To Fall Or Not To Fall
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„To fall or not to fall“ sollte für mich viel Wärme und Herbstgefühl vermitteln, hat mich aber emotional kaum erreicht. Das Setting ist schön gedacht, mit bunten Blättern, Kürbissen und Pumpkin Spice Lattes an jeder Ecke, doch irgendwann wirkt es übertrieben. Der Herbst wird so stark betont, dass er die eigentliche Geschichte überlagert. Ava bleibt für mich eine schwer greifbare Figur. Sie wirkt naiv und verliert sich in Gedankenschleifen, die nichts Neues erzählen. Ihre Sorgen um den Buchladen sind verständlich, aber sie handelt kaum und wiederholt immer dieselben Fehler. Es fehlt ihr an Entwicklung, und ihre ständige Angst, zu scheitern, wird zu einem festen Muster. Theo hat dagegen mehr Überblick, aber auch er bleibt emotional auf Abstand. Sein Verhalten Ava gegenüber wirkt oft kühl und berechnend. Zwischen den beiden entsteht kaum spürbare Nähe. Ihre Gespräche bleiben an der Oberfläche, und das, was wie Chemie gedacht war, bleibt blass. Besonders die Szenen, die Leidenschaft zeigen sollten, lesen sich eher mechanisch als echt. Dazu kommt, dass das einzige Date der beiden Off Page passiert, wir aber sehr viele unnötige spicy Szenen bekommen. Auch der Schreibstil macht es schwer, ganz einzutauchen. Perspektivwechsel kommen ohne klare Übergänge, und manchmal weiß man kaum, wer gerade spricht oder denkt. Trotzdem gibt es Momente, die funktionieren. Wenn Ava kurz innehält oder Theo etwas Echtes durchscheinen lässt, hat das Buch Charme. Leider reicht das nicht, um über die vielen Wiederholungen und das unausgewogene Erzähltempo hinwegzutragen. Insgesamt fand ich die Idee nett, aber die Umsetzung wenig gelungen. Trotz der knapp 250 Seiten habe ich Monate für das Buch gebraucht, weil ich einfach keine Motivation mehr hatte, weiterlesen zu wollen.

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„To fall or not to fall“ sollte für mich viel Wärme und Herbstgefühl vermitteln, hat mich aber emotional kaum erreicht. Das Setting ist schön gedacht, mit bunten Blättern, Kürbissen und Pumpkin Spice Lattes an jeder Ecke, doch irgendwann wirkt es übertrieben. Der Herbst wird so stark betont, dass er die eigentliche Geschichte überlagert. Ava bleibt für mich eine schwer greifbare Figur. Sie wirkt naiv und verliert sich in Gedankenschleifen, die nichts Neues erzählen. Ihre Sorgen um den Buchladen sind verständlich, aber sie handelt kaum und wiederholt immer dieselben Fehler. Es fehlt ihr an Entwicklung, und ihre ständige Angst, zu scheitern, wird zu einem festen Muster. Theo hat dagegen mehr Überblick, aber auch er bleibt emotional auf Abstand. Sein Verhalten Ava gegenüber wirkt oft kühl und berechnend. Zwischen den beiden entsteht kaum spürbare Nähe. Ihre Gespräche bleiben an der Oberfläche, und das, was wie Chemie gedacht war, bleibt blass. Besonders die Szenen, die Leidenschaft zeigen sollten, lesen sich eher mechanisch als echt. Dazu kommt, dass das einzige Date der beiden Off Page passiert, wir aber sehr viele unnötige spicy Szenen bekommen. Auch der Schreibstil macht es schwer, ganz einzutauchen. Perspektivwechsel kommen ohne klare Übergänge, und manchmal weiß man kaum, wer gerade spricht oder denkt. Trotzdem gibt es Momente, die funktionieren. Wenn Ava kurz innehält oder Theo etwas Echtes durchscheinen lässt, hat das Buch Charme. Leider reicht das nicht, um über die vielen Wiederholungen und das unausgewogene Erzähltempo hinwegzutragen. Insgesamt fand ich die Idee nett, aber die Umsetzung wenig gelungen. Trotz der knapp 250 Seiten habe ich Monate für das Buch gebraucht, weil ich einfach keine Motivation mehr hatte, weiterlesen zu wollen.





