Torture: Wir wollen nur spielen
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Ⓡ Ⓔ Ⓩ Ⓔ Ⓝ Ⓢ Ⓘ Ⓞ Ⓝ (Werbung / Rezensionsexemplar ) Torture: Wir wollen nur spielen Extrem Horror Autorin: Julia Herne Inhalt / Klappentext Ich genieße den Atem auf der Haut. Und noch mehr genieße ich deinen letzten. Wenn er stoßweise herausgepresst wird, wenn der Schmerz zu einer Symphony aus Ächzen und Wimmern wird. Ich liebe den leeren Blick aus deinen toten Augen. Dann bin ich glücklich … Nachdem in einem Berliner Lebensmittelmarkt fünf Menschen bestialisch ermordet werden, machen sich Hauptkommissar Ramer und sein Kollege auf die Jagd nach den drei Männern, die auf ihrer Flucht eine blutige Spur durch Deutschland ziehen. Schnell wird den beiden Polizisten klar, dass es keine gewöhnlichen Täter sind. Das Trio geht mit ungeahnter Grausamkeit vor und schafft es immer wieder, sich dem Zugriff durch die Polizei zu entziehen. Brutal, fies und absolut psycho – der erste Hardcore Horror Roman von Julia Herne! Definitiv nichts für zarte Nerven! 𝑴𝒆𝒊𝒏𝒆 𝑴𝒆𝒊𝒏𝒖𝒏𝒈: Chapeau für dieses Debüt im extrem/hardcore Horror liebe Julia! Da hast du dir ja wirklich 3 absolut reizende Bengel ausgedacht. Pascal, Anton und Luke werden von Julia Herne direkt auf den ersten Seiten von „Torture“ auf den Leser los gelassen und geben alles, damit man sie nicht so schnell vergisst. Der Schreibstil hat mir richtig gut gefallen – locker, ungeschönt aber auch mit einer Art Humor, die gut in dieses extrem Genre passt. Das beste „Wording“ hatte für mich aber eindeutig Hauptkommissar Ramer – ich mag den Charakter einfach. Auf jeden Fall lässt sich das Trio des Todes von Ramer und seinen Kollegen durch ganz Deutschland hetzen, denn was im Berliner Lebensmittelmarkt begann, ist definitiv erst der Anfang. Es gibt hier explizite Gewaltdarstellungen, darüber muss man sich im Klaren sein. Fans von Festa Extrem könnten hier aber ihre Freude mit haben – denn bei aller Gewalt: Die 3 Psychos unterhalten den Leser verdammt gut. Zwar auf ihre Art und mit heftigen Gewaltexzessen, aber gut. Von mir gibt es auf jeden Fall eine Leseempfehlung – für alle die es vertragen können und es blutig mögen.

Irgendwie weiß ich nicht so recht, was ich von dem Buch halten soll. Nein, es ist mir nicht zu brutal, auch wenn es da ganz schön abgeht. Der Schreibstil ist einfach nicht meins und ich finde, im Gegensatz zu den immer wiederkehrenden Gewaltausbrüchen der Jungs kommen die Ermittler etwas zu kurz. Sexuelle Gewalt ist einfach nicht mein Thema, vor allem dann nicht, wenn es scheinbar um nichts als den nächsten F... geht. Ich weiß, ich stehe hier wahrscheinlich alleine da, aber etwas mehr Handlung, ein paar mehr Rückblicke in das Leben der Jungs wären mir hier lieber gewesen als die nächste Gewaltorgie.
