The Twisted Tree
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
Book Information
Posts
🕯Die Story🕯 Das düstere Cover war mit ein Grund, warum ich zum Buch gegriffen habe. Die Geschichte selbst spielt auf einer abgelegenen Insel im verschneiten Norwegen. Nebel, lange Nächte, seltsame Geräusche und ein geheimnisvolles Monster sorgen für eine düstere, fast schon unheimliche Atmosphäre. Die Handlung greift die nordische Mythologie auf eine schön unaufdringliche Weise auf. Es ist kein Vorwissen nötig! 🕯'Blow it out before you sleep now,' she'd say. 'You don't want the dead to find you!🕯 🕯Die Charaktere🕯 Martha als Protagonistin mochte ich grundsätzlich. Ihre Entwicklung war nachvollziehbar, auch wenn ich persönlich in manchen Situationen vorsichtiger gewesen wäre, besonders was Stig betrifft. Gerade mit ihrer Fähigkeit über den Stoff der Kleider Bilder zu sehen, hätte ich an ihrer Stelle früh geklärt, ob er vertrauenswürdig ist. Stig selbst bleibt leider bis zum Ende ziemlich vage – und das nicht auf die gute, geheimnisvolle Art, sondern eher unbefriedigend offen. 🕯Der Schreibstil🕯 Da ich das Buch auf englisch gelesen habe, ist es für mich etwas schwieriger das zu beurteilen. Dennoch fand ich, dass die Autorin es schaffte, eine atmosphärische, schwere Stimmung aufzubauen. Sprachlich kam ich gut klar mit dem Buch, leider war der Aufbau aber sehr langsam, wie ich fand. 👑No one made you queen. You made yourself queen.👑 🪓Mein Fazit🪓 Tolle Idee, starker Schauplatz, schöne mythologische Einbindung, aber der Funke ist bei mir nicht übergesprungen. Für mich war’s nicht wirklich gruselig, eher mystisch-düster als echter Horror. Für mich war der Spannungsbogen insgesamt zu lang gezogen. Gegen Ende werden einige Fragen aufgeworfen, die unbeantwortet bleiben... Für mich leider ohne erkennbaren Sinn dahinter. Es fühlte sich für mich nicht wie ein bewusst offenes Ende an, sondern eher unvollständig. Das Ende war enttäuschend offen und hat mich eher unzufrieden zurückgelassen. Ich wollte dieses Buch soo gerne lieben, aber am Ende blieb bei mir mehr Frust als Faszination zurück.

Seitdem Martha einen Unfall hatte, ist sie auf einem Auge blind und kann Emotionen aus der Kleidung anderer Menschen lesen. Das kann sie natürlich niemandem erzählen, wer würde das schon glauben? Auf der Suche nach Hilfe besucht sie ihre eigensinnige Großmutter in Norwegen. Doch als sie dort ankommt, ist Mormor tot, ein seltsamer Junge wohnt in ihrer Hütte und etwas Grausames geht auf der Insel im hohen Norden vor sich…
Wer hier ausgewachsenen Horror erwartet, ist fehlgeleitet, immerhin lässt sich das Buch in das Genre Young Adult einordnen. Das tut der Geschichte aber überhaupt keinen Abbruch! Das Setting ist düster, mitten im norwegischen Winter und in der Polarnacht. Das in Kombination mit nordischer Mythologie und einem nicht zu verachtenden Gruselfaktor ist eine wirklich erstaunliche Mischung. Die Geschichte kommt problemlos mit einer Handvoll Charakteren aus, verleiht diesen dafür aber mehr Tiefe. Gerade Martha ist eine starke Protagonistin, sie hat jede Menge Geister zu bekämpfen, manche sogar im wörtlichen Sinne und schafft trotzdem eine erstaunliche Entwicklung. Auch Stig war interessant, wenn auch sehr unkonventionell, als Szenegoth wirkte er manchmal fast deplatziert, aber genau das war sein Charme. Das Buch auf ein Genre festzunageln, ist kaum möglich, Mystery-Fantasy und Horror erschaffen hier ein ganz eigenes Gefühl beim Lesen und auch die kleine Randnotiz-Liebesgeschichte war eine willkommene Abwechslung. Auf den nicht so zahlreichen Seiten ist, auch durch den angenehm leichten Schreibstil, auf jeden Fall für eine Menge Spannung, Stranger Things meets nordische Mythologie-Vibes und einige Gruselmomente, aber durchaus auch für das eine oder andere Lächeln gesorgt.
