The Walking Dead 2
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Description
Die Apokalypse ist über die Menschheit hereingebrochen, und die Toten machen Jagd auf die Lebenden. Im harten Überlebenskampf zählt nur Stärke oder Gemeinschaft. So wie in der Siedlung Woodbury, wo der Governor ein hartes, aber effizientes Regime errichtet hat. Als sich die junge Lilly Caul gerade noch so nach Woodbury retten kann, glaubt sie zunächst, sie sei im Paradies – bis sie eine furchtbare Entdeckung macht: In diesem Paradies herrscht ein Teufel, und er kennt keine Gnade …
Book Information
Author Description
Robert Kirkman ist der Schöpfer der mehrfach preisgekrönten und international erfolgreichen Comicserie The Walking Dead. Die gleichnamige TV-Serie wurde von ihm mit entwickelt und feierte weltweit Erfolge bei Kritikern und Genrefans gleichermaßen. Zusammen mit dem Krimiautor Jay Bonansinga schreibt er Romane aus der Welt von The Walking Dead.
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In diesem Band manifestiert sich der radikale erzählerische Wandel der Serie: Weg von der reinen Flucht, hin zum Versuch einer neuen Gesellschaftsordnung. Kirkman treibt Rick Grimes und seine Gruppe an ihre moralischen Belastungsgrenzen, während Charlie Adlards rauerer, schattierter Stil die zunehmende Hoffnungslosigkeit und Verwahrlosung der Welt perfekt visualisiert. Pro: Die psychologische Entwicklung der Charaktere ist herausragend. Besonders der Konflikt zwischen dem Wunsch nach Zivilisation und der notwendigen Brutalität des Überlebens wird hier gnadenlos seziert. Die Einführung zentraler Antagonisten und der Schauplatzwechsel sorgen für eine enorme Dynamik. Contra: Der künstlerische Wechsel von Tony Moore zu Charlie Adlard ist für Fans des ersten Bandes zunächst gewöhnungsbedürftig; Adlards Stil wirkt deutlich skizzenhafter und weniger filigran, was in schnellen Actionszenen gelegentlich zu Lasten der Übersichtlichkeit geht. Fazit: Ein düsteres Meisterstück über die menschliche Natur. Dieser Band zementiert den Ruf der Reihe als ernstzunehmendes Drama, das den Horror nicht in den Untoten, sondern im Zwischenmenschlichen findet. Ein essenzieller, wenn auch schmerzhafter Abschnitt der Reise.
So interessant es ist die Vorlage zur Serie zu lesen, muss ich gestehen dass sie mir persönlich einen viel zu schnellen Handlungsverlauf hat. Würde ich die Serie nicht kennen, hätte ich wirklich Probleme einige Charaktere richtig zu zuordnen. Etwas mehr Charakteraufbau wäre echt toll gewesen. Den Wechsel des Zeichners bemerkte ich nur dezent.
Bin gespannt
Ich muss sagen das der Band 2 nicht so stark war wie Band eins aber ich denke das Band 2 auch dafür da war um besser in Band 3 rein zu kommen. Man hat wieder das ein oder andere Detail für den Governor erfahren. In diesem Buch ist die Haubt Protagonistin Lilly ich finde ihre Entwicklung sehr stark und interessant. Das Ende bringt mich dazu Band 3 unbedingt sofort zu lesen. Wie fandet ihr es wenn ihr es gelesen haben solltet?