Dieses Buch hat mich absolut umgehauen! Julia Herne schafft es, den Leser direkt in die Abgründe der menschlichen Seele zu ziehen – und lässt einen dort zitternd zurück. Die Atmosphäre ist düster, verstörend und so intensiv, dass man förmlich den Atem der Charaktere auf der eigenen Haut spüren kann. Es ist ein Trip, der nichts für schwache Nerven ist, aber genau das macht es so brillant. Was mich besonders begeistert hat, ist die ungeschönte Härte. Hier wird nichts verharmlost, nichts zurückgehalten. Die Beschreibungen sind so lebendig, dass man manchmal das Gefühl hat, selbst Teil der Geschichte zu sein. Es gibt keine Pause, keine Gnade, und genau das macht "Torture" zu einem Erlebnis, das einem lange im Kopf bleibt. Die Handlung ist wie eine Achterbahnfahrt in die Hölle – intensiv, unvorhersehbar und nichts für schwache Nerven. Ich habe jede Seite verschlungen, mit angehaltenem Atem. Wenn du bereit bist, dich deinen dunkelsten Ängsten zu stellen, dann lies dieses Buch. Julia Herne hat hier ein Werk geschaffen, das mich vollkommen begeistert zurückgelassen hat. Absolute Empfehlung – aber nur, wenn du wirklich bereit bist, die Grenzen auszutesten.
[…] und am Ende hole ich mir doch deinen letzten Herzschlag, deinen letzten Atemzug und du erkennst, dass Hoffnung für den Arsch ist.
Wahnsinnig gut. Wahnsinnig brutal. Also das war mal ein richtig brutaler Hardcore Horror. Liest sich flüssig und schnell und irgendwie fliegen die Seiten nur so. Bin ich jetzt ein Freak, weil ich es gut fand ? 🙋🏻♀️ 🤓😁 Glatte 5 Sterne !!!
![[…] und am Ende hole ich mir doch deinen letzten Herzschlag, deinen letzten Atemzug und du erkennst, dass Hoffnung für den Arsch ist.](https://social-cdn.read-o.com/images/1747943649673-93.jpg)
Dieser Roman nimmt einen mit, bewegt und ist nicht leicht zu greifen.
Es beginnt mit einem Vorwort und wer hier schon nicht weiterlesen möchte, der sollte jetzt noch umkehren, denn danach bist du gefangen, egal was für kranke Geschichten im Roman passieren mögen. Danach geht es in einen kurzen einleitenden Prolog. Wir befinden uns in Berlin und für mich als Brandenburgerin, die nicht weit von dort entfernt wohnt, ist es zugleich wie Heimatgefühl, aber auch unheimlich komisch, wenn man die Orte ungefähr kennt, die beschrieben werden. In einem kleinen familiären Lebensmittelmarkt kommt es zu einem absurden, perfiden und ekelerregenden Übergriff. 3 junge Männer geben ihren kranken Gelüsten nach und überwältigen eine Handvoll Leute und berauben nicht nur ihre Freiheit, sie vergewaltigen, missbrauchen, erniedrigen und morden. Jeder nach seinen eigenen perversen Vorlieben und es gibt kein Erbarmen. Sie wissen was sie tun, säubern, hinterlassen keine Spuren und stehen nicht in der Öffentlichkeit. Doch etwas übersehen sie, denn diese Tat bleibt nicht verborgen und so beginnt die Zeit auf Flucht und weiteren miesen Spielchen. Der Roman ist fesselnd, an der Art was es alles zu entdecken gibt, den Inszenierungen und auch der teils hervorgehobenen Tragödie dahinter. Daher gibt es auch Einblicke in die Vergangenheit. Die einzelnen verschiedenen Charaktere bringen eine bunte Mischung, ordentlich Würze und einen gewissen Charme mit hinein. Die eigentliche Handlung bewegt sich über wenige Tage hinweg. Manchmal verhält es sich wie ein Unfall, man möchte eigentlich nicht hinsehen, kann aber auch nicht wegsehen. Aber ich habe es nicht in einem Zug durchgelesen, da brauchte ich doch etwas Pause dazwischen. Pascal Schenkow, Anton Becker und Luke Spellman sind das