Tinkers

Tinkers

Softcover
3.511

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Description

An old man lies dying. Confined to bed in his living room, he sees the walls around him begin to collapse, the windows come loose from their sashes, and the ceiling plaster fall off in great chunks, showering him with a lifetime of debris: newspaper clippings, old photographs, wool jackets, rusty tools, and the mangled brass works of antique clocks. Soon, the clouds from the sky above plummet down on top of him, followed by the stars, till the black night covers him like a shroud. He is hallucinating, in death throes from cancer and kidney failure.

A methodical repairer of clocks, he is now finally released from the usual constraints of time and memory to rejoin his father, an epileptic, itinerant peddler, whom he had lost seven decades before. In his return to the wonder and pain of his impoverished childhood in the backwoods of Maine, he recovers a natural world that is at once indifferent to man and inseparable from him, menacing and awe inspiring.

Heartbreaking and life affirming, TINKERS is an elegiac meditation on love, loss, and the fierce beauty of nature.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Softcover
Pages
192
Price
13.00 €

Posts

2
All
4

Schwer zu beschreiben, da das Thema gern von uns Menschen verdrängt werden würde. Mit den Tod seiner selbst oder seiner Lieben wird sich nicht gerne auseinander gesetzt. Die Sprache ist hoch poetisch-teils lyrisch, rasanter Wechsel der Erzählperspektiven und Absätzen, die nicht zusammenhängten. Es war nicht immer ein Lese-Genuß, da der Lesefluss gestört war durch hoch intellektuelle/poetische Sprache. Tlw. wusste man nicht, wer jetzt spricht. Vielleicht auch gewollt, da George kurz vor seinem Tod halluziniert und seine Erinnerungen unkontrolliert vorbeiziehen. Aber wunderschöne Naturbeschreibungen... Man sollte dieses Buch vielleicht nicht nur einmal lesen.🌳🏞️

4

Ein alter Mann liegt im Sterben, in seinem Zuhause, umgeben von seiner Familie. In seinen letzten Tagen kommen viele Erinnerungen hoch, an seine Jugend, sein Leben und an seinen epilepsiekranken Vater, der noch mit dem Pferd und Wagen als fahrender Händler durch Neuengland zog. Ich sage es gleich vorweg: Ich hätte dieses Buch nicht als Hörbuch hören dürfen. Nicht, weil der Sprecher so schlecht wäre, sondern weil die Sprache so komplex ist. Die rein erzählerischen Passagen konnte ich gut verfolgen, es ist die Geschichte zweier Leben, von Vater und Sohn, von Glück und Entbehrungen und von der eigenen Sterblichkeit. Eine Geschichte aus dem Leben, wie sie mir gefällt. Dabei verfällt Paul Harding jedoch immer wieder in poetische Beschreibungen von Situationen, die in der Hörversion trotz guter Leistung des Sprechers kaum zu erfassen sind - ich ertappte mich immer wieder dabei, wie ich mehr oder weniger abschaltete. Rübergekommen ist dabei die wirklich wunderschöne Sprache Hardings, den Sinn zu erfassen war mir jedoch kaum möglich. Dennoch habe ich nach einer Weile begriffen, dass es dabei um die besondere Wahrnehmung und den besonderen Bewusstheitszustand ging, den Howard, den Vater der Hauptfigur, vor seinen epileptischen Anfällen ereilt. Insbesondere in diesem Zusammenhang sind die entsprechenden Passagen wirklich einzigartig. Ich muss mir vornehmen, dieses Buch irgendwann noch einmal in der Printform zu lesen, um es richtig nachvollziehen und wertschätzen zu können. In jedem Fall ist dies kein einfach zu lesendes Buch, es verlangt dem Leser sehr viel ab und kann nicht schnell durchgelesen werden. Mit der Bewertung tue ich mich an dieser Stelle natürlich schwer, ich vergebe 4 Sterne, die bei erneuter Lektüre durchaus noch Potenzial nach oben haben. Der Sprecher Christian Rummel macht seine Sache wie schon erwähnt gut, hat allerdings einen starken amerikanischen Akzent. Gelegentlich hatte ich Schwierigkeiten, neue Abschnitte zu erkennen.

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