The Power: WINNER OF THE 2017 BAILEYS WOMEN'S PRIZE FOR FICTION
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Ein brilliantes Gedankenspiel das näher an der Realität ist als man vermutet. Dieses Buch sollte nicht nur als Roman gelesen werden, sondern als Hommage an Feminismus. *** Wie sähe eine Welt aus in der Frauen die Macht haben? Nicht nur die Macht, sondern eine tatsächliche pysische Überlegenheit Männern gegenüber. Eine Welt in der es unvorstellbar ist das Frauen 'Angst' haben alleine auf der Straße zu sein. Ein faszinierendes Gedankenspiel zum Thema Feminismus. Dieses Buch wurde vor ein paar Monaten im feministischen Buchclub von Emma Watson, Our Shared Shelf, besprochen. Ich habe mir die Englische Version gekauft, es sei aber gleich gesagt dass das Buch kürzlich auf Deutsch im Heyne Verlag erschienen ist. Daher findet ihr unten die Angaben zum Heyne Buch, nicht zu meiner Version! *** Dieses Buch hat eine große Welle gemacht. Ich meine... Barak Obama wird zietiert mit 'Eins der besten Bücher das ich 2017 gelesen habe'. Das Thema ist faszinierend. Es ist erschreckend weil es auf umgekehrte Weise (bis zu einem gewissen Grad) der Realität entspricht. *** Die Ausgangssituation ist ein bisschen kompliziert. Es ist ein Buch im Buch. Um das grob zu erklären. Wir leben in einer Welt in der Frauen an der Macht sind. In dieser Welt beschließt ein Autor (ein männlicher!) ein Buch darüber zu schreiben, dass es mal eine Zeit gab, in der Männer an der Macht waren und wie sich diese 'Power' auf Frauen verschoben hat. Besagter Autor schickt das Manuskript an Naomi (die tatsächliche Autorin dieses Buches) und bittet um ihre Meinung. Diese antwortet, sie könne sich nicht vorstellen dass es mal eine Welt gab in welcher Männer am längeren Hebel saßen. Darauf hin folgt das Manuskript. Soweit zum Setting des Buches. Übrigens ein toller Ansatz wie ich finde. *** Das Thema ist unglaublich spannend. Man erlebt diese Machtverschiebung aus Sicht verschiedener Personen und Geschlechter: darunter zum Beispiel ein männlicher Journalist, eine junge Frau mit sagen wir mal kriminellen Hintergrund, eine Politikerin... Alles beginnt mit einzelnen Mädchen, die plötzlich eine Art zusätzliches Organ haben, welches sie dazu befähigt mit den Händen 'Strom' zu übertragen. Langsam breitet sich das Ganze aus, bis (nahezu) alle Frauen die Fähigkeit haben jemanden einen 'Schlag' zu verpassen. Und nicht nur das, Frauen können auch töten damit. Das Buch ist gewaltätiger als ich das erwartet hatte. Zum Beispiel: In der beschriebenen Welt ist es möglich und 'verbreitet' dass Frauen Männer vergewaltigen. *** In einem (Beispiel)Land ändert sich alles noch rasanter als im Rest der Welt. Und ich denke ich bin nicht die einzige die mehr als einmal an Saudi-Arabien gedacht hat. Männern wird es verboten Auto zu fahren. Männer dürfen nicht mehr ohne Erlaubnis einer Frau außer Haus. Und so weiter. Man liest es mit Erschrecken und denkt sich: Wie können alle anderen wegschauen? Nun in umgekehrter From passiert das in diesem Moment, in dieser Welt (ja ich weiß, Frauen dürfen in Saudi-Arabien inzwischen Autofahren, aber das ändert noch nicht besonder viel dort).