unwirkliche Trio auf mörderischer Tour, aber nicht ohne vorher gespielt zu haben. Sie wirken unauffällig, sind im Studium oder arbeiten ganz normal. Teilen sich eine WG in Berlin und lieben alle Splatter. Hauptkommissar Benjamin Ramer des Kriminalamtes wird mit dem Fall beauftragt. Er hat schon einiges erlebt, aber dennoch kann man ihn überraschen. Seine Analyse ist präzise, größtenteils emotionslos und treffsicher. Der Schreibstil ist trotz seiner gewaltigen Ereignisse sehr angenehm, der Spannungsbogen wird stetig gehalten und die Story fordert auch. Selbst eine Art Humor kommt darin vor, natürlich mit ganz viel Sarkasmus und Ironie gemünzt. Ich mochte sehr die Art dieser Wiedergabe und auch die kriminalistischen Überlegungen sowie sie eigenwilligen Darsteller. Die einzelnen Beschreibungen ergeben ein entsprechendes klares Kopfkino. Die einzelnen Kapitellängen sind unterschiedlich lang, tragen kleine Titel und und werden im Perspektivenwechsel wiedergegeben. Die Handlung wird in der Ich-Perspektive wiedergegeben. Das Buchcover passt sehr gut zum Storyinhalt. Mein Fazit: Dieser Roman nimmt einen mit, bewegt und ist nicht leicht zu greifen. Die schwere Thematik ist beeindruckend und zerstörerisch zugleich.

Wahnsinnig spannend
Die Story beginnt ziemlich direkt mit dem Überfall des Spätkaufes, kurz vor laden Schluss finden sich drei Typen ein und überfallen den Laden, damit nicht genug, sie töten alle 5 Opfer auf bestialische Art und weise, die drei flüchten natürlich und ziehen eine blutige Spur durch ganz Deutschland, als dann aber plötzlich ein Zeuge auftaucht der alles gesehen haben will, ist die Polizei den dreien dicht auf den fersen, ich war der Story direkt verfallen, sie ist so wahnsinnig spannend, die Settings sind phänomenal beschrieben und man kann sich jegliche Orte schön im Kopfkino vorstellen, der Plot ist wirklich genial, ich habe ihn zu keiner Zeit vorher gesehen, die Story ist allerdings sehr brutal und sehr blutig, somit nicht für zart beseitene geeignet.

Mangel an Plot
Ich verstehe schon, dass Splatterpunk gerne hauptsächlich für die Gewaltbeschreibungen existiert. Die Szenen waren auch unweigerlich faszinierend geschrieben - sehr ekelhaft, lassen den Leser angewidert zurück und so, als ob man am liebsten danach duschen wollen würde. Kurzum: Das, was man von Splatterpunk erwartet. Das Einzige, was ich dabei noch anfügen möchte, ist, dass ich das Gefühl habe, dass die Anfangsszene mit Abstand die Brutalste war. Alles danach ist wie eine stark abgeschwächte Version davon. Der Part war aber wirklich gut - deshalb überhaupt 1.5 Sterne. Schlecht war dagegen dass die Charaktere allesamt langweilig und abgedroschen gewirkt haben. Es gab keine verschiedenen Charakterzüge, nur verschiedene Fetische, was ein bisschen langweilig war. Die Kommissare hätten auch genauso gut nicht existieren können. Ich verstehe nicht, warum sie überhaupt im Buch waren: sie haben nie von sich aus Fortschritte gemacht und einfach nur nochmal langweiliger wiederholt, was wir dank der anderen Sicht sowieso schon wussten. Ich dachte, am Ende würde einer der Kommissare selbst das Gesetz in die Hand nehmen, aber als das auch nicht passiert ist, war ich echt verwirrt, was das Buch von mir wollte. Ganz seltsam fand ich auch die Entscheidung, am literarischen Klimax, wo es erst richtig spannend wurde, einen Zeitsprung einzubauen und danach alles abrupt in Flashbacks abzuhandeln. Dass dann noch (SPOILER) der Langweiligste der Drei überlebt hat, war dann nur noch frustrierend.