„The Walking Dead 2“ ist der zweite Teil der Romanreihe von Robert Kirkman und Jay Bonansinga. Das Buch setzt die Geschichte aus dem ersten Band fort und fokussiert sich auf das Leben von Lilly Caul und ihrer Gruppe von Überlebenden. Gemeinsam suchen sie einen sicheren Ort und finden schließlich das Städtchen Woodbury – eine Gemeinschaft, die durch Mauern und Wachen geschützt ist und sich durch gegenseitige Tauschgeschäfte über Wasser hält. Angeführt wird diese Gemeinschaft vom skrupellosen „Governor“ Philip Blake. Somit sind nicht nur die Untoten ein Problem für Lilly und ihre Freunde, sondern auch die Lebenden. Mir hat dieses Buch wieder richtig gut gefallen. Man darf nicht vergessen, dass es nicht so wie die gleichnamige Serie aufgebaut ist. Obwohl Woodbury, der Governor und einige Charaktere auftreten, ist das Buch eher eine Vorgeschichte zu dem, was später in der 3. Staffel der Serie passiert. Der Anfang der Geschichte war für mich etwas schleppend, aber je weiter die Handlung fortschritt, desto spannender wurde es. Der Schreibstil ist auch in diesem Teil wieder locker und leicht verständlich. Die Darstellung der Lebenden und Untoten ist sehr bildhaft. Dennoch sollte man hier keine hochliterarische Kunst erwarten. Einige Abschnitte waren in meinen Augen schon arg „trashig“ geschrieben, was entweder absichtlich sein könnte oder an der Übersetzung liegen mag. Persönlich stört mich das nicht, und ich freue mich bereits auf die nächsten Teile der Reihe.
short and simple: still not over the fact that Josh Lee died. Despite that i really "enjoyed" the book, i've seen the series and yes in my head i made some comparisons but the end was more like the beginning of the governor's story (when they're in Woodbury), how cruel he is and what he does to "keep the people save" - whatever, i can't wait to read the third book!
The Walking Dead ist aktuell mein liebstes Thema mit dem ich mich beschäftige. Die Comicbücher, die als Vorlage zur TV-Serie dienten waren der Hammer und Robert Kirkman wurde schnell zu einem meiner Lieblingsautoren. Das Buch zur Serie "The Walking Dead - Rise of the Governor" war der erste Teil einer Buchreihe und ich war absolut gefesselt von dieser Hoffnungslosigkeit und Stärke der Charaktere. Mir hat diese perfekte Zusammenfügung von Wahnsinn und Apokalypse gefallen und dementsprechend habe ich mich riesig auf das Folgebuch gefreut. Jedoch habe ich sehr, sehr lange an diesem Buch gelesen, weil es mich einfach nicht so sehr in seinen Bann ziehen konnte, wie ich das sonst von The Walking Dead gewohnt bin. Zu Beginn der Geschichte lernen wir neue Überlebende kennen. Eine Gruppe verschiedener Männer und Frauen mit Kindern, die sich in einem riesigen ehemaligen Zirkuszelt auf einem großen Feld eingerichtet haben. Die Aufgaben sind klar verteilt. Zu dem Hauptkern dieser Leute gehört Lily Caul, aus dessen Sicht das meiste Geschehen erzählt wird. Vor Ausbruch der Plage war sie mit ihrer Freundin Megan unterwegs, die einstmals unzertrennlich waren und sich alles über Drogen bis hin zu Freunden teilten. Doch dann zerriss dieses Band, als Lily ihr Studium beenden wollte und einen sehr guten Job angeboten bekam, den sie aber ablehnte. Ebenfalls im Mittelpunkt steht Josh Lee Hamilton, ein Afroamerikaner, der als groß und stark beschrieben wird. Als es zu einem ziemlich blutigen Zombie-Zwischenfall kommt, bei der ein junges Mädchen stirbt, die in Lilys Obhut war, rastet ihr Vater aus und schlägt Lily - bis Josh eingreift und seine Wut über diesen brutalen Hinterhalt zum Ausdruck bringt. Ihm liegt mehr an Lily und zu sehen, wie sie verletzt wird hat ihn soweit gebracht, dass er für sie morden würde. Josh hat ein Verbrechen begangen und einen lebenden Menschen getötet, sodass die anderen über sein Schicksal entscheiden müssen. Es gibt nur zwei Alternativen: Tod oder Verbannung... Als Lily und auch der Ersthelfer Bob Stookey, ein älterer Mann, der in Afghanistan war, mitkommen, schlagen sie sich lange Zeit mehr schlecht als recht durch. Auch Megan und ihr Freund Scott sind mit von der Party, allerdings dauerhaft zugekifft. Als sie glauben den großen Jackpot geknackt zu haben tauchen plötzlich ein paar schwer bewaffnete Männer auf und nach anfänglichen Verhandlungen, wie alle lebend aus dieser Sache wieder rauskommen, entschließen sich Josh und seine Gruppe Martinez und seinem Team fürs erste anzuschließen und in die angeblich sichere Stadt Woodbury zu gehen. Doch schnell merken sie, dass mit dieser Stadt etwas nicht stimmt. Der Mann, der das