This book was not what I expected. I don't really know what I expected but for me it was sometimes a little bit to political and to religious. I see that it is important for this kind of book to look at the corporate structur and work with that but I would have liked to see more character interactions and more conflicts between characters and not just groups of people. In sense of the characters I was really happy how they were written. They were really developed and I could understand their actions. 2,5⭐
Stell dir vor, alle Frauen und Mädchen sind plötzlich in der Lage über ihre Hände Elektroschocks zu verteilen. So zum Spaß. Oder um zu verletzen. Oder zu töten. Es ist faszinierend wie schnell sich in Naomi Aldermans Roman die Verhältnisse umkehren. Versuche, diese neue Macht zu kontrollieren oder zu beschränken, scheitern. Jungs müssen geschützt werden. Männer trauen sich nicht mehr allein auf die Straße. Frauen gebrauchen die Macht. Missbrauchen sie. Regime stürzen. Ländergrenzen verschieben sich. Die Welt gerät wortwörtlich unter Strom. Die Handlung setzt zehn Jahre vor dem Ende des Romans ein, mit dem ersten Auftauchen der Macht, zunächst bei einzelnen Mädchen, dann bei allen Frauen. Wir folgen fünf Figuren vom ersten Aufblitzen bis zum Finale, vier Frauen, einem Mann. Ihre Erfahrungen sind lose miteinander verknüpft, gemeinsam haben sie: Wie schnell diese Utopie, dieser Gedanke von einer besseren Welt, in der die Frauen das Sagen haben, zur Distopie wird. Ab da wandelt sich das feministische Gedankenexperiment zum verstörenden Thriller, der auf sehr deutliche Weise zu sagen scheint: Macht korrumpiert auf Dauer jede*n. Unabhängig vom Geschlecht. Auf jeden Fall ist das: spannend, aufregend, überraschend und sehr gut geschrieben. Unbedingte Empfehlung. Und wieder: Deutsche Verlage, was denkt Ihr euch, wenn Ihr englische Titel übersetzt? „The Power“ firmiert auf Deutsch unter „Die Gabe“ - was es nicht einmal zur Hälfte trifft, wenn man das Buch gelesen hat.
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Ein brilliantes Gedankenspiel das näher an der Realität ist als man vermutet. Dieses Buch sollte nicht nur als Roman gelesen werden, sondern als Hommage an Feminismus. *** Wie sähe eine Welt aus in der Frauen die Macht haben? Nicht nur die Macht, sondern eine tatsächliche pysische Überlegenheit Männern gegenüber. Eine Welt in der es unvorstellbar ist das Frauen 'Angst' haben alleine auf der Straße zu sein. Ein faszinierendes Gedankenspiel zum Thema Feminismus. Dieses Buch wurde vor ein paar Monaten im feministischen Buchclub von Emma Watson, Our Shared Shelf, besprochen. Ich habe mir die Englische Version gekauft, es sei aber gleich gesagt dass das Buch kürzlich auf Deutsch im Heyne Verlag erschienen ist. Daher findet ihr unten die Angaben zum Heyne Buch, nicht zu meiner Version! *** Dieses Buch hat eine große Welle gemacht. Ich meine... Barak Obama wird zietiert mit 'Eins der besten Bücher das ich 2017 gelesen habe'. Das Thema ist faszinierend. Es ist erschreckend weil es auf umgekehrte Weise (bis zu einem gewissen Grad) der Realität entspricht. *** Die Ausgangssituation ist ein bisschen kompliziert. Es ist ein Buch im Buch. Um das grob zu erklären. Wir leben in einer Welt in der Frauen an der Macht sind. In dieser Welt beschließt ein Autor (ein männlicher!) ein Buch darüber zu schreiben, dass es mal eine Zeit gab, in der Männer an der Macht waren und wie sich diese 'Power' auf Frauen verschoben hat. Besagter Autor schickt das Manuskript an Naomi (die tatsächliche Autorin dieses