Es sollte ein ganz normaler Abend werden in einem Supermarkt in Berlin. Wären nicht Luke, Pascal und Anton aufgetaucht. Drei absolute sadistische und skrupellose Psychopathen, die wirklich über jegliche Grenzen gehen und auf brutale Art vorgehen. Benjamin Ramer wird dem Fall zugeteilt, doch wer nun glaubt hier einen Vorzeigekomissar zu lesen, liegt definitiv falsch. Er ist frustriert von der Welt und besitzt ein aufbrausendes Temperament, wodurch er schnell aggressiv wird. Obwohl Anton, Luke und Pascal auf der Flucht sind, können sie es nicht unterlassen weitere Grausamkeiten zu begehen, jeder davon auf seine eigene Art und Weise. Die Kapitel werden abwechselnd aus der Sicht von Ramer und Pascal beschrieben. So bekommt man einen Einblick was bei dem Trio abgeht und wie die Ermittlungen von statten gehen. Ich bin ein riesen Horror Fan, aber ein Buch wie dieses habe ich bisher noch nicht gelesen. Die Gewaltdarstellungen sind sehr detailliert beschrieben, wie oft ich da saß und dachte "Heftig" und "Was passiert da gerade?" Neben den ernsten Momenten gab es aber auch einige humorvolle Szenen. Die Spannung nahm im Laufe der Geschichte weiter zu und der Perspektivwechsel in jedem Kapitel machte es zunehmend interessant. Man bekam Einblicke in Ramers und Pascals Gedanken, was ich sehr spannend fand. Mit dem Plot habe ich überhaupt nicht gerechnet, aber genau das macht so ein Buch meiner Meinung nach aus. Ich konnte nicht vorhersagen was passiert. Das Ende ging mir ehrlich gesagt etwas unter die Haut. Und auch wenn die dort beschriebenen Handlungen für Entsetzen sorgen, konnte ich nicht aufhören zu lesen. Es ist ein Hardcore Horror Buch und es wurde dem absolut gerecht. Julia Herne liefert eine schonungslose und ungefilterte Geschichte. Würde ich sowas wieder lesen? Absolut! Dieses Buch ist definitiv nichts für schwache Nerven oder für schwache Mägen.
Torture war definitiv ein Buch nach meinem Geschmack 😈. Serienkiller gehen einfach immer, hihi. In dem Buch geht es um drei extrem brutale Männer, die nach einem grausamen Massaker in einem Berliner Supermarkt quer durch Deutschland fliehen und dabei eine blutige Spur hinterlassen. Hauptkommissar Ramer und sein Kollege versuchen verzweifelt, die Täter zu stoppen, doch das Trio scheint der Polizei immer einen Schritt voraus zu sein. Die Gewalt wird dabei wirklich sehr detailliert beschrieben und die Täter gehen absolut krank und skrupellos vor. Kommissar Ramer mochte ich tatsächlich auch echt gerne, irgendwie hatte er was 😅. Die Jagd durch Deutschland und die kranke Dynamik der Täter haben mich schon ziemlich gefesselt. Man wollte einfach wissen, wie weit das Ganze noch eskaliert und ob die Polizei sie überhaupt stoppen kann. Am Anfang fand ich den Schreibstil noch etwas holprig, aber das hat sich nach dem ersten Kapitel gelegt und danach ließ sich das Buch deutlich flüssiger lesen. Ein paar kleine Logikfehler gab es zwar, bei denen ich kurz dachte „hä, wie jetzt?“ 🤔, aber insgesamt hat mich das beim Lesen nicht groß gestört. Wer Hardcore Horror mit extremen Gewaltbeschreibungen, psychopathischen Killern und einer düsteren Atmosphäre mag, sollte sich das Buch definitiv anschauen 🔪🩸. Aber wirklich nichts für zarte Gemüter oder schwache Mägen.