Sagen hat nennt sich selbst der Governor und Lily findet ihn dirket unsympathisch... Dieses Buch inhaltlich zusammenzufassen hat sich schwieriger gestaltet als ich dachte. Das mag daran liegen, dass ich das Buch in ungewöhnlich vielen Etappen gelesen habe, oder aber daran, dass ich kein wirkliches Grundgerüst finden konnte. Mir kam dieses Buch so vor, als wäre es ein ewig, nicht enden wollender Prolog für ein weiteres Buch. Der Leser lernt sehr umfangreich neue Charaktere kennen und eine neue Hauptkulisse, wo Menschen leben, die sich nicht vertrauen und wo man nur leben kann, wenn man etwas zum tauschen anzubieten hat. Sei es Arbeit für die Männer, wo Sicherheitszäune aufgebaut werden und sonstige handwerkliche Tätigkeiten anfallen oder aber auch körperliche Dienste von Frauen. Lily und Josh passen dort absolut nicht rein und suchen nach einer Alternative zum Überleben, während Bob in den engeren Kreis des Governor kommt, der ihn umschmeichelt und Megan rumhurt. Scott ist nicht mehr aufzufinden. Der Governor ist zwar eher im Hintergrund, aber er weiß wie er sich in den Vordergrund kämpfen kann. Seine Präsenz ist irgendwie immer zu spüren. Extrem düster, sensationslüstern und dramatisch. Im Grunde muss man sich immer fragen, was ihm als nächstes in sein krankes Hirn kommt. In diesem Buch spürt man wieder den deutlichen Unterschied zur Serie. Dieser Governor hat nichts charmantes an sich, auch das er klug sein soll kommt nicht so rüber. Fazit: Kirkman und Bonansinga hätten meiner Meinung nach deutlich mehr aus dieser Story rausholen können. Wie auch in Band eins wurden die Bedrohungen immer sehr früh offen gelegt. Der Leser wusste es, aber der Charakter nicht und diese Mischung hat doch etwas höchst eigensinniges, was der einzige Spannungsfaktor in diesem Buch war. In Kriegszeiten passieren schlimme Dinge und Menschen verändern sich - deutlich machen es diese Bücher!
Der zweite Band ist ähnlich spannend und überzeugend wie der erste Teil. Die Charaktere handeln größtenteils nachvollziehbar, Probleme und Reaktionen ergeben sich aus der Situation. Eine leichte Schwäche gibt es für mich: Die katastrophalen Momente folgen sehr schnell auf einander und sind sich sehr ähnlich (Zombie-Angriff, Opfer aus der Gruppe) – kann das über 32 Bände tragen oder wie verändert sich die Geschichte? – 4/5
Als erstes sind die Bücher nicht wie die Serie, sie zeigt das Leben in Woodbury wo der Governor mit eiserner Hand herrscht. So es geht darum das Lilly mit ihren Freunden nach Woodbury kommt und dort mitbekommt wie der Governor dort regiert. Lilly mag ihn garnicht , findet das er ein Spinner und kranker Mann ist , aber das behält sie lange für sich, den Lilly ist ein ruhiges Mädchen und sie versucht dort mit ihren Freunden ein Leben zu beginnen, immer im Hinterkopf da irgendwann mal ab zuhauen. In der ganzen Kranken Welt blüht dann die Liebe auf zwischen Lilly und Josh, ein junger Mann der mit ihr in die Stadt kam. Auch er will mit Lilly da weg und irgendwo mit ihr ein neues Leben anfangen. Er arbeitet hart in der Stadt um Lebensmittel für sich und Lily zu bekommen. Als die beiden ein Ausflug machen und wiederkommen, entfacht ein Streit bei dem Josh dann stirbt und Lilly bricht zusammen, da er doch ihr Beschützer war und danach geht es drunter und drüber mit den Freunden. Ich finde Lilly sehr gelungen, eine junge ängstliche Frau am Anfang die dann immer mehr selbstvertrauen bekommt. Leider ist das Buch nicht so Klasse wie der erste Teil, oft gab es langweilige Seiten, ab ca zur Mitte des Buches, aber dann konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen :)
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Die Apokalypse ist über die Menschheit hereingebrochen, und die Toten machen Jagd auf die Lebenden. Im harten Überlebenskampf zählt nur Stärke oder Gemeinschaft. So wie in der Siedlung Woodbury, wo der Governor ein hartes, aber effizientes Regime errichtet hat. Als sich die junge Lilly Caul gerade noch so nach Woodbury retten kann, glaubt sie zunächst, sie sei im Paradies – bis sie eine furchtbare Entdeckung macht: In diesem Paradies herrscht ein Teufel, und er kennt keine Gnade …
Book Information
Author Description
Robert Kirkman ist der Schöpfer der mehrfach preisgekrönten und international erfolgreichen Comicserie The Walking Dead. Die gleichnamige TV-Serie wurde von ihm mit entwickelt und feierte weltweit Erfolge bei Kritikern und Genrefans gleichermaßen. Zusammen mit dem Krimiautor Jay Bonansinga schreibt er Romane aus der Welt von The Walking Dead.
