TODESTRIEB: Thriller
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Wow! Das war ein Thriller ganz nach meinem Geschmack. Ohne großes Drumherum, das war ein Highlight. Ich war gefesselt von der ersten bis zur letzten Seite. Dieser Thriller des Autorinnen-Duos ist ein Muss für Fans des Thrillergenres. Allerdings ist er nichts für Zartbesaitete. Die Taten werden sehr detailliert beschrieben. Der Mörder ist sehr einfallsreich mit seinen Foltermethoden. Es gibt wechselnde Perspektiven, was den Spannungsbogen kontinuierlich aufrecht hält. Lange hat man den Eindruck, als ob es zwei voneinander unabhängige Erzählstränge gibt. Natürlich ahnt man dass es einen Zusammenhang geben muss. Zunächst lernen wir Christoph kennen, den Candyman, einen verurteilten Mörder, der aus dem Gefängnis ausgebrochen ist, weil er seine Unschuld beweisen möchte. Dann gibt es die Perspektive auf dad Ermittlerteam Tom, Johanna unf Gerrit. Eine wichtige Rolle nimmt dieses Mal Tom ein. Er merkt dass etwas mit ihm nicht stimmt. Liegt es nur an einem unvearbeiteten Trauma, oder steckt mehr dahinter, dass er so gar kein Mitleid mit den Opfern hat? Die Ich Perspektive des Täters lässt den Leser hautnah an den Morden und vorangehenden bestialische Foltermethoden teilhaben. Die Auflösung hat mich überzeugt. Eine Ahnung, was den Täter angeht, hatte ich ab einem gewissen Moment. Das Motiv hat mich aber überrascht. Fazit: d'Arachart und Wedler sind ein Geheimtipp. Ich wünsche den Autorinnen, dass sie mit ihren Thrillern noch viele Leser beeindrucken können

Ein knallharter Thriller
Wo ist die Verbindung zwischen einem grausamen Serienmörder in Hamburg und einem Gefängnisausbruch in Stuttgart? Diese Frage stellt man sich wirklich bis fast zum Ende. Aber bis dahin ist es ein langer Weg. Die Ermittlungen bringen eine Gemeinsamkeit der Mordopfer hervor. Jeder von ihnen hatte sich an Kindern vergriffen. Hier wäre eine Triggerwarnung vielleicht sinnvoll gewesen. Die Perspektive wechselt zwischen den drei Ermittlern, dem entflohenen Häftling und dem Täter. Dadurch nimmt man an ihren Gedanken und Emotionen teil. Das Ermittlerteam Kommissar Tom Eichdorf und seine Kollegen Gerrit Trade und Johanna Nielsen fand ich sehr gut. Sie geraten schnell unter Druck, denn in kürzester Zeit geschehen weitere Morde, von denen jeder Einzelne von unfassbarer Brutalität geprägt ist. Sie sind ein eingespieltes Team und ergänzen sich sehr gut. Jeder hat aber seine eigene Sicht auf die Dinge. Tom ist voller Emotionen, denn sein letzter Fall, bei dem ein Ring von Kinderschändern zerschlagen wurde, hat ihn psychisch sehr mitgenommen. Diese Erfahrungen haben ihn verändert und das hat auch Konsequenzen für sein Privatleben. Er verliert die Objektivität. Möchte den Mörder weitermachen lassen. Seine Reaktionen werden immer massiver, was seine Kollegen mehr und mehr beunruhigt. Irgendwie konnte ich Tom sogar verstehen, denn die Mordopfer waren widerliche Gewalttäter und man denkt einfach, das ist die gerechte Strafe. Aber ist das richtig, so zu denken? Gerrit sieht das ganz anders. Im Gegensatz zu Tom bleibt er ganz professionell und versucht, den Täter zu verstehen. Das führt zu Reibereien. Dadurch verändert sich sein Verhältnis zu Tom extrem und er spricht bei Johanna einen unfassbaren Verdacht aus. Die sitzt zwischen den Stühlen, denn Gerrit ist nicht nur ihr dienstlicher Partner und Tom ist eben auch ein guter Freund. Ihr Dilemma konnte ich nur zu gut verstehen. Christoph, der verurteilte Mörder, ist aus dem Gefängnis ausgebrochen, um seine Unschuld zu beweisen. Ihm wird der Mord an Frau und Kind vorgeworfen. Diesen Mord hatte er zwar gestanden, doch er ist sich sicher, dass er das niemals getan haben kann. Nur wie kam es dann zu seinem Geständnis? Seine Verzweiflung und Hilflosigkeit war sehr gut nachzuvollziehen. Auch zu den Gedanken des Mörders erhält man einen tiefen Einblick. Sein Part wird in der Ich-Perspektive erzählt. Er ist ein absoluter Psychopath. Er kennt seine Opfer genau und die Morde sind blutig, eklig und unfassbar brutal Er hinterfragt sich vollkommen emotionslos, warum er diese Dinge tut, während seine Opfer qualvoll Sterben. Das ist so grausam geschildert. Ich fragte mich, ob er persönliche Rache nimmt. Der Schreibstil ist toll. Sehr präzise und mitreißend. Brutal und schonungslos. Der psychologische Aspekt wird richtig gut eingebaut. Immer wieder Wendungen und neue Fährten. Das rasanten Ende macht beim Lesen atemlos. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen, weil ich so gespannt auf die Lösung des Falls war. Ein knallharter Thrillern für hartgesottene Fans, für den es meine absolute Empfehlung gibt.