Book Information
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Ⓡ Ⓔ Ⓩ Ⓔ Ⓝ Ⓢ Ⓘ Ⓞ Ⓝ (Werbung / Rezensionsexemplar ) Torture: Wir wollen nur spielen Extrem Horror Autorin: Julia Herne Inhalt / Klappentext Ich genieße den Atem auf der Haut. Und noch mehr genieße ich deinen letzten. Wenn er stoßweise herausgepresst wird, wenn der Schmerz zu einer Symphony aus Ächzen und Wimmern wird. Ich liebe den leeren Blick aus deinen toten Augen. Dann bin ich glücklich … Nachdem in einem Berliner Lebensmittelmarkt fünf Menschen bestialisch ermordet werden, machen sich Hauptkommissar Ramer und sein Kollege auf die Jagd nach den drei Männern, die auf ihrer Flucht eine blutige Spur durch Deutschland ziehen. Schnell wird den beiden Polizisten klar, dass es keine gewöhnlichen Täter sind. Das Trio geht mit ungeahnter Grausamkeit vor und schafft es immer wieder, sich dem Zugriff durch die Polizei zu entziehen. Brutal, fies und absolut psycho – der erste Hardcore Horror Roman von Julia Herne! Definitiv nichts für zarte Nerven! 𝑴𝒆𝒊𝒏𝒆 𝑴𝒆𝒊𝒏𝒖𝒏𝒈: Chapeau für dieses Debüt im extrem/hardcore Horror liebe Julia! Da hast du dir ja wirklich 3 absolut reizende Bengel ausgedacht. Pascal, Anton und Luke werden von Julia Herne direkt auf den ersten Seiten von „Torture“ auf den Leser los gelassen und geben alles, damit man sie nicht so schnell vergisst. Der Schreibstil hat mir richtig gut gefallen – locker, ungeschönt aber auch mit einer Art Humor, die gut in dieses extrem Genre passt. Das beste „Wording“ hatte für mich aber eindeutig Hauptkommissar Ramer – ich mag den Charakter einfach. Auf jeden Fall lässt sich das Trio des Todes von Ramer und seinen Kollegen durch ganz Deutschland hetzen, denn was im Berliner Lebensmittelmarkt begann, ist definitiv erst der Anfang. Es gibt hier explizite Gewaltdarstellungen, darüber muss man sich im Klaren sein. Fans von Festa Extrem könnten hier aber ihre Freude mit haben – denn bei aller Gewalt: Die 3 Psychos unterhalten den Leser verdammt gut. Zwar auf ihre Art und mit heftigen Gewaltexzessen, aber gut. Von mir gibt es auf jeden Fall eine Leseempfehlung – für alle die es vertragen können und es blutig mögen.

Irgendwie weiß ich nicht so recht, was ich von dem Buch halten soll. Nein, es ist mir nicht zu brutal, auch wenn es da ganz schön abgeht. Der Schreibstil ist einfach nicht meins und ich finde, im Gegensatz zu den immer wiederkehrenden Gewaltausbrüchen der Jungs kommen die Ermittler etwas zu kurz. Sexuelle Gewalt ist einfach nicht mein Thema, vor allem dann nicht, wenn es scheinbar um nichts als den nächsten F... geht. Ich weiß, ich stehe hier wahrscheinlich alleine da, aber etwas mehr Handlung, ein paar mehr Rückblicke in das Leben der Jungs wären mir hier lieber gewesen als die nächste Gewaltorgie.
