The Roma

The Roma

Hardback
4.52

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Description

“A deeply sympathetic picture of Romani life over the centuries.” –Wall Street Journal“A spellbinding tale of resilience and survival in the face of widespread bigotry and violence.”—Boston GlobeA unique, deeply personal portrait of the nomadic Romani people and their on-going journey that sheds new light on their history, where they have traveled and settled, and what it means to be Romani today.The word Roma conjures images of free-spirited nomads, creative and easy-going people who choose to eschew social conformity for personal independence and a life on the road. Few know these people’s long, tortuous history of being harassed, expelled, deported, demonized, enslaved, and murdered. The Roma is a fascinating history of this people observed from within their world that moves away from stereotypes and the tragedy that has defined them. While Madeline Potter does not overlook the deeply held racism and oppression they have endured, she instead celebrates the Roma’s strength and endurance, their ability to resist and survive.Blending memoir and archival research, her sweeping, heartfelt traveling history moves across Europe, from Tudor England to Romania where she was born and raised; from sixteenth-century Spain to modern Sweden; from Nazi Austria to twenty-first-century France to uncover the interwoven stories and struggles of Romani communities past and present, and what the future may hold for both nomadic, and settled, families on the continent.The Roma illuminates the overlooked history of Romani individuals and communities throughout the world. By reflecting on her own experiences as a Romani woman, and the stereotyping, marginalization, and racism she has endured, Potter creates a full-bodied, far-reaching history of a people often maligned and misunderstood, and pays tribute to a culture and its traditions.

Book Information

Main Genre
Specialized Books
Sub Genre
History & Archaeology
Format
Hardback
Pages
272
Price
27.00 €

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»Rassismus war und ist Teil der Erfahrung von Roma, und wir müssen ihn genau verstehen, um ihn zu bekämpfen.«

»Rassismus war und ist Teil der Erfahrung von Roma, und wir müssen ihn genau verstehen, um ihn zu bekämpfen.« Die Kultur der Roma ist so spannend und vielfältig, sodass dieses Buch sie nur ansatzweise anreißen kann. Madeline Potter schildert aber nicht nur die Kultur, sondern überwiegend die Ausgrenzung und Herabwürdigung der Roma. Sie begibt sich auf eine Reise ihrer eigenen Identität, um einerseits ihr Trauma zu überwinden und andererseits die Geschichte der Roma in verschiedenen Ländern und zu verschiedenen Zeitpunkt zu beleuchten. Dabei kritisiert die Autorin auch – und zwar mehr als umstrittene Praktiken wie arrangierte Ehen, die in traditionellen Roma-Familien immer noch Bestand haben. Roma wurden versklavt, zwangssterilisiert und in Lager gesperrt. Ihnen würden sämtliche Rechte entzogen und zugleich ihre Würde genommen. All diese Herabwürdigungen sowie stereotype Schilderungen finden sich auch in der Literatur, so z.B. in Märchen oder auch in Victor Hugos „Der Glöckner von Notre-Dame“. Das betrifft auch unsere deutsche Geschichte, denn Sinti und Roma galten zur Zeit des Nationalsozialismus als „asozial“ und das „Zigeunerproblem“ sollte endgültig beseitigt werden. Dabei fand ein Genozid an Sinti und Roma – Samudaripen (Massenmord) genannt – statt. Diesem wird jedoch im Gegensatz zu anderen Opfern, oftmals bis heute kaum Stellenwert beigemessen, sogar geleugnet und wurde erst 1982 von Kanzler Helmut Schmidt anerkannt. Wer glaubt, dass diese Diskriminierungen überwunden sind, irrt sich gewaltig. Eindrücklich und schmerzhaft sind die Erlebnisse, die andere oder sie selbst erfahren mussten. Diese stigmatisierte Abwertung, Herabwürdigung und fehlende Auseinandersetzung mit den Menschen dahinter – ja selbst das Menschsein wurde in Frage gestellt – macht wütend, selbst ohne betroffen zu sein. Ich wünsche mir, dass die viel zu unbekannte und wenig beachtete Geschichte der Roma mehr in den Vordergrund rückt und dadurch endlich die rassistischen Bezeichnungen und Stereotype der Vergangenheit angehören.

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