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In diesem Band manifestiert sich der radikale erzählerische Wandel der Serie: Weg von der reinen Flucht, hin zum Versuch einer neuen Gesellschaftsordnung. Kirkman treibt Rick Grimes und seine Gruppe an ihre moralischen Belastungsgrenzen, während Charlie Adlards rauerer, schattierter Stil die zunehmende Hoffnungslosigkeit und Verwahrlosung der Welt perfekt visualisiert. Pro: Die psychologische Entwicklung der Charaktere ist herausragend. Besonders der Konflikt zwischen dem Wunsch nach Zivilisation und der notwendigen Brutalität des Überlebens wird hier gnadenlos seziert. Die Einführung zentraler Antagonisten und der Schauplatzwechsel sorgen für eine enorme Dynamik. Contra: Der künstlerische Wechsel von Tony Moore zu Charlie Adlard ist für Fans des ersten Bandes zunächst gewöhnungsbedürftig; Adlards Stil wirkt deutlich skizzenhafter und weniger filigran, was in schnellen Actionszenen gelegentlich zu Lasten der Übersichtlichkeit geht. Fazit: Ein düsteres Meisterstück über die menschliche Natur. Dieser Band zementiert den Ruf der Reihe als ernstzunehmendes Drama, das den Horror nicht in den Untoten, sondern im Zwischenmenschlichen findet. Ein essenzieller, wenn auch schmerzhafter Abschnitt der Reise.
So interessant es ist die Vorlage zur Serie zu lesen, muss ich gestehen dass sie mir persönlich einen viel zu schnellen Handlungsverlauf hat. Würde ich die Serie nicht kennen, hätte ich wirklich Probleme einige Charaktere richtig zu zuordnen. Etwas mehr Charakteraufbau wäre echt toll gewesen. Den Wechsel des Zeichners bemerkte ich nur dezent.
Bin gespannt
Ich muss sagen das der Band 2 nicht so stark war wie Band eins aber ich denke das Band 2 auch dafür da war um besser in Band 3 rein zu kommen. Man hat wieder das ein oder andere Detail für den Governor erfahren. In diesem Buch ist die Haubt Protagonistin Lilly ich finde ihre Entwicklung sehr stark und interessant. Das Ende bringt mich dazu Band 3 unbedingt sofort zu lesen. Wie fandet ihr es wenn ihr es gelesen haben solltet?

„The Walking Dead 2“ ist der zweite Teil der Romanreihe von Robert Kirkman und Jay Bonansinga. Das Buch setzt die Geschichte aus dem ersten Band fort und fokussiert sich auf das Leben von Lilly Caul und ihrer Gruppe von Überlebenden. Gemeinsam suchen sie einen sicheren Ort und finden schließlich das Städtchen Woodbury – eine Gemeinschaft, die durch Mauern und Wachen geschützt ist und sich durch gegenseitige Tauschgeschäfte über Wasser hält. Angeführt wird diese Gemeinschaft vom skrupellosen „Governor“ Philip Blake. Somit sind nicht nur die Untoten ein Problem für Lilly und ihre Freunde, sondern auch die Lebenden. Mir hat dieses Buch wieder richtig gut gefallen. Man darf nicht vergessen, dass es nicht so wie die gleichnamige Serie aufgebaut ist. Obwohl Woodbury, der Governor und einige Charaktere auftreten, ist das Buch eher eine Vorgeschichte zu dem, was später in der 3. Staffel der Serie passiert. Der Anfang der Geschichte war für mich etwas schleppend, aber je weiter die Handlung fortschritt, desto spannender wurde es. Der Schreibstil ist auch in diesem Teil wieder locker und leicht verständlich. Die Darstellung der Lebenden und Untoten ist sehr bildhaft. Dennoch sollte man hier keine hochliterarische Kunst erwarten. Einige Abschnitte waren in meinen Augen schon arg „trashig“ geschrieben, was entweder absichtlich sein könnte oder an der Übersetzung liegen mag. Persönlich stört mich das nicht, und ich freue mich bereits auf die nächsten Teile der Reihe.