Dieses Buch hat mich absolut umgehauen! Julia Herne schafft es, den Leser direkt in die Abgründe der menschlichen Seele zu ziehen – und lässt einen dort zitternd zurück. Die Atmosphäre ist düster, verstörend und so intensiv, dass man förmlich den Atem der Charaktere auf der eigenen Haut spüren kann. Es ist ein Trip, der nichts für schwache Nerven ist, aber genau das macht es so brillant. Was mich besonders begeistert hat, ist die ungeschönte Härte. Hier wird nichts verharmlost, nichts zurückgehalten. Die Beschreibungen sind so lebendig, dass man manchmal das Gefühl hat, selbst Teil der Geschichte zu sein. Es gibt keine Pause, keine Gnade, und genau das macht "Torture" zu einem Erlebnis, das einem lange im Kopf bleibt. Die Handlung ist wie eine Achterbahnfahrt in die Hölle – intensiv, unvorhersehbar und nichts für schwache Nerven. Ich habe jede Seite verschlungen, mit angehaltenem Atem. Wenn du bereit bist, dich deinen dunkelsten Ängsten zu stellen, dann lies dieses Buch. Julia Herne hat hier ein Werk geschaffen, das mich vollkommen begeistert zurückgelassen hat. Absolute Empfehlung – aber nur, wenn du wirklich bereit bist, die Grenzen auszutesten.
[…] und am Ende hole ich mir doch deinen letzten Herzschlag, deinen letzten Atemzug und du erkennst, dass Hoffnung für den Arsch ist.
Wahnsinnig gut. Wahnsinnig brutal. Also das war mal ein richtig brutaler Hardcore Horror. Liest sich flüssig und schnell und irgendwie fliegen die Seiten nur so. Bin ich jetzt ein Freak, weil ich es gut fand ? 🙋🏻♀️ 🤓😁 Glatte 5 Sterne !!!
![[…] und am Ende hole ich mir doch deinen letzten Herzschlag, deinen letzten Atemzug und du erkennst, dass Hoffnung für den Arsch ist.](https://social-cdn.read-o.com/images/1747943649673-93.jpg)
Dieser Roman nimmt einen mit, bewegt und ist nicht leicht zu greifen.
Es beginnt mit einem Vorwort und wer hier schon nicht weiterlesen möchte, der sollte jetzt noch umkehren, denn danach bist du gefangen, egal was für kranke Geschichten im Roman passieren mögen. Danach geht es in einen kurzen einleitenden Prolog. Wir befinden uns in Berlin und für mich als Brandenburgerin, die nicht weit von dort entfernt wohnt, ist es zugleich wie Heimatgefühl, aber auch unheimlich komisch, wenn man die Orte ungefähr kennt, die beschrieben werden. In einem kleinen familiären Lebensmittelmarkt kommt es zu einem absurden, perfiden und ekelerregenden Übergriff. 3 junge Männer geben ihren kranken Gelüsten nach und überwältigen eine Handvoll Leute und berauben nicht nur ihre Freiheit, sie vergewaltigen, missbrauchen, erniedrigen und morden. Jeder nach seinen eigenen perversen Vorlieben und es gibt kein Erbarmen. Sie wissen was sie tun, säubern, hinterlassen keine Spuren und stehen nicht in der Öffentlichkeit. Doch etwas übersehen sie, denn diese Tat bleibt nicht verborgen und so beginnt die Zeit auf Flucht und weiteren miesen Spielchen. Der Roman ist fesselnd, an der Art was es alles zu entdecken gibt, den Inszenierungen und auch der teils hervorgehobenen Tragödie dahinter. Daher gibt es auch Einblicke in die Vergangenheit. Die einzelnen verschiedenen Charaktere bringen eine bunte Mischung, ordentlich Würze und einen gewissen Charme mit hinein. Die eigentliche Handlung bewegt sich über wenige Tage hinweg. Manchmal verhält es sich wie ein Unfall, man möchte eigentlich nicht hinsehen, kann aber auch nicht wegsehen. Aber ich habe es nicht in einem Zug durchgelesen, da brauchte ich doch etwas Pause dazwischen. Pascal Schenkow, Anton Becker und Luke Spellman sind das