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Wow! Das war ein Thriller ganz nach meinem Geschmack. Ohne großes Drumherum, das war ein Highlight. Ich war gefesselt von der ersten bis zur letzten Seite. Dieser Thriller des Autorinnen-Duos ist ein Muss für Fans des Thrillergenres. Allerdings ist er nichts für Zartbesaitete. Die Taten werden sehr detailliert beschrieben. Der Mörder ist sehr einfallsreich mit seinen Foltermethoden. Es gibt wechselnde Perspektiven, was den Spannungsbogen kontinuierlich aufrecht hält. Lange hat man den Eindruck, als ob es zwei voneinander unabhängige Erzählstränge gibt. Natürlich ahnt man dass es einen Zusammenhang geben muss. Zunächst lernen wir Christoph kennen, den Candyman, einen verurteilten Mörder, der aus dem Gefängnis ausgebrochen ist, weil er seine Unschuld beweisen möchte. Dann gibt es die Perspektive auf dad Ermittlerteam Tom, Johanna unf Gerrit. Eine wichtige Rolle nimmt dieses Mal Tom ein. Er merkt dass etwas mit ihm nicht stimmt. Liegt es nur an einem unvearbeiteten Trauma, oder steckt mehr dahinter, dass er so gar kein Mitleid mit den Opfern hat? Die Ich Perspektive des Täters lässt den Leser hautnah an den Morden und vorangehenden bestialische Foltermethoden teilhaben. Die Auflösung hat mich überzeugt. Eine Ahnung, was den Täter angeht, hatte ich ab einem gewissen Moment. Das Motiv hat mich aber überrascht. Fazit: d'Arachart und Wedler sind ein Geheimtipp. Ich wünsche den Autorinnen, dass sie mit ihren Thrillern noch viele Leser beeindrucken können

Ein knallharter Thriller
Wo ist die Verbindung zwischen einem grausamen Serienmörder in Hamburg und einem Gefängnisausbruch in Stuttgart? Diese Frage stellt man sich wirklich bis fast zum Ende. Aber bis dahin ist es ein langer Weg. Die Ermittlungen bringen eine Gemeinsamkeit der Mordopfer hervor. Jeder von ihnen hatte sich an Kindern vergriffen. Hier wäre eine Triggerwarnung vielleicht sinnvoll gewesen. Die Perspektive wechselt zwischen den drei Ermittlern, dem entflohenen Häftling und dem Täter. Dadurch nimmt man an ihren Gedanken und Emotionen teil. Das Ermittlerteam Kommissar Tom Eichdorf und seine Kollegen Gerrit Trade und Johanna Nielsen fand ich sehr gut. Sie geraten schnell unter Druck, denn in kürzester Zeit geschehen weitere Morde, von denen jeder Einzelne von unfassbarer Brutalität geprägt ist. Sie sind ein eingespieltes Team und ergänzen sich sehr gut. Jeder hat aber seine eigene Sicht auf die Dinge. Tom ist voller Emotionen, denn sein letzter Fall, bei dem ein Ring von Kinderschändern zerschlagen wurde, hat ihn psychisch sehr mitgenommen. Diese Erfahrungen haben ihn verändert und das hat auch Konsequenzen für sein Privatleben. Er verliert die Objektivität. Möchte den Mörder weitermachen lassen. Seine Reaktionen werden immer massiver, was seine Kollegen mehr und mehr beunruhigt. Irgendwie konnte ich Tom sogar verstehen, denn die Mordopfer waren widerliche Gewalttäter und man denkt einfach, das ist die gerechte Strafe. Aber ist das richtig, so zu denken? Gerrit sieht das ganz anders. Im Gegensatz zu Tom bleibt er ganz professionell und versucht, den Täter zu verstehen. Das führt zu Reibereien. Dadurch verändert sich sein Verhältnis zu Tom extrem und er spricht bei Johanna einen unfassbaren Verdacht aus. Die sitzt zwischen den Stühlen, denn Gerrit ist nicht nur ihr dienstlicher Partner und Tom ist eben auch ein guter Freund. Ihr Dilemma konnte ich nur zu gut verstehen. Christoph, der verurteilte Mörder, ist aus dem Gefängnis ausgebrochen, um seine Unschuld zu beweisen. Ihm wird der Mord an Frau und Kind vorgeworfen. Diesen Mord hatte er zwar gestanden, doch er ist sich sicher, dass er das niemals getan haben kann. Nur wie kam es dann zu seinem Geständnis? Seine Verzweiflung und Hilflosigkeit war sehr gut nachzuvollziehen. Auch zu den Gedanken des Mörders erhält man einen tiefen Einblick. Sein Part wird in der Ich-Perspektive erzählt. Er ist ein absoluter Psychopath. Er kennt seine Opfer genau und die Morde sind blutig, eklig und unfassbar brutal Er hinterfragt sich vollkommen emotionslos, warum er diese Dinge tut, während seine Opfer qualvoll Sterben. Das ist so grausam geschildert. Ich fragte mich, ob er persönliche Rache nimmt. Der Schreibstil ist toll. Sehr präzise und mitreißend. Brutal und schonungslos. Der psychologische Aspekt wird richtig gut eingebaut. Immer wieder Wendungen und neue Fährten. Das rasanten Ende macht beim Lesen atemlos. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen, weil ich so gespannt auf die Lösung des Falls war. Ein knallharter Thrillern für hartgesottene Fans, für den es meine absolute Empfehlung gibt.