Buches) und bittet um ihre Meinung. Diese antwortet, sie könne sich nicht vorstellen dass es mal eine Welt gab in welcher Männer am längeren Hebel saßen. Darauf hin folgt das Manuskript. Soweit zum Setting des Buches. Übrigens ein toller Ansatz wie ich finde. *** Das Thema ist unglaublich spannend. Man erlebt diese Machtverschiebung aus Sicht verschiedener Personen und Geschlechter: darunter zum Beispiel ein männlicher Journalist, eine junge Frau mit sagen wir mal kriminellen Hintergrund, eine Politikerin... Alles beginnt mit einzelnen Mädchen, die plötzlich eine Art zusätzliches Organ haben, welches sie dazu befähigt mit den Händen 'Strom' zu übertragen. Langsam breitet sich das Ganze aus, bis (nahezu) alle Frauen die Fähigkeit haben jemanden einen 'Schlag' zu verpassen. Und nicht nur das, Frauen können auch töten damit. Das Buch ist gewaltätiger als ich das erwartet hatte. Zum Beispiel: In der beschriebenen Welt ist es möglich und 'verbreitet' dass Frauen Männer vergewaltigen. *** In einem (Beispiel)Land ändert sich alles noch rasanter als im Rest der Welt. Und ich denke ich bin nicht die einzige die mehr als einmal an Saudi-Arabien gedacht hat. Männern wird es verboten Auto zu fahren. Männer dürfen nicht mehr ohne Erlaubnis einer Frau außer Haus. Und so weiter. Man liest es mit Erschrecken und denkt sich: Wie können alle anderen wegschauen? Nun in umgekehrter From passiert das in diesem Moment, in dieser Welt (ja ich weiß, Frauen dürfen in Saudi-Arabien inzwischen Autofahren, aber das ändert noch nicht besonder viel dort).
This book was not what I expected. I don't really know what I expected but for me it was sometimes a little bit to political and to religious. I see that it is important for this kind of book to look at the corporate structur and work with that but I would have liked to see more character interactions and more conflicts between characters and not just groups of people. In sense of the characters I was really happy how they were written. They were really developed and I could understand their actions. 2,5⭐
Stell dir vor, alle Frauen und Mädchen sind plötzlich in der Lage über ihre Hände Elektroschocks zu verteilen. So zum Spaß. Oder um zu verletzen. Oder zu töten. Es ist faszinierend wie schnell sich in Naomi Aldermans Roman die Verhältnisse umkehren. Versuche, diese neue Macht zu kontrollieren oder zu beschränken, scheitern. Jungs müssen geschützt werden. Männer trauen sich nicht mehr allein auf die Straße. Frauen gebrauchen die Macht. Missbrauchen sie. Regime stürzen. Ländergrenzen verschieben sich. Die Welt gerät wortwörtlich unter Strom. Die Handlung setzt zehn Jahre vor dem Ende des Romans ein, mit dem ersten Auftauchen der Macht, zunächst bei einzelnen Mädchen, dann bei allen Frauen. Wir folgen fünf Figuren vom ersten Aufblitzen bis zum Finale, vier Frauen, einem Mann. Ihre Erfahrungen sind lose miteinander verknüpft, gemeinsam haben sie: Wie schnell diese Utopie, dieser Gedanke von einer besseren Welt, in der die Frauen das Sagen haben, zur Distopie wird. Ab da wandelt sich das feministische Gedankenexperiment zum verstörenden Thriller, der auf sehr deutliche Weise zu sagen scheint: Macht korrumpiert auf Dauer jede*n. Unabhängig vom Geschlecht. Auf jeden Fall ist das: spannend, aufregend, überraschend und sehr gut geschrieben. Unbedingte Empfehlung. Und wieder: Deutsche Verlage, was denkt Ihr euch, wenn Ihr englische Titel übersetzt? „The Power“ firmiert auf Deutsch unter „Die Gabe“ - was es nicht einmal zur Hälfte trifft, wenn man das Buch gelesen hat.