short and simple: still not over the fact that Josh Lee died. Despite that i really "enjoyed" the book, i've seen the series and yes in my head i made some comparisons but the end was more like the beginning of the governor's story (when they're in Woodbury), how cruel he is and what he does to "keep the people save" - whatever, i can't wait to read the third book!
The Walking Dead ist aktuell mein liebstes Thema mit dem ich mich beschäftige. Die Comicbücher, die als Vorlage zur TV-Serie dienten waren der Hammer und Robert Kirkman wurde schnell zu einem meiner Lieblingsautoren. Das Buch zur Serie "The Walking Dead - Rise of the Governor" war der erste Teil einer Buchreihe und ich war absolut gefesselt von dieser Hoffnungslosigkeit und Stärke der Charaktere. Mir hat diese perfekte Zusammenfügung von Wahnsinn und Apokalypse gefallen und dementsprechend habe ich mich riesig auf das Folgebuch gefreut. Jedoch habe ich sehr, sehr lange an diesem Buch gelesen, weil es mich einfach nicht so sehr in seinen Bann ziehen konnte, wie ich das sonst von The Walking Dead gewohnt bin. Zu Beginn der Geschichte lernen wir neue Überlebende kennen. Eine Gruppe verschiedener Männer und Frauen mit Kindern, die sich in einem riesigen ehemaligen Zirkuszelt auf einem großen Feld eingerichtet haben. Die Aufgaben sind klar verteilt. Zu dem Hauptkern dieser Leute gehört Lily Caul, aus dessen Sicht das meiste Geschehen erzählt wird. Vor Ausbruch der Plage war sie mit ihrer Freundin Megan unterwegs, die einstmals unzertrennlich waren und sich alles über Drogen bis hin zu Freunden teilten. Doch dann zerriss dieses Band, als Lily ihr Studium beenden wollte und einen sehr guten Job angeboten bekam, den sie aber ablehnte. Ebenfalls im Mittelpunkt steht Josh Lee Hamilton, ein Afroamerikaner, der als groß und stark beschrieben wird. Als es zu einem ziemlich blutigen Zombie-Zwischenfall kommt, bei der ein junges Mädchen stirbt, die in Lilys Obhut war, rastet ihr Vater aus und schlägt Lily - bis Josh eingreift und seine Wut über diesen brutalen Hinterhalt zum Ausdruck bringt. Ihm liegt mehr an Lily und zu sehen, wie sie verletzt wird hat ihn soweit gebracht, dass er für sie morden würde. Josh hat ein Verbrechen begangen und einen lebenden Menschen getötet, sodass die anderen über sein Schicksal entscheiden müssen. Es gibt nur zwei Alternativen: Tod oder Verbannung... Als Lily und auch der Ersthelfer Bob Stookey, ein älterer Mann, der in Afghanistan war, mitkommen, schlagen sie sich lange Zeit mehr schlecht als recht durch. Auch Megan und ihr Freund Scott sind mit von der Party, allerdings dauerhaft zugekifft. Als sie glauben den großen Jackpot geknackt zu haben tauchen plötzlich ein paar schwer bewaffnete Männer auf und nach anfänglichen Verhandlungen, wie alle lebend aus dieser Sache wieder rauskommen, entschließen sich Josh und seine Gruppe Martinez und seinem Team fürs erste anzuschließen und in die angeblich sichere Stadt Woodbury zu gehen. Doch schnell merken sie, dass mit dieser Stadt etwas nicht stimmt. Der Mann, der das Sagen hat nennt sich selbst der Governor und Lily findet ihn dirket unsympathisch... Dieses Buch inhaltlich zusammenzufassen hat sich schwieriger gestaltet als ich dachte. Das mag daran liegen, dass ich das Buch in ungewöhnlich vielen Etappen gelesen habe, oder aber daran, dass ich kein