Sieben verdammt lange Tage

Sieben verdammt lange Tage

Softcover
3.827
TodesfallMännerGefühleKinder

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Description

»Ich liebe meine Familie, ehrlich. Aber ich liebe sie mehr, wenn sie nicht in der Nähe ist.«

Familientreffen bei den Foxmans enden stets mit zuschlagenden Türen und quietschenden Reifen. Doch nun ist der Vater gestorben und die Familie muss Schiwa sitzen, sieben Tage lang die traditionelle Totenwache halten. Für Judd, seine zerstrittenen Geschwister und die exaltierte Mutter beginnt eine verdammt lange Woche: Sie alle müssen sich mit dem auseinandersetzen, was in den letzten Jahren geschehen ist – und noch dazu erfährt Judd ausgerechnet jetzt, dass seine geliebte Frau endlich schwanger ist. Aber nicht von ihm …

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Softcover
Pages
448
Price
10.30 €

Author Description

Jonathan Tropper wurde 1970 in New York City geboren. Er studierte Literatur und Literarisches Schreiben. Heute hält er Schreibseminare an der Universität und ist sowohl als Autor von Romanen sowie von Drehbüchern erfolgreich. Seine Bücher wurden in mehr als zwanzig Sprachen übersetzt. Zuletzt erschienen seine von der Presse gefeierten und international erfolgreichen Romane "Mein fast perfektes Leben", "Sieben verdammt lange Tage" und "Der Sound meines Lebens". Mehr Informationen im Internet: www.jonathantropper.com

Posts

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All
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Scheiß oder gib die Schüssel frei!

Grundsätzlich ist das Buch witzig geschrieben und in allerlei zwischenmenschlichen Krisen des Familieblebens findet man sich das eine ums andere mal auch wieder. Mir persönlich war der Protagonist, der jeder Frau auf freier Wildbahn eine Geschichte andichtet oftmals zu anstrengend. Für zwischendurch aber sicherlich ganz nett.

3

Wie schief kann ein Leben laufen? Jonathan Tropper: JA!

Judd ist wohl der unglücklichste Mann auf der Welt. Er hat eine schlechte Beziehung zu seiner Familie, seine Frau betrügt ihn mit seinem Chef, verliert seinen Job und wohnt in einer Bruchbude. Genau zu dieser Zeit stirbt auch sein Vater. Doch der letzte Wunsch seines Vaters bringt ihn in eine Zwickmühle. Sein Vater wollte vor seinem Tod, dass seine Familie Shiwa sitzt. Nun muss Judd sieben Tage zurück nach Hause und mit seiner Familie Shiwa sitzen. Dabei kommen viele Gefühle hoch. Das Buch hat mich an vielen Stellen sehr getriggert. So viel Pech kann ein Mensch doch nicht haben?! Die zerrüttete Familie macht es einem auch nicht leichter. Man lernt die Charaktere ziemlich gut kennen, aber die Frage bleibt: Will man das überhaupt? Alle tragen ein dunkles Geheimnis und ziehen direkt oder indirekt die anderen mit sich. Judds Entscheidungen lassen manchmal zu wünschen übrig. Aber tatsächlich wird er auch vor extremen Herausforderungen gestellt, dass eine "richtige" Entscheidung schwer zu fällen ist. Gelegentlich gibt es auch lustige Szenen, die aber eher dem britischen Humor ähneln. Nicht gerade für jedermann und kaum kommt eine lustige Szene schlägt das Leben im Buch wieder einen runter. Vom Stil her war es gut zu lesen. Dennoch hat es sich für mich gezogen. Meiner subjektiven Meinung nach war es extrem triggernd. Gefühlt wurde es nie besser. Auch die Erfolge, die die Charakteren gemacht hatten waren für mich eher ziemlich wenig. Wie gesagt, eine Geschichte, die nur das Leben schreiben kann. Das Buch war mal was anderes und es war auch nicht schlecht. Da hatte ich schon schlimmere gelesen, aber ein zweites Mal würde ich es dennoch nicht lesen wollen. Es war einfach schwer zu beschreiben. Es war eine Mischung aus Drama und Komödie mit ein wenig "Romantik" und dennoch nichts von denen. Mit Sicherheit fragt man sich: "Wieso hast du das Buch denn dann gelesen?". Eine Freundin gab es mir. Es ist ihr Lieblingsbuch. Aus diesem Grund wollte ich es durchlesen. Ich verstehe auch, wieso sie das Buch so mag. Für mich war es leider nichts besonderes.

