
14 Followers
This Kingdom Might Actually Kill Me
Inmitten der generischen RomComs, der immer seichter werdenden Romantasies, McFaddens Psychospielchen und der schieren Menge an Veröffentlichungen, für die man ja sogar als Speedreader fünf Leben brauchen würde, um da mitzukommen, taucht aus dem Nichts dieses Buch auf. This is what dreams are made of. Der Plot ist an sich schnell erklärt: Junge Frau wird in ihr Lieblingsbuch gesogen, wacht dort mit allen Skills auf, die man in dieser Welt zum Überleben braucht und nimmt sich vor, das ihr bekannte Ende zu verbessern. Wie kommt sie in das Buch? Man weiß es nicht. Woher hat sie alle Fähigkeiten? Keine Ahnung. Wieso spricht sie alle Sprachen dieser Welt? Who cares? WHO CARES????? This Kingdom Will Not Kill Me ist das, was Bücher früher mal waren, bevor man damit begonnen hat, irgendwelche Fantasywesen und „badass“ heroines um Sexszenen zu drapieren, die junge Leser:innen potentiell verstören und bei älteren Leser:innen eventuell Komplexe hervorrufen könnten. Ist ja alles ok, aber DIESES Buch… es hat alles! Es hat einen Plot, der nicht mit dem story telling - Würfel der Englischlehrerin aus der Unterstufe enstanden ist. Charaktere, die nicht nur vielschichtig sind, sondern auch noch liebenswert. Das Ganze würzt man dann mit der Stimme einer jungen Frau aus dem 21. Jahrhundert, die in einer Fantasywelt festeckt und sich durch echte Scharfsinnigkeit und viel Humor auszeichnet. Dann gibt es da noch eine love story, die mal so richtig slow burned und ohne ein einziges „you‘re mine“, „good girl“ oder „insert male grunting“ auskommt. Sidekicks der Extraklasse und so viele plot twists, das sie einem glatt das Hirn vernebeln könnten, wenn nicht alles so genial wäre, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Will. Soll. Es ist lange her, das mich etwas so gefesselt hat und nachdem es noch nicht einmal den Ansatz eines Erscheinungsdatums für den zweiten Band gibt, verweile ich hier very book hungover und in freudiger Erwartung auf den Folgegeniestreich.
May 1, 2026
This Kingdom Might Actually Kill Me
Inmitten der generischen RomComs, der immer seichter werdenden Romantasies, McFaddens Psychospielchen und der schieren Menge an Veröffentlichungen, für die man ja sogar als Speedreader fünf Leben brauchen würde, um da mitzukommen, taucht aus dem Nichts dieses Buch auf. This is what dreams are made of. Der Plot ist an sich schnell erklärt: Junge Frau wird in ihr Lieblingsbuch gesogen, wacht dort mit allen Skills auf, die man in dieser Welt zum Überleben braucht und nimmt sich vor, das ihr bekannte Ende zu verbessern. Wie kommt sie in das Buch? Man weiß es nicht. Woher hat sie alle Fähigkeiten? Keine Ahnung. Wieso spricht sie alle Sprachen dieser Welt? Who cares? WHO CARES????? This Kingdom Will Not Kill Me ist das, was Bücher früher mal waren, bevor man damit begonnen hat, irgendwelche Fantasywesen und „badass“ heroines um Sexszenen zu drapieren, die junge Leser:innen potentiell verstören und bei älteren Leser:innen eventuell Komplexe hervorrufen könnten. Ist ja alles ok, aber DIESES Buch… es hat alles! Es hat einen Plot, der nicht mit dem story telling - Würfel der Englischlehrerin aus der Unterstufe enstanden ist. Charaktere, die nicht nur vielschichtig sind, sondern auch noch liebenswert. Das Ganze würzt man dann mit der Stimme einer jungen Frau aus dem 21. Jahrhundert, die in einer Fantasywelt festeckt und sich durch echte Scharfsinnigkeit und viel Humor auszeichnet. Dann gibt es da noch eine love story, die mal so richtig slow burned und ohne ein einziges „you‘re mine“, „good girl“ oder „insert male grunting“ auskommt. Sidekicks der Extraklasse und so viele plot twists, das sie einem glatt das Hirn vernebeln könnten, wenn nicht alles so genial wäre, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Will. Soll. Es ist lange her, das mich etwas so gefesselt hat und nachdem es noch nicht einmal den Ansatz eines Erscheinungsdatums für den zweiten Band gibt, verweile ich hier very book hungover und in freudiger Erwartung auf den Folgegeniestreich.
May 1, 2026







