosigkeit leider nicht, sondern unterstreichen sie im Gegenteil nur. In diesem Buch wirkt alles aufgesetzt, unecht, eine Ach-Wir-Sind-Ja-So-Tolle-Künstler-Blase, die fast schon traurig wäre, wäre sie nicht so albern. Das beste an der Lektüre ist noch, dass man danach wenigstens weiß, um welche fränkische Provinzstadt man einen großen Bogen machen muss um diesem Selbstdarsteller nicht über den Weg zu laufen …
Hell no!
Beschissenes Buch über ein fragiles Männerego auf Drogenexzesse. Ich habe mich wirklich durch das Buch gebissen, weil ich auf den großen Plottwist hoffte, der aus dem schlechten Scherz einen guten Witz macht. Leider habe ich meine Zeit damit verschwendet, zu erfahren, dass der Protagonist am Ende versteht, dass er sich dringend in Therapie begeben muss (nachdem er sein eigenes Kind fast im Pool ersaufen lässt). Das ist wirklich der gesamte Plottwist. KEIN SCHERZ. The AUDACITY ein Buch darüber zu schreiben, dass gewaltbereite Männer in Therapie gehören und damit dann auch noch Geld zu machen. Spart euch euer Geld bitte.
Erst anstrengend, dann mitreißend
Die erste Hälfte habe ich mich schwer getan reinzukommen, da das Buch meinen Erwartungen, die ich beim Titel hatte, nicht gerecht wurde. Der Hauptcharakter entwickelt und reflektiert sich doch im Laufe der Geschichte immer mehr, was mich auch mehr und mehr gefesselt hat. Das Ende hat mich in gewisser Weise erschlagen (positiv gemeint). Geduldig dranbleiben wurde hier belohnt.
Nein, das war ganz und gar beschissen. Ich habe mich wirklich durch das Buch gebissen in der Hoffnung, dass genau das Nötige passieren wird, um das Buch für mich zu einem guten Buch zu machen. Leider habe ich meine Zeit damit verschwendet, zu erfahren, dass der Protagonist am Ende versteht, dass er sich dringend in Therapie begeben muss. I mean, really? Dass ist ja jetzt wirklich nichts neues, dass fragile, gewaltbereite Männer in einer Therapie ganz gut aufgehoben wären. Danke für nichts dann. White man thinking white man things. Das Buch trägt absolut nichts zum Feminismus bei. Hab’s richtig doll kacke gefunden.
Description
Von einem, der auszog, ein Mann zu sein
Sein Vater stirbt, er heiratet. In Köln eröffnet seine bisher größte Fotoausstellung. Der Erzähler steht vor seinem künstlerischen Durchbruch. Mit seiner Frau bekommt er das erste Kind und wird depressiv. Sein Cousin trinkt sich zum Organversagen, sein bester Freund verschwindet im Meer. Er selbst schlägt seinen Kopf gegen die Wand, bis er ohnmächtig wird. Und dann?
»Toxic Man« erzählt autofiktional davon, dem Terror der Mittelschicht zu entkommen. Sich zu erfinden, zu präsentieren und fast zu vernichten.
Die umwerfende Geschichte eines jungen Mannes, der bewundert und geliebt werden will.
»Hüten Sie sich vor diesem Mann! Er wird Sie nicht mehr loslassen bis Sie, huch, das ganze Buch auf einmal verschlungen haben.« Jackie Thomae
»Alles an diesem Buch ist schön. Selbst das Hässliche und Kaputte. Auf jeder Seite eine gute Idee, ein toller Gedanke und das Gefühl: schön, dass das jemand aufgeschrieben hat!« Thees Uhlmann
Book Information
Author Description
Frédéric Helmut Johannes Schwilden wird 1988 geboren und wächst in der Fränkischen Schweiz auf. Nach dem Abitur zieht er nach Berlin, studiert Gartenbau und wird Journalist. Anfangs schreibt er für den deutschen Rolling Stone über Popmusik. Später arbeitete er als Redakteur im Feuilleton der Welt am Sonntag. Schwilden interessiert sich vor allen Dingen für zeitgenössische Kunst, Politik, deutschen Hip-Hop und Fotografie. Frédéric Helmut Johannes Schwilden war zwei Jahre Reporter für das Fakten-Magazin Focus und arbeitet seit 2018 im Politikressort der Welt.