unwirkliche Trio auf mörderischer Tour, aber nicht ohne vorher gespielt zu haben. Sie wirken unauffällig, sind im Studium oder arbeiten ganz normal. Teilen sich eine WG in Berlin und lieben alle Splatter. Hauptkommissar Benjamin Ramer des Kriminalamtes wird mit dem Fall beauftragt. Er hat schon einiges erlebt, aber dennoch kann man ihn überraschen. Seine Analyse ist präzise, größtenteils emotionslos und treffsicher. Der Schreibstil ist trotz seiner gewaltigen Ereignisse sehr angenehm, der Spannungsbogen wird stetig gehalten und die Story fordert auch. Selbst eine Art Humor kommt darin vor, natürlich mit ganz viel Sarkasmus und Ironie gemünzt. Ich mochte sehr die Art dieser Wiedergabe und auch die kriminalistischen Überlegungen sowie sie eigenwilligen Darsteller. Die einzelnen Beschreibungen ergeben ein entsprechendes klares Kopfkino. Die einzelnen Kapitellängen sind unterschiedlich lang, tragen kleine Titel und und werden im Perspektivenwechsel wiedergegeben. Die Handlung wird in der Ich-Perspektive wiedergegeben. Das Buchcover passt sehr gut zum Storyinhalt. Mein Fazit: Dieser Roman nimmt einen mit, bewegt und ist nicht leicht zu greifen. Die schwere Thematik ist beeindruckend und zerstörerisch zugleich.

Wahnsinnig spannend
Die Story beginnt ziemlich direkt mit dem Überfall des Spätkaufes, kurz vor laden Schluss finden sich drei Typen ein und überfallen den Laden, damit nicht genug, sie töten alle 5 Opfer auf bestialische Art und weise, die drei flüchten natürlich und ziehen eine blutige Spur durch ganz Deutschland, als dann aber plötzlich ein Zeuge auftaucht der alles gesehen haben will, ist die Polizei den dreien dicht auf den fersen, ich war der Story direkt verfallen, sie ist so wahnsinnig spannend, die Settings sind phänomenal beschrieben und man kann sich jegliche Orte schön im Kopfkino vorstellen, der Plot ist wirklich genial, ich habe ihn zu keiner Zeit vorher gesehen, die Story ist allerdings sehr brutal und sehr blutig, somit nicht für zart beseitene geeignet.

Mangel an Plot
Ich verstehe schon, dass Splatterpunk gerne hauptsächlich für die Gewaltbeschreibungen existiert. Die Szenen waren auch unweigerlich faszinierend geschrieben - sehr ekelhaft, lassen den Leser angewidert zurück und so, als ob man am liebsten danach duschen wollen würde. Kurzum: Das, was man von Splatterpunk erwartet. Das Einzige, was ich dabei noch anfügen möchte, ist, dass ich das Gefühl habe, dass die Anfangsszene mit Abstand die Brutalste war. Alles danach ist wie eine stark abgeschwächte Version davon. Der Part war aber wirklich gut - deshalb überhaupt 1.5 Sterne. Schlecht war dagegen dass die Charaktere allesamt langweilig und abgedroschen gewirkt haben. Es gab keine verschiedenen Charakterzüge, nur verschiedene Fetische, was ein bisschen langweilig war. Die Kommissare hätten auch genauso gut nicht existieren können. Ich verstehe nicht, warum sie überhaupt im Buch waren: sie haben nie von sich aus Fortschritte gemacht und einfach nur nochmal langweiliger wiederholt, was wir dank der anderen Sicht sowieso schon wussten. Ich dachte, am Ende würde einer der Kommissare selbst das Gesetz in die Hand nehmen, aber als das auch nicht passiert ist, war ich echt verwirrt, was das Buch von mir wollte. Ganz seltsam fand ich auch die Entscheidung, am literarischen Klimax, wo es erst richtig spannend wurde, einen Zeitsprung einzubauen und danach alles abrupt in Flashbacks abzuhandeln. Dass dann noch (SPOILER) der Langweiligste der Drei überlebt hat, war dann nur noch frustrierend.
