The Phoenix Pencil Company
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Description
Book Information
Posts
Tolles Buch zum Entspannen
Meine Meinung zu dem Buch: Wer meinen Blog verfolgt, weiß natürlich sofort, dass ich durch und durch ein Thriller-Girl bin und es meistens gar nicht düster und packend genug sein kann. Aber kennt ihr das, wenn ihr zwischen all dem Nervenkitzel plötzlich eine Geschichte braucht, die euch komplett entschleunigt? Ich habe eine absolute Schwäche für Bücher, die sich um die Magie von Worten drehen oder in Buchhandlungen spielen. Mit diesem Roman habe ich genau so eine wunderbare Auszeit gefunden, die mich emotional richtig tief berührt hat. Die Autorin entführt uns hier auf eine unglaublich intensive Reise, die auf zwei Zeitebenen spielt. Auf der einen Seite begleiten wir die junge Programmiererin Monica in der Gegenwart. Sie ist eine so sympathische und liebevolle Protagonistin, dass ich mich ab der ersten Seite wahnsinnig gut mit ihr identifizieren konnte. Als ihre Oma an Demenz erkrankt, lässt sie ohne zu zögern alles stehen und liegen, um in ihr Kindheitszuhause zurückzukehren und für ihre Großeltern da zu sein. Genau dort, im Haus ihres Großvaters Wong, stößt sie auf ein faszinierendes Familiengeheimnis, das mit dem alten, fast vergessenen Handwerk der Bleistiftrestaurierung zu tun hat. Dieses Wissen hat Wong zusammen mit seiner Cousine Meng über Jahrzehnte gerettet. Und genau das führt uns zur zweiten Zeitebene: dem Shanghai der 1940er Jahre. Ich muss sagen, dieses historische Setting hat mich komplett umgeblasen. Die Beschreibungen sind dermaßen atmosphärisch und bildhaft, dass beim Lesen sofort das ganz große Kopfkino anspringt. Ich war streckenweise so tief in der Kulisse versunken, dass ich echt das Gefühl hatte, selbst ein Teil der Geschichte zu sein und mitten im damaligen Geschehen neben den Charakteren zu stehen. Man spürt die ständige Bedrohung unter der japanischen Besatzung, die Angst auf der Flucht und die politische Überwachung richtig intensiv. Richtig genial fand ich auch den Kontrast zwischen unserer modernen, digitalen Smartphone-Welt und der entschleunigten, nostalgischen Welt der handgemachten Bleistifte. Ganz nebenbei verknüpft der Roman die Meilensteine der Geschichte von China und Taiwan mit der Frage, wie sehr unsere eigenen Wurzeln uns eigentlich prägen. Obwohl das Buch voller dramatischer Schicksalsschläge und Verlust steckt, verliert es nie seine tröstliche Wärme und Zuversicht. Für mich war diese Familiensaga eine perfekte, tiefgründige Auszeit fürs Herz. Wenn ihr also mal eine Pause von der ganzen Spannung sucht, solltet ihr hier unbedingt zugreifen. Eine absolute Empfehlung meinerseits.

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Tolles Buch zum Entspannen
Meine Meinung zu dem Buch: Wer meinen Blog verfolgt, weiß natürlich sofort, dass ich durch und durch ein Thriller-Girl bin und es meistens gar nicht düster und packend genug sein kann. Aber kennt ihr das, wenn ihr zwischen all dem Nervenkitzel plötzlich eine Geschichte braucht, die euch komplett entschleunigt? Ich habe eine absolute Schwäche für Bücher, die sich um die Magie von Worten drehen oder in Buchhandlungen spielen. Mit diesem Roman habe ich genau so eine wunderbare Auszeit gefunden, die mich emotional richtig tief berührt hat. Die Autorin entführt uns hier auf eine unglaublich intensive Reise, die auf zwei Zeitebenen spielt. Auf der einen Seite begleiten wir die junge Programmiererin Monica in der Gegenwart. Sie ist eine so sympathische und liebevolle Protagonistin, dass ich mich ab der ersten Seite wahnsinnig gut mit ihr identifizieren konnte. Als ihre Oma an Demenz erkrankt, lässt sie ohne zu zögern alles stehen und liegen, um in ihr Kindheitszuhause zurückzukehren und für ihre Großeltern da zu sein. Genau dort, im Haus ihres Großvaters Wong, stößt sie auf ein faszinierendes Familiengeheimnis, das mit dem alten, fast vergessenen Handwerk der Bleistiftrestaurierung zu tun hat. Dieses Wissen hat Wong zusammen mit seiner Cousine Meng über Jahrzehnte gerettet. Und genau das führt uns zur zweiten Zeitebene: dem Shanghai der 1940er Jahre. Ich muss sagen, dieses historische Setting hat mich komplett umgeblasen. Die Beschreibungen sind dermaßen atmosphärisch und bildhaft, dass beim Lesen sofort das ganz große Kopfkino anspringt. Ich war streckenweise so tief in der Kulisse versunken, dass ich echt das Gefühl hatte, selbst ein Teil der Geschichte zu sein und mitten im damaligen Geschehen neben den Charakteren zu stehen. Man spürt die ständige Bedrohung unter der japanischen Besatzung, die Angst auf der Flucht und die politische Überwachung richtig intensiv. Richtig genial fand ich auch den Kontrast zwischen unserer modernen, digitalen Smartphone-Welt und der entschleunigten, nostalgischen Welt der handgemachten Bleistifte. Ganz nebenbei verknüpft der Roman die Meilensteine der Geschichte von China und Taiwan mit der Frage, wie sehr unsere eigenen Wurzeln uns eigentlich prägen. Obwohl das Buch voller dramatischer Schicksalsschläge und Verlust steckt, verliert es nie seine tröstliche Wärme und Zuversicht. Für mich war diese Familiensaga eine perfekte, tiefgründige Auszeit fürs Herz. Wenn ihr also mal eine Pause von der ganzen Spannung sucht, solltet ihr hier unbedingt zugreifen. Eine absolute Empfehlung meinerseits.