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Belanglosigkeiten eines belanglosen Mannes
Der Autor erzählt autofiktionales aus seinem Leben. Jugend, Schulzeit, schwieriges Vater-Sohn-Verhältnis, künstlerisches Schaffen und vor allem unreflektierter Drogenkonsum. Irgendwann trifft er dann eine weibliche Kunst-Koks-Tante - also seine Seelenverwandte - heiratet und zeugt ein Kind, dass er nach einer durchsoffenen Urlaubswoche und in einer depressiven Phase fast umbringt. Irgendwann bekommt er dann Hämorrhoiden und noch einen depressiven Schub, begibt sich in Therapie und dadurch Drogen auf Rezept, die mit einem Schlag alles toll machen. Man merkt es vielleicht schon - ich kann dieses Werk und seinen Autor nicht wirklich ernst nehmen. Alles oben zusammengefasste könnte von einem guten Schriftsteller wahrscheinlich sogar einen guten Roman ergeben - aber F. Schwilden ist halt einfach keiner. Sein Schreiben ist so belanglos wie sein ganzes Leben. Das Problem: Schwilden, und seine Hauptfigur, nehmen sich unglaublich wichtig. Ja, vielleicht ist der Mann ein toller Künstler, kann sein. Ja, seine Kindheit war nicht witzig. Er schafft es halt nur nicht, dass das irgendwen interessiert. Sein ganzes Namedropping, sein Geschwafel über Mode und Kunst, seine Sex- und Drogenerlebnisse übertünchen seine Belanglosigkeit leider nicht, sondern unterstreichen sie im Gegenteil nur. In diesem Buch wirkt alles aufgesetzt, unecht, eine Ach-Wir-Sind-Ja-So-Tolle-Künstler-Blase, die fast schon traurig wäre, wäre sie nicht so albern. Das beste an der Lektüre ist noch, dass man danach wenigstens weiß, um welche fränkische Provinzstadt man einen großen Bogen machen muss um diesem Selbstdarsteller nicht über den Weg zu laufen …
Hell no!
Beschissenes Buch über ein fragiles Männerego auf Drogenexzesse. Ich habe mich wirklich durch das Buch gebissen, weil ich auf den großen Plottwist hoffte, der aus dem schlechten Scherz einen guten Witz macht. Leider habe ich meine Zeit damit verschwendet, zu erfahren, dass der Protagonist am Ende versteht, dass er sich dringend in Therapie begeben muss (nachdem er sein eigenes Kind fast im Pool ersaufen lässt). Das ist wirklich der gesamte Plottwist. KEIN SCHERZ. The AUDACITY ein Buch darüber zu schreiben, dass gewaltbereite Männer in Therapie gehören und damit dann auch noch Geld zu machen. Spart euch euer Geld bitte.
Erst anstrengend, dann mitreißend
Die erste Hälfte habe ich mich schwer getan reinzukommen, da das Buch meinen Erwartungen, die ich beim Titel hatte, nicht gerecht wurde. Der Hauptcharakter entwickelt und reflektiert sich doch im Laufe der Geschichte immer mehr, was mich auch mehr und mehr gefesselt hat. Das Ende hat mich in gewisser Weise erschlagen (positiv gemeint). Geduldig dranbleiben wurde hier belohnt.
Nein, das war ganz und gar beschissen. Ich habe mich wirklich durch das Buch gebissen in der Hoffnung, dass genau das Nötige passieren wird, um das Buch für mich zu einem guten Buch zu machen. Leider habe ich meine Zeit damit verschwendet, zu erfahren, dass der Protagonist am Ende versteht, dass er sich dringend in Therapie begeben muss. I mean, really? Dass ist ja jetzt wirklich nichts neues, dass fragile, gewaltbereite Männer in einer Therapie ganz gut aufgehoben wären. Danke für nichts dann. White man thinking white man things. Das Buch trägt absolut nichts zum Feminismus bei. Hab’s richtig doll kacke gefunden.