Es sollte ein ganz normaler Abend werden in einem Supermarkt in Berlin. Wären nicht Luke, Pascal und Anton aufgetaucht. Drei absolute sadistische und skrupellose Psychopathen, die wirklich über jegliche Grenzen gehen und auf brutale Art vorgehen. Benjamin Ramer wird dem Fall zugeteilt, doch wer nun glaubt hier einen Vorzeigekomissar zu lesen, liegt definitiv falsch. Er ist frustriert von der Welt und besitzt ein aufbrausendes Temperament, wodurch er schnell aggressiv wird. Obwohl Anton, Luke und Pascal auf der Flucht sind, können sie es nicht unterlassen weitere Grausamkeiten zu begehen, jeder davon auf seine eigene Art und Weise. Die Kapitel werden abwechselnd aus der Sicht von Ramer und Pascal beschrieben. So bekommt man einen Einblick was bei dem Trio abgeht und wie die Ermittlungen von statten gehen. Ich bin ein riesen Horror Fan, aber ein Buch wie dieses habe ich bisher noch nicht gelesen. Die Gewaltdarstellungen sind sehr detailliert beschrieben, wie oft ich da saß und dachte "Heftig" und "Was passiert da gerade?" Neben den ernsten Momenten gab es aber auch einige humorvolle Szenen. Die Spannung nahm im Laufe der Geschichte weiter zu und der Perspektivwechsel in jedem Kapitel machte es zunehmend interessant. Man bekam Einblicke in Ramers und Pascals Gedanken, was ich sehr spannend fand. Mit dem Plot habe ich überhaupt nicht gerechnet, aber genau das macht so ein Buch meiner Meinung nach aus. Ich konnte nicht vorhersagen was passiert. Das Ende ging mir ehrlich gesagt etwas unter die Haut. Und auch wenn die dort beschriebenen Handlungen für Entsetzen sorgen, konnte ich nicht aufhören zu lesen. Es ist ein Hardcore Horror Buch und es wurde dem absolut gerecht. Julia Herne liefert eine schonungslose und ungefilterte Geschichte. Würde ich sowas wieder lesen? Absolut! Dieses Buch ist definitiv nichts für schwache Nerven oder für schwache Mägen.
Torture war definitiv ein Buch nach meinem Geschmack 😈. Serienkiller gehen einfach immer, hihi. In dem Buch geht es um drei extrem brutale Männer, die nach einem grausamen Massaker in einem Berliner Supermarkt quer durch Deutschland fliehen und dabei eine blutige Spur hinterlassen. Hauptkommissar Ramer und sein Kollege versuchen verzweifelt, die Täter zu stoppen, doch das Trio scheint der Polizei immer einen Schritt voraus zu sein. Die Gewalt wird dabei wirklich sehr detailliert beschrieben und die Täter gehen absolut krank und skrupellos vor. Kommissar Ramer mochte ich tatsächlich auch echt gerne, irgendwie hatte er was 😅. Die Jagd durch Deutschland und die kranke Dynamik der Täter haben mich schon ziemlich gefesselt. Man wollte einfach wissen, wie weit das Ganze noch eskaliert und ob die Polizei sie überhaupt stoppen kann. Am Anfang fand ich den Schreibstil noch etwas holprig, aber das hat sich nach dem ersten Kapitel gelegt und danach ließ sich das Buch deutlich flüssiger lesen. Ein paar kleine Logikfehler gab es zwar, bei denen ich kurz dachte „hä, wie jetzt?“ 🤔, aber insgesamt hat mich das beim Lesen nicht groß gestört. Wer Hardcore Horror mit extremen Gewaltbeschreibungen, psychopathischen Killern und einer düsteren Atmosphäre mag, sollte sich das Buch definitiv anschauen 🔪🩸. Aber wirklich nichts für zarte Gemüter oder schwache Mägen.