wirkliches Grundgerüst finden konnte. Mir kam dieses Buch so vor, als wäre es ein ewig, nicht enden wollender Prolog für ein weiteres Buch. Der Leser lernt sehr umfangreich neue Charaktere kennen und eine neue Hauptkulisse, wo Menschen leben, die sich nicht vertrauen und wo man nur leben kann, wenn man etwas zum tauschen anzubieten hat. Sei es Arbeit für die Männer, wo Sicherheitszäune aufgebaut werden und sonstige handwerkliche Tätigkeiten anfallen oder aber auch körperliche Dienste von Frauen. Lily und Josh passen dort absolut nicht rein und suchen nach einer Alternative zum Überleben, während Bob in den engeren Kreis des Governor kommt, der ihn umschmeichelt und Megan rumhurt. Scott ist nicht mehr aufzufinden. Der Governor ist zwar eher im Hintergrund, aber er weiß wie er sich in den Vordergrund kämpfen kann. Seine Präsenz ist irgendwie immer zu spüren. Extrem düster, sensationslüstern und dramatisch. Im Grunde muss man sich immer fragen, was ihm als nächstes in sein krankes Hirn kommt. In diesem Buch spürt man wieder den deutlichen Unterschied zur Serie. Dieser Governor hat nichts charmantes an sich, auch das er klug sein soll kommt nicht so rüber. Fazit: Kirkman und Bonansinga hätten meiner Meinung nach deutlich mehr aus dieser Story rausholen können. Wie auch in Band eins wurden die Bedrohungen immer sehr früh offen gelegt. Der Leser wusste es, aber der Charakter nicht und diese Mischung hat doch etwas höchst eigensinniges, was der einzige Spannungsfaktor in diesem Buch war. In Kriegszeiten passieren schlimme Dinge und Menschen verändern sich - deutlich machen es diese Bücher!
Der zweite Band ist ähnlich spannend und überzeugend wie der erste Teil. Die Charaktere handeln größtenteils nachvollziehbar, Probleme und Reaktionen ergeben sich aus der Situation. Eine leichte Schwäche gibt es für mich: Die katastrophalen Momente folgen sehr schnell auf einander und sind sich sehr ähnlich (Zombie-Angriff, Opfer aus der Gruppe) – kann das über 32 Bände tragen oder wie verändert sich die Geschichte? – 4/5
Als erstes sind die Bücher nicht wie die Serie, sie zeigt das Leben in Woodbury wo der Governor mit eiserner Hand herrscht. So es geht darum das Lilly mit ihren Freunden nach Woodbury kommt und dort mitbekommt wie der Governor dort regiert. Lilly mag ihn garnicht , findet das er ein Spinner und kranker Mann ist , aber das behält sie lange für sich, den Lilly ist ein ruhiges Mädchen und sie versucht dort mit ihren Freunden ein Leben zu beginnen, immer im Hinterkopf da irgendwann mal ab zuhauen. In der ganzen Kranken Welt blüht dann die Liebe auf zwischen Lilly und Josh, ein junger Mann der mit ihr in die Stadt kam. Auch er will mit Lilly da weg und irgendwo mit ihr ein neues Leben anfangen. Er arbeitet hart in der Stadt um Lebensmittel für sich und Lily zu bekommen. Als die beiden ein Ausflug machen und wiederkommen, entfacht ein Streit bei dem Josh dann stirbt und Lilly bricht zusammen, da er doch ihr Beschützer war und danach geht es drunter und drüber mit den Freunden. Ich finde Lilly sehr gelungen, eine junge ängstliche Frau am Anfang die dann immer mehr selbstvertrauen bekommt. Leider ist das Buch nicht so Klasse wie der erste Teil, oft gab es langweilige Seiten, ab ca zur Mitte des Buches, aber dann konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen :)





