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Kurzbeschreibung: Sieben verdammt lange Tage wird Judd Foxman mit seiner Familie verbringen müssen - und das ist noch sehr viel schlimmer als es sich anhört. Denn die Foxman-Kinder sind größtenteils untereinander zerstritten - und das Verhältnis zu den Eltern ist alles andere als entspannt. Doch diesmal ist alles anders: Die Kinder kommen nach Hause, weil ihr Vater gestorben ist und einen letzten Wunsch hatte - die Familie soll für ihn Schiwa sitzen, die siebentägige jüdische Totenwache. Jetzt müssen sie sich zusammenraufen: Wendy, die nicht weiß, ob ihre Ehe ein warmes Nest ist oder ein Gefängnis; Philipp, der endlich einmal alles richtig machen will, aber mit schlafwandlerischer Sicherheit die falschen Entscheidungen trifft; Paul, der verwantwortungsbewusst das Familienunternehmen führt, obwohl er ganz andere Wünsche hat. Und schließlich Judd, der seine Frau vor ein paar Wochen zum Geburtstag überraschen wollte, sie aber mit seinem Boss im Bett erwischt - und nun gerade erfahren hat, dass sie schwanger ist. Sieben verdammt lange Tage voller Auseinandersetzungen, Fluchtversuche, jeder Menge Familienchaos und ebenso unerwartet wie wunderbaren Überraschungen... Zum Autor: Jonathan Tropper wurde 1970 in New York City geboren. Er studierte Literatur und Literarisches Schreiben und lebt heute mit seiner Familie in New Rochelle (New York). Er gibt Schreibseminare an der Universität und ist als Schriftsteller erfolgreich, zuletzt erschien sein internationaler Bestseller "Mein fast perfektes Leben". Ich finde, wir sollten uns alle einfach der Realität stellen und unsere Mahlzeiten nicht mehr gemeinsam einnehmen. (Seite 177) Rezension: Jonathan Troppers neuer Roman besticht durch eine tolle Mischung aus Witz und Komik, aber auch durch Ernsthaftigkeit und Tragik. Im Mittelpunkt des Geschehens steht Judd Foxman, dessen Vater gerade verstorben ist und der nun zusammen mit seiner Mutter und seinen drei Geschwistern Wendy, Paul und Phillip sieben Tage lang die Schiwa, die jüdische Totenwache, durchführen soll. In diesen sieben Tagen kommen alle angestauten und schwelenden Konflikte der einzelnen Personen zur Sprache, manchmal in lustiger Form, oftmals aber verbergen sich dahinter Verletztheit, Trauer um Vergangenes und jede Menge Schuldgefühle. Und diese sehr konträren Gefühle versteht Jonathan Tropper in ein stimmiges Ganzes zu verflechten, das unterhaltsam ist, an manchen Stellen aber auch zum Nachdenken anregt. Die Figuren sind allesamt sehr liebevoll gezeichnet, man kann sich gut mit ihnen und ihren Gefühlen identifizieren. Der Roman selbst wird aus der Ich-Perspektive von Judd erzählt, der Schreibstil ist flüssig, gut zu lesen und zu verstehen. Sehr gut gefallen haben mir die Erläuterungen zu jüdischem Brauchtum, wie die Schiwa und die einzelnen Gebete und was sie bedeuten. Zur Gestaltung des Buchs: Das Cover ist im Hintergrund in weißer Farbe gehalten. Der Titel des Buches leuchtet in einem dunklen Magenta und der Name des Autors in einem dunklen Türkis. Abgebildet als Zeichnungen wurden das Haus der Foxmans, ein Schiwa-Stuhl und ein wegfahrendes Auto, das alles sehr gut zur Geschichte passt. Fazit: "Sieben verdammt lange Tage" hält Komik und auch Ernsthaftigkeit für den Leser bereit. Ich vergebe ein "Empfehlenswert" für eine Familie, die nicht ganz so vollkommen ist, wie sie nach außen hin scheinen möchte. Wertung: 4 von 5 Punkten

3

Es hat mir gefallen, aber nicht so gut, wie das erste Buch das ich von Tropper gelesen habe. Vielleicht wäre es anders gewesen, wenn ich dieses als erstes... ach egal. Ich mochte es, aber ich fand nicht viel besonderes dran. Vielleicht habe ich in letzter Zeit zu viele Familiengeschichten gelesen? Jedenfalls ist Tropper empfehlenswert und dieses Buch ebenfalls. Trotzdem zu diesem Zeitpunkt "nur" 3 Sterne.

5

Still one of my favourites. I love the Foxmans and I absolutely adore Tropper‘s writing style and wit!

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