Unerwartet gut☺️
Obwohl ich eigentlich eher weniger „gruselige“ Bücher lese hat mich dieses Buch sehr positiv überrascht. Es ist eine gute Mischung zwischen nordischer Mythologie, ein bisschen Romance und Spannung. Die Spannung baut sich sehr natürlich auf, es wurde für mich aber an keiner Stelle zu „gruselig“ (trotz des draugr). Für mich ein sehr angenehm zu lesendes Buch für dunkle Herbstabende. Ich werde auf jeden Fall das zweite Buch auch noch lesen. 🍂💕
Description
Book Information
Posts
🕯Die Story🕯 Das düstere Cover war mit ein Grund, warum ich zum Buch gegriffen habe. Die Geschichte selbst spielt auf einer abgelegenen Insel im verschneiten Norwegen. Nebel, lange Nächte, seltsame Geräusche und ein geheimnisvolles Monster sorgen für eine düstere, fast schon unheimliche Atmosphäre. Die Handlung greift die nordische Mythologie auf eine schön unaufdringliche Weise auf. Es ist kein Vorwissen nötig! 🕯'Blow it out before you sleep now,' she'd say. 'You don't want the dead to find you!🕯 🕯Die Charaktere🕯 Martha als Protagonistin mochte ich grundsätzlich. Ihre Entwicklung war nachvollziehbar, auch wenn ich persönlich in manchen Situationen vorsichtiger gewesen wäre, besonders was Stig betrifft. Gerade mit ihrer Fähigkeit über den Stoff der Kleider Bilder zu sehen, hätte ich an ihrer Stelle früh geklärt, ob er vertrauenswürdig ist. Stig selbst bleibt leider bis zum Ende ziemlich vage – und das nicht auf die gute, geheimnisvolle Art, sondern eher unbefriedigend offen. 🕯Der Schreibstil🕯 Da ich das Buch auf englisch gelesen habe, ist es für mich etwas schwieriger das zu beurteilen. Dennoch fand ich, dass die Autorin es schaffte, eine atmosphärische, schwere Stimmung aufzubauen. Sprachlich kam ich gut klar mit dem Buch, leider war der Aufbau aber sehr langsam, wie ich fand. 👑No one made you queen. You made yourself queen.👑 🪓Mein Fazit🪓 Tolle Idee, starker Schauplatz, schöne mythologische Einbindung, aber der Funke ist bei mir nicht übergesprungen. Für mich war’s nicht wirklich gruselig, eher mystisch-düster als echter Horror. Für mich war der Spannungsbogen insgesamt zu lang gezogen. Gegen Ende werden einige Fragen aufgeworfen, die unbeantwortet bleiben... Für mich leider ohne erkennbaren Sinn dahinter. Es fühlte sich für mich nicht wie ein bewusst offenes Ende an, sondern eher unvollständig. Das Ende war enttäuschend offen und hat mich eher unzufrieden zurückgelassen. Ich wollte dieses Buch soo gerne lieben, aber am Ende blieb bei mir mehr Frust als Faszination zurück.

Seitdem Martha einen Unfall hatte, ist sie auf einem Auge blind und kann Emotionen aus der Kleidung anderer Menschen lesen. Das kann sie natürlich niemandem erzählen, wer würde das schon glauben? Auf der Suche nach Hilfe besucht sie ihre eigensinnige Großmutter in Norwegen. Doch als sie dort ankommt, ist Mormor tot, ein seltsamer Junge wohnt in ihrer Hütte und etwas Grausames geht auf der Insel im hohen Norden vor sich…
Wer hier ausgewachsenen Horror erwartet, ist fehlgeleitet, immerhin lässt sich das Buch in das Genre Young Adult einordnen. Das tut der Geschichte aber überhaupt keinen Abbruch! Das Setting ist düster, mitten im norwegischen Winter und in der Polarnacht. Das in Kombination mit nordischer Mythologie und einem nicht zu verachtenden Gruselfaktor ist eine wirklich erstaunliche Mischung. Die Geschichte kommt problemlos mit einer Handvoll Charakteren aus, verleiht diesen dafür aber mehr Tiefe. Gerade Martha ist eine starke Protagonistin, sie hat jede Menge Geister zu bekämpfen, manche sogar im wörtlichen Sinne und schafft trotzdem eine erstaunliche Entwicklung. Auch Stig war interessant, wenn auch sehr unkonventionell, als Szenegoth wirkte er manchmal fast deplatziert, aber genau das war sein Charme. Das Buch auf ein Genre festzunageln, ist kaum möglich, Mystery-Fantasy und Horror erschaffen hier ein ganz eigenes Gefühl beim Lesen und auch die kleine Randnotiz-Liebesgeschichte war eine willkommene Abwechslung. Auf den nicht so zahlreichen Seiten ist, auch durch den angenehm leichten Schreibstil, auf jeden Fall für eine Menge Spannung, Stranger Things meets nordische Mythologie-Vibes und einige Gruselmomente, aber durchaus auch für das eine oder andere Lächeln gesorgt.
Unerwartet gut☺️
Obwohl ich eigentlich eher weniger „gruselige“ Bücher lese hat mich dieses Buch sehr positiv überrascht. Es ist eine gute Mischung zwischen nordischer Mythologie, ein bisschen Romance und Spannung. Die Spannung baut sich sehr natürlich auf, es wurde für mich aber an keiner Stelle zu „gruselig“ (trotz des draugr). Für mich ein sehr angenehm zu lesendes Buch für dunkle Herbstabende. Ich werde auf jeden Fall das zweite Buch auch noch lesen. 🍂💕









