The Word
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Zur Handlung:
Nachdem sich ihre Eltern getrennt haben, überzeugt der Vater der siebenjährigen Lisa sie davon, mitten in der Nacht durch das Fenster zu fliehen. Schließlich gehört sie laut ihrer Religion zu ihm, und es ist ihre Pflicht, ihm zu gehorchen. Als pflichtbewusste Tochter – zumindest nach außen hin – und verwirrt über die sündhaften Veränderungen ihrer Mutter (sie hat sich die Haare abgeschnitten, ein neuer Mann ist da und sie hat mit ihm ein Baby bekommen), fügt Lisa sich. Die nächsten neun Jahre verbringt sie auf der Flucht, bis die Polizei ihren Vater schließlich aufspürt und sie zu einer Mutter zurückgebracht wird, die in den Augen ihrer Religion „tot“ ist. Doch ihr Vater hatte immer einen Plan für den Fall, dass das Gesetz ihm das wegnimmt, was ihm gehört – einen Plan, der in dem Moment in Gang gesetzt wurde, als die Polizei vor ihrer Tür erschien. Nun muss Lisa entscheiden: Folgt sie dem Plan und kehrt zurück, in der Hoffnung, ihren Bruder und ihren Vater wiederzusehen? Oder riskiert sie alles, um herauszufinden, wie ein Leben aussehen könnte, in dem sie ihre eigenen Entscheidungen trifft? — Dieser YA-Roman leistet wirklich gute Arbeit dabei, die tiefe innere Zerrissenheit eines Kindes darzustellen, das von einer Sekte gehirngewaschen wurde. Die Geschichte fängt eindringlich ein, wie schwer es ist, jene Weltbilder zu dekonstruieren, die uns bereits in frühester Kindheit als absolute Wahrheit beigebracht wurden. Ein lesenswerter Beitrag zum Thema religiöser Fanatismus und Identitätsfindung, der besonders durch seine psychologische Genauigkeit besticht, erzählerisch aber noch etwas Luft nach oben lässt.

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Nachdem sich ihre Eltern getrennt haben, überzeugt der Vater der siebenjährigen Lisa sie davon, mitten in der Nacht durch das Fenster zu fliehen. Schließlich gehört sie laut ihrer Religion zu ihm, und es ist ihre Pflicht, ihm zu gehorchen. Als pflichtbewusste Tochter – zumindest nach außen hin – und verwirrt über die sündhaften Veränderungen ihrer Mutter (sie hat sich die Haare abgeschnitten, ein neuer Mann ist da und sie hat mit ihm ein Baby bekommen), fügt Lisa sich. Die nächsten neun Jahre verbringt sie auf der Flucht, bis die Polizei ihren Vater schließlich aufspürt und sie zu einer Mutter zurückgebracht wird, die in den Augen ihrer Religion „tot“ ist. Doch ihr Vater hatte immer einen Plan für den Fall, dass das Gesetz ihm das wegnimmt, was ihm gehört – einen Plan, der in dem Moment in Gang gesetzt wurde, als die Polizei vor ihrer Tür erschien. Nun muss Lisa entscheiden: Folgt sie dem Plan und kehrt zurück, in der Hoffnung, ihren Bruder und ihren Vater wiederzusehen? Oder riskiert sie alles, um herauszufinden, wie ein Leben aussehen könnte, in dem sie ihre eigenen Entscheidungen trifft? — Dieser YA-Roman leistet wirklich gute Arbeit dabei, die tiefe innere Zerrissenheit eines Kindes darzustellen, das von einer Sekte gehirngewaschen wurde. Die Geschichte fängt eindringlich ein, wie schwer es ist, jene Weltbilder zu dekonstruieren, die uns bereits in frühester Kindheit als absolute Wahrheit beigebracht wurden. Ein lesenswerter Beitrag zum Thema religiöser Fanatismus und Identitätsfindung, der besonders durch seine psychologische Genauigkeit besticht, erzählerisch aber noch etwas Luft nach oben